
James Bondparade: Moonraker
Shirley Bassey – Moonraker
Es war nur eine Frage der Zeit, bis Dame Shirley Bassey hier ihren ersten Auftritt in der James Bondparade hat. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass sie wie keine andere dieses Format definiert hat. Diese epische Stimme mit den noch epischeren Arrangements und Texten, die klar erkennen lassen, welche Muse sie für John Barry war. Das hier ist kein Auftragswerk, das ist pure Liebe in Form von Kreativität, aber es ist auch der dritte Wurf dieser Art und somit hat Moonraker eben nicht mehr diese enorme Wucht.

Moonraker als Film ist purer Quatsch, beste Unterhaltung und der Versuch der Produzenten, etwas vom Star-Wars-Hype mitzunehmen. Das Ergebnis ist ein Film, den ich schon so oft gesehen habe und der auch noch mehrfach in Zukunft passieren wird. Das passende Lied dazu ist Goldfinger Teil Zwei. Selbst die verdammte Silbenzahl ist gleich. Moonraker jedoch klingt seichter und drosselt die Bläser. Das Endergebnis ist irgendwie mehr Bekanntes, aber ohne einen neuen Zenit. Aber selbst sehr durchschnittliche Bassey-Titelsongs sind genau nach meinem Geschmack. Definitiv ein guilty pleasure, ich bekomme immer noch Gänsehaut beim Anschauen dieser Titel-Sequenz.
Bondsongs:
- Garbage – The World Is Not Enough
- A-ha – The Living Daylights
- Tom Jones – Thunderball
- Chris Cornell – You Know My Name
- Shirley Bassey – Moonraker
- Wings – Live and Let Die
- Gladys Knight – Licence to Kill
- Billie Eilish – No Time To Die
- Alicia Keys & Jack White – Another Way to Die
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