
James Bondparade: Der Hauch des Todes
A-ha – The Living Daylights
Timothy Dalton hat mit diesem Eintrag im Bond-Franchise einen mauen Film, samt epischen Titellied bekommen. Mein Zweifel an dem Film lässt sich auf wenige Punkte reduzieren. Zum einen kippt der Film wieder Richtung Moore-Ära, zum anderen ist Maryam d’Abo keine gute Besetzung für dieses Franchise. Beim der musikalischen Untermalung jedoch, trifft der Film ins Schwarze und The Living Daylights kämpft um die Krone der 80er-Bond-Phase.

Der Song hat alles was einen tollen Titelsong des Franchise ausmacht. Es ist dermaßen 80er, aber involviert alle Komponenten die es braucht, um ein Bond-Song zu sein. Was ich bis heute so gut und so aus der Zeit gefallen finde, ist diese superwinzige Asynchronität aus Gesang und Musik. Die Stimme scheint immer Mikrosekunden hinterherzulaufen. Das macht das Lied so organisch und ist ein Stilmittel, welches selten geworden ist. Über A-ha muss ich nicht viel weiter notieren. Eine Ikone der 80er, mit einer der markantesten und universalsten Stimmen, was auch der Song gekonnt in voller Bandbreite nutzt. Die Titelsequenz dagegen ist eher schwach finde ich und wird dem Lied nicht gerecht.
Die zweite Wahl

Tatsächlich und auch im Rahmen des Schreibens dieses Eintrags gelernt, existiert für diesen Film, ein alternativer Titelsong und zwar von einer weiteren 80er Ikone: Pet Shop Boys. This Must Be The Place I Waited Years To Leave ist im Kontext des Bond-Films entstanden und von niemand geringerem produziert als Harold Faltermeyer, der zu diesem Zeitpunkt schon viel Erfahrung mit Hollywood gesammelt hat. Der Song ist toll, fand später Platz auf Behaviour, aber für einen 80er Bond fehlt irgendwie etwas Energie.
Bondsongs:
- Garbage – The World Is Not Enough
- A-ha – The Living Daylights
- Tom Jones – Thunderball
- Chris Cornell – You Know My Name
- Shirley Bassey – Moonraker
- Wings – Live and Let Die
- Gladys Knight – Licence to Kill
- Billie Eilish – No Time To Die
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