
James Bondparade: Lizenz zum Töten
Gladys Knight – Licence to Kill
Ah! Lizens zum Töten, der gute Dalton-Bond, der Dalton-Bond mit Biss. In Retrospektive sehe ich hier einige Zutaten, die man vielleicht aus Verzweiflung verwendet hat, die aber Jahre später Craigs Bond zum Erfolg verhalfen. Nach Moore flog Humor raus oder sollte mit Ernsthaftigkeit und Brutalität ersetzt werden. Das Lied dazu ist der vielleicht generischste Song dieser Serie, aber das meine ich jetzt eher positiv, denn wenn das Lied eines schafft, dann Bond musikalisch als Thema zu transportieren. Bläser, Streicher, 80er-Synth, flache Drums, was will man mehr?

Ich liebe dieses Lied für eines: diese Bridge. Das ist nicht nur einfach ein musikalisches Stilmittel, nein, das ist eine der Brücken, aller Brücken. Sowas ist dermaßen aus der Zeit gefallen, dass es 2026 schon wieder modern ist und Licence to Kill fast schon zu einer Parodie eines Bond-Songs macht. Wenn dies auch negativ klingen mag, dieses Lied ist toll für eine so zwanghaft konstruierte Formel. Was es als Eröffnungssequenz des Films etwas schwächt, ist die visuelle Untermalung dazu: eines der schwächsten Maurice-Binder-Intros.
Lizens zum Töten. Solider Film und solides Lied. Daumen hoch.
Bondsongs:
- Chris Cornell – You Know My Name
- Shirley Bassey – Moonraker
- Gladys Knight – Licence to Kill
- Billie Eilish – No Time To Die
1 Kommentar
Da steht Benicio del Torro im Trailer! Verblüffend! Das muss ich jetzt erstmal google …
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