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Madonna – Die Another Day
  • Mo., 06. Juli 2026
  • 3 Kommentare

James Bondparade: Stirb an einem anderen Tag

Madonna – Die Another Day

Ich kürze ab. Stirb an einem anderen Tag und sein Titelsong markieren das Ende meiner persönlichen Liste aller Filme und Lieder dieses Franchise. Um dem ganzen Unfall etwas mehr Kontext zu geben: Die Autoren schrieben parallel zu diesem Film an Johnny English einer mittelmäßigen Bond-Parodie, und ich werde das Gefühl nicht los, dass man hier Plot und Figuren schon durcheinandergeworfen hat.

Dies ist ein Film, der smart und komplex konstruiert erscheinen möchte. Ein klassisches zweites Werk von jemandem, der nicht genug die eigenen Ideen filtern kann. Einziger kleiner Lichtblick ist Rosamund Pike, die versucht, so halbwegs Tiefe in das Chaos zu spielen. Und dann ist da noch dieses Lied.

Nun, immerhin waren die Entscheider hier mutig, und wieso auch nicht. Madonna hatte zu dieser Zeit ihren zweiten Zenit und mit Ray of Light und Music zwei sehr populäre und gute Alben in kurzer Zeit veröffentlicht. In der Theorie sollte die Formel funktionieren. Das Endergebnis ist losgelöst vom Film vielleicht sogar ein Anhören wert, aber in Kombination mit diesem Film ein K.O. für Fans. Immerhin versucht man mit der Titelsequenz etwas Neues. Eine Art Fortsetzung der Eröffnungssequenz und das wiederrum ist gelungen.

Ich bin überzeugt, dass auch genau dieser kreative Tiefpunkt des Franchise dafür gesorgt hat, dass die Brosnan-Ära nicht nur nach diesem Film ein Ende fand, sondern Bond insgesamt komplett neu konstruiert werden musste. Zu groß war der Schaden.

Die zweite Wahl

Tatsächlich existiert neben einem alternativen Titel des Films ein dazu passendes Lied. Beyond the Ice einer Synthie-Band namens Red Flag und das Bild des Videos lässt hier schnell die Inspiration erahnen. Das Ergebnis jedoch ist vielleicht musikalisch 10 Jahre zu spät für diesen Film, aber sticht Die another Day selbst dann noch locker aus. Mir gefällt, was ich da höre. Schade irgendwie, das wär die bessere Alternative gewesen.

Bondsongs:

  1. Garbage – The World Is Not Enough
  2. A-ha – The Living Daylights
  3. Tom Jones – Thunderball
  4. Chris Cornell – You Know My Name
  5. Shirley Bassey – Moonraker
  6. Shirley Bassey – Diamonds are Forever
  7. Wings – Live and Let Die
  8. Gladys Knight – Licence to Kill
  9. Billie Eilish – No Time To Die
  10. Rita Coolidge – All Time High
  11. Alicia Keys & Jack White – Another Way to Die
  12. Madonna – Die Another Day

Bondfilme:

  1. Casino Royale
  2. Lizenz zum Töten
  3. Octopussy
  4. Moonraker
  5. Keine Zeit zu sterben
  6. Leben und sterben lassen
  7. Feuerball
  8. Der Hauch des Todes
  9. Ein Quantum Trost
  10. Diamantenfieber
  11. Die Welt ist nicht genug
  12. Stirb an einem anderen Tag
  • Schlagwörter:
  • 00s,
  • James Bond,
  • James Bondparade,
  • Kino,
  • Musik.

Zum Weiterlesen

  • R.I.P. Chris Penn
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  • Immer wieder
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  • Galaxy Quest
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  • Moore vs Brosnan
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  • Randnotiz – Goldfinger (2011)
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  • Chris Cornell – You Know My Name
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3 Kommentare

  • #1
  • Mo., 06. Juli 2026
  • Christian Buggisch schrieb:

Ja, schrecklich.

  • #2
  • Mo., 06. Juli 2026
  • ben_ schrieb:

Red Flag hab ich noch nie gehört, klingt fast schon zu sehr nach New Wave und 80er. Kaum zu glauben, dass jemand der nicht aus der Gothic-Ecke kommt, das in den 00er als Bond-Song in Betracht gezogen hat … andererseits … Trent Reznor, war in den 00er auch gross …

Webmaster
  • #3
  • Mo., 06. Juli 2026
  • Chris_ schrieb:

Red Flag ist ein absoluter Deep Cut selbst in der Dark/New-Wave-Szene. Mir selbst waren sie unbekannt, aber ein Freund von mir legt seit Ewigkeiten selbst sowas auf und dem hab ich das geschickt. Natürlich kennt er diese Band und mehr noch, ein Album von denen ist sein absoluter Favorit. Die James Bond Verbindung war ihm aber auch neu.

Ganz ehrlich, für mich ist Red Flag bisher die Überraschung dieser Artikelserie. Mir gefällt, was ich höre.

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