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    <title>Fünf</title>
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    <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 21:00:06 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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<img width="1200" height="1200" src="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/04/cdf-wander.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Fünf" loading="lazy" decoding="async" srcset="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/04/cdf-wander.jpg 1200w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/04/cdf-wander-480x480.jpg 480w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/04/cdf-wander-250x250.jpg 250w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/04/cdf-wander-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />
    <p>Letzte Woche war ich beruflich für ein paar Tage in Berlin. Es gab eine interne Veranstaltung mit Kunden und anschließend <a href="https://www.carbmee.com/global-decarbonization-forum" title="Global Decarbonization Forum">auch ein öffentlicheres Forum</a>. Ich glaube, das war das zweite Jahr dieses Formats, und einer der Namen auf der Gästeliste erweckte meine Aufmerksamkeit und war am Ende auch ein Grund für mich, dort mal reinzuschnuppern, mit dem Ziel, ein Foto mit der Person zu erhaschen. Ich kürze mal ab: Das Ziel ist erreicht. Es war sogar ein kurzer Dialog mit Robert Habeck drin, bevor wir von einer weiteren Person unterbrochen wurden.</p>
<p>Dieser Tage war auch zufällig mein 5-Jähriges bei diesem Arbeitgeber. Als ich vor <em>fünf</em> Jahren dort unterschrieb, hatten die beiden Gründer viele Ideen, aber wir alle noch keinen guten Plan, diese umzusetzen. Dies ist mein erster Job in einem Startup. Ich war Mitarbeiter Nummer <em>fünf</em> damals und bis auf ein wildes Mockup eines der Gründer existierte nichts und die ersten 18 Monate war ich der einzige Designer. Für mich heute grob fahrlässig eigentlich.</p>
<p><em>Fünf</em> Jahre später sind wir noch da und haben den Ex-Vizekanzler als Gast. Als ich dann dieser Tage dort Kunden und deren Geschichten live erlebt habe, hat mich das schon mit etwas Stolz erfüllt.<sup id="fnref1:1"><a href="#fn:1" class="footnote-ref">1</a></sup> Im Nachhinein war dieser zugegebenermaßen unfreiwillige berufliche Wechsel nach mehr als 15 Jahren E-Commerce der nötige Schub für etwas Neues. Die Entscheidung war rückblickend nicht die schlechteste.</p>
<div class="footnotes">
<hr>
<ol>
<li id="fn:1">
<p>Aufmacherbild: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Wanderer_%C3%BCber_dem_Nebelmeer" title="Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer (1818)">Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer (1818)</a> <a href="#fnref1:1" rev="footnote" class="footnote-backref">↩</a></p>
</li>
</ol>
</div>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2026/04/fuenf#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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    <title>Im Keller</title>
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    <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 05:00:37 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Momentaufnahme]]></category>
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    <description><![CDATA[Meine Angst vor dem Keller endete in dem Moment, als ich mein Fahrrad allein die Treppen hochtragen konnte. Da muss ich so 10 oder 11 Jahre alt gewesen sein und wir wohnten noch in einem <em>Plattenbau</em>. In jedem Eingang &#8230;]]></description>
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    <![CDATA[<div>

<img width="1200" height="1200" src="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/absdrink.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Im Keller" loading="lazy" decoding="async" srcset="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/absdrink.jpg 1200w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/absdrink-480x480.jpg 480w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/absdrink-250x250.jpg 250w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/absdrink-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />
    <p>Meine Angst vor dem Keller endete in dem Moment, als ich mein Fahrrad allein die Treppen hochtragen konnte. Da muss ich so 10 oder 11 Jahre alt gewesen sein und wir wohnten noch in einem <em>Plattenbau</em>. In jedem Eingang wohnten zehn Parteien, jeweils zwei auf jeder der fünf Etagen. Wir wohnten zu dieser Zeit in der fünften Etage. Meine Eltern haben uns, sobald es möglich war, kleine Aufgaben im Haushalt gegeben. Darunter fielen auch eben die Botengänge in den Keller, um zum Beispiel Konserven oder Kartoffeln nach oben zu holen. Und irgendwann war ich alt genug, dass mir diese wertvolle Aufgabe anvertraut wurde.</p>
<p>Der Keller bestand aus einem Vorraum, den man sich teilte und wo meist Dinge wie Fahrräder kurz geparkt wurden. Dort schloss ein Raum zum Trocknen von Wäsche an, wo wirklich niemand jemals Wäsche hängen hatte. Der andere anschließende Raum beinhaltete für jede Partei einen kleinen, abschließbaren, separierten Kellerbereich. Das hatte was von dieser <em>Schweigen der Lämmer</em> Szene, als <em>Clarice</em> zum ersten Mal <em>Lecter</em> besucht. Unser kleines Kellerabteil war aber relativ weit vorn.</p>
<p>In der dritten Etage im Haus wohnte ein ungleiches Paar, mit einem kleinen Mann und einer weniger kleinen Frau. Sein Name war nur als <em>Kilian</em> für mich bekannt. In meiner Erinnerung wirkte er immer wie Sammy Davis Jr., denn er war meist sehr adrett gekleidet<sup id="fnref1:1"><a href="#fn:1" class="footnote-ref">1</a></sup>. Er war immer nett, grüßte höflich und trug fast immer lange Kleidung, selbst wenn es viel zu warm dafür war. Eines Tages tat er das nicht und ich sah Schürfwunden und auch Prellungen an den Armen, manchmal hatte er sie auch im Gesicht. Als ich meine Eltern darauf ansprach, begründeten sie das mit einem gewissen Ungeschick des Herren, denn <em>Kilian</em> trank gern und viel und selten Wasser. So richtig verstand ich das damals nicht, aber der Typ wirkte harmlos und das war er auch.</p>
<p>Als ich wieder einmal was aus dem Keller holen sollte, war schon unten was zu hören. Es spielte ein Kofferradio, aus einer der Boxen, deren Besitzer mir nicht klar war. Recht schnell schaute ein Kopf aus der Box heraus und erkannte mich und ich ihn. Es war <em>Kilian</em>. Er bat mich kurz zu sich, was ich auch sorglos tat. Er wirkte anders als sonst und die leeren Flaschen auf dem Boden waren die einfache Begründung. </p>
<p>Die Dinge liefen nicht so gut für ihn und sein kleiner Urlaub vom furchtbaren Alltag war der Gang in den <em>Keller</em>, wo er sich mit Bier und Korn die Wahrnehmung versüßte. <em>”Die trinke ich jetzt noch aus und dann gehe ich hoch und bringe sie um.”</em> Er hatte immer den gleichen Plan und der beinhaltete mindestens bewussten Totschlag oder Mord seiner Partnerin. Ich ging mit meinen Kartoffeln wieder nach oben und ließ ihn mit seinem Plan allein, den ich oben natürlich berichten musste. Das wurde schnell abgetan als kalter Kaffee. Offenbar wussten alle außer mir von <em>Kilians</em> Alltag.</p>
<p>An dem Tag lernte ich auch, woher seine Prellungen kommen, denn sein Plan ging wieder nicht auf und statt seiner Partnerin bezog er von ihr selbst wieder und wieder eine massive Abreibung. Das hörte man bis in die 5. Etage hoch. Teilweise rief jemand die Polizei, wenn die Geräuschkulisse zu viel Realität für alle verursachte. Wir wohnten dort noch ein paar Jahre und in denen saß <em>Kilian</em> sehr oft in seinem Kellerabteil und schmiedete einen neuen Plan. Keiner davon verlief zu seiner Zufriedenheit. </p>
<p>In den letzten Schuljahren sah ich ihn sehr sporadisch noch mal auf der Straße. Er grüßte weiterhin nett, lächelte immer und hatte, schon den nächsten Kellerplan im Kopf.</p>
<div class="footnotes">
<hr>
<ol>
<li id="fn:1">
<p>Aufmacherbild: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Absinthe_Drinker_(Manet)" title="The Absinthe Drinker – Édouard Manet (1859)">The Absinthe Drinker – Édouard Manet (1859)</a> <a href="#fnref1:1" rev="footnote" class="footnote-backref">↩</a></p>
</li>
</ol>
</div>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2026/03/im-keller#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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    <title>5 Sekunden</title>
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    <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 05:00:12 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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<img width="1200" height="1199" src="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/stopwatch3.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="5 Sekunden" loading="lazy" decoding="async" srcset="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/stopwatch3.jpg 1200w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/stopwatch3-480x480.jpg 480w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/stopwatch3-250x250.jpg 250w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/stopwatch3-768x767.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />
    <p>Ich bekam letzte Woche zum Geburtstag eine Textnachricht, inklusive eines Videos, von einer Person, die ich zum letzten Mal, glaube ich, im Februar 2025 kurz sprach. Zuvor waren es zwei Jahre der angenehmen Kommunikation mit ein paar unausgesprochenen Hürden, die beide Seiten auch unangetastet beließen, was am Ende dann auch zu einem plötzlichen totalen Abbruch des Kontakts führte. Ein Missverständnis. Ein Jahr später spricht man wieder miteinander, über einen schnöden Videocall.</p>
<p>Diese ersten <em>5 Sekunden</em> in solchen Situationen sind für mich immer eine Mischung aus Euphorie und Panik. In Sekunden rasen komprimiert Eindrücke von Jahren durch meinen Kopf. Diese 1 oder 2 Sekunden des Schweigens, in denen jede Seite abwägt, ob Samt- oder Boxhandschuhe gerade die bessere Alternative sind. In dem Fall waren die <a href="https://www.coldheat.de/2026/03/3-millimeter" title="3 Millimeter">3 Millimeter</a> der Eisbrecher. </p>
<p>Spannend, nach einer gewissen Pause wertvolle Kontakte zu reaktivieren.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2026/03/5-sekunden#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <title>9 Stunden, 24 Minuten</title>
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    <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 10:26:08 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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    <description><![CDATA[Ich habe heute den vielleicht erholsamsten Schlaf seit einer Ewigkeit gehabt. <em>9 Stunden, 24 Minuten</em>. Als ich letztes Jahr selbst merkte, wie schlecht mein Schlaf geworden ist, habe ich temporär begonnen, ihn aufzeichnen zu lassen, nur um zu schauen, &#8230;]]></description>
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<img width="1200" height="1200" src="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/zenbudd.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="9 Stunden, 24 Minuten" loading="lazy" decoding="async" srcset="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/zenbudd.jpg 1200w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/zenbudd-480x480.jpg 480w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/zenbudd-250x250.jpg 250w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/zenbudd-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />
    <p>Ich habe heute den vielleicht erholsamsten Schlaf seit einer Ewigkeit gehabt. <em>9 Stunden, 24 Minuten</em>. Als ich letztes Jahr selbst merkte, wie schlecht mein Schlaf geworden ist, habe ich temporär begonnen, ihn aufzeichnen zu lassen, nur um zu schauen, dass ich überhaupt genug Regeneration bekomme. Nun kommt es sporadisch zum Einsatz, wenn ich schon beim Schlafengehen eine Vorahnung einer Anomalie spüre. So wie es auch gestern der Fall war. Ich bin schon ganz anders ins Bett gegangen. </p>
<p>Es war nicht mal ein anstrengender Tag, nicht mal die Woche war auslaugend, ganz im Gegenteil. Was genau der Auslöser ist, werde ich hier im Detail nicht notieren, aber ich habe eine Erkenntnis gewonnen, die mir Tonnen Gewicht von den Schultern genommen hat. </p>
<p>Gestern war ein wichtiger Tag.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2026/03/9-stunden-24-minuten#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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    <title>3 Millimeter</title>
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    <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 18:53:14 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Momentaufnahme]]></category>
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    <description><![CDATA[<em>“Warum hast du deine Haare abgeschnitten?”</em> Tja, so ganz eindeutig kann ich das nicht beantworten, aber momentan habe ich wieder die gleiche Frisur wie Anfang meiner 20er. Damals hab ich das teilweise noch selbst gemacht, und so sah es auch &#8230;]]></description>
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    <![CDATA[<div>

<img width="981" height="981" src="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/greycamo.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="3 Millimeter" loading="lazy" decoding="async" srcset="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/greycamo.jpg 981w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/greycamo-480x480.jpg 480w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/greycamo-250x250.jpg 250w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/greycamo-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 981px) 100vw, 981px" />
    <p><em>“Warum hast du deine Haare abgeschnitten?”</em> Tja, so ganz eindeutig kann ich das nicht beantworten, aber momentan habe ich wieder die gleiche Frisur wie Anfang meiner 20er. Damals hab ich das teilweise noch selbst gemacht, und so sah es auch dann aus. Beim Friseur haben mich zwar noch alle Anwesenden versucht, davon abzuhalten, aber wenn ich mal eine Entscheidung getroffen habe, dann rücke ich fast nie davon ab. Ich glaube, ich wollte einen Reset-Knopf drücken und irgendwie erschien mir diese Variante weniger destruktiv als viele Alternativen. Die ersten Minuten habe ich es hinterfragt, mittlerweile gefällt es mir. Selbst die zu großen abstehenden Ohren, das bin halt auch ich.</p>
<p>Es ist spannend zu beobachten, wie sich die Wahrnehmung abrupt ändert. Bei Freunden dauert es ein paar Minuten, bis man, glaub ich, wieder die neue Normalität akzeptiert. Bisher hat nur einer einen Witz drüber gemacht, aber der darf das. Er soll das auch machen, ich würde es andersherum nicht anders machen.</p>
<p>Bei mir selbst hat es ein paar Stunden gebraucht, bis ich die neue Silhouette wiedererkannt habe. Verglichen mit alten Fotos sieht es aber anders aus, es sind halt doch 20 Jahre vergangen. Wenn ich mich grad selbst auf der Straße sehen würde, wären meine ersten Assoziationen Chemo-Therapie oder Nazi-Aussteiger. Die grauen Stellen sind so eher fleckig verteilt. Das hat was von <em>Camouflage-Muster</em>.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2026/03/3-millimeter#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
    </div>]]>
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    <title>Das wichtigste Werkzeug</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2026/03/das-wichtigste-werkzeug</link>
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    <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 06:00:20 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Momentaufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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    <description><![CDATA[2024, es muss Ende Mai gewesen sein, da hatte ich ein letztes Gespräch mit einer Person. Zu diesem Zeitpunkt hatte dieser Mensch sich einen erstaunlich guten Zugang zu mir erarbeitet, aber damit sollte Schluss sein, denn die Wege trennten sich. &#8230;]]></description>
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    <![CDATA[<div>

<img width="1200" height="1200" src="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/reflection.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Das wichtigste Werkzeug" loading="lazy" decoding="async" srcset="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/reflection.jpg 1200w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/reflection-480x480.jpg 480w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/reflection-250x250.jpg 250w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/reflection-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />
    <p>2024, es muss Ende Mai gewesen sein, da hatte ich ein letztes Gespräch mit einer Person. Zu diesem Zeitpunkt hatte dieser Mensch sich einen erstaunlich guten Zugang zu mir erarbeitet, aber damit sollte Schluss sein, denn die Wege trennten sich. Man wollte sich noch mal die Meinung sagen und Fragen stellen, die in den vergangenen zwei Jahren nicht angesprochen worden sind. Die Gegenfragen waren präzise und trafen ins Ziel. Da waren ein paar Fragen, auf die ich keine Antwort hatte, die mir nicht peinlich gewesen wären. Anschließend war ich für ein paar Tage fertig mit der Welt. Zäsur ist das richtige Wort. Von einem auf den anderen Tag hab ich ein paar fundamentale Dinge geändert. Ein Punkt auf der Liste an Baustellen: der eigene Körper.</p>
<p>Als ich mir damals vorher einen neuen, viel zu großen Fernseher hab liefern lassen, half mir ein Freund, diesen das Treppenhaus hochzuschleppen. Ich musste mehrfach auf dem Weg eine Pause einlegen, weil der Körper sagte: „Stop.“ Mein Freund dagegen ist knapp 20 Jahre älter und war am Ende nicht mal einen Hauch angestrengt. So nahm ich es jedenfalls wahr. Kurzum: Meine körperliche Verfassung spiegelte nur wider, was nur mehr als nachvollziehbar war. Mein letztes Mal Sport war vor ganz vielen Jahren.</p>
<p>Angesichts der Tatsache, wie ich den eigenen Körper die letzten Dekaden behandelt habe, kann ich noch ganz froh sein. Genetisch hab ich auch etwas Glück gehabt, wobei der Start jetzt <em>ungünstig</em> war. Ich kam mit einem Herzfehler auf die Welt und dieses kleine Detail bremste die körperliche Entwicklung immens. Mein Gewicht war während der gesamten Jugend problematisch niedrig. Ich muss bis heute um jedes einzelne Kilo kämpfen. Zu Schulzeiten war das lange Zeit nicht so lustig. Und natürlich wirkte sich das auf meine eigene Wahrnehmung aus. Wenn man beim Aufstellen der Teams während des Sportunterrichts immer als einer der Letzten dasteht, dann formt auch das einen Charakter. Auch dadurch war jetzt mein Verhältnis zum Körper und Sport eher vorbelastet.</p>
<p>Bei einer Körpergröße von 179 cm war mein negativer Rekord Mitte der 2000er einmal 58 Kilo. Der andere negative Rekord war 2019 nach vielen Monaten des Fressens und Saufens bei 82 Kilo. Ich habe beide Bilder immer noch vor Augen und sie sind nicht toll. Seit Juni 2024 passe ich nun mehr auf mich auf. Ich esse noch bewusster, verzichte viel und gern und versuche, die Woche mehrere Fitnesseinheiten zu platzieren. All das sorgt ganz objektiv für ein positives Ergebnis. Und letztes Jahr am Strand fühlte ich ein Bewusstsein<sup id="fnref1:1"><a href="#fn:1" class="footnote-ref">1</a></sup> für den eigenen Körper, welches ich in dieser Form für mich nicht vorstellbar fand.</p>
<p>Heute hab ich einen Punkt erreicht, wo ich gern den Status quo halten möchte. Ich fühl mich grad wohl in meiner eigenen Haut. Zum ersten Mal eigentlich. Und auch wenn ich jedes Mal beim Griff der Hanteln schlechte Laune bekomme, am Ende weiß ich, wie gut mir das tut, und respektiere den unangenehmen Weg zum so angenehmen Ziel. Was ich auch gelernt habe während dieser kleinen Reise: Ein Wohlfühlen im eigenen Körper fällt mir nicht einfach zu, sondern erfordert Energie und Disziplin. Wie so viele andere tolle Dinge im Leben eben auch.</p>
<p>Bei <em>Reddit</em> gibt es alle paar Monate die populäre Frage: Was würdest du deinem 20-jährigen Ich heute sagen wollen? Bei mir wäre der Hinweis, den eigenen Körper besser zu pflegen, ziemlich weit oben auf dieser Liste an Ratschlägen. Es ist mein wichtigstes und unersetzbares <em>Werkzeug</em>.</p>
<div class="footnotes">
<hr>
<ol>
<li id="fn:1">
<p>Aufmacherbild: <a href="https://www.museothyssen.org/en/collection/artists/freud-lucian/reflection-two-children-self-portrait" title="Reflection with Two Children (Self-Portrait) – Lucian Freud (1965)">Reflection with Two Children (Self-Portrait) – Lucian Freud (1965)</a> <a href="#fnref1:1" rev="footnote" class="footnote-backref">↩</a></p>
</li>
</ol>
</div>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2026/03/das-wichtigste-werkzeug#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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    <title>Wunschzettel</title>
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    <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 06:00:28 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Momentaufnahme]]></category>
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    <description><![CDATA[Mein Geburtstag naht. Für mich meist ein Tag wie jeder andere, oft ein Moment der Bestandsaufnahme. Ich bin keiner dieser Menschen, die diesen Tag immer groß zelebrieren, aber ich verstecke mich auch nicht den gesamten Tag unter der Bettdecke. Die &#8230;]]></description>
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    <![CDATA[<div>

<img width="1100" height="1100" src="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/sunday.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Wunschzettel" loading="lazy" decoding="async" srcset="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/sunday.jpg 1100w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/sunday-480x480.jpg 480w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/sunday-250x250.jpg 250w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/sunday-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px" />
    <p>Mein Geburtstag naht. Für mich meist ein Tag wie jeder andere, oft ein Moment der Bestandsaufnahme. Ich bin keiner dieser Menschen, die diesen Tag immer groß zelebrieren, aber ich verstecke mich auch nicht den gesamten Tag unter der Bettdecke. Die letzten Jahre habe ich mich immer drauf gefreut, primär weil an diesem Tag immer mal wieder Menschen den Kontakt herstellen, von denen ich sonst den Rest des Jahres nichts höre, lese oder sehe. Beständigkeit.<sup id="fnref1:1"><a href="#fn:1" class="footnote-ref">1</a></sup></p>
<p>Woran ich aber immer Freude hatte, war, irgendwie viele Menschen an einen Tisch zu bringen, was Tolles zu essen und zu trinken und nach den meist immer gleichen Geschichten zu wühlen und darüber herzhaft zu lachen. Letztes Jahr war es ein sehr schöner Tag. Dieses Jahr wird es anders. Wie genau, weiß ich noch nicht.</p>
<p>Ich wünsche mir nichts. Mein <em>Wunschzettel</em> ist leer, wobei das nicht so ganz stimmt. Eine Sache steht drauf: Ich wünsche mir, an diesem Tag früh aufzuwachen, einen Fokus auf das Hier und Jetzt zu haben und nicht zu grübeln. Das wäre toll.</p>
<p>Jetzt muss ich nur noch schauen, wo ich das online bestellen kann.</p>
<div class="footnotes">
<hr>
<ol>
<li id="fn:1">
<p>Aufmacherbild: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Sonntagnachmittag_auf_der_Insel_La_Grande_Jatte" title="Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte - Georges Seurat (1884)">Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte &#8211; Georges Seurat (1884)</a> <a href="#fnref1:1" rev="footnote" class="footnote-backref">↩</a></p>
</li>
</ol>
</div>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2026/03/wunschzettel#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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    <title>Und dann war Schluss</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2026/03/und-dann-war-schluss</link>
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    <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 06:00:02 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Momentaufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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    <description><![CDATA[Nein, ich werde hier <a href="https://anmutunddemut.de/2026/03/12/und-wenn-das-hier-alles-nun-ein-ende-faende.html" title="Und wenn das hier alles nun ein Ende fände …">nicht die Lichter ausmachen</a>. Ich mag Bens Titel einfach: <em>Und wenn das hier alles nun ein Ende fände …</em> Beim Lesen ahnte ich schon etwas nicht so Gutes. Ich hatte einen nicht ganz unähnlichen Text &#8230;]]></description>
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    <![CDATA[<div>

<img width="1200" height="1200" src="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/fall-icarus2.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Und dann war Schluss" loading="lazy" decoding="async" srcset="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/fall-icarus2.jpg 1200w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/fall-icarus2-480x480.jpg 480w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/fall-icarus2-250x250.jpg 250w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/fall-icarus2-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />
    <p>Nein, ich werde hier <a href="https://anmutunddemut.de/2026/03/12/und-wenn-das-hier-alles-nun-ein-ende-faende.html" title="Und wenn das hier alles nun ein Ende fände …">nicht die Lichter ausmachen</a>. Ich mag Bens Titel einfach: <em>Und wenn das hier alles nun ein Ende fände …</em> Beim Lesen ahnte ich schon etwas nicht so Gutes. Ich hatte einen nicht ganz unähnlichen Text geschrieben, dann aber nicht veröffentlicht, weil er mir im Moment damals zu pessimistisch schien. Auslöser war jetzt noch mal die Nachricht, dass mein <a href="https://www.coldheat.de/2026/02/samstag-628-uhr" title="Samstag, 6:28 Uhr">Lieblingsbäcker</a> Ende des Monats schließt. <em>Und dann ist Schluss</em>.</p>
<p>Es erinnert mich an den Text vor wenigen Wochen. Dort ging es um plötzliches Ende, ein Muster, das mich das ganze Leben begleitet. In vielen Situationen gibt es wieder und wieder ein abruptes Ende, besonders dann, wenn ich es nicht erwarte, oder wenn sich Situationen grad wohlig warm anfühlen und ich es eigentlich ganz gern so endlos weiter genießen würde. Das ging in der Kinderkrippe los und ist mehr als 40 Jahre später nicht anders. Es zieht sich auch durch alle Bereiche meines Lebens: Familie, Freunde, Beziehungen, Bekannte, Beruf, Lieblingsbäcker. Und selbst in virtuellen Welten war das <a href="https://www.coldheat.de/2006/03/kick-the-dorf" title="Kick the Dorf">nicht anders</a></p>
<p>Wie definieren LLMs eigentlich Trauma?</p>
<blockquote>
<p>Trauma bezeichnet in der Psychotraumatologie eine psychische Verletzung, die entsteht, wenn ein Ereignis oder eine Situation die individuelle Fähigkeit zur Verarbeitung von Stress und Bedrohung übersteigt.</p>
</blockquote>
<p>Stress und Bedrohung sind jetzt relativ, aber zweifellos waren es bei mir einige Situationen, die meine Fähigkeit der Verarbeitung überstiegen.</p>
<p><em>Und dann war Schluss</em>.<sup id="fnref1:1"><a href="#fn:1" class="footnote-ref">1</a></sup></p>
<div class="footnotes">
<hr>
<ol>
<li id="fn:1">
<p>Aufmacherbild: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Landscape_with_the_Fall_of_Icarus" title="Pieter Bruegel the Elder: The Fall of Icarus (c. 1558)">Pieter Bruegel the Elder: The Fall of Icarus (c. 1558)</a> <a href="#fnref1:1" rev="footnote" class="footnote-backref">↩</a></p>
</li>
</ol>
</div>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2026/03/und-dann-war-schluss#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <title>Ein Architekt</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2026/03/ein-architekt</link>
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    <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 06:00:08 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Momentaufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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    <description><![CDATA[Vor zwei oder mittlerweile eher drei Jahren empfahl mir jemand, dessen Urteil ich vertraute, solch einen Persönlichkeitstest zu machen. Meine natürliche Skepsis hat dies immer als Pseudowissenschaft abgetan, quasi das Globuli der Psychologie. Am Ende war ich selbst gespannt. Ich &#8230;]]></description>
        <content:encoded>
    <![CDATA[<div>

<img width="1200" height="1200" src="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/alchemist.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Ein Architekt" loading="lazy" decoding="async" srcset="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/alchemist.jpg 1200w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/alchemist-480x480.jpg 480w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/alchemist-250x250.jpg 250w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/03/alchemist-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />
    <p>Vor zwei oder mittlerweile eher drei Jahren empfahl mir jemand, dessen Urteil ich vertraute, solch einen Persönlichkeitstest zu machen. Meine natürliche Skepsis hat dies immer als Pseudowissenschaft abgetan, quasi das Globuli der Psychologie. Am Ende war ich selbst gespannt. Ich meine, ich kannte mich, aber es mehrfach durch ein, zwei Tests bestätigt zu sehen, ist noch einmal etwas anderes. Am Ende stellt sich heraus: Ich bin ein <a href="https://www.16personalities.com/intj-personality" title="INTJ (Architect)">Architekt</a> und das war jetzt so überraschend wie wenn morgen früh wieder die Sonne aufgeht. Egal welchen und wie vielen Quellen man für das Thema und diesen Typ folgt, am Ende kann ich 90% der Behauptungen davon zustimmen.</p>
<p>Am meisten erklärte es für mich, warum ich damals solch eine Faszination für das Kreieren von Webseiten entwickelt habe, als es eine Handvoll Tutorials im Netz gab. <a href="https://www.coldheat.de/2004/10/quick-mask-tutorial" title="Quick Mask Tutorial">Das kann ich doch sicher auch?!</a> Wobei ich nach mehr als 20 Jahren schon zugeben kann: Ich hab anfangs nur die Webmonkey-Inhalte der Wired-Website ins Deutsche übersetzt. Am Ende war es das Kreieren, das Lösen eines Luxusproblems, was mich einen Weg hat einschlagen lassen, der jetzt eben schon sehr lang und relativ gerade ist. </p>
<p>Ich weiß noch, als ich hier vor 15 Jahren mein erstes Bewerbungsgespräch hatte. Oder generell: Alle Gespräche damals verliefen nach dem gleichen Prinzip. Das war noch die Zeit, als valider, performanter Code ein Argument war, welches schon damals bei vielen Gesprächspartnern die Stirn hat runzeln lassen. „Wieso sollten wir auf <em>den</em> hören und unsere guten alten Tabellen als Layoutwerkzeug rausschmeißen? Das sieht doch gut so aus, warum Zeit unter der Oberfläche verschwenden?“ </p>
<p>Ich war, bin und werde bei bestimmten Themen das Fundament der Oberfläche immer priorisieren.<sup id="fnref1:1"><a href="#fn:1" class="footnote-ref">1</a></sup> Natürlich bin ich auch teilweise <em>wirklich</em> oberflächlich, aber bei Themen, die <em>mir</em> wichtig sind, kenne ich keine Alternative mehr und merke auch, dass sich dieses Verhaltensmuster nicht nur auf den Beruf reduziert. </p>
<p>Ganz im Gegenteil. </p>
<p>Halbherzig kann ich leider nicht.</p>
<div class="footnotes">
<hr>
<ol>
<li id="fn:1">
<p>Aufmacherbild: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Alchemist_Discovering_Phosphorus" title="The Alchemist Discovering Phosphorus (1771) - Joseph Wright of Derby">The Alchemist Discovering Phosphorus (1771) &#8211; Joseph Wright of Derby</a> <a href="#fnref1:1" rev="footnote" class="footnote-backref">↩</a></p>
</li>
</ol>
</div>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2026/03/ein-architekt#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <item>
    <title>Ganz viel neu</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2026/02/ganz-viel-neu</link>
    <comments>https://www.coldheat.de/2026/02/ganz-viel-neu#comments</comments>
    <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 14:07:34 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Momentaufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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    <description><![CDATA[Der Spaziergang in die Stadt zur <a href="https://www.coldheat.de/2026/02/gedanken-am-mittagstisch" title="Gedanken am Mittagstisch">Mittagsrunde</a> war heute etwas <em>Besonderes</em>. Zum ersten Mal des Jahres war die Sonnenbrille im Einsatz, denn es gibt grad ganz viel Sonne<sup id="fnref1:1"><a href="#fn:1" class="footnote-ref">1</a></sup>. Ich trug eine neue Jacke, denn nach 15 Jahren &#8230;]]></description>
        <content:encoded>
    <![CDATA[<div>

<img width="1200" height="1200" src="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/02/vg-sower.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Ganz viel neu" loading="lazy" decoding="async" srcset="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/02/vg-sower.jpg 1200w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/02/vg-sower-480x480.jpg 480w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/02/vg-sower-250x250.jpg 250w, https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/02/vg-sower-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />
    <p>Der Spaziergang in die Stadt zur <a href="https://www.coldheat.de/2026/02/gedanken-am-mittagstisch" title="Gedanken am Mittagstisch">Mittagsrunde</a> war heute etwas <em>Besonderes</em>. Zum ersten Mal des Jahres war die Sonnenbrille im Einsatz, denn es gibt grad ganz viel Sonne<sup id="fnref1:1"><a href="#fn:1" class="footnote-ref">1</a></sup>. Ich trug eine neue Jacke, denn nach 15 Jahren musste die alte Übergangsjacke mal ausgewechselt werden. Früh war ich noch vor der Arbeit direkt beim Friseur. Irgendwie war ganz viel <em>neu</em> heute und ich fühlte mich seit einer ganz langen Zeit mal wieder wohl. </p>
<p>Das war toll.</p>
<div class="footnotes">
<hr>
<ol>
<li id="fn:1">
<p>Aufmacherbild: <a href="https://artsandculture.google.com/asset/the-sower-vincent-van-gogh-1853-1890/DgGm5xSd6Ik5rg?hl=en" title="The Sower (1850) - Vincent van Gogh">The Sower (1850) &#8211; Vincent van Gogh</a> <a href="#fnref1:1" rev="footnote" class="footnote-backref">↩</a></p>
</li>
</ol>
</div>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2026/02/ganz-viel-neu#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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