
Angehört
Tonspur August 2026
Neuer Monat, neue Tonspur1, und ich glaub, es ist eine ganz solide Mischung im August. Primär sind es Ausschnitte neuer Alben.
La Roux – Lose Myself

Es gibt bald Neues von La Roux. Ein paar Lieder sind schon verfügbar, bevor Old Flames im November erscheint. Auffällig? Die Zeiten des absoluten Minimalismus klangtechnisch sind vorbei und alles klingt hier deutlich weiterentwickelt, mit einem gewissen wiedererkennbaren Charakter. Bin gespannt auf das Album, denn auch ich vermisse die Popsound-Ästhetik der frühen 00er.
Sam Smith – Moondance

Habe gestern Sam Smiths Eintrag in meiner James Bondparade geschrieben. Spoiler: Er sichert sich einen hohen Platz. Da merkte ich, der Herr hat ein neues Album veröffentlicht und Moondance ist ein feines Stück Musik mit einer bemerkenswerten Progression. Das Album insgesamt ist eine Mischung aus Soul, Gospel, Pop. Moondance ist so gut.
Busta Rhymes x J Dilla – Spazzz

J Dilla wird Hip-Hop-Fans ein Begriff sein. Es ist ein viel zu früh verstorbener und der vielleicht beste und wichtigste Architekt einer Beat-Ästhetik, die bis heute versucht wird zu analysieren und zu reproduzieren. Nun kommt nächste Woche ein neues Album mit vielen Erbstücken seines Schaffens, Spazzz klingt großartig und zeigt mir wieder, was ich in der modernen Produktion vermisse.
Erykah Badu & The Alchemist – Witch Doctor

Ein weiteres wildes Kolaborationsalbum? Auch Witch Doctor macht mir große Hoffnung, dass Musik wieder eine Richtung einschlägt, die mir sehr gefällt. Erykah Badu steht immer für etwas Unangepasstes und Witch Doctor macht da keine Ausnahme. Es klingt nicht grundlos wie eine J-Dilla-Produktion, denn auch The Alchemist tritt wieder und wieder in die gleichen Fußstapfen.
Beck – Ride Lonesome

Vor ein paar Wochen sah ich ein Interview mit Beck. Selten habe ich einen so entspannten Künstler gesehen und im Interview ging es um Loser ein Lied, welches Jahre brauchte, bis es den Erfolg fand. Seit Loser sind ein paar Jahre ins Land gestrichen und Ride Lonesome ist Titel und Single eines neuen Albums. Wahrscheinlich deutet das Lied schon an, dass wir hier keine gute Laune-Musik bekommen, aber bei Beck hat alles Substanz und momentan bin ich sowieso sehr empfänglich für etwas Melodramatik und Melancholie. Vielleicht nicht grad meine beste Medizin, aber sie schmeckt gut.
Aufmacherbild von Maria Belen Levy ↩
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