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Parker Posey – You’re on an Airplane: A Self-Mythologizing Memoir
  • Mo., 19. Januar 2026
  • 1 Kommentar

Durchgelesen

Parker Posey – You’re on an Airplane: A Self-Mythologizing Memoir

Ich habe es doch noch geschafft. Das heutige Buch des Tages liegt, glaube ich, schon 4 Jahre unfertig durchgelesen hier herum. Ich hatte mal in einem Urlaub damit angefangen und bin dann nach wenigen Kapiteln ausgestiegen. Diesmal jedoch habe ich es durchgezogen und das sollte sich als leichtere Übung herausstellen.

Ich lese gern Biografien. Meist von Menschen, deren Werke oder Arbeit ich mag. Hier bekomme ich oft einen Einblick in Künstler und ein persönliches Making-of des Werks. Diese Mischung unterhält mich gut. Drum werden noch einige Biografien im Weblog Erwähnung finden. You’re on an Airplane: A Self-Mythologizing Memoir stammt von Parker Posey, einer Schauspielerin, primär bekannt aus diversen 90er-Independent-Filmen. Ein Typ Schauspielerin, die mich sehr abholt, wie man neudeutsch sagt, ein markanter Typ Darstellerin und deshalb auch bis heute vielleicht nie so richtig im Mainstream-Kino angekommen, was aber eher positiv aus meiner Sicht ist und ihre Filmografie konsistent und überschaubar gestaltet. Ich gebe zu, in den 90ern war sie schon ein Movie-Crush von mir, und daran hat sich eigentlich gar nicht so viel geändert.

Diesen Absatz zum Ende des Buches möchte ich herausheben, denn irgendwie erkenne ich mich selbst auch darin:

I remember seeing Nora around this time, and she said to me, „You know, Parker, you will always feel the same. You will just keep getting older.“ That was stunning news to me, since I’d had this fantasy that after I turned thirty, I’d become Mariska Hargitay, or another womanly-type woman, instead of the impish woman-child I’ll remain forever. I’d always feel the same, and I’d never exactly fit in. Now that I’m older, I accept myself and realize it’s okay to be different—and also okay that a ball gown makes me feel like I got lost in a swath of someone else’s curtains that got twisted around my body unsuccessfully. I never wanted to feel like a trophy of myself because if I did, I supposed I’d feel as if I won something. And if I won something, I might lose my desire to do what I do. I may just knock myself off the pedestal. Winning is lonely. It means more people will talk behind your back. And if they’re talking behind your back, then they’re more likely to have knives to throw at your back.

Die Biografie kratzt an vielen Oberflächen, und geht selten so richtig in die Tiefe. Parker Posey als Mensch kommt nur sporadisch durch. Das kann ich respektieren. Auch die Erzählungen zu ihren Filmen, sind kurz und knackig, was das Lesen erfreulich schnell wirken lässt. Was für mich als Filmfan hängen geblieben ist? Parker Posey war wohl im Rennen um die weibliche Hauptrolle bei Speed. Ansonsten ist das Buch eine Sammlung vieler kleiner Anekdoten, einer 90er-NY-Independent-Ikone. Das wird nicht jeden zum Lesen bringen, aber bis auf wenige Abschnitte des Buches, war ich gut unterhalten.

Und Best of Show muss ich mir definitiv nun ansehen.

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  • 10s,
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1 Kommentar

  • #1
  • Mo., 19. Januar 2026
  • ben_ schrieb:

Eine unvergessliche Ikone der 90er in Blade Trinity. Forever Danica Talos.

So oder so: Grossartiges Zitat!

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