Seven Psychopaths
Die einzige 35mm-mm-Kinovorstellung des Jahres in meinem kleinen Kino um die Ecke, war eine Testsichtung am vergangenem Freitag, bei der die Zuschauer vorher nicht wissen, was gezeigt wird. Mit dem heutigen Film des Tages hätte ich nicht gerechnet, umso angenehmer war die Überraschung, auch wenn die Vorstellung für mich emotional etwas holprig wurde, aber hey, ein mir völlig unbekannter Film? Mit bekannten Darstellern? Könnte viel schlimmer sein.
Seven Psychopaths besteht jetzt keinen Bechdel-Test, gewinnt auch keine Preise, und von der ersten Minute an, hatte ich das Gefühl, diesen Film schon zigmal gesehen zu haben. Gleichwohl ist es einfach solide Unterhaltung. Ein paar Kleinigkeiten stoßen mir etwas sauer auf. Der Film wurde in deutscher Fassung gezeigt, mit mir teilweise fremden Synchronstimmen. Es dauerte ein paar Minuten, bis ich mich daran gewöhnt hatte.
Was den Film etwas anders macht, ist sein Film-in-Film-Ansatz, der für Zuschauer wie mich durchaus Bonuspunkte bedeutet. Am Ende ist Seven Psychopaths weder besonders gut, noch besonders lustig, noch besonders kantig und steht und fällt gerade so als Summe seiner Einzelteile, die viele andere Filme deutlich besser verbaut haben. Das Endergebnis ist aber kein schlechter Film, aber einer, der ’nen Tick zu lang ist und zu angestrengt versucht, „cool“ zu sein.
Gibt trotzdem noch einen Daumen hoch.
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