
Harissa-Hähnchen mit Couscous
Seit gut 2 Jahren versuche ich, mich etwas besser zu ernähren, auch wenn es dabei dann oft recht funktionelle Speisen sind. Noch ist das Limit an Huhn und Reis nicht erreicht, gleichwohl habe ich für mich Couscous als noch faulere Kohlenhydrate entdeckt. Genauer gesagt war wieder eines von vielen Rezeptvideos der Auslöser. Zwar koch ich auch nur für mich sehr gern, aber auch dabei muss es schnell gehen und Reste dürfen gern einfach wiederverwendbar sein. Beim heutigen Eintrag ist das der Fall und bis auf eine Zutat bleibt es auch wirklich günstig. Ach, und es schmeckt lecker.

Die Zutaten:
- Proteinquelle (Hähnchenoberkeule, wahlweise Fisch, Garnelen, veganes Ersatzprodukt)
- Harissa
- Olivenöl
- Couscous
- Zitrone
- Gurken
- Tomaten
- Petersilie
- Joghurt
- Knoblauch
- Gewürze (Kreuzkümmel, Koriandersamen, Salz, Pfeffer, Zucker)
Ich bin nicht der allgrößte Knoblauchfan und hab es auch schon ohne zubereitet, was nicht ganz so gut schmeckte. Ich nehme meist weniger als im Rezept angegeben, aber hier ist es ein Muss, finde ich. Dafür reduziere es aber mittlerweile auf die Marinade und lasse es in der Joghurtsoße weg. Auch die Zwiebeln im Salat sind nicht so meins und bleiben raus.
Beim Protein hab ich schon Fisch, Garnelen und einige dieser veganen Huhn-Alternativen probiert. Das war alles lecker, wobei hier dann etwas die Variation in Textur verloren geht. Bei der Oberkeule vom Huhn sind halt schon von Natur aus viele unterschiedliche Texturen nach dem Garen vorhanden, was am Ende dieses bemerkenswerte Erlebnis beim Kauen kreiert.
Bis auf die Harissa-Paste sind es auch alles sehr günstige Zutaten und ich habe bis heute so einfach keine günstige Quelle dafür gefunden. Harissa verleiht hier aber diese markante scharfe Säure. Beim Couscous hatte ich eine gewisse Lernkurve. Nicht zu viel Flüssigkeit und nicht so lange ziehen lassen, sonst wird es eher Matsch aus dem Sandkasten. Meist bereite ich mir hier zwei Portionen zu, weil sowohl das Protein als auch der Couscous wieder gut ein zweites Mal zu erwärmen und zu genießen sind.
Die Kombination aus vielen Texturen und Temperaturen macht dieses Gericht und seine vielen Variationen davon so interessant und immer wieder schmackhaft. Auch weil es aktuell tolle Tomaten gibt, ein jetzt tolles saisonales Gericht.
Guten Appetit.
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