
Mark Ronson – Uptown Special
Ok, nach Record Collection also ein Funk-Album und das ist nach seiner Produktion des Amy-Winehouse-Klassikers irgendwie ein gewagter und nachvollziehbarer Schritt. Auch ich bin großer Fan dieses Genres … in der richtigen Dosierung, denn auch Funk hab ich mir schnell sattgehört, denn es versteckt auch eine gewisse Monotonie in Rhythmus und Instrumentalisierung. Genau das ist mein Problem mit Uptown Special.
Für mich klingt es weniger variiert im Vergleich zu Record Collection. Gleichwohl hat es ein paar starke Songs, auch wenn der große Hit des Albums komplett an mir vorbeigeht. Uptown Funk ist zu sehr Pop, aber dann irgendwie nicht gut und bleibt als Möchtegern-Michael-Jackson-Lied bei mir im Gehör hängen. Kann aber auch an der Stimme dieses Sängers liegen, die mag ich nicht.

Die beiden hier eingebetteten Lieder im Eintrag sind irgendwie dann meine Höhepunkte. Beim ersten liegt es maßgeblich am Video. Das ist mal wieder auf den Punkt und großartig. Dass Mystikal überhaupt hier einen Platz fand, ist gewagt, aber offenbar konnte es den Erfolg nicht beeinflussen.
Für mich bleibt der Eindruck zurück, dass dieses Album mehr Passion als Fähigkeit des Produzenten war und noch ist. Das kann ich respektieren, aber das Ergebnis bleibt hinter dem Vorgänger in meinen Ohren zurück. Bis auf wenige Stücke wirken die Lieder toll gemacht, aber generisch und austauschbar. Alles klingt großartig und das rechtfertigt auch ein Anhören, aber hier wird nicht viel bei mir hängen bleiben.

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