
Film des Tages
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
Mein Kino um die Ecke nimmt nach einem Jahr Pause wieder das 35-mm-Programm auf und los sollte es gehen mit Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins aus dem Jahr 1988. Dieser Film war mir bisher unbekannt und das ist er in Teilen weiterhin, denn nach der Hälfte habe ich den Kinosaal verlassen. Ich habe es versucht, aber die Kernmotive des Films tangieren meine Realität doch einen Hauch zu sehr. Hinzu kommt, dass der Film jetzt rein handwerklich nicht sehr gut und episch lang ist.

Insofern ist mein Urteil nicht wirklich fair. Auch die Qualität der Kopie war durchaus einen Hauch zu schlecht, aber es war eine synchronisierte Kopie, aus einer Zeit, als die Synchros noch großartig waren. Am Ende bleibt bei mir hängen: Wer emotional leere Figuren mit viel schlechter Laune für 3 Stunden sehen möchte, die mit ganz viel Softcore-Erotik die Zuschauer wachhalten, dem sei der Film sicherlich empfohlen.
1 Kommentar
Ouh … da kommen krasse Erinnerungen hoch. Der Film war mal sowas wie eine Legende in meinem Freundeskreis. Da resonierte viel mit uns Teenagern und jungen Anfang-20ern … ein Film aus einer anderen Zeit für andere Menschen.