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Retrospektive 2025
  • Mo., 29. Dezember 2025
  • 1 Kommentar

Momentaufnahme

Retrospektive 2025

Wie soll ich das Jahr 2025 zusammenfassen? Es war in gewisser Weise ein wundervolles und gleichzeitig mieses Jahr. Zwar ist Kontrast meistens sehr spannend, aber ich hätte, glaube ich, auch besser mit einer kontrastarmen zweiten tollen Jahreshälfte leben können. Aber das Positive war ein großer Teil des Jahres 2025. Ich durfte viele Stunden und viele wundervolle Momente mit einem neuen Lieblingsmenschen teilen. Dafür bin ich sehr dankbar und das möchte ich auch nicht mehr aus meiner Erinnerung streichen, ganz im Gegenteil.

Zur damaligen Partnerin, gehört auch eine weitere Begleiterin: haarig, vierpfotig, stets auf der Suche nach dem nächsten Snack. Ich wollte schon immer mal Hundebesitzer sein, es kam zwar nie dazu, aber 2025 kam ich dem Ziel so nah wie noch nie zuvor. Auch hier war mein Herz schnell verloren, bei einem Anblick, der selbst Diamanten weich werden lässt. Ich habe noch nie eine Hundedame mit so viel Chuzpe getroffen. Der Moment, als ich plötzlich allein auf die wenigen Kilo Hund-gewordene miese Laune aufpassen durfte, wird mir auch ewig in Erinnerung bleiben. Absurd, wie schnell, ich mich da so schnell drin verlieren kann. Hunde sind toll. Diese Hündin ist besser.

Godspeed Raya, godspeed! 🥲

In Retrospektive muss ich mich schon fragen, ob ich wirklich glaubte, dass 2025 so absurd enden wird, wie es anfing. So naiv kann ich doch nicht sein? Ich hätte mal innehalten, Pause drücken und reflektieren sollen, um Kurskorrekturen vor dem Crash gegen die Mauer einzuleiten. Ich weiß aber auch, dass vieles im Leben, besonders das Negative, oft Grundlage für eine bessere Zukunft sein kann, oder in meinem Falle sein darf, soll, ja schon sein muss.

Hauptsache gesund. Da war 2025 recht gnädig, auch wenn mein geschätzt alle 4 Jahre stattfindendes Rückenleiden, natürlich zum ungünstigsten Zeitpunkt in 2025 Hallo sagte. Vielleicht war auch das im Nachhinein betrachtet ein Signal des Körpers, mal alle Variablen der Lebenssituation zu prüfen. Grundsätzlich hielt sich der körperliche Verfall in Grenzen und ich schaffe es, mein Wohlfühlgewicht und eine solide Grundfitness zu halten. Die mentale Gesundheit ist ein anderes Thema, aber dazu habe ich hier schon genug Einträge in den letzten Wochen geschrieben. Nur so viel: Kleine Ereignisse der letzten Tage, lassen mich positiver1 nach 2026 schauen.

Medial war 2025 sehr gut. Ich hab einiges Tolles gesehen, gehört und gespielt. Kulinarisch war weniger Variation angesagt, aber die Qualität war gut. Mein Alkoholkonsum ist weiter sehr reduziert, aber ich hatte keine sehr langen Phasen der absoluten Abstinenz wie noch das Jahr zuvor. Beruflich habe ich auch schon eine knackige Zusammenfassung notiert. Da bin ich auch gespannt, was 2026 bringt, aber auch beruflich musste ich einige tolle Menschen weiterziehen lassen und das ist in keinem Kontext schön.

Ich nehme einige Lehren für mich mit aus diesem Jahr und ich beginne 2026 als eine andere Person, als es Anfang 2025 der Fall war. Freiwillig ist das nicht passiert, aber wann passiert sowas freiwillig aus einem tollen Moment heraus? Was ich definitiv für mich gelernt habe: Ich muss schreiben. Vielleicht nicht immer hier im Weblog, aber es ist mein Mechanismus, für mich zu reflektieren.

Allen Lesern wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr, danke für eure Aufmerksamkeit und die Kommentare.


  1. Aufmacherbild: Hope (1886) – George Frederic Watts ↩

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1 Kommentar

  • #1
  • Mi., 31. Dezember 2025
  • ben_ schrieb:

Ganz grossartiges Aufmacherbild! Und ich freue mich als Leser voll über die Jahreszusammenfassung, auch wenn der Fokus leider klar war. Mit Neid schaue ich auf die Mengen, die Du an Kinofilmen vertilgst, viele ja sogar auf Celluloid. Das ist schon eine grossartige Kultur, die Du da mit am Leben hälst, auch und gerade über das Schreiben darüber hier im Blog.

Komm gut rüber! Ich freu mich auf ein Wiedersehen in 2026.

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