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Green Inferno
  • Di., 04. Juli 2017
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Green Inferno

Netflix im Ausland zu schauen ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie was man bekommen wird. In Dänemark jedenfalls bekommt man ein für meine Augen grandioses Angebot, darunter eben zum Beispiel auch Perlen wie Green Inferno. Auch etwas verwirrend für hiesige Verhältnisse? Dieser Film hat dort nicht mal eine „Ab 18 „-Einstufung. Sehr toll und sehr komisch zugleich.

Ah, der gute alte Kannibalenfilm. Eine Nische in Nische sozusagen. Die Geschichte des Genres ist so intensiv und kurzlebig, wie sein Thema selbst. Genreschöpfer Eli Roth jedenfalls, arbeitet sich in dieser modernen Neuauflage an allen Klassikern ab und zwar so grandios, dass das Ergebnis so durchschnittlich ist, wie seine großen Vorbilder.

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Seien wir mal ehrlich, wer solchen Schund schaut, erwartet keinen komplexen Plot und gebrochene Helden, sondern eher gegessene Helden, in möglichst absurder Art und Weise dahin gemeuchelt. Wer will interpretiert dann noch irgendeine Meta-Ebene hinein, aber das ist optional. Man schaut für die Trickeffekte, ähnlich wie bei einem modernen Blockbuster eigentlich.

Eli Roth macht alles richtig und lässt die modernen Weltverbesserer mit Smartphones in die Hände der primitiven Wilden laufen und anschließend in deren Kochtopf stürzen. Ein oder zwei klassische Szenen des Genres fehlen leider, aber Green Inferno geht weit genug und bereichert das Genre um den Effekt des bekifften Kannibalen. Großartig.

Ich vermisse so ehrliche kleine Filme wie diesen. Ich weiß was ich bekomme, bevor ich auch nur die ersten Minuten gesehen habe. Ganz klar, wer hier einen modernen Genrestreifen erwartet wird vermutlich enttäuscht. Viel linearer und vorhersehbarer geht Kino kaum. Muss man mögen, dann aber beide Daumen nach oben.

  • Schlagwörter:
  • 10s,
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  • Trash.

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