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  <title>coldheat.de10er &#8211; coldheat.de</title>
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    <title>Wer ich bin</title>
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    <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 08:00:47 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Momentaufnahme]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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    <description><![CDATA[Ich bin Christian, Baujahr 1981. Ostdeutscher. Dies wird mein Leben lang ein Stigma bleiben, welches ich erfolglos sprachlich zu verstecken versuche, aber auf das ich weder stolz bin, noch mich dafür schäme.
Ich habe mit einem Herzfehler das Licht der &#8230;]]></description>
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         alt="Wer ich bin" />

    <p>Ich bin Christian, Baujahr 1981. Ostdeutscher. Dies wird mein Leben lang ein Stigma bleiben, welches ich erfolglos sprachlich zu verstecken versuche, aber auf das ich weder stolz bin, noch mich dafür schäme.</p>
<p>Ich habe mit einem Herzfehler das Licht der Welt erblickt. Hat sich dann alles normalisiert, aber ich war viele Jahre körperlich hinterher und wurde zusätzlich knapp ein Jahr früher eingeschult. Das Ergebnis waren furchtbare und tolle Schuljahre. Siebte bis Mitte der neunten Klasse war die Hölle. Anschließend fand ich Freunde fürs Leben, die ich seitdem leider nicht mehr gesehen habe, aber die mich im Nachhinein mehr geprägt und für den Rest des Lebens vorbereitet haben als kaum jemand anders. Ich war Klassenclown, einfach auch, weil ich sonst nichts anderes der Gruppe bieten konnte, <em>die</em> Grundlage für alle <em>People Pleaser</em> Aktionen meines Lebens.</p>
<p>Ich war nicht gut in der Schule und kam nur mit Ach und Krach durchs Abitur. Vielleicht wäre es besser gewesen, nach dem Realschulabschluss aufzuhören. Ich bin nur durchs Abi gekommen, weil in der mündlichen Geografieprüfung unser Direktor mit bewertete, und der kannte uns von vielen Terminen in seinem Büro und wollte uns nur einfach loswerden. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich denke ab und zu immer noch daran.</p>
<p>Die Jugendtraumata halten sich in Grenzen, aber sie existieren. Ich kam wie jeder meiner Generation und meiner Herkunft zu der Entscheidung, ob man Nazi wird oder eben nicht. Das hat damals den Freundeskreis gespalten. Ich ordne mich politisch im Zentrum ein, mit einer 20-%igen Verschiebung nach links. Habe nie extrem gewählt. Bin Wechselwähler. Habe nie CDU, FDP oder pur links gewählt. <em>Alle</em> Parteien rechts von der CDU gehören verboten.</p>
<p>Wurde in den ersten zehn Berufsjahren ausgebeutet, bekomme die letzten zehn Jahre ein sehr ordentliches Gehalt. War insgesamt 2 Wochen arbeitslos. Ich habe früh gelernt, mit Geld umzugehen. Unser erstes reguläres „Einkommen“ bestand aus dem Verkauf von Raubkopien von Computerspielen, auf dem Schulhof. Wir hatten da eine sagenhafte Quelle, die Jahre später auf andere Dinge wechselte.</p>
<p>Bin finanziell unabhängig, aber auch zum Teil dafür selbst verantwortlich. Habe seit 1999 ein reguläres Einkommen. Ich habe davon immer was auf die Seite gelegt. Lebe eigentlich heute wie damals <em>sehr</em> sparsam, mit wenigen Ausnahmen. Irgendwie hat sich das summiert über die Jahre. Hab viel Glück gehabt mit ein paar Investitionen.</p>
<p>Mein Verhältnis zu den Eltern könnte besser, aber auch schlimmer sein. Meine Großväter waren mein Geschichtsunterricht. Beide dienten im Zweiten Weltkrieg. Beide kamen glücklicherweise wieder nach Hause, zwar als gebrochene Personen, aber sonst würde ich jetzt hier nicht diesen Text schreiben. Mein Großvater war mein Idol. Ich vermisse ihn sehr. Ich sehe jeden Tag mehr und mehr aus wie er. Der Moment, als ich 10 Jahre alt bin, Ferien habe und wir am See angeln, markiert für mich die Definition von Glück bisher. Ich war nie mehr so entspannt wie in diesem Moment. Ich habe diesen Mann nur einmal weinen gesehen in all den Jahren. Er teilte damals Erlebnisse des Kriegs. Ich weine schon bei Film und Fernsehen: <a href="https://www.coldheat.de/2010/01/et" title="E.T.">E.T.</a>, <a href="https://www.coldheat.de/2009/12/broadcast-news" title="Broadcast News">Broadcast News</a>, <a href="https://www.coldheat.de/2009/06/the-breakfast-club" title="Breakfast Club">Breakfast Club</a>, Saving Private Ryan, Up, <a href="https://www.coldheat.de/2008/10/planes-trains-automobiles" title="Planes, Trains &amp; Automobiles">Planes, Trains &amp; Automobiles</a>, oder <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Jurassic_Bark" title="Jurassic Bark">Jurassic Bark</a>.</p>
<p>Ich lese viel Text, aber leider kaum Bücher. Stattdessen seit mehr als 20 Jahren die gleichen Online-Quellen. Meine geringe Nutzung der deutschen Sprache im Vergleich zur englischen lässt mich ganz viele kleine Versprecher machen, die einige Menschen sehr unterhaltsam, andere nervig finden. Ich dachte bis vor kurzem, es hieße wirklich <em>Halsarmee</em> statt <em>Heilsarmee</em>.</p>
<p>Ich bin sehr oft allein, aber nicht immer einsam. Habe einen großen Freundeskreis und bin dafür <em>sehr</em> dankbar. Wenn ich nachts um 2 Uhr mal Hilfe brauche, habe ich viele Optionen, jemanden anzurufen. Mir wird grad bewusst, wie toll das ist.</p>
<p>Ich mache manchmal Dinge, die falsch, aber gleichzeitig auch anständig sind. Ich bewerte Mitmenschen danach, wie sie mit Service-Personal interagieren. Ich bin strukturiert, diszipliniert, mit einem Hang zu OCD. <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Quiet:_The_Power_of_Introverts_in_a_World_That_Can%27t_Stop_Talking" title="Quiet: The Power of Introverts in a World That Can't Stop Talking">Quiet</a> hat mir viel über mich verraten. Ich bin introvertiert, meide Menschenmassen, habe aber keine Panik vor Situationen mit vielen Fremden. Meine Definition von introvertiert ist, dass ich einfach mehr Energie in großen sozialen Zirkeln verbrauche, als ich davon zehren kann. Ich tanke Energie allein oder mit wenigen Leuten, die ich kenne und mag.</p>
<p>Die meiste Zeit meines Lebens war ich untergewichtig. Ich kämpfe um jedes Kilo, dank eines noch tollen Stoffwechsels. In den letzten 16 Monaten, habe ich durch einige Veränderungen in Ernährung und Fitness, ziemlich genau meine Wohlfühlform gefunden, auch wenn ich die letzte Woche einige Kilos lassen musste. Die muss ich mir wieder schnell zurückholen. Natürlich bin ich gleichwohl zerfressen von Zweifeln über das eigene Äußere. Wahrscheinlich ist meine eigene Wahrnehmung meiner Person verzerrt.</p>
<p>Leider bin ich zu oft oberflächlich. Mein Humor kennt kaum Grenzen, gleichwohl ecke ich damit wieder und wieder an. Ich bin nett, zu nett meistens. Allerdings bin ich auch sehr geübt darin, nicht nett, oder sogar sehr gemein zu sein. Ich bin teilweise Opportunist, bin aber immer fair.</p>
<p>Ich mag keine Katzen. Bin eher der Hundemensch, hatte aber noch keinen eigenen und würde diesen Umstand gern ändern. Mein Leben ist nicht mehr lang genug, um mich mit Menschen zu umgeben, deren Schnittmenge mit meiner Persönlichkeit zu gering ist. Schwurbler, Impfgegner und Wähler des rechten Spektrums verschwenden meine Zeit. Bitte weitergehen.</p>
<p>Ich habe seit der Schule gefühlt den gleichen Haarschnitt, aber immerhin sind noch viele vorhanden, auch wenn es jede Woche mehr und mehr graue oder weiße werden. Damit habe ich meinen Frieden gemacht. Gefärbt wird nichts.</p>
<p>Die Zähne sind noch alle da, gute Gene, fast unversehrt, bis auf die Weisheitszähne, die sind alle raus. Trug in der Schule ’ne Zahnspange, aber noch so eine zum Herausnehmen, was ich oft tat, und somit bis heute kein perfekt arrangiertes Gebiss habe.</p>
<p>Meine Augen sind ruiniert, schlechte Gene. Ich denke, das war der GameBoy. Eine Laserbehandlung ist angedacht. Irgendwann bin ich von Brille auf Kontaktlinsen umgestiegen und mittlerweile zu eitel, um wieder zu wechseln. </p>
<p>Hab damals in der Schule zeitweise mal recht aktiv Basketball gespielt. Einmal bekam ich im Training einen Ball direkt gegen den Kopf aufs Ohr und war für eine Weile ausgeknockt. Seitdem hab ich da einen Tinnitus, welcher mal mehr und mal weniger nervt und eines von vielen Signalen meines Körpers ist, der mir mitteilen möchte, dass ich vielleicht mal einen Gang herunterschalten sollte.</p>
<p>Mein Hautbild ist nicht gut. Als ob ich in Teenagerzeiten noch mehr Gründe zum Verprügeltwerden gebraucht hätte, kamen zur kleinen Statur, zum Untergewicht, zur Brille und zur Zahnspange dann auch die Pubertätsakne, die es sich bei mir gefühlt bis in die 30er gemütlich gemacht hatte. Mit meinen Leberflecken und Muttermalen könnte man mal eine Sternenkarte kreieren.</p>
<p>Ich hab Podcasts gehört und gesehen, als es noch uncool war, und dank <a href="https://marc.tv/" title="Marc.tv">Marc</a> hab ich auch <a href="https://www.coldheat.de/2024/07/kunstpixel-podcast-mit-marc" title="Kunstpixel Podcast">eine eigene Folge</a>! Als musikalischer Konsument bin ich breit aufgestellt, aber primär geprägt von Mitte der 80er bis frühe 2000er. Mein Genre der Wahl wird bis ins Grab Hip-Hop bleiben, jedoch kaum neue Veröffentlichungen. Darüber hinaus kann ich mir alles anhören, was nicht ins Metal-Genre abdriftet. In den letzten Jahren ist Klassik für mich zur Entspannungsmusik geworden. Ich hätte gern ein Instrument gelernt. Schlagzeug oder Klavier haben mich bis heute sofort in ihrem Bann.</p>
<p>Ich würde behaupten, ich kann gut kochen, auch gern für andere. Respektive gebe ich auch gern überdurchschnittlich viel Geld für Gastronomie aus. Was ich nicht kann, ist Bügeln, aber das wird demnächst auch verbessert. Seit kurzem besitze und genieße ich einen Nasenhaartrimmer.</p>
<p>Mein Kleidungsstil ist wie meine Frisur eigentlich seit der Schule kaum verändert. Ich kaufe auch meist mehrere Exemplare eines Stücks, wenn ich damit zufrieden bin. Schuhtechnisch ist es auch dasselbe Modell seit mehr als 10 Jahren, aber dieses Jahr hab ich mich dann doch von <em>Stan Smith</em> anfixen lassen. Kleine Veränderungen.</p>
<p>Ich mag Videospiele, komme aber immer weniger und weniger aktiv dazu, folge mehr und mehr passiv. Ich habe knapp 10 Jahre intensiv MMORPGs gespielt und damit auch mein Studium versaut. <em>EverQuest</em> markiert bis heute meine liebste Zeit des Mediums. Filme dagegen begleiten mich mein ganzes Leben und sind irgendwie auch der Grund, wieso dieses Weblog seit weit mehr als 20 Jahren existiert.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2025/11/wer-ich-bin#comments" title="5 Kommentare">5 Kommentare</a></p>
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    <title>Mission: Impossible – Fallout</title>
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    <comments>https://www.coldheat.de/2020/02/mission-impossible-fallout#respond</comments>
    <pubDate>Mon, 10 Feb 2020 13:48:42 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Film des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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    <description><![CDATA[Nicht zum ersten mal notiere ich hier: die <a href="https://www.coldheat.de/?s=mission+impossible" title="Mission: Impossible">Mission: Impossible</a> Filme sind schon lang Zeit die bessere <em>James Bond</em> Kopie. Auch <em>Fallout</em> ist nur ein weiterer Beweis dafür.
Nach <em>Jack Reacher</em> hat Tom Cruise nun mit Christopher McQuarrie einen Seelen &#8230;]]></description>
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         alt="Mission: Impossible – Fallout" />

    <p>Nicht zum ersten mal notiere ich hier: die <a href="https://www.coldheat.de/?s=mission+impossible" title="Mission: Impossible">Mission: Impossible</a> Filme sind schon lang Zeit die bessere <em>James Bond</em> Kopie. Auch <em>Fallout</em> ist nur ein weiterer Beweis dafür.</p>
<figure class="on-click-embed" style="background-image:url(https://img.youtube.com/vi/XiHiW4N7-bo/maxresdefault.jpg);">
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<p>Nach <em>Jack Reacher</em> hat Tom Cruise nun mit Christopher McQuarrie einen Seelen verwandten Action-Auteur gefunden, der sich gleich verpflichtet hat zwei weitere <em>M:I</em> Filme zu machen, insofern wirkt die Zukunft dieser Serie sehr vielversprechend.</p>
<p><em>Fallout</em> bedient sich zweier der besten <em>Bond</em> Filme aller Zeiten: <a href="https://www.coldheat.de/2013/01/film-des-tages-liebesgruesse-aus-moskau" title="Liebesgrüße aus Moskau">Liebesgrüße aus Moskau</a> und <a href="https://www.coldheat.de/2013/01/film-des-tages-im-geheimdienst-ihrer-majestat" title="Im Geheimdienst Ihrer Majestät">Im Geheimdienst Ihrer Majestät</a> gepaart mit den üblichen Twists des eigenen Franchise. Auch wenn es schon sehr vorhersehbar ist, aber dieser Maskentrick funktioniert eben nun mal makellos. Erfreulich auch, dass Action in diesen Filmen sich immer dem Trend entzogen hat und so klassisch inszeniert daher kommt wie im ersten Film. Diese Filme sind genau deshalb so gut gealtert, weil sie sich nicht verändert haben. <em>Fallout</em> ist perfekte Blockbuster Action, von der ich noch lange nicht die Nase voll habe.</p>
<p>Beide Daumen nach oben und ich zähle die Tage bis zum nächsten <em>Mission: Impossible</em> Film.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2020/02/mission-impossible-fallout#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <title>2010er so alles in allem</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2020/01/2010er-so-alles-in-allem</link>
    <comments>https://www.coldheat.de/2020/01/2010er-so-alles-in-allem#respond</comments>
    <pubDate>Wed, 22 Jan 2020 16:00:03 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugs]]></category>
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    <description><![CDATA[Dies ist nun der vierte und letzte Teil meiner Zusammenfassung der 2010er. <a href="https://www.coldheat.de/2020/01/film-und-fernsehen-und-streaming-der-2010er" title="Film und Fernsehen (und Streaming) der 2010er">Film</a>, <a href="https://www.coldheat.de/2020/01/musik-der-2010er" title="Musik der 2010er">Musik</a> und <a href="https://www.coldheat.de/2020/01/videospiele-der-2010er" title="Videospiele der 2010er">Spiele</a> sind schon verfügbar. Was folgt ist alles, was nicht so richtig in die anderen drei Schubladen gepasst hat.
10er bis 20er zusammengefasst? In &#8230;]]></description>
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    <img src="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/entry-thumbs/480/2017-1.jpg" 
         class="entrythumb" 
         alt="2010er so alles in allem" />

    <p>Dies ist nun der vierte und letzte Teil meiner Zusammenfassung der 2010er. <a href="https://www.coldheat.de/2020/01/film-und-fernsehen-und-streaming-der-2010er" title="Film und Fernsehen (und Streaming) der 2010er">Film</a>, <a href="https://www.coldheat.de/2020/01/musik-der-2010er" title="Musik der 2010er">Musik</a> und <a href="https://www.coldheat.de/2020/01/videospiele-der-2010er" title="Videospiele der 2010er">Spiele</a> sind schon verfügbar. Was folgt ist alles, was nicht so richtig in die anderen drei Schubladen gepasst hat.</p>
<p>10er bis 20er zusammengefasst? In meiner Biografie glaub ich wird diese Zeit so eine der großen Zäsuren sein. Auch wenn es nicht ganz präzise passt, so hab ich Anfang der 10er alles im Leben neu arrangiert. Neue Stadt, neuer Job, neue Leute, neue Persönlichkeit. Auch wenn vielleicht nicht alles grandios endete, so bin ich heute ziemlich zufrieden und objektiv betrachtet sorgenfrei.</p>
<p>Anfang der Dekade hatte ich vier Bewerbungen laufen, vier Angebote, vier Städte und davon drei deutsche <em>Metropolen</em> und ein <em>Dorf</em> namens Jena. Lange Zeit hab ich noch gegrübelt, ob die Entscheidung richtig war. Heute find ich, es war mindestens ein 5er im Lotto und mittlerweile eine Geschichte, die mich in einem Film solide unterhalten würde.</p>
<p>Die Mitte der 10er waren beruflich für mich das Ankommen in einer Fiktion. Wenn man mich Anfang der 10er gefragt hätte, wo ich beruflich mal ankommen möchte, dann wäre die Schnittfläche zur aktuellen Situation sehr groß. Nur um das mal ganz klar hier auch festzuhalten, das <em>Imposter Syndrom</em> ist Realität, aber ich muss auch gestehen, in den letzten Jahren langsam an die Situation gewöhnt zu haben, nicht immer das hellste Licht in jedem Raum zu sein, aber das ist ok, denn die hellsten Lichter, erstrahlen oft in einem Blauton, den viele nicht mögen.</p>
<p>Ich hab tolle Menschen in den letzten zehn Jahren kennen gelernt, hoffentlich einige, die ich bis ans Lebensende kennen werde. Besonders als jemand der noch in der DDR aufgewachsen ist, ist die heutige Welt surreal. Mitte letzten Jahres saß ich mit einem Kollegen mit sehr ähnlicher Geschichte, an der Bar eines noblen italienischen Restaurants in Chicago und fragte ihn &#8222;Hättest du die mal ausgemalt, mit nem Kollegen hier zu Abend zu essen?&#8220; Keine Antwort, wir schauten uns nur demütig an und schwiegen. Das klingt jetzt alles sehr antik, aber dieses Internet Dings hat mir Türen geöffnet, die größer und vielreicher sind, als es der Fall der Berliner Mauer wahrscheinlich war.</p>
<p>Was mir auch in den letzten Jahren in einer so großen und internationalen Firma auffällt? Lokale Medien nahmen besonders im letzten Jahr das Thema Ostdeutschland wieder verstärkt auf. In meinem Arbeitskreis bin ich die Minderheit, der Deutsche. Niemand denkt in diesem Kontext mehr in Ost/West-Deutsch. Was für ein Zirkus wir hier lokal am Laufen halten, wird einem erst sichtbar, wenn man mal das Zirkuszelt für mehr als fünf Minuten verlässt, aber genug geningelt. Der Rest des Eintrags reißt so ziemlich jedes Thema an und irgendwie fand ich das Format passend. Alles ausführlicher zu beschreiben hätte Monate gedauert, drum hier (m)ein Jahrzehnt im Telegramm-Format:</p>
<h2>Von Anfang bis Ende der 2010er im Schnelldurchlauf</h2>
<p>Am Anfang der 10er war ich Single, am Ende bin ich es leider auch. Am Anfang der Dekade hatte ich noch einen Großvater, am Ende leider nicht mehr. Am Anfang der Dekade hatte ich keinen Fernseher. Heute schon. Am Anfang der 2010er hatte ich kein Smartphone. Heute würde ich mich ärgern, wenn mein <em>iPhone 6</em> den Geist aufgeben würde. Am Anfang der Dekade war ich noch teilweise Windows. Heute bin ich Mac. Am Anfang der 10er arbeitete ich in einer vier Personen Firma, heute nähert sich mein Arbeitgeber der 40.000er Marke. Am Anfang der Dekade war ich Geringverdiener. Heute suggeriert mir die deutsche Presse ich sei reich (absoluter Schwachsinn und ein Thema für einen separaten Artikel). Anfang der 10er lief ich noch schnell ins Büro um möglichst 9 Uhr pünktlich anwesend zu sein. Ende der Dekade müsste ich nicht mein Bett verlassen, um produktiv zu sein und laufe täglich gemütlich so zwanzig Minuten ins Büro.</p>
<p>Anfang der 10er konnte ich einfache Speisen zubereiten. Heute behaupte ich überdurchschnittlich gut kochen zu können. Anfang der Dekade hab ich noch Quellcode geschrieben, heute leider nicht mehr &#8211; wobei das wird sich ändern, also immerhin hier für dieses Weblog. Anfang der Dekade habe ich noch physikalische Trägermedien erworben. Heute eher nicht mehr. Anfang der Dekade hab ich täglich mindestens eine <em>Simpsons</em> Episode geschaut. Ist heute auch noch der Fall. Anfang der 2010er gab es noch viele Idole meiner Jugend. Heute leider nicht mehr. Anfang der Dekade bin ich vielleicht zwei mal mit einem Flugzeug geflogen, heute bin ich Vielflieger mit Bonuskarte. Anfang der Dekade hatte ich den gleichen PKW wie heute, nur glaube ich kaum noch einmal einen PKW erwerben zu müssen.</p>
<div class="side-caption side-caption-video"><figure class="on-click-embed" style="background-image:url(https://img.youtube.com/vi/a-mAK3uB2_0/0.jpg);">
    <span class="video-size-fix">
        <img decoding="async" class="embed-placeholder-image visually-hidden" src="https://img.youtube.com/vi/a-mAK3uB2_0/0.jpg" data-videoid="a-mAK3uB2_0" alt="">
    </span>
    <figcaption class="embed-trigger"><span class="icon-play"></span></figcaption>
</figure></div>
<p>Anfang der 10er trug ich noch primär eine Brille, heute fast ausschließlich Kontaktlinsen. Anfang der Dekade sprach ich mit mir selbst auf Deutsch, heute primär auf Englisch &#8211; leider war. Anfang der Dekade war Hip-Hip noch erträglich, am Ende leider nicht mehr. Anfang der Dekade wog ich noch mehr als zehn Kilo weniger als am Ende. Anfang der Dekade hab ich Koriander gehasst. Heute genieße ich Koriander. Mit Austern geht es mir ähnlich.</p>
<p>Anfang der Dekade gab es noch verregnete Sommer und echte Winter. Ende der Dekade scheint dies leider nicht mehr der Fall zu sein. Anfang der Dekade endete mein Arbeitstag im 17 Uhr. Ende der Dekade in der Regel nicht vor 19 Uhr. Anfang der Dekade war England noch Teil der EU, am Ende fast nicht mehr, drum fahren wir ich im Mai auch wieder nach London, bevor sie da die Schotten dicht machen. Anfang der Dekade stellte Steve Jobs das <em>iPad</em> vor und was haben <a href="https://www.coldheat.de/2010/02/isnt-that-gorgeous-noe" title="is this not gorgeous?">wir gelacht</a>. Ende der Dekade ist dieses Gerät bei mir im Haushalt das Meistbenutzte überhaupt, Steve Jobs ist tot und ich lache nicht mehr. Anfang der 2010er trank ich viel zu viel Kaffee, heute vielleicht noch einen am Tag. Anfang der 10er kamen meine Online-Neuigkeiten per RSS Reader zu mir. Heute auch noch, ist praktisch die gleiche Liste Feeds wie damals, nur der RSS Reader ist <a href="https://feedly.com/" title="Feedly">ein anderer</a>.</p>
<p>Anfang der Dekade habe ich einigen Leuten zum ersten mal <a href="https://www.coldheat.de/2008/10/planes-trains-automobiles" title="Planes, Trains &amp; Automobiles">Planes, Trains &amp; Automobiles</a> gezeigt. Auch am Ende der Dekade habe ich einigen anderen Leuten zum ersten mal diesen Film vorgeführt. Beide Gruppen amüsierten sich köstlich. Anfang der 2010er bahnte sich <em>responsive web design</em> an. Ende der 10er ist <em>web design</em> so homogen und langweilig wie noch niemals zuvor und viele der auch hier im Webloge notierten <a href="https://www.coldheat.de/uniques" title="A picture blog with uniquely styled blog entries">Uniques</a> sind nicht mehr online verfügbar, was ich nachvollziehen kann, denn es kostet auch mich Zeit die <a href="https://www.coldheat.de/layouts" title="Individuell gestaltete Artikel">Layouts</a> am Leben zu halten, aber es lohnt sich.</p>
<p>Zu Beginn der Dekade sprachen Menschen in Bus und Bahn noch miteinander und schauten sich in die Augen. Heute schaut jeder einzelne auf sein Smartphone Display, hört seine <em>Spotify</em> Playlist und liest bei <em>Facebook</em> Artikel wie <em>10 Krankheiten, die sich mit dem Konsum von Trinkwasser vermeiden lassen</em>. Vor zehn Jahren war Microsoft noch böse und Google der coole gute Underdog. Heute ist es genau andersrum. Anfang der Dekade war ich primär PC-Spieler, heute nur noch sporadisch. Vor 10 Jahren stritten wir bei <a href="https://marc.tv/" title="MarcTV  Televisionen von Marc Tönsing">Marc</a> noch über Auflösung und Framerates in Videospielen. Heute Gott sei Dank (oder leider?) nicht mehr. Anfang der 10er hat <a href="https://www.anmutunddemut.de/" title="Anmut und Demut">Ben_</a> pausenlos gebloggt. Heute erfreulicherweise auch.</p>
<p>Zu Beginn der 2010er entdeckte ich Bücher und Sendungen von Anthony Bourdain und war sofort begeistert, fasziniert und neidisch. Kurz vor Ende der Dekade nahm er sich das Leben. Anfang der Dekade waren noch Witze erlaubt, die es am Ende nicht mehr sind. Anfang der 2010er gab es noch kein <a href="https://www.theguardian.com/film/2019/aug/12/sarah-silverman-fired-from-film-blackface-photo" title="Sarah Silverman: I was fired from film after blackface photo resurfaced">Righteousness Porn</a>, am Ende schon und ob das ein Fortschritt ist, muss sich noch beweisen. Anfang der Dekade war meine Kopfbehaarung noch nicht grau. Am Ende der Dekade wird eine Stelle schon eher weiß als grau. Anfang der 2010er verschickte <em>Netflix</em> primär noch DVDs von Steven Seagal Direct-to-Video DVDs. Ende der Dekade dominieren Eigenproduktion zum Streamen die Oscars. </p>
<p>Anfang der 2010er war die Welt kompliziert. Am Ende der vergangenen Dekade ist sie noch komplizierter. Vor zehn Jahren dachte ich noch: <em>&#8222;Zehn Jahre? Ist ne Ewigkeit.&#8220;</em> Heute fühlt es sich an wie eine Woche.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2020/01/2010er-so-alles-in-allem#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <title>Musik der 2010er</title>
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    <pubDate>Fri, 03 Jan 2020 12:30:10 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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    <description><![CDATA[Musik hatte es nicht leicht in der vergangenen Dekade. Mein Brot und Butter Genre Hip-Hop geht da einen besonderen Weg. Auf der einen Seite dominiert es weiter und weiter den globalen Musik Konsum, auf der anderen Seite steht es für &#8230;]]></description>
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         alt="Musik der 2010er" />

    <p>Musik hatte es nicht leicht in der vergangenen Dekade. Mein Brot und Butter Genre Hip-Hop geht da einen besonderen Weg. Auf der einen Seite dominiert es weiter und weiter den globalen Musik Konsum, auf der anderen Seite steht es für mich kreativ seit Jahren kurz vor dem Abgrund. Ob Fan oder nicht, ich empfehle jedem sich die Netflix Doku <a href="https://www.netflix.com/de-en/title/80141782" title="Hip-Hop Evolution">Hip-Hop Evolution</a> anzuschauen. Diese ist eine Liebeserklärung nicht nur an die Musik, sondern an die Kultur und es zeigt sehr gut, warum das goldene Jahrzehnt dieser musikalischen Bewegung lange vorbei ist. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so werde, aber moderner Hip-Hop der die Charts dominiert, klingt einfach furchtbar ist in jeder Perspektive ein Witz im Vergleich zur Hochzeit des Genres, aber dafür gibt es einfache Gründe und am Ende sind wir als Konsument glaub ich selbst schuld.</p>
<h2>Sampling &amp; Umsätze</h2>
<p><em>Napster</em> war der Anfang vom Ende für einen Zenit Anfang bis Mitte der 00er. Plötzlich brechen Musik Umsätze ein. Plötzlich fehlt <em>viel</em> Geld für eine Produktion, die darauf angewiesen ist den teuren Betrieb mit CD-Verkäufen am Laufen zu halten. Hip-Hop im Besonderen war zu der Zeit ein teures Medium, nicht nur weil Produzenten illusorische Summen bekamen, sondern auch weil Sampling der Treibstoff der Musik war und angesichts des Erfolgs einzelner Titel immer teurer wurde. Komischerweise gehen hier Amerika und Europa einen anderen Weg, der bis heute zweispurig verläuft.</p>
<p>Finanziell bricht die Musikindustrie Ende der 00er in sich zusammen und das spürt man bis heute. Hinzu kommt, dass Medien aller Art dank neuer Technologie ihre <em>Gatekeeper</em> verlieren. Plötzlich kann jeder mit nem Laptop zu Hause Musik produzieren und sie Online für Millionen Menschen kostenlos zur Verfügung stellen. Jeder der bei <em>YouTube</em> einen Song hört, kauf zur gleichen Zeit keine CD mehr. <em>Streaming</em> für Geld war noch weit entfernt und lange Zeit nicht lukrativ.</p>
<p>Selbst die großen Künstler der erfolgreichen Zeit verlieren plötzlich Zugang zu den epischen Umsätzen vergangener Tage. Das ist der Grund wieso viele sich in neue Märkte retten: Turnschuhe, Kopfhörer, Film &#8230; Die Industrie wird von den Jungen Wilden übernommen, die für einen Apple und Ei zu Hause in der Garage am Lenovo Laptop mit Fruity Loops Songs produzieren. Samples sind natürlich verboten, sind nicht mehr im Budget drin. <em>Trap</em> übernimmt die Macht und beerdigt für mich das Genre für sehr lange Zeit.</p>
<p>Hip-Hop wie ich es zu lieben gelernt habe wird es nicht mehr geben. Sampling ist bis heute eine rechtliche Grauzone und selbst wenn rechtlich geklärt, kann sich in der Welt des Streamings kaum ein Künstler mehr Samples leisten, da Streaming im rechtlichen Sinn <em>unendlich</em> viele Kopien bedeutet. Ich bewundere Herrn Pelham der über ein Jahrzehnt auf europäischen Boden für Sampling gekämpft und <a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/eugh-sampling-pelham-kraftwerk-1.4544514" title="EuGH spricht sich in Grundsatzurteil für Sampling aus">teilweise gewonnen hat</a>. Auf der anderen Seite definieren die Amerikaner, dass nun plötzlich in der Musik auch ein &#8222;Gefühlte Ähnlichkeit&#8220; <a href="https://www.bbc.com/news/entertainment-arts-46550714" title="BBC - Blurred Lines: Robin Thicke and Pharrell Williams to pay $5m in final verdict">rechtlich zu schützen sei</a>. In Vielerlei Hinsicht ist auch dies ein Sargnagel für ein Genre, dass davon lebt das Vergangene zu recycles. Bis heute sind große Werke des Hip-Hop für Streaming Anbieter unmöglich zu bezahlen und Neue Werke in Ähnlicher Form sind kaum vorstellbar. Wer sich dann noch Samples leisten kann, der landet recht schnell in meiner Besten Liste. Es ist eine sichere, langweilige und einfache Wahl, aber <a href="https://en.m.wikipedia.org/wiki/My_Beautiful_Dark_Twisted_Fantasy" title="My Beautiful Dark Twisted Fantasy">My Beautiful Dark Twisted Fantasy</a> ist mein Album der Dekade. West als Person kann man lieber oder hassen, aber jedes Neue Album ist eine Überraschung und selbst wenn er dieses Werk nicht toppen wird, jede neue Veröffentlichung klingt frisch und anders. </p>
<p>Dieses Thema wär abgearbeitet nun zu einer weniger tollen Sache:</p>
<h2>Das Sterben der 80er Pop Ikonen</h2>
<p>Mein musikalisches Aufwachsen war geprägt von Pop Titanen der 80er: Madonna, Michael Jackson, Prince, George Michael, Whitney Houston um nur ein paar zu nennen. Schaut man sich diese Liste an und wer davon heute noch lebt, dann bleiben da nicht mehr viel. Es kann kein Zufall sein, dass viele davon ein <em>sehr</em> ähnliches Schicksal erfuhren. Ich glaube, diese Generation unabhängig von der Musik Industrie, fand offenbar schwierig den Weg zur absoluten Erfüllung, egal wie erfolgreich sie waren und sind. Hinzu kommt ein einfacher Zugang zu Substanzen, die einem in den wenigsten Fällen wirklich gut tun.</p>
<p>Wenn die Ikonen der Jugend wegsterben, dann merke auch ich, dass ich älter werde. Ist nur bei jeder einzelnen Nachricht sehr traurig, besonders mit der Gewissheit, dass solche prägenden (und großartigen) Künstler zu meiner Lebenszeit nicht mehr existieren werden. Oder um George Michael direkt zu zitieren, die Jugendkultur von heute wird solche Stars nicht mehr hervorbringen. Dies finde ich schade und diese Erkenntnis schließt bei mir leider auch musikalische die 2010er ab. Uns bleibt die Musik, immerhin.</p>
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</figure>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2020/01/musik-der-2010er#comments" title="3 Kommentare">3 Kommentare</a></p>
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