
Momentaufnahme
Ein leerer Rucksack
Da dieses Weblog hier in den letzten Monaten zum mentalen Spiegel geworden ist und ich davon auch nicht mehr abrücken möchte, sei an dieser Stelle festgehalten, dass es mir momentan wieder schwerer fällt, hier rein positive neue Inhalte zu veröffentlichen. Dies gefällt mir selbst nicht, aber es ist, was es ist. Ich habe am Wochenende mit einem Freund gesprochen, dessen Kontakt seit knapp 2 Jahren brachlag. Das tat sehr gut und hat eine weitere Perspektive1 ergänzt und meiner eigenen weiteren Kontext verpasst. Danke, Alex.
Mein Kopf arbeitet momentan in drei Modi: Arbeit, Unterhaltung, sinnloses Grübeln. Letzteres kostet gerade wieder viel Substanz, die ich versuche, durch die täglichen Routinen auszugleichen, aber seit der letzten Woche fühlt sich wieder jeder zweite Schritt an, als schleppe ich einen viel zu schweren Rucksack mit mir mit, der, wenn ich hineinschaue, jedoch ganz leer ist.
Aufmacherbild: Adrift (1982) – Andrew Wyeth ↩
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Das Wetter ist aber auch (bei mir) ein Antrieb für sinnloses Grübeln in Form von depressiver Stimmung. Dunkel und Kalt.
Zweifellos spielt der Winter dieses Jahr keine ganz unerhebliche Rolle, aber irgendwie fehlt mir dieses Jahr ein guter Ausgleich dafür.
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