
Angehört
Charles Mingus – The Black Saint And The Sinner Lady
Jazz ist ein Genre, welches ich gern mögen würde. Die wenigen Jazzliebhaber in meinem Netzwerk, wirken alle so cool, als ob es eine Parodie wäre. In kleiner Dosierung finde ich das Genre auch toll, aber schnell kippt es dann wieder und ich fühle mich musikalisch zurück in die erste Klasse versetzt, keinen Zugang findend, wäre die erwachsenere Formulierung. The Black Saint And The Sinner Lady von Charles Mingus gilt als eines der größten Alben seines Genres (was immer das auch heißen mag).
Ich weiß nicht, ob zur Entstehungszeit dieses Werk schon Fusion Jazz als Begriff existierte, denn hier höre ich auch einige sehr unterschiedliche Richtungen vermischt in mal toll und mal weniger toll klingenden 40 Minuten. Am Ende war ich schon etwas erfreut, das Album zu Ende gehört zu haben. Ich bleibe dabei: Aus mir wird kein Jazz-Fanatiker mehr, auch wenn ich das so sehr möchte. Selbst solche absoluten Klassiker des Genres, haben bei mir wenig Chance. Schade, aber ist halt so.
3 Kommentare
Ich hab sehr, sehr über den Satz „Die wenigen Jazzliebhaber in meinem Netzwerk, wirken alle so cool, als ob es eine Parodie wäre.“ geschmunzelt. Made my day, yesterday.
Verdammt noch mal das stimmt aber auch sowas von!
Sooo … jetzt hab ich auch mal reingehört. Ich kann Dein Urteil verstehen. Das ist alles andere als leicht zugänglich.