
Momentaufnahme
Phantome suchen
Mein Berlin-Trip ist vorbei. Ich bin gerade wieder nach Hause gekommen, ausgelaugt und emotional sehr angespannt: Es wird ein paar Tage benötigen, bis ich wieder aufgeladen bin.1
Es gab zwei Weihnachtsfeiern, eine berufliche und eine private. Die Firma verschenkte sehr nette Sneaker mit unserem Logo, ein Logo, das ein Freund von mir damals als externer Gestalter kreiert hat. Ich weiß, wer sich tierisch freuen wird, wenn er das sieht.
Aber auch beruflich muss ich noch neue Nachrichten verarbeiten. Irgendwie fühlen sich die letzten Wochen nur noch nach einer großen Prüfung an. Insgesamt jedoch war es ein intensives, aber unterhaltsames Wochenende. Ich war dann auch ab gestern zum ersten Mal für die Saison auf einem Weihnachtsmarkt, einer reicht dann auch, aber wir hatten was zu futtern, was zu trinken und ganz viele Themen zu besprechen. Spannend war auch der Freitagabend, da traf ich mich mit einer Ex-Kollegin, und das waren ein paar erholsame Stunden. Es gibt so Menschen, die tun einfach momentan sehr gut.
Was mich etwas nach hinten geschubst hat, war das Umsteigen sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg nach Berlin im Leipziger Bahnhof. Da wurde ich vor vielen Monaten einmal mit offenen Armen und einem vor Freude strahlenden Gesicht empfangen, eine Szene wie in einer romantischen Komödie. Vor ein paar Stunden hatte ich diese Bilder wieder vor Augen und ich habe dann tatsächlich nach Phantomen gesucht.
Aufmacherbild: Separation – Edvard Munch ↩
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