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Inside Out
  • So., 04. Februar 2018
  • 1 Kommentar

Inside Out

Für mich das Interessanteste bei Pixar Filmen, sind die Geschichten hinter den Filmen. Wer sich noch immer fragt, warum die Qualität hier so kontinuierlich stimmt, dem empfehle ich mindestens einen Blick auf die jeweiligen Wikipedia Artikel der Filme. Bevor auch nur ein Figur animiert wird, vergehen Jahre auf der Suche nach der richtigen Geschichte und dem dazu passenden Drehbuch und Storyboard.

Ich predige auch zu jeder Sekunde das Gewicht eines Drehbuchs. Selbst heute wo Kino mehr denn von seinen Bildern lebt, umso sichtbarer sind Beispiele wo selbst die Optik keine Schwächen im Drehbuch ausgleichen kann. Pixar hat es sich einfach erarbeitet, überdurchschnittlich viel Zeit in die Vorbereitung seiner Filme stecken zu können.

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Inside Out beweist mir wieder einmal, wie sehr die Pixar Formel hier aufgeht. Die Filme an sich sind zwar auch eine immer ähnliche Formel – Kind gerechter Plot mit genügend Tiefe und Details für erwachsene Zuschauer – aber wie akribisch Details und Plot ausgearbeitet sind, beeindruckt mich wieder und wieder.

Diesmal sind Emotionen die Hauptdarsteller, also buchstäblich. Ich stelle hier eine These auf. Pixar ist die fast letzte Instanz Hollywoods oder überhaupt der gesamten Unterhaltungsindustrie unserer Neuzeit, die ein Familienbild vergangener Jahrzehnte nutzt, glorifiziert und damit auch am Leben hält. Auch deshalb bin ich hier von der ersten Sekunde an gefesselt. Das Magnus Opus dieses Werkzeugs, sind diverse Toy Story Sequenzen, aber sicherlich primär der Zeitraffer zu Beginn von Up. Auch Inside Out beinhaltet ein Szene, die ähnlich viel Gewicht stemmt und mir die Augen feucht werden lässt.

Pixar bleibt pure Magie und es ist bittersüße Ironie, welche Wärme, Menschlichkeit und Emotionen dieses Studio in 100% von Computern generierte Bilder steckt. Beide Daumen hoch für Inside Out.

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  • Komödie,
  • Pixar.

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1 Kommentar

Für diesen Eintrag wurden die Kommentare geschlossen.

  • #1
  • Mo., 05. Februar 2018
  • ben_ schrieb:

Als ich den Titel des Artikels im Feedreader sah, dachte ich zuerst, Du schreibst über die Kevin Kline Komödie „In & Out“, die ich mir erst kürzlich vorgenommen habe, dieses Jahr mal zu sehen, hihi.

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