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  • Di., 02. November 2004
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3D Tutorial – Kanten

Den Kanten kommt im Low-Poly Modeling eine große Bedeutung zu. Wenn man schon wenige Polygone für die Form hat muss schon jede Kante exakt sitzen, denn eine einzige „falsche“ Kante wird man später im fertigen Model deutlich erkennen da die Form an der entsprechenden Stelle unterbrochen wird. Dies werde ich an einigen Bespielen versuchen zu zeigen, wenn dies auch schwerer mit Bildern zu verdeutlichen ist, als am Model in MAX selbst.

Kanten sichtbar machen Beim Teilen der Kanten, wie es zum Beispiel im Head Tutorial gezeigt wird, erzeugt MAX meist immer unsichtbare Kanten. Diese werden wenn überhaupt nur gestrichelt angezeigt und sind relativ schlecht sichtbar. Das kann leicht geändert werden und ich empfehle dies sogar. Im ersten der oberen drei Bilder sind einige Kanten noch unsichtbar. Um dies zu ändern markiere ich alle Kanten, so dass diese rot markiert sind (2. Bild). Danach im Modifier Menue unter dem Punkt Surface Properties den Buttons Visible anklicken. Nun sollten alle Kanten sichtbar sein und als durchgehende Linie dargestellt werden. Jetzt lassen sich die zu drehenden Kanten besser erkennen.

Kanten drehen Im linken Bild erkennt man recht gut das einige Kanten hier die Rundung zerstören. So wie die Kanten dort stehen, „fallen“ die Dreiecke nach innen und unterbrechen den Fluss der Form. Man würde dies in MAX beim längeren betrachten, aus verschiedenen Perspektiven, deutlich erkennen – die Bilder können das eher schwer verdeutlichen. Nachdem die Kanten gedreht wurden ist die Verbesserung doch sehr auffällig und das Bild wirkt harmonischer.Nun ergeben die Kanten auch wieder das gleichmäßige Zick-Zack Muster in den einzelnen Höhen-Segmenten des Models.

Kanten kurz halten Das folgende Beispiel dient zur Veranschaulichung einer Regel die besagt, dass eine Kante immer nur so lang wie nötig und so kurz wie möglich sein sollte. Einmal gedreht und schon sitzt sie perfekt.

Kanten sichtbar machen Um das Chaos perfekt zu machen tritt die Regel der Länge hier nun ausser Kraft. Im linken Bild ist die Kante deutlich kürzer, aber so behindert sie wieder den Fluss der Form, wie im ersten Beispiel erklärt wird. Um dies nochmals zu verdeutlichen soll die hellgraue Linie im Bild die Form verdeutlichen. Im rechten Bild ist nun die Linie länger jedoch wirkt die Form so viel runder und fließender und das hat beim Low-Poly Modeling Priorität, dass man alles so rund und organisch wie möglich wirken lässt um vom Ruf der frühen Block-Modelle wegzukommen Ich hoffe die Beispiele verdeutlichen einigermassen die Bedeutung der Kanten. Mit der Zeit wird man selbst ein gutes Auge dafür bekommen. Also keine Angst wenn einem dies hier etwas konfus wirkt.
Als letzten Tipp möchte ich noch sagen, dass man zum Abschluss das Model im weich-schattiertem Modus anschauen sollte, dieser verrät oft noch die letzten „bösen“ Kanten.

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