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  <description>Oxymoron#1</description>
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    <title>Zwo Mark Fünfzich je Loot</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2009/10/zwo-mark-fuenfzich-je-loot</link>
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    <pubDate>Fri, 09 Oct 2009 14:08:35 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[EverQuest]]></category>
		<category><![CDATA[MMORPG]]></category>
		<category><![CDATA[RMT]]></category>

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    <description><![CDATA[War mir unsicher, ob ich diesen Text im Blog aufgreifen soll oder nicht. Die Vorlage ist aber zu gut um ignoriert zu werden. Es geht um das Thema Mikrotransaktionen in MMOs und wie weit diese gehen dürfen. Sony ist bei &#8230;]]></description>
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    <img src="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/entry-thumbs/480/coins.jpg" 
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         alt="Zwo Mark Fünfzich je Loot" />

    <p>War mir unsicher, ob ich diesen Text im Blog aufgreifen soll oder nicht. Die Vorlage ist aber zu gut um ignoriert zu werden. Es geht um das Thema Mikrotransaktionen in MMOs und wie weit diese gehen dürfen. Sony ist bei <em>EverQuest</em> nun offensichtlich soweit, die <a href="http://eqdev.wordpress.com/2009/10/05/dragon-brood-crypt-key/" title="Dragon Brood Crypt Key">Grenzen abzutasten</a>:</p>
<blockquote>
<p>Here’s some more detailed information about the Dragon Brood Crypt Key that people have been curious about.</p>
<p>The Dragon Brood Crypt Key Loot Card will allow you to redeem the Dragon Brood Crypt key on one character which will offer a quest that tells them where to go and what to do in order to gain access to the dragon’s crypt. <strong>For each person that has the key they will be able to bring 5 other players with them to participate.</strong></p>
<p>While in the zone the group will be able to complete the quest that is triggered by this item that concludes with unique rewards for defeating the boss.  In addition to the items dropped by the boss, <strong>the holder of the key will also be able to choose any item they want from the same loot table</strong>.  The zone is designed for a group of Level 85 characters, and the items are roughly equivalent power to items that can be found in Korafax group encounters.</p>
<p>Provided that the last steps in this zone are not completed, the key holder can access the zone multiple times with anyone they are grouped with. Individual group members do not have to have a copy of the key to go in with a friend who does.</p>
<p><strong>Once the last step is completed and the final rewards are claimed, the key is consumed and the zone will be inaccessible to the key holder.</strong>  However, obtaining another key will once again allow the player access to the zone in the same fashion as it was the first time.</p>
<p>While many of you have expressed concern, creating this encounter didn’t take away from developing the expansion, or other live content we have planned.  Legends of Norrath is popular with many players, and we’re able to use the resources dedicated to LoN to create extra things like this encounter – things we otherwise wouldn’t have been able to make.</p>
<p>Thank you,
Thom Terrazas
Producer, EverQuest Team</p>
</blockquote>
<p>Einfach fomuliert: SOE bietet erstmals Inhalt der pro Zugang separat zu bezahlen ist und mehr oder weniger direkt über den Umweg eines aufgesetzten Kartenspiels erfolgt. Es existiert ein Spiel Namens <em>Legends of Norrath</em>, dass quasi über allen <em>EverQuest</em> Produkten steht. In den eigentlichen Spielen droppen Karten, die dann hier eingesetzt werden können. Natürlich kann man Karten auch direkt kaufen tja und nun sind jene Karten nun wohl auch Zugang zu exklusiven Inhalten in den eigentlichen MMOs.</p>
<p>Dieses Zeug ist die Zukunft, ob wir es wollen oder nicht, aber selbst ich bin es leid in MMOs einen fixen Monatsbetrag zu zahlen und das lässt sich nun mal nur durch solche Aktionen querfinanzieren. Selbst das kommende Star Wars MMO scheint schon jetzt in der Beta <a href="http://www.killtenrats.com/2009/09/30/the-old-republic-one-micro-transaction-at-a-time/" title="The Old Republic – One Micro Transaction at a Time">ähnliche Systeme</a> zu installieren. Für neue MMOs wird nur dieser Weg an <em>WoW</em> vorbei in den Markt führen. Die Masse der Spieler wird für keine zwei Abos zahlen und so schnell kündigt niemand sein <em>WoW</em>.</p>
<p><em>EverQuest</em> ist nun nur einer der ersten westlichen MMOs, die den nächsten Schritt machen: direktes Bezahlen temporärer Inhalte. Selbst <em>WoW</em> bietet eigentlich schon ähnliche Lösungen im Ansatz. Ich habe seit Release mehr als 200,- Euro für zusätzliche unnötigen Dienstleistungen ausgegeben: Server-Transfers, Charaktermodifizierungen, eventuell demnächst Fraktions- bzw. Rassenwechsel. Dies ist ein sehr lukratives Geschäfft für Blizzard, im einzelnen Fall lukrativer als monatliche Gebühren. Man stelle sich vor, gegen Bezahlung könne man in <em>WoW</em> ein Item pro Raidboss bestimmen. Die Masse aktueller Raids würde solche Optionen sofort bezahlen. Hier ist noch riesiges Potential.</p>
<p>Wenn ich mir meine aktuelle Spielzeiten anschaue, dann bin ich solchen Lösungen wie <em>EQ</em> sie nun bietet deutlich weniger abgeneigt als früher. Wenn ich für direkten Zugang zu den tollen Anlagen des Freizeitparks zahlen muss, oder umsonst Zugang erhalte, dann aber auch die langweiligen Attraktionen mitnehmen muss, fiele meine Wahl sicherlich auf die erste Variante. Ich bin überzeugt, dass für sowas ein Markt existiert. Man stelle sich vor: ein MMO nicht als jahrelange Bindung, sondern al sporadisches Erlebnis, gegen Bezahlung. Einmal im Monat bei Ensidia mitraiden. Dafür erählt man gegen Bezahlung einen passenden Charakter, samt Ausrüstung und darf gleich einsteigen.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2009/10/zwo-mark-fuenfzich-je-loot#comments" title="6 Kommentare">6 Kommentare</a></p>
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    <item>
    <title>WoW Warden &#8211; Spyware mit Einverständnis des Nutzers</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2007/11/wow-warden-spyware-mit-einverstaendnis-des-nutzers</link>
    <comments>https://www.coldheat.de/2007/11/wow-warden-spyware-mit-einverstaendnis-des-nutzers#comments</comments>
    <pubDate>Thu, 15 Nov 2007 15:37:07 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[World of Warcraft]]></category>
		<category><![CDATA[RMT]]></category>

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    <description><![CDATA[Hoffentlich einen separaten Eintrag wert. Seit dem gestrigen Patch, verschlüsselt Blizzard die Kommunikation des <a href="https://www.coldheat.de/archiv/2005/08/hacks-vs-performance.php" title="Hacks vs Performance">WoW-Warden</a> Programms, dass überprüft, welche anderen Prozesse neben WoW auf dem Rechner laufen. Sinn und Zweck dieser Applikation: Bots das &#8222;Leben&#8220; schwerer machen. Ein Bot ist &#8230;]]></description>
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    <![CDATA[<div>


    <p>Hoffentlich einen separaten Eintrag wert. Seit dem gestrigen Patch, verschlüsselt Blizzard die Kommunikation des <a href="https://www.coldheat.de/archiv/2005/08/hacks-vs-performance.php" title="Hacks vs Performance">WoW-Warden</a> Programms, dass überprüft, welche anderen Prozesse neben WoW auf dem Rechner laufen. Sinn und Zweck dieser Applikation: Bots das &#8222;Leben&#8220; schwerer machen. Ein Bot ist schließlich nichts anderes, als ein Programm, was neben der WoW.exe läuft. Sinnigerweise bietet eines der populären WoW-Bot-Programme gleich eine Funktion zur Überwachung von Warden. Der Verurteile spioniert den Wärter aus. Läuft neben der WoW.exe eine BösesProgramm.exe, dann telefoniert Warden nach Hause und der Account dürfte markiert werden.</p>
<p>Blizzard möchte nicht nur Bots bannen, sondern auch die Strukturen dahinter. Die Änderung des Mail-Systems, bei dem mittlerweile 1 Stunde Wartezeit bei Gold-Anhängen zwischen Accounts und bei Käufen aus dem Auktionshaus besteht, hat die Gold-Lieferanten getroffen. Es ist von bis zu 30% Verlusten die Rede. Also fast jede dritte Lieferung wird von Blizzard geblockt. Blizzard scheint hierbei auch Warden-Daten zu nutzen. Einzelne Items können sie ganz einfach verfolgen, bei einzelnen Gold-Münzen ist das fraglich. Größere Mengen jedoch, sollte man nach 3 Jahren Laufzeit problemlos markieren und verfolgen können. Hat man markierte Warden-Accounts und markierte Lieferungen, bekommt man recht einfach ein schönes Netzwerk an Accounts zusammen&#8230; auch von den Käufern. Es wäre ein leichtes auch diese zu bannen, tut man aber nicht. Käufer kommen nach einem Bann nicht mehr ins Spiel zurück, Verkäufer schon. Käufer nicht zu bannen ist schließlich eine rein wirtschaftliche Entscheidung.</p>
<p><span id="more-328"></span></p>
<h3>mehr Warden Details</h3>
<p>Warden hat alle Eigenschaften von Spyware, sogar Ähnlichkeiten mit einem Virus, da es als ein polymorphes Programm geschrieben ist. Es führt immer die gleichen Aufgaben aus, sieht dabei aber immer anders aus. Warden möchte wohl ungestört bei seiner Arbeit sein. Bis 2.3 konnte man mit einem weiteren kleinen Programm überprüfen, was Warden so treibt. Seit 2.3 verschlüsselt Warden die Kommunikation mit Blizzard und öffnet somit die Türen für alle möglichen Daten.</p>
<p>Zusätzlich dazu erstellt jede Kopie vom Warden einen eigenen Fingerabdruck, genannt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hash_function" title="Wikipedia: hash function">hash function</a> vermutlich basierend auf jeweiligen Daten des Rechners. Findet er ungewollte Prozesse dann bilden diese Funde einen Code, der an Blizzard gesendet wird und im schlimmsten Fall in einem Bann endet. Neu hierbei ist, dass man nicht mehr erkennen kann, worauf der Bann gründet bzw. welche Programme von Blizzard verboten sind.</p>
<p>Ich bin kein Freund von Bots und Farmern, aber ein Freund vom Persönlichkeitsrecht und Privatsphere. Während bei uns noch die Politiker streiten, ob Bundestrojaner und Co. mit dem Grundgesetzt zu vereinbaren sind, stimmt jeder WoW-Spieler einem ziemlich sicheren Gesetzbruch dieses Warden-Programms gern zu, oder wer liest nach jedem Patch, die kompletten zwei Seiten mit ellenlangen Paragraphen zur EULA? Niemand. Suspekt ist auch, dass man eine Änderung dieses Warden-Prozesses auch nicht mal kleingedruckt in den Patch-Notes erwähnt.</p>
<p>Man versteckt nur, was man nicht öffentlich zeigen möchte. Warden wird seit gestern noch besser versteckt und bietet nun alle Möglichkeiten, missbraucht zu werden. Diese hash Algorithmen sind ein zweischneidiges Schwert und könnten leicht vom frustrierten aber fähigem Blizzard-Dev missbraucht werden, um die Endkunden mit böser Software zu versorgen und Blizzard hätte es dann sogar richtig schwer zu verfolgen, wer der Übeltäter war, da die Dekodierung in die andere Richtung sehr sehr schwierig ist.</p>
<p>Es muss niemand Angst haben nun WoW zu spielen, aber Warden ist eine kontroverse Lösung, das eigene Produkt um jeden Preis schützen zu wollen. Was Warden seit 2.3 an Daten übermittelt ist nicht mehr zu kontrollieren, Einblick hat das Programm auch in Bereiche, die für ein <em>MMORPG</em> nicht zugänglich sein sollten.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2007/11/wow-warden-spyware-mit-einverstaendnis-des-nutzers#comments" title="9 Kommentare">9 Kommentare</a></p>
    </div>]]>
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    </item>
    <item>
    <title>eBay Deutschland bleibt Marktplatz für virtuelle Güter</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2007/02/ebay-deutschland-bleibt-marktplatz-fuer-virtuelle-gueter</link>
    <comments>https://www.coldheat.de/2007/02/ebay-deutschland-bleibt-marktplatz-fuer-virtuelle-gueter#comments</comments>
    <pubDate>Thu, 01 Feb 2007 12:02:25 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>
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		<category><![CDATA[World of Warcraft]]></category>
		<category><![CDATA[eBay]]></category>
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    <description><![CDATA[Interessant was ich grad bei <a href="http://www.golem.de/0702/50291.html" title="eBay Deutschland: Verkauf virtueller Güter weiter erlaubt">golem.de</a> lesen muss:
<blockquote>
EBay erlaubt in den USA und Großbritannien seit kurzem keine Auktionen von virtuellen Gegenständen und Helden aus Online-Spielen sowie zugehörigen Accounts mehr. Für Deutschland ist dieses Verbot allerdings nicht geplant, wie Golem.de </blockquote>&#8230;]]></description>
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    <![CDATA[<div>


    <p>Interessant was ich grad bei <a href="http://www.golem.de/0702/50291.html" title="eBay Deutschland: Verkauf virtueller Güter weiter erlaubt">golem.de</a> lesen muss:</p>
<blockquote>
<p>EBay erlaubt in den USA und Großbritannien seit kurzem keine Auktionen von virtuellen Gegenständen und Helden aus Online-Spielen sowie zugehörigen Accounts mehr. Für Deutschland ist dieses Verbot allerdings nicht geplant, wie Golem.de von der hiesigen eBay-Niederlassung erfahren konnte.</p>
<p>Gegenüber Golem.de erklärte ein eBay-Pressesprecher, dass es in Deutschland und auch in China momentan nicht vorgesehen sei, die Versteigerung von virtuellen Gütern und Spiele-Accounts zu untersagen. In China gibt es ganze Unternehmen, die Geld mit dem Erspielen und Verkaufen von virtuellen Gütern in Online-Spielen machen, nicht immer zu menschenwürdigen Bedingungen für ihre Angestellten.</p>
<p>Dass es in den USA und Großbritannien anders aussehe und dort Auktionen mit Online-Spiel-Inhalten untersagt würden, liege an der unterschiedlichen Rechtslage. Interessant ist, dass die 3D-Community Second Life davon ausgenommen wurde, hier gibt es laut eBay intern noch Diskussionen, ob es sich um ein Spiel handelt oder nicht. Second Life verbindet reales Geld mit virtuellen Gütern. (ck)</p>
</blockquote>
<p>Wie schon in diesem Ausschnitt zu lesen wird eBay Auktionen mit z.B. WoW-Gold verbieten. Soweit eigentlich nichts besonders, wenn auch mit Blick auf die 5000 Gold Mounts im Addon ein schlecht gewählter Zeitpunkt ;P</p>
<p>Was an der Geschichte spannend ist sind die Gründe und der Fakt, dass Güter für <em>Second Life</em> weiterhin gehandelt werden dürfen, jedoch <strong>nur</strong> für <em>Second Life</em>. Auch Spiele die ganz offensichtlich den Handel von virtuellen Dingen erlauben (z.B. <em>Ulitma Online</em>) werden bei eBay nicht zugelassen. Als Gründe werden zwei Dinge vermutet: eBay als einer der Mitbegründer von Linden Labs (und somit Mit-Inhaber von <em>Second Life</em>) scheut die rechtliche Grauzone um diesen Markt und möchte natürlich das eigene Produkt primär pushen. Gewinner dieser Entscheidung ist auf jedenfall <a href="http://ige.com/" title="IGE">IGE</a>, die nun definitiv in den Fokus dieser Kunden rücken werden. IGEs Marktanteil dürfte nochmals sprunghaft ansteigen.</p>
<p><span id="more-274"></span>
Dass eBay Deutschland hier nun einen eigenen Weg geht überrascht nicht wirklich, da man sich rechtlich weit weg von den möglichen Klägern sieht und somit wenig zu befürchten hätte. Rechtliche Grauzone Deutschland mal positiv betrachtet.</p>
<p>Mein Blick auf das Thema Handel mit virtuellen Gütern, ist ein recht nüchterner. Wer sich seinen <em>Ub0r-Status</em> mit echtem Geld erkaufen möchte, soll dies tun können. Problematisch finde ich nur, dass hier allein Dritte profitieren, da Firmen wie Blizzard und Co. das Thema scheuen, keine Lösung anbieten und indirekt mitprofitieren. Alle gesperrten Accounts die Blizzard so alle 3 Monate propagiert, werden innerhalb kürzester Zeit neu angelegt. Alle gesperrten Farmer sind bald wieder im Geschäft und schließlich verdient auch Blizzard beim Verkauf der Boxen.</p>
<p>Da verdienen mittlerweile viel zu viele Leute echtes Geld mit dem Handel virtueller Gegenstände, als dass wir da so schnell die lang prophezeite rechtliche Krise sehen werden. eBay, Blizzard, die Farmer. Alle profitieren wirtschaftlich von einem Markt, der viel zu groß ist, um ihn zu verbieten. Dinge wie die Epic-Flugmounts im Addon WoW&#8217;s erwecken nicht gerade den Eindruck, dass Blizzard den Handel seiner virtuellen Währung so verteufelt wie oft geschrieben wird.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2007/02/ebay-deutschland-bleibt-marktplatz-fuer-virtuelle-gueter#comments" title="4 Kommentare">4 Kommentare</a></p>
    </div>]]>
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    </item>
    <item>
    <title>SellOE</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2005/04/selloe</link>
    <comments>https://www.coldheat.de/2005/04/selloe#respond</comments>
    <pubDate>Fri, 22 Apr 2005 10:40:06 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Virtual Worlds]]></category>
		<category><![CDATA[EverQuest]]></category>
		<category><![CDATA[RMT]]></category>
		<category><![CDATA[SOE]]></category>

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    <description><![CDATA[Es ist soweit. Sämtlichen Video- und Computerspielern steht eine neue glänzende Ära der doppelten Abzocke bevor.
Die Execs der Bigplayer ala EA, Sony und Microsoft zählen wohl schon die imaginären Geldberge. Worum geht es ?
<a href="http://www.station.sony.com/en/">Sony Computer Entertainment Online</a> (SOE) &#8230;]]></description>
        <content:encoded>
    <![CDATA[<div>


    <p>Es ist soweit. Sämtlichen Video- und Computerspielern steht eine neue glänzende Ära der doppelten Abzocke bevor.
Die Execs der Bigplayer ala EA, Sony und Microsoft zählen wohl schon die imaginären Geldberge. Worum geht es ?
<a href="http://www.station.sony.com/en/">Sony Computer Entertainment Online</a> (SOE) gab gestern seinen Eintritt in den &#8222;secondary market&#8220; bekannt. <br><br>Einfach umschrieben,
wird Sony damit eine Art Ebay für virtuelle Güter ihrer Spiele anbieten. Dort können dann Spieler ihre virtuellen Gegenstände offiziell und von Sony
unterstützt, untereinander verkaufen. Wie auch bei Ebay, wird pro Transaktion ein Betrag an Sony fließen &#8211; pro Transaktion sowohl
ein fixer Grundbetrag, als auch ein %-Betrag des erzielten Preises. Ist dies das Ende der Welt ? Wohl kaum. Ist dies der Beginn einer neuen Art von Spielen ? Auf jeden Fall.
</p>
<p><span id="more-50"></span></p>
<div class="largeImgContainer">
<a href="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/big.jpg" onclick="window.open(this.href, '_blank', 'width=1024,height=768,location=no,menubar=no,resizable=no,scrollbars=no');return false;">
<img decoding="async" src="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/small.jpg" alt="Ingame Adsense" width="400">
</a>
</div>
<h3>Ich habs euch immer gesagt</h3>
<p>Dieser Schritt war einfach mehr als absehbar. Nur niemand hätte je wirklich erwartet, dass ein Publisher als erster seine Seele verkauft und somit
eine ganze Brache verarscht, nicht anderes ist dieser Schritt. Man kann es SOE nicht übel nehmen, sie stehen seit Monaten und dem Druck der Konkurrenz,
eine Situation die knapp 6 Jahre lang nicht vorhanden war. <br><br>Der /pizza Command war der erste Schritt, <a href="http://stationexchange.station.sony.com/" title="StationExchange">StationExchange</a> ist der Zweite. Der Dritte, wird ein
direktes Anbieten von Ingame Items/Characters sein. Wie der <a href="http://eq2players.station.sony.com/news_archive.vm?id=457&amp;section=News&amp;month=current">CEO selbst schrieb</a>, der Markt für solche Geschäfte ist schon jetzt nicht zu verachten (200 Millionen Umsatz jährlich)
und dabei ist das Wachstumspotential für Onlinegaming noch lange nicht ausgeschöpft. <a href="http://www.blizzard.com">Blizzard</a> hat mit <a href="http://www.worldofwarcraft.com">World of Warcraft</a> einen neuen Höchstwert für monatliche Abo Gebühren aufgestellt.
Dem konkurrenzlosen Erfolg hat dies nicht geschadet, was zeigt, dass die Masse der Spieler durchaus noch mehr zu zahlen bereit ist. <br><br>Die wirklich fetten Jahre stehen noch bevor. Ein Milliardenumsatz mit virtuellen
Spiel Gegenständen ist nicht mehr weit hin. Ganz klar, dass gerade die Hersteller selbst davon am meisten profitieren würden, da ihnen fast keine Kosten dabei entstehen.
Bis gestern, war ein Handel von Ingame Items ausdrücklich immer von Seiten aller Anbieter verboten. Nun hat sich der Wind gedreht.
</p>
<h3>XBox 360</h3>
<p>Der gezielte Verkauf von Spielinhaltsstückchen ist aber nicht mehr nur auf Onlinespiele begrenzt. Die kommende XBox 360 von Microsoft wird einen ähnlichen Dienst anbieten.
Dort können Spieler &#8222;zusätzliche&#8220; Elemente für kleine Preise erwerben. Diese werden dann online freigeschaltet bzw. heruntergeladen. Die Abzocke scheint hier nicht
so extrem wie bei Onlinespielen, weil die Elemente offiziell zusätzlich erstellt werden sollen. Das System wird auch nur ein Test-Projekt sein, um zu sehen, wie weit
der Kunde belastbar ist. <br><br>
<img decoding="async" class="floatright" style="border: none;" src="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/sucker.jpg" width="186" alt="sucker">Dennoch sehe ich das XBox Model nicht so kritisch, wie das bei Onlinespielen ala <a href="http://www.everquest.com" title="Everquest">Everquest</a> oder World of Warcraft der Fall ist. Wieso ?
Wenn ich ein Onlinespiel kaufe, dann habe ich mit dem Punkt der Installation alle Inhalte auf meiner Festplatte und sollte sie auch nutzen können. Was Sony hier macht, ist
der nochmalige Verkauf von schon einmal erworbenen Inhalten. Die Hersteller kassieren so zweimal ab mit nur einmal entstandenen Kosten. Grandios.
</p>
<h3>Was ist passiert ?</h3>
<p>An irgendeinem Punkt, sind Spiele so komplex und aufwendig geworden, dass der Durchschnitts Spieler einfach nicht mehr die Zeit aufbringen kann, um ein Spiel vollständig
abzuschließen. MMO Games sind geradezu prädestiniert dafür. Sie bieten kein Ende und einen stetigen Wettkampf unter den Spielern. Nur so konnte überhaupt ein Markt dafür entstehen,
dass sich Spieler Zeit als Spielelement kaufen konnten. <br><br>Der Spieler kauft hier nicht irgendein Item oder einen Charakter, er erwirbt sich die Zeit, die es bräuchte, sich diese Elemente selbst zu
erspielen. Es ist wohl dem Zufall zu verdanken, dass ein Service wie StationExchange überhaupt existiert. Ich bezweifle sehr, dass die Entwickler des Genres jemals auch nur die Möglichkeit eines
solchen Secondary Markets bedachten. Die Überraschung, dass Spieler dieses tollerieren, ja sogar wollen, muss für die Publisher riesig gewesen sein. Doch was denken die eigentlich Designer und
Programmierer ?
</p>
<h3>Game Integrity</h3>
<p>Den eigentlichen Entwicklern wird es wohl den wenigsten Spaß bereiten, ist doch ein solcher komerzieller Erwerb von Spielgegenständen nichts anderes als ein Cheat. Der Spieler verdient sich das Geld, aber
nicht das Item im Spiel. Die Integrität der gesamten Branche steht hier in Frage. Verkauft man seine Seele für ein paar schnelle Dollar ? <br><br>
Die momentane Situation zwischen unbedeutenden Entwicklerstudios und dikatorischen Publisher spielt in dieser Frage eine starke Rolle. Nicht der Designer bestimmt was der Kunde spielt, sondern ein Schlipsträger in
den Büros der Publisher, der wohl seit Jahren kein Videogame mehr konsumiert hat. Die gesamte Branche ist enorm komerziell geworden. Es war nicht anders zu erwarten. <br><br>Der gleich Trend war in frühsten Hollywood Zeiten
zu beobachten, wo es eine Handvoll Finanziers gab und die Kosten in den Himmel schossen, so musste jeder der einen Film machen wollte seine Seele verkaufen. Das ist auch die momentane Lage in der Gaming Branche.
Niemand kann mehr allein in seiner Garage den nächsten Millionenseller programmieren und damit reich werden. So etwas wie eine Independent Schicht muss sich erst noch gründen, aber auch das ist eher unrealistisch.
Die Entwicklung eines Spiels ist mitlerweile enorm technik- und wissensintensiv, darum wird man so schnell keine Kosten einsparen können, wenn ein Produkt einen gewissen Standart erreichen soll.
</p>
<h3>Jackpot</h3>
<p><img decoding="async" class="floatright" style="border: none;" src="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/bling.jpg" width="186" alt="e-Bling">Auch wenn wir nun erstmal die ersten Testphasen solcher Systeme erleben werden, gibt es auf jeden Fall schon die ersten Konzepte, wie Spiele basierend auf solch ein Kaufsystem optimiert sein könnten.
Wird man sich das Outtro separat freikaufen müssen nachdem man Obermotz_X getötet hat ? Kann man sich extra PS für seinen virtuellen Rennwagen kaufen ? Darf man die langweiligen Level überspringen, wenn
man nur ordentlich dafür bezahlt ?
</p>
<h3>Kollaps</h3>
<p>Ok &#8211; also nun hasse ich diesen neuen Trend, aber ist er vermeidbar ? Es gibt mehrere Dinge, die das System auf instabilem Grund stehen lassen. Auf der einen Seite die Gier der Publisher. Die meisten werden nicht
die Grenze sehen, was den Spielern zumutbar ist und was nicht, und der Zorn einer Community, hat noch alles zusammenbrechen lassen. <br>
<br>Auch rechtlich ist das Ganze äußerst fraglich. Beispiel: ein Spieler_Y erwirbt Gegenstand_X. Da MMOs jedoch einem stetigen Wandel unterliegen, wird der Gegenstand_X plötzlich von den Entwicklern verschlimmbessert. Plötzlich
hat unser Spieler_Y einen schlechteren Gegenstand, als den, den er erworben hat, der arme Spieler_Y. Hat er nun Anspruch sein Geld zurück zu erhalten ? Virtuelle Geld-Zurück-Garantie ? 24 Monate virtuelle Gewährleistungspflicht ?
Alles Fragen die es zu klären gilt. <br><br>
Sollte sich dieser Trend durchsetzen, sehe ich für Onlinespiele neue Zahlungsysteme. Keine Frage, das Hobby wird nicht billiger werden, aber dieses direkte zweifache Zahlen für Inhalte wird nicht haltbar sein.
Ingame Shopping wird wohl auch eher auf den Mainstream, denn den Hardcore Spielern zugeschnitten sein. Solange das bedeutet, dass der Durchschnitts Joe auf separaten Servern seinen Spielerfolg erkauft, und mich dadurch nicht beeinflusst,
solange ist alles ok. Das zusätzliche Geld wird direkt in neue Entwicklungen und damit ins Genre fließen. Das wäre die optimale Version eines solchen Systems. Die Apokalypse stände bevor, wenn der Durchschnitts Joe sich direkt mit seinen zusätzlichen Zahlungen in mein Spiel einkaufen könnte. <br><br>
Ladies and gentlemen, open your wallets.
</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2005/04/selloe#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
    </div>]]>
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