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Eric Berne – Games People Play
  • Di., 05. Mai 2026
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Eric Berne – Games People Play

Nein, es geht hier nicht um Roblox oder Fortnite, wobei ich mir sicher bin, dass es thematische Überschneidungen gibt, denn Games People Play beginnt, wo meist Interaktion in jeder Form stattfindet. Das Buch hat ein paar Jahre auf dem Buckel, 1964 veröffentlicht, hat sich zweifellos einiges an menschlichem Verhalten verändert, aber die Grundlagen sicherlich nur wenig.

Bei uns kam irgendwann in den 2000ern respektive späten 90ern der Begriff der Pop-Literatur auf. Der kleinste gemeinsame Nenner in gedruckter Form. Games People Play gilt als eines dieser Pop-Werke für das Sachbuch mit Fokus auf Psychoanalyse. Damit einher geht: Es ist weder wirklich einfach zugänglich, noch geht das Buch in die Tiefe. Es ist ein superschnell wegzulesendes Psychoanalyse vieler Dynamiken menschlicher Interaktion für Dummies. Den Anfang hab ich irgendwann übersprungen, zu technisch, zu viel Fachlingo. Modernisiert wäre der Titel auch eher in Richtung “Toxisches Verhalten und woran man es erkennt”. Der Autor reduziert sein Modell auf drei mentale, sagen wir mal, Phasen und Abschnitte: Eltern, Erwachsener, Kind. Jeder von uns kopiert unbewusst oder mal bewusst die Muster der Eltern, was das Kind prägt, aus dem mal mehr, mal weniger schnell ein Erwachsener wird. Berne erklärt daraufhin seine Spiele als Transaktionen zwischen diesen drei Quellen, zwischen mindestens zwei Menschen und wer hätte es gedacht, of geht es um Machtausübung, im kleinen und großen Rahmen. Noch öfter geschieht dies unbewusst, bis zu dem Punkt wo man es selbst erkennt, es abstellen möchte und daran arbeitet.

Mich hat es köstlich unterhalten, aber es ist teilweise schwieriger zu erfassen. Dabei hilft ein humorvoller Ansatz mit einfachen Wörtern nur bedingt. Temporär abstrahiert das Buch eine Ebene zu viel, oder vereinfacht auch in einem Maße, wie es 60 Jahre später sicherlich nicht mehr stattfinden würde. Am Ende schließe ich das Buch, mit der Gewissheit, wer so im Freundes und Bekanntenkreis, in welche Kategorie Spiel fällt. Auch hier ist eine gesunde Portion Zweifel angebracht, aber ich gebe den Daumen nach oben. Kurzes, knackiges Format, bei dem ein oder zwei Dinge hängenbleiben können.

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  • 60s,
  • Buch,
  • Leben,
  • Sachbuch.

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