
Logische Fiktion und sinnfreie Realität
Beweisstück 64 auf die Frage, warum ich Fiktion meist doch bevorzuge. Ich war Sonntag auf einer Lesung, das war viel Inspiration und Unterhaltung, auch weil der Autor Alexander Hacke ein Mark-Twain-Zitat erwähnte, oder wie er es benutzte: „Fiktion muss Sinn ergeben.“ Ich habe anschließend danach gesucht und mehrere Varianten gefunden, aber meine Güte, als ich das hörte, fiel mir fast das Getränk aus der Hand. Eingebung trifft es relativ gut.
„It’s no wonder that truth is stranger than fiction. Fiction has to make sense.“ Mark Twain
Besonders mit Reflexion einiger Schlüsselmomente meines Lebens, wo ich bis heute vergeblich nach Logik1, Kausalität und Gerechtigkeit suche, passt dieser Satz einfach sehr präzise.
Aufmacherbild: The Empire of Lights (1954) – Rene Magritte ↩
3 Kommentare
<3
Das passt auf jeden Fall auch gut zu unserer heutigen globalen Politik.
Und dann wird mir erst mal die Ironie dieses Zitats so wirklich bewusst: Fiktion als Realitätsflucht, eher im Kontext von Flucht zur Kausalität.
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