
Film des Tages
Dust Bunny
Ein Film, von dem ich nicht mal wusste, dass er existiert. Die Website meines lokalen kleinen Kinos bewarb den Film mit einem Bild und den großen Namen seiner Beteiligten: Mads Mikkelsen, Bryan Fuller, Sigourney Weaver. Ja, ja und jaaaaaa. Dust Bunny musste ich sehen und so war ich gestern im doch sehr leeren Kino.

Ich habe nichts von Dust Bunny erwartet und einen absurden Cocktail aus Leon, Amélie, Tremors und einem Hauch The Matrix bekommen, getragen von großartigen Darstellern, einem feinen Drehbuch und einem Spritzer Action. Das klingt genauso sehenswert, wie es auch ist. Viel mehr möchte ich nicht notieren, denn auch ich bin ohne viel Wissen zum Film angenehm überrascht worden. Bei den guten Zutaten muss ein Gericht schmecken. Kleine Abzüge in der B-Note: Vielleicht war es der Projektor im Kino, aber ich hatte wieder das Gefühl, das Bild sei zu dunkel, was moderne Bildästhetik im Kino heute leider oft ist. Zusätzlich sind einige der Greenscreen-Einstellungen am Ende mit Sigourney Weavers Charakter wirklich mau ausgeleuchtet. Hat etwas von 90er-FMV-Spielen.
Dust Bunny ist ein toller kleiner Film. Definitiv Daumen hoch und es gibt eine Mid-Credit-Sequenz, die man sehen sollte. Kurz, aber notwendig.
P. S.: Sigourney Weaver hat noch immer eine Ellen Ripley in sich. Ich schreib auch gern das Drehbuch. Es würde mich wundern, wenn wir nicht noch eine Darstellung bekommen. Egal welchen Film ich mit ihr sehe, ich hab sofort gewisse Bilder aus Alien vor Augen. Ist fest einprogrammiert. War hier nicht anders.
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