
Angehört
Big Brother & the Holding Company – Cheap Thrills
Mein Album Nummer zwei aus der Liste der 1001 Alben. Schon beim Anblick des Covers war ich etwas skeptischer, und beim Lesen des Namens Janis Joplin, wurde die Skepsis nicht weniger. Von dieser Interpretin hatte ich vorhin schon Dinge gehört und gesehen, um schnell zu realisieren, dass dies nicht ganz meinen persönlichen Geschmack trifft. Gleichwohl wage ich den Versuch und höre mir von Big Brother & The Holding Company, Cheap Thrills an.

Acid Rock Blues habe ich als Fusion der Genre dieses Albums gelesen und das trifft es ganz gut. Die Klangästhetik ist halt sehr aus der Zeit gefallen. Alles klingt sehr live und unperfekt, was nicht immer ein Genuss ist. Den Kontrast von Rock und dann wieder dominantem Blues begrüße ich sehr. Beides klingt hier aber eher nach einer modernen Parodie, als nach dem Klassiker, der es sein soll. Ich hab jetzt nicht grundlegend etwas gegen substanzgetriebene Kunst, aber hier hat man es, glaube ich, etwas übertrieben. Ab der Hälfte des Albums bekomme ich Sorge, um die Stimme der Interpretin.
Ich muss nicht alles mögen und Cheap Thrills gehört dazu.
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