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  • Di., 02. November 2004
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Texture Tutorial – Teil 3

Anmerkung: Dieses Tutorial ist nun auch schon ein paar Jahre alt. Die Methode hat sich natürlich nicht wirklich verändert, Photoshop schon. Entstanden sind die Screenshots damals auf der 5. Version des Programms.

Auswahl eines QuadratsNun geht es darum eine Textur zu schaffen, die sich nahtlos beliebig oft zusammenfügen lässt. Nun wird auch hoffentlich klar wieso ich mit einer so hohen Auflösung begonnen habe. Ich suche mir vom großen Kuchen das beste Stück aus. Die Auswahl links hat die Maße 750×750 Pixel. Damit versuche ich nun den interessantesten Teil der Textur zu finden der aber auch gleichzeitig nicht zu eigenartig sein darf, sonst merkt man später zu sehr das die Textur gekachelt wurde.Schwer zu beschreiben welcher Teil der jeweils Beste ist. Mit der Zeit sollte man ein Gespür dafür bekommen.


Offset Filter

Ich habe den markierten Bereich dann kopiert (Strg+C) und in ein neues Dokument (Strg+N) eingefügt (Strg+V). Nun kommt ein weiterer Filter zum Einsatz. Filter > Other > Offset sorgt dafür das sich die Textur später nahtlos aneinanderfügen lässt.


Offset SettingsDa ich die Textur zwischenzeitig nochmal auf 450 Pixel verkleinerte passen die 260 Pixel als Wert für den Filter gut.Dieser verschiebt mit den Einstellungen links die Textur um 260 Pixel nach links und nach oben und fügt auf den freien Stellen die Textur wieder ein (Wrap Around).


Geschuetzte BereicheDie Textur lässt sich nun schon kacheln – allerdings erkennt man auf den 2ten Blick noch den Filter. Wenn man die Textur so lassen würde, würden beim kacheln die einzelnen Flächen deutlich sichbar sein. Die markierten Stellen links müssen noch überarbeitet werden um ein besseres Ergebnis zu bekommen.


Stempel WerkzeugEs gibt verschiedene Ansätze dies zu lösen. Einige arbeiten mit dem Smudge Tool und verwischen die Stellen einfach, dies ergibt aber meistens eine Unschärfe an den Nähten und stellt so keine gute Lösung dar. Eine weitere Methode wäre die Stellen einfach per Hand zu überblenden mit Hilfe der Quick Mask. Ich verwende meistens den Stempel – Rubber Stamp Tool.


Stempel in Aktion

Der Stempel funktioniert wie folgt: er kopiert Teile des Bildes und fügt sie an anderer Stelle des Bildes ein. Mit gedrückter Alt Taste klickt man auf den Teil des Bildes welcher als Ausgangspunkt genommen werden soll. Klickt man nun mit dem Stempel auf einen anderen Teil des Bildes, hält die Maustaste gedrückt und bewegt die Maus, kopiert der Stempel die Bildaten und fügt sie ein. Im Bespiel hab ich die Deckkraft der Ebene gesenkt um die Nähte besser zu sehen. Danach kopiere ich Daten aus der rechten unteren Ecke des Bildes, zur linken horizontalen Naht. Ich hoffe die Animation hilft etwas, wenn nicht einfach mit dem Stempel etwas üben.

Geschuetzte Bereiche

Hier habe ich alle Nähte schon bearbeitet und die Deckkraft wieder auf 100% gestellt – dabei erkennt man oft noch ein paar Stellen die nicht ganz perfekt sind, im Bespiel das Zentrum. Noch etwas ist wichtig, die im Bild gekennzeichneten Bereiche. Dies betrifft hauptsächlich die äussersten Randpunkte der Naht. Wenn man dort nicht sehr sorgsam arbeiten und den Rand „übermalt“, erkennt man die Stelle wieder wenn die Textur gekachelt wird – man hat also das Ziel der Tutorials verfehlt, daher aufpassen an den Rändern.

Zusammenfassung:

Hier der ausgeschnittene Teil aus der 1600 x 1600 Pixel Textur:

Auswahl eines Quadrats

Der gleiche Teil nach Anwendung des Offset Filters:

Auswahl eines Quadrats

Und hier nach der Bearbeitung mit dem Stempel – 100% nahtlos.

Auswahl eines Quadrats

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