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Je fortgeschrittener das Medium Videospiel wird, umso mehr ändern sich seine Strukturen. Auch vor der Zielgruppe macht dies nicht halt. 2009 finden wir eine Gemeinschaft von Spielern, die so vernetzt und damit so wertvoll wie nie zuvor ist. Gaming Communities sind zu einer eigenen Plattform geworden, völlig losgelöst vom eigentlichen Spiel. Genau darin begründet sich auch ihr Wert. Als diese Woche eine neues iPhone angekündigt wurde, dürfte eine gesamte Entwicklergemeinde aufgeschrieen haben. iPhone 3.0 fragmentiert die Zielgruppe (und Spiele sind nun mal die umsatzstärksten Applikationen dort). Die gleiche Gefahr besteht bei populären Onlinespielen, weshalb es auch weniger sinnvoll ist, für sehr populäre Onlinespiele eine Fortsetzung zu veröffentlichen. Online ist ein Selbstläufer, der durch ein Sequel behindert wird. Dieses Jahr werden wir mit Modern Warfare 2 eines dieser Experimente sehen. Ob MD2 so von der Community aufgenommen wird, wie das noch immer unglaublich viel gespielte MD1, wird die Zeit zeigen.
9 Kommentare
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Christian … ich weiß gar nicht mehr, was ich noch machen soll. Ich kann hier ja nicht unter jeden Artikel immer wieder eine Lobhudelei schreiben. Das wird ja im Zweifel nicht nur langweilig sondern geradezu unglaubwürdig.
Das spannende an diesem Artikel: Seine abstrakte Relevanz. Mein engster Kollege außerhalb der Technik bei Zeit Online ist unser Community Redakteur. Ich hab in den Jahren unglaublich viel von ihm gelernt. V.a. aber, genau das, was Du auch sagst … Community Management steht erst am Anfang. Obschon man eigentlich sovieles schon wissen könnte. Das Clue Train Manifest wird immerhin schon 10 dieses Jahr. Da haben es sich viel gegönnt, lange auszuschlafen.
Nichts destotrotz ist es kein Wunder, dass die Firmen, die selber Digital Natives sind, in diesem Bereich die imposantesten Fortschritte machen.
Nebenbei: Ameisen … Zucker! Wie lange hast Du für das Sonderlayout gebraucht?
Wie erhofft geht der Prozess immer schneller. Am längsten dauert das Schreiben und Suchen der passenden Bilder. Das Herumbasteln im CSS ist endlich viel einfacher geworden und dieses mal habe ich wieder eine große Kleinigkeit verbessern können, was mir wieder paar Minuten in Zukunft sparen wird 🙂
Vom fertig geschriebenen Text, bis zum Veröffentlichen, war es effektiv vielleicht eine gute Stunde.
Kuhl! Das bewegt sich dann ja schon in etwa in der Dimension, die derzeit für die erweiterte Produktion von Artikeln in Online Zeitungen aufgewendet wird. Sehr schön … exzellent … fingerpyramidofevilcontemplation
Was ich jetzt erst sehe, wo ich übers Wochenende das Netzteil meines Macbooks im fernen Hamburg hab liegen lassen: Die Artikel funktionieren ja auch auf einem 1024 Bildschirm. Mann, Mann, Mann, Christian, was für eine Liebe zum Detail.
Das Hintergrundbild besteht aus zwei Ebenen. Einmal dem Bild der Ameisen und einem 24-Bit PNG Verlauf zur Hintergrundfarbe der Seite. Beides ist wie in Photoshop übereinander gestappelt (HTML- und Body-Tag). Positioniert man beides relativ und bekommen wir irgendwann mal Größeneigenschaften für Hintergrundbilder im CSS, dann haben wir 100% skalierbare Seiten, auch bei solchen Layouts.
Kleines Detail am Rande, dass mir sehr viel hier vereinfacht.
Einfach Geil.
Sehr clevere Idee auch, ein thumbnail in den RSS-Feed zu packen. So als dezenten Wink mit dem Gestaltungspfeiler.
Wenn jeder so holistisch denken würde, hätte ich keinen Job mehr. 🙂
Da sprichst du mir aus der Seele. Ich spiele Onlinespiele gegen andere Mitmenschen liebend gerne.
Das letzte (jetzt vorletzte) Kommentar gehört sich eindeutig gelöscht… Oder zumindest die URL…