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  <title>coldheat.deWii &#8211; coldheat.de</title>
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    <title>Gaming 2008</title>
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    <pubDate>Wed, 17 Dec 2008 09:25:16 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Games]]></category>
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         alt="Gaming 2008" />

    <p>Im Dezember erscheinen sie mit aller Regelmäßigkeit, jene Bestenlisten, die versuchen die vergangegen 12 Monate für jedes Medium irgendwie zu ordnen. 2008 war ein tolles Jahr für das Medium Videospiel. Die Umsätze übertrafen bisher im Schnitt alle Jahre zuvor. Das 4te Quartal wird zwar den Durschnitt reissen, aber nicht so tief, dass 2008 als FLaute zu sehen sein wird. Wenn wir nun fast überall Schließungen von Studios und/oder Projekten sehen, dann sagt dies wenig, über das vergangene Jahr aus.</p>
<p>Ich habe dieses Jahr weniger große Titel gespielt, dafür umso mehr Altes oder Kleines. Bei mir findet das Medium schon jetzt nicht mehr mit dem Kauf einer DVD oder einer sonstigen Disc statt. Wenn es einen Trend in 2008 gibt, dann jenen, der das Medium von dem physikalischen Träger vollständig ablöst. Was ehemals ein Monopol für PC-Spieler war, kommt nun mit aller Macht auf wirklich jede Plattform, sei es Konsole, sei es Handheld, sei es Smartphone. Die Tage, an deinen man sich eine Spielebox kauft, auspackt und erst dann loslegen kann sind gezählt. Schon im nächsten Jahr, dürften auch Konsolen alle Titel direkt herunterladen dürfen.</p>
<p>Diese neue Distribution erlaubt auch neue Formate und so schafft es eine Indidepenten-Produktion auch 2008 in einem Satz für den Millionenbudgets genannt zu werden. Während auf der einen Seite Budgets in den Himmel wachsen (und dabei zusammenbrechen), gibt es einen Gegentrend, der Spieleentwickler wieder zurück in die Urzeit reisst, als das Medium in einer Garage zwischen zwei Freunden entwickelt wurde. Es müssen nicht immer 100 Million für ein <em>GTA4</em> sein. 2008 kann ein Entwickler vollständig allein sein Leben mit dem Entwickeln eines Spiels finanzieren, in <a href="http://www.garry.tv/?p=694" title="Verkaufszahlen für Garry's Mod">manchen Fällen</a> sogar mehr als gut.</p>
<p><span id="more-1164"></span></p>
<h3>Marktspaltung</h3>
<p>2008 war auch ein Jahr des Schaffens neuer Strukturen. Sony hat es wie 2007 nicht geschafft, den Konsolenmarkt wieder an sich zu reissen. Statt dessen bricht der Markt komplett in 2 Hälften. Es gibt nicht mehr 3 Konkurrenzen wie vielleicht noch 2007. Es gibt nur noch Nintendo und dann den Rest, den sich Microsoft und Sony teilen müssen, wobei Sony dabei mehr und mehr Raum verliert. Der Markt hat sich völlig neue Regeln geschafft, an die sich auch die Entwickler anpassen. Exklusive Produktionen sind sicher ab einem bestimmten Budget kein Thema mehr. Schlimmer (oder besser) noch: alle großen Multiplattform-Titel arbeiten nach dem Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners und diese sind es auch, welche die Verkaufszahlen anführen. Der Weg zu einer gemeinsamen Konsolenplattform, die nichts anderes mehr ist als ein 2 Jahre alter PC, ist nicht mehr nur absehbar, sondern eine Frage der Zeit.</p>
<p>Nintendo hat seinen eigenen Markt und seine eigenen Kunden. Die Verkaufszahlen der Plattform übersteigen alles bisher Dagewesene, ja selbst SNES- und PSX-Zahlen. Jeder scheint sich ein <em>Nintendo Wii</em> zu kaufen und vielleicht noch maximal 3 Spiele pro Jahr, zu 90% reine First Party Nintendo Titel. Nintendo stämmt hier nicht nur die Hardware, sondern dominiert auch die Software, was einmalig in der Geschichte ist, denn normalerweise lebt eine Konsole von der Software Dritter.</p>
<p>Nun kann man lästern über die Mutti-Spieler des Wii, aber die Zahlen sprechen für sich. Jede Kritik erkennt nicht, dass hier keine Ego-Shooter-Spieler plötzlich zum virtuellen Koch werden, sondern dass einfach Unmengen neuer Kunden den Markt entdecken. Man mag von Nintendo halten was man möchte &#8211; aber besonders in der jetzigen Situation, wo der Markt schwächelt, ist es dieses Unternehmen, dass derzeit mit weitem Abstand am besten aufgestellt ist, während die Konkurrenz verzweifelt versucht in Nintendo&#8217;s Markt einzudringen, derzeit ein unmögliches Unterfangen.</p>
<p>Wer das aktuelle <em>Prince of Persia</em> mal gespielt hat, wird hier noch weitere Parallelen entdecken. Diese Serie steht jetzt maßgeblich für den gesamten Markt. Den ersten Teil wird wohl jeder ältere Spieler kennen, denn dieser war damals bahnbrechendes PC-Spiel, absolut Hardcore. Der letzte Teil ist heute eigentlich ein Witz, wunderschön anzusehen, aber spielerisch ein Rätsel. Idiotensicher trifft es ganz gut, man kann hier eigentlich nichts falsch machen und wenn doch, greift das Spiel ein und rettet den Spieler automatisch. So sähe das perfekte HD-Wii-Game aus. Es ist faszninierend zu sehen, wo diese Serie nun steht und es ist ein Muster für den gesamten Markt, zumindestens für Franchises, die familienfreundlich sind.</p>
<h3>untotes PC-Gaming</h3>
<p>PC-Gaming, immer wieder totgesagt ist auch 2008 nicht gestorben, wieso auch, verkauft man doch auf eben dieser Plattform, so gut wie <em>niemals</em> zuvor. Zugegeben <em>World of Warcraft</em> ist eine Anomalie wie das <em>Wii</em> auch, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Alle großen Titel 2008 erschienen oder erscheinen noch auch auf dieser Plattform. Wichtiger jedoch als diese Kleinigkeiten ist das große Gesamtbild. Was Gaming 2008 auf jeder Plattform prägt, hat seinen Ursprung vor Jahren auf dem PC. Sei es Online-Co-Op, ohne dass heute kein großer Konsolenrelease mehr bestehen kann, sei es wie im Fall von <em>Little Big Planet</em> das Kreieren neuer Inhalte, beides sind Kernkomponenten der PC-Community seit Mitte der 90er. Auch wenn es immer wieder ähnlich klingt, aber Vieles was heute überall bei Kritik und Publikum beliebt ist, entstammt der angeblich seit Jahren im Sterben liegenden PC-Community.</p>
<p class="side-caption">Wenn man nur ein Spiel 2008 kaufen möchte, dann bitte <em>Left 4 Dead</em>. Dieses Werk in Worte zu fassen ist schwierig. Es ist sehr lange her, dass man solch ein kontrolliertes Chaos auf dem Bildschirm gezaubert bekam. <em>Left 4 Dead</em> ist mehr Erfahrung, denn Spiel.</p>
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<p>Alle bekannten Indieproduktionen dieses Jahres entstammen alle dem PC-Format, wo halt noch immer jeder Entwickler anfängt, auch deshalb wird man die Dinge, die 2018 den Markt beherrschen, vielleicht schon dieses Jahr auf irgendeinem PC-Mod gespielt haben. Kein Wunder also, dass nicht zuletzt Valve Mods nicht mehr nur unterstützt, sondern ihnen im Online-Store eine eigene Kategorie errichtet. Mods waren 2008 nicht wirklich <em>besser</em> oder die Szene <em>lebendiger</em> aber auch durch den Erfolg der Indiegames, schaffen es Mods 2008 auch im Mainstream anzukommen.</p>
<p>Auffällig ist, wie stark osteuropäische Studios im PC-Sektor werden, was eigentlich nicht verwundern sollte. Dieser Markt ist ein reiner PC-Markt, Konsolen haben dort wenig Chancen. Mittlerweile fließen auch die Gelder in die Gründung neuer Studios, nicht zuletzt der deutsche Vorzeigeentwickler <em>Crytek</em> investiert in Osteuropa. Mit <em>The Witcher</em> und <em>Stalker</em> haben wir in 2008, respektive 2007, gesehen, wozu die Entwickler dort fähig sind. Beide Spiele zeigen eindrucksvoll erstaunliche Wurzeln, die nur mehr Erfahrung sammeln müssen. Osteuropa sollte recht schnell zu einem ernsthaften Entwicklerstandort werden. Sicherlich einer der Trends 2008, Osteuropa erwacht als Spieleschmiede.</p>
<h3>Originalität vs kommerzieller Erfolg und Japan gegen den Rest der Welt</h3>
<p>2008 sollte besonders in den letzten 8 Wochen noch mehr bewiesen haben. Qualität und neue Ideen verkaufen sich nicht immer besser, als das neu Sequel der Standardkost. Vorzeigebeispiele seien 2008 <em>Mirror&#8217;s Edge</em> (Multiformat) und <em>Little Big Planet</em>. Stattdessen wurde beide Release gnadenlos von Retortensequels deklassiert. Das ist nicht nur traurig, sondern für das Medium insgesamt sehr gefährlich. Den Entscheidern fehlt die Weitsicht und die würgen ein Sequel schnell ab, wenn die erste Fassung nicht die gesteckten Erwartungen erreicht. Noch schwört EA an dem Franchise fest halten zu wollen, aber warten wir mal die nächsten Jahre ab.</p>
<p>2008 hat auch eindrucksvoll bewiesen, dass Japan als Entwickler nun wirklich weit abgeschlagen hinter westlichen Teams ist. Das Land, welches das Medium erfunden hat (zumindestens in der jetzigen Form) hat nur noch wenig auf dem Weltmarkt mitzureden. Japan ist ein geschlossener Markt geworden dominiert von Nintendo und rein japanischen IPs wie <em>Monster Hunter</em>, das nichts anderes als ein generisches Hack&#8217;n&#8217;Slay ala <em>Diablo</em> oder <em>Phantasy Star Online</em> ist. Es gibt nur noch ganz wenige japanische IPs, die es auf dem Weltmarkt mit den <em>Gears</em> oder den <em>GTAs</em> aufnehmen können. <em>Metal Gear Solid 4</em> ist einer dieser seltenen Releases in 2008 und in 2009 sicher für andere Plattformen, in den wenigstens Listen jedoch findet <em>MGS4</em> Erwähnung, denn es ist &#8222;nur&#8220; ein generisches Sequel in höherer Auflösung. Hier hat man sein Pulver lange verschossen. Fraglich on Japan 2009 schon die Schwung zurück schafft, viel mehr sucht man sich weiter englische Teams, statt sich anzupassen.</p>
<h3>DLC &#8211; Downloadcontent</h3>
<p>DLC ist das Akronym 2008 für Games und es umschreibt zusätzlichen Downloadcontent, der einen älteren Titel um neue Inhalte ergänzen und den Geldbeutel des Spielers leeren soll. DLC ist in dieser Form eine Domäne der Konsolen, aus mehreren Gründen. Zum einen leiden Konsolentitel derzeit noch am Wiederverkauf (Spiele aus zweiter Hand) und so gehen Publishern und auch Plattformhaltern die Umsätze flöten. Beim Wiederverkauf eines Titels, macht nur der Wiederverkäufer selbst Umsatz und Gewinn. Um diesen Wiederverkauf möglichst zu unterbinden oder weniger attraktiv zu machen, versucht man mit DLC das Spiel immer aktuell zu halten. Hier eine neue Rennstrecke, hier ein neues Auto, hier ein neues Outfit, hier eine neue Map. Mehr und mehr möchte man dafür auch extra bezahlt haben, was geht soweit, dass selbst wer seine Inhalte verschenken möchte, es nicht darf. Während PC-Spieler seit einem Jahr kostenlos neue Maps und Features für <em>Team Fortress 2</em> erhalten, müssen Konsolenspieler bis 2009 warten, um dann für alles löhnen zu dürfen.</p>
<p>Die Trends sind ganz klar, DLC wird mehr und mehr den Markt dominieren, da es ein sehr lukratives Geschäft ist. Die Ansätze zum Missbrauch dieser Idee sind schon jetzt zu sehen, wenn Full-Price-Games deutlich kürzer erscheinen als angekündigt und Release-Inhalte später extra bezahlt werden müssen. Problematisch bleibt auf Konsolen nur, dass Sony bzw. Microsoft das Zepter in der Hand halten und so kein echter Wettbewerb zwischen einzelnen Spielen entstehen kann, wenn es um DLC geht. Welchen DLS wird Mircrosoft wohl schneller genehmigen? Für <em>Halo</em> oder für <em>Call of Duty</em>? Marginale Kritik mit großer Wirkung. Sofern Konsolen noch deutlich zulegen müssen, dann genau hier. Die Studios müssen selbst bessere (=schnellere) Kontrolle über ihre Produkte bekommen.</p>
<h3>2008 in Titeln</h3>
<p>Mein persönliches Spiel des Jahres ist klar <em>Left 4 Dead</em>, denn Valve&#8217;s Co-Op-Shooter, bietet ein Spielerlebnis, dass vielleicht nicht endlos funktioniert, dafür aber absolut einzigartig ist. Kein anderes Spiel bietet solch ein intensives Spielerlebnis. Es ist ein typisches Valve Spiel. Es macht ganz wenig, dieses aber ganz richtig. Dieses spielerische Brett bleibtgrenzwertig für den schnellen ersten Blick. Jeder sollte hier mal einen Blick drauf werfen, denn auch wer mit dem Genre nix anfangen kann, allein die Präsentation ist <em>sehr</em> effektiv. Wenn plötzlich unter lauter Streichermusik drei Dutzend Zombies aus allen Richtungen einen engen Raum fluten, während nur die virtuelle Taschenlampe und das Mundüngsfeuer der Waffen den Raum beleuchten, dann schießt unfreiwilig das Andrenalin nach oben. <em>Lächerlich</em> gut.</p>
<p>Der &#8222;Geheimtipp&#8220; des Jahres lautet <em>Farcry 2</em>. Ich habe nie den Vorgänger gespielt und auch sonst kein Interesse an &#8222;normalen&#8220; FPS, aber die Foren waren euphorisch. Sie sollten Recht behalten. <em>Farcry 2</em> ist weit davon entfernt perfekt zu sein, aber es bietet wie <em>L4D</em> ein Erlebnis, dass man so schnell nicht kopiert sieht. Es ist ein Hybrid aus FPS, RPG und Sandbox. Was in <em>FC2</em> funktioniert, das funktioniert äußerst gut. <em>Fallout 3</em> wird in vielen Bestenlisten 2008 genannt. Für mich ist es das klar schlechtere Produkt im Vergleich zu <em>Farcry 2</em>, besonders da beide Spiele sehr ähnliche Ansätze besitzen.</p>
<p>Ich habe auch sehr viele Downloadgames gespielt, der beste Titel darunter lautet <em>World of Goo</em> und ist eine (leicht überteuerte) moderne Version der <em>Lemmings</em>-Idee. Abwechslung ist irgendwie auch ein tolles Schlagwort für das Spieljahr 2008. Das Medium ist abwechslungsreicher denn je, nur muss man selbst danach suchen, was zunehmend schwieriger werden wird. </p>
<p>Es gibt viel zu lernen aus 2008, für Spieler und Entwickler. Sämtliche Bestenlisten die ein <em>GTA4</em> oder auch wie ich ein absolutes Hardcore-Game an ihrer Spitze führen, stecken noch immer in der <em>alten</em> Welt fest. 2008 hat den Markt wieder stark verändert und eine Liste die ein <em>Cooking Mama</em> vor <em>GTA4</em> nennt, darf nicht mehr einfach nur belächelt werden, denn es gibt <em>den einen</em> Spieler nicht mehr, was sicherlich die beste Errungenschaft dieser Industrie überhaupt sein dürfte. So darf es 2009 weitergehen.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2008/12/gaming-2008#comments" title="4 Kommentare">4 Kommentare</a></p>
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    <title>E3 2008</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2008/07/e3-2008</link>
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    <pubDate>Wed, 16 Jul 2008 10:26:15 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Games]]></category>
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    <description><![CDATA[Ein paar Worte zur diesjährigen E3, jener Veranstaltung, die mehr und mehr zum Schatten ihrer selbst mutiert. Mittlerweile haben alle drei großen Konsolen-Spieler ihre Präsentationen hinter sich. Große Überraschungen fehlen bei allen. Es ist bittersüße Ironie, dass die größte News &#8230;]]></description>
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         alt="E3 2008" />

    <p>Ein paar Worte zur diesjährigen E3, jener Veranstaltung, die mehr und mehr zum Schatten ihrer selbst mutiert. Mittlerweile haben alle drei großen Konsolen-Spieler ihre Präsentationen hinter sich. Große Überraschungen fehlen bei allen. Es ist bittersüße Ironie, dass die größte News der E3, davon handelt, dass das 13te Sequel einer Serie, nicht mehr nur auf einer Plattform stattfindet.</p>
<p>Die e3 wird sich auch nach 2008 schwer tun, wieder zur alten Form zu finden. Das Medien-Klima hat sich verändert und somit auch diese Veranstaltung. Firmen wie Blizzard haben das erkannt und sind in der luxuriösen Situation, eigene Veranstaltungen funktionieren zu lassen, wo ihnen tagelang die Aufmerksamkeit der Medien garantiert ist. Ein Konzept der e3 ohne wirkliche Neuerungen verwässert mehr und mehr und lässt das wenige Neue, im Strom der Nachrichten untergehen. Genug gemeckter, mal schauen was überhaupt an Substanz zu finden ist:</p>
<h3>Microsoft</h3>
<p>Wenn es einen Sieger bisher gibt, dann ist es Microsoft. Nicht nur, dass die Präsentation am <em>rundesten</em> war, sie hatten mit der Final Fantasy 13-Bombe, auch die einzig wirkliche Neuigkeit im Repertoir.</p>
<p>Beneidenswert ist auch, dass man bei Microsoft, die wenigen wirklich guten Ingeneure, weg von Windows zum XBOX-OS geschickt hat. Was Vista auf allen Gebieten vermissen lässt (Verbessrungen) bekommen XBOX-Kunden in regelmäßigen Firmware-Updates.</p>
<p>Das kommende Update, macht die Plattform mehr zum PC denn je: wer hätte es noch vor 10 Jahren gedacht, einmal als Konsolenspieler komplette Installations-Routinen genießen zu dürfen. Ein weiterer wichtiger Schritt weg vom physikalischen Medium, hin zum reinen Direktvertrieb. Mich würde es wundern, wenn die nächste Generation Konsolen, überhaupt noch ein Laufwerke, ganz gleich welcher Art besitzt. </p>
<p><span id="more-461"></span></p>
<p>Mit <em>Lips</em> und <em>You&#8217;re in the Movies</em> hat man gleich zwei Non-Core-Gamer-Titel vorgestellt und nicht etwa klein, versteckt im dunklen Hinterzimmer, sondern parallel zu den typischen AAA-Titeln. Man sollte sich dran gewöhnen, dass Party-Spielchen mittlerweile die gleichen, wenn nicht sogar bessere Umsätze, wie die klassischen Produkte (RPG/FPS) versprechen. Auch Microsoft tritt hiermit nun in einen Markt ein, der nicht länger zu ignorieren ist.</p>
<p>Mit Blick auf Titel und XBOX Live, sollte Microsoft locker die aktuelle Führung halten, wenn nicht sogar ausbauen können.</p>
<h3>Nintendo</h3>
<p>Nintendo war Nintendo. Wer sich irgendwas Spannendes versprochen hat, muss Nintendo ignorieren. Das einzige was hier überrascht hat, waren die nackten Zahlen der Markt-Dominanz:</p>
<ul>
<li>Nintendo verkauft in Europa aktuell 200.000 Nintendo DS <em>pro Woche</em></li>
<li>die Wii Version von Guitar Hero 3, hat alle anderen Ports bei Verkaufszahlen überholt</li>
<li>die Verkaufszahlen des Nintendo DS haben die 20 Millionen-Grenze überschritten</li>
<li>Wii und DS kommen zusammen auf einen bisherigen Umsatz von mehr als 5 Milliarden US-Dollar</li>
</ul>
<p>Die Hardware verkauft sich wie geschnitten Brot und wer ein tolles Produkt auf die Plattform zaubern kann (GH3), der verkauft auch als 3rd Party Entwickler, mehr als auf jeder anderen Plattform&#8230; und das waren dann auch schon die guten Nachrichten.</p>
<p>Das Software-Lineup war selbst für mich langweilig. Ja, ein neues Wii Sports kommt. Ja, das Animal Crossing Semi-MMO kommt. Ja, ein Musik-Spiel kommt auch, welches selbst für meine Begriffe an der Lächerlichkeitsgrenze schrammt. Ja, das Balance Board bekommt mehr Futter.</p>
<p>Keine einzige echte neue Unterstützung der uralten Gold-IPs Nintendo&#8217;s. Kein Mario, kein Zelda, kein Kid Icarus, kein Metroid, nichts. Mario und Zelda-Teams seien am Arbeiten und irgendwann kommt was heißt es. Ein GTA für das DS ist da kein Ersatz.</p>
<p>Der Erfolg gibt ihnen Recht, aber Fakt ist, Nintendo konzentriert sich mittlerweile nur noch auf die absoluten Casual Gamer und hofft auf 3rd Party Produkte für die wenigen gebliebenen Hardcore-Fans. Nur jene Fans gieren nach Nintendo-IPs und nicht nach GTA und Call of Duty Ports.</p>
<h3>Sony</h3>
<p>Sony&#8217;s Position ist auch nach der gestrigen Präsentation in Frage zu stellen. Was ihre Online-Plattform betrifft, sind sie noch immer meilenweit hinter Microsoft. Noch immer weiß niemand was <em>Home</em> so wirklich sein soll und noch immer ist keine Beta in Sicht. Filmdownloads kommen, ein Service den die Konkurrenz schon lange bietet.</p>
<p>Support für die PSP wächst, was nichts daran ändert, dass die Hardware weiter überteuert bleibt. Man hält am Produkt fest, auch wenn dies angesichts der DS-Zahlen mehr wie eine Verzeiflungstat erscheint. Auch die PS2 erhält weiter neues Futter. Ich vermisse etwas mehr PR für die PS2. Die PS2 ist die beste Konkurrenz zum Wii, stattdessen versucht man krampfhaft einen teuren Kampf gegen Microsoft.</p>
<p>Für die PS3 fehlte auch nur eine einzige Überraschung, stattdessen gab es vorgerenderte Filme, um überhaupt eine Art Hype auszulösen. Das beste bei Sony, war die Präsentation der nackten Zahlen mit Hilfe vom Hoffnungsträger <em>Litte Big Planet</em>. Sony hat ein riesiges Problem. Ihre ehemals exklusiven IPs bluten aus und Neues gibt es mit Ausnahme von <em>Little Big Planet</em> nicht.</p>
<p>Hübsch mit Render-Filmchen angekündigt wurde MAG (Massive Action Game), eine Art FPS-MMO-Hybrid, der irgendwann in diesem Jahrhundert tatsächlich realisierbar sein sollte. Ganz ehrlich, wenn ein Playstation Home Jahre bis zur Beta braucht, wie realistisch ist dann ein 256-Player-Shooter? MAG ist schon jetzt das neue <em>Duke Nukem Forever</em>.</p>
<p>Bei Sony scheint es mächtig zu lodern. Man schaue sich auch einmal <a href="http://kotaku.com/5025454/fact+checking-sonys-e3-presser" title="Sony PR Facts Checking">dies hier</a> an. Sony&#8217;s offizielle PR-Zahlen sind absolut zu hinterfragen, im Gegensatz zur Konkurrenz.</p>
<h3>Ein Fazit</h3>
<p>Final Fantasy zeigt wunderschön, wie sich der Markt verändert hat. In einem Marktumfeld, in dem die dominante Plattform nicht den Ansprüchen klassischer Core-Produkte gerecht wird und die Alternativen (PS360) quasi Kopf and Kopf im Rennen sind, funktionieren exklusive AAA-Produkte nicht mehr. Final Fantasy hat dann immer erst auf eine Plattform gesetzt, als diese den Markt dominiert hatte: NES gegen Master System, SNES gegen Genesis/Mega Drive, PS1 gegen Saturn, PS2 gegen XBOX. Square ging davon aus, dass die PS3 die Konkurrenz dominieren wird und baute die Entwicklung auf pure Hoffnung. Nun ist FF13 kein Produkt von Hobbyentwicklern sondern dürfte gigantisches ein Budget erreichen, dass man mit einem reinen PS3-Port eben nicht mehr so schnell eingespielt bekäme. Man <em>muss</em> praktisch auf der XBOX360 entwickeln, wenn das Projekt ein bestimmtes Budget erreicht. Epische, plattform-exklusive Titel sind finanziell und somit auch effektiv am Ende. Es lebe die Multi-Plattform-Entwicklung.</p>
<p>Kleine Highlights gibt es dennoch. Wer eines der letzten echten Entwickler-Urgesteine im Interview sehen möchte, der sei auf <a href="http://kotaku.com/5025229/carmack-talks-from-idea-to-mac-gaming-and-ps3-programming" title="John Carmack im Interview">diese Videos</a> verwiesen. Carmack legt hier ganz offen und ohne PR-Filter, die Situation des Marktes klar. Auch wenn <em>Rage</em> als Spiel versagen sollte, was ID da an Entwickler-Tools hat, ist verdammt wertvoll. Auch sehenswert ist der <a href="http://www.gametrailers.com/player/36482.html" title="Wolfenstein HD-Trailer">Wolfenstein-Trailer</a>. Oh Gott, darf man als Deutscher überhaupt den Titel erwähnen? Auch wenn die Serie bei uns praktisch seit dem Jahre 0 verteufelt wird, dieser Trailer rockt in jeder Beziehung. Am besten schonmal play.com als Lesezeichen speichern und dann irgendwann bestellen. Ich bezweifle, dass auch dieser Teil der Serie, jemals offiziell bei uns erscheinen wird.</p>
<p>Der Trend/Hype zum Casual Gaming, zum Öffnen des Marktes ist nach dieser E3 jedenfalls kein Zufall oder keine Phase mehr, aondern die größte Änderung im Denken dieser Industrie überhaupt. Alle großen Erfolgsgeschichten des letzten Jahres basieren darauf.</p>
<p>PS: Loben muss ich ausdrücklich mal, wie solche Veranstaltungen von den Medien im Jahre 2008 genutzt werden. Ich erinnere mich noch an eine Zeit weit vor dem Internet. E3 hieß damals Wochen nach der eigentlichen Veranstaltung, stapelweise überdicke Zeitschriften zu kaufen und Stunden lang zu lesen. Heute heißt E3, die Präsentationen live und Sekunden später HD-Trailer der Produkte sehen zu dürfen. Hier hat sich wirklich alles verändert.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2008/07/e3-2008#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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