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  <title>coldheat.deStephen King &#8211; coldheat.de</title>
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    <title>Gerald&#8217;s Game</title>
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    <pubDate>Mon, 25 Dec 2017 22:01:23 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Film des Tages]]></category>
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    <description><![CDATA[Filme wie dieser sind für mich <em>sehr</em> selten geworden. <em>Gerald&#8217;s Game</em>, eine Netflix Produktion nach einer Stephen King Vorlage, über die ich vor dem Anschauen überhaupt keine Informationen hatte. Umso überraschter bin ich vom Ergebnis. <em>Gerald&#8217;s Game</em> ist ein &#8230;]]></description>
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         alt="Gerald&#8217;s Game" />

    <p>Filme wie dieser sind für mich <em>sehr</em> selten geworden. <em>Gerald&#8217;s Game</em>, eine Netflix Produktion nach einer Stephen King Vorlage, über die ich vor dem Anschauen überhaupt keine Informationen hatte. Umso überraschter bin ich vom Ergebnis. <em>Gerald&#8217;s Game</em> ist ein Film, welchen ich in diesem Jahr eine ganze Weile verdauen musste. Manchmal hat ein Film eine so richtig intensive Szene. <em>Gerald&#8217;s Game</em> hat gleich mehrere.</p>
<p>Über die Handlung möchte ich nicht viel schreiben, dafür existieren detaillierte Quellen als mein Weblog. Nur soviel, ein paar mittleren Alters zieht sich in eine menschenleere Gegend zurück und probiert die kriselnde Beziehung mit mehr Abwechslung im Bett zu retten. Dabei kommt es zu Schwierigkeiten.</p>
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<p>Netflix Eigenproduktionen bei Filmen schwanken bei der Qualität doch sehr. Mal zu überambitioniert, mal einfach handwerklich zu schlecht. <em>Gerald&#8217;s Game</em> ist das perfekte Format für eine Plattform wie Netflix, auch weil es dieser Film kaum in die Kinos schaffen würde, zu sensibel ist das Material, zu klein die Zielgruppe fürs Marketing.</p>
<p>Was wie ein übernatürlicher Horrorfilm wirkt, entpuppt sich schnell als Charakterstudie einer Anti-Heldin. Wenn es ein Film schafft mit quasi nur einem Drehort zu funktionieren, dann ist das ganz großes Kino, besonders wenn nicht eine Sekunde verschwendet wird. Zwei Szenen des Film fand ich kaum zu ertragen und das sage ich als jemand der eigentlich bis auf Snuff alles schauen kann. <em>Gerald&#8217;s Game</em> setzt dabei nicht nur auf sehr explizite Darstellungen, sonder auch auf Themen, die man eigentlich in keinem Unterhaltungsmedium vertreten sieht, hört oder selten liest. Nicht grundlos. Hinzu kommt, die Besetzung. Nur soviel: der Schauspieler des <em>E.T.</em> Protagonisten spielt hier mit und irgendwie kann man diesen Film wenn man es möchte, als inoffizielles Sequel sehen. Was zusätzlich verstört.</p>
<p>Im Kern ist der Film ein klassisches Kammerspiel, mit Flashbacks als Stilmittel für eine zweite Geschichte. Wenn ich eine Sache ankreiden muss, dann ist es wieder mal das Ende, aber <em>diesen</em> Plot kann man nicht für alle Zuschauer angenehm beenden. Insofern lobe ich lieber alles davor.</p>
<p>Nicht falsch verstehen. Dieser Film ist meiner Meinung nach absolut fortgeschrittene Kost. Kein gute Laune Kino für Zwischendurch, aber vielleicht konnte der Film auch deshalb bei mir so viel Eindruck hinterlassen, weil ich wieder nur irgendeinen Genrestreifen erwartet habe. </p>
<p>Daumen nach oben für <em>Gerald&#8217;s Game</em>. So müssen Netflix Produktionen sein. Sowas bekommt man nicht mehr im Kino.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2017/12/geralds-game#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <title>Film des Tages &#8211; Der Rasenmähermann</title>
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    <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 11:17:47 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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<p>Ach <em>Stephen King</em> Verfilmungen. Die meisten sind eher schlecht und <em>Der Rasenmähermann</em> zählt dazu. Ich erinnere mich noch an die Werbung damals, die sich primär auf die durchaus spektakulären CGI-Sequenzen verlassen hat. Nur reicht sowas heute wie damals nicht aus um einen Film zu tragen. Eigentlich, <em>eigentlich</em> ist die Geschichte ziemlich solide und in gewisser Form ein <em>Frankenstein</em> Remix, den ich heute durchaus noch einmal neu gemacht sehen würde.</p>
<p>Objektiv steht am Ende ein vorhersehbarer, aber gut besetzter Sci-Fi-Horror-Film, dem einfach mehr Sorgfalt bei der Umsetzung fehlt. Weder kann ich eine Empfehlung ausprechen, noch ist der Film purer Mist. Käme er mal wieder im Fernsehen, würde ich durchaus meine Erinnerung wieder auffrischen. Irgendwas hat der Film schon.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2013/04/film-des-tages-der-rasenmahermann#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <title>Film des Tages &#8211; The Langoliers</title>
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    <pubDate>Mon, 07 Mar 2011 14:21:26 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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    <description><![CDATA[Für jede sehenswerte King-Verfilmung existiert auch mindestens ein total Absturz, so wie in diesem Fall <em>The Langoliers</em>, ein TV-Zweiteiler aus den 90ern, dessen einziger Fehler die Umsetzung und sein Finale ist. <em>The Langoliers</em> ist nicht nur schlecht. Der Film &#8230;]]></description>
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<p>Für jede sehenswerte King-Verfilmung existiert auch mindestens ein total Absturz, so wie in diesem Fall <em>The Langoliers</em>, ein TV-Zweiteiler aus den 90ern, dessen einziger Fehler die Umsetzung und sein Finale ist. <em>The Langoliers</em> ist nicht nur schlecht. Der Film hält sich erstaunlich lang gekonnt am Leben, um am Ende jedoch einzubrechen. Skurille Verfilmung alle mal, allein dank der Besetzung.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2011/03/film-des-tages-the-langoliers#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <title>Film des Tages &#8211; The Green Mile</title>
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    <pubDate>Sat, 05 Mar 2011 04:00:12 +0000</pubDate>
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<p>Frank Darabont, Stephen King, Gefängnis. Eine unvergesslich gute Kombination auch ein zweites mal in <em>The Green Mile</em> und auch wie in <em>Shawshank Redemption</em>, verbringt der Film weniger Zeit mit Handlung und mehr damit uns einfach die Welt des Films zu präsentieren. Dem Film fehlt die Tiefe von <em>Shawshank</em>, aber er macht es mit dem Faktor des Unbekannten und einigen sehr intensiven Szenen weg. Jede der wenigen Figuren ist perfekt besetzt und bietet sofort Zugang. Ein erstaunlich guter Film. Unspektakulär in jeder Beziehung aber gerade deshalb so gut.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2011/03/film-des-tages-the-green-mile#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <title>Film des Tages &#8211; The Green Mile</title>
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    <pubDate>Mon, 03 Jan 2011 08:00:14 +0000</pubDate>
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<p>Wieder eine Vorlage von Stephen King. Wieder in Bearbeitung von Frank Darabont und wieder das Gefängnisthema. Wie schon bei <em>Shawshank Redemption</em> ist auch diese Kombination sehr gut. Eine der besten King-Verfilmung vermutlich weil man lange Zeit wie auch bei <em>Shawshank</em> die übernatürlichen Elemente eben nicht vermisst. Auch einer der letzten großen Tom Hanks Streifen. Sozusagen seine letzte Zenitphase. Toller Film.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2011/01/film-des-tages-the-green-mile-2#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <title>Misery</title>
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    <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 07:12:27 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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    <description><![CDATA[Ich mag kleine Filme. Wenige Figuren, noch weniger Lokalitäten und möglichst wenige Handlungsstränge. <em>Misery</em> ist so ein Film und ein so furchtbar altmodischer dazu. Er erzählt die Geschichte des Kitsch-Autors <em>Paul Sheldon</em> der durch einen Unfall in die <em>Sorgfalt</em> eines &#8230;]]></description>
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         alt="Misery" />

    <p>Ich mag kleine Filme. Wenige Figuren, noch weniger Lokalitäten und möglichst wenige Handlungsstränge. <em>Misery</em> ist so ein Film und ein so furchtbar altmodischer dazu. Er erzählt die Geschichte des Kitsch-Autors <em>Paul Sheldon</em> der durch einen Unfall in die <em>Sorgfalt</em> eines fanatischen Fans gerät. Für <em>Annie Wilkes</em> ist <em>Paul</em> das Zentrum ihres Universums und durch Schicksal nun ins eigene abgeschiedene Häuschen verschlagen, werden wir Zeuge einer sehr gut inszenierten Kammergeschichte. Mehr muss man über den Film eigentlich nicht mehr schreiben. Er lief und läuft so oft noch immer im Fernsehen, dass er mittlerweile sehr viele Zuschauern gefunden haben sollte. Die Vorlage zum Film stammt von Stephen King und ist wahrscheinlich die beste Filmadaption seiner Werke.</p>
<p>Aus heutiger Sicht funktioniert die Logik des Films eigentlich nicht mehr. Zu viele Hürden der Handlung wären heute durch Technologie leicht überwindbar, aber genau deshalb behält der Film bei mir immer seinen Charme. Natürlich ist die Qualität der einzelnen Zutaten bei so einem einfachen Werk entscheidend und <em>Misery</em> ist nur so gut wie seine beiden Hauptdarsteller. Es gibt nur noch wenige Rollen für weniger Mainstream gerechte Frauen wie Kathy Bates, damals und noch heute es ist. Es ist schwierig sich irgendjemand anders als <em>Annie Wilkes</em> vorzustellen, zu sehr ist Schauspieler und Rolle miteinander verbunden. Nicht grundlos hat sie hierfür den <em>Oscar</em> bekommen und wenn man den Vergleich mal zu 2010 zieht, dann hat sich doch viel verändert. 2010 gabs mehr Trostpreise als echten Lohn für aktuelle Leistung.</p>
<p>Lange bevor <em>Torture Porn</em> nur feuchter Traum eines geldgeilen B-Movie Regisseurs war, zeigt <em>Misery</em> wie man dieses Genre dominiert ohne anzuwidern. Die &#8222;Schlüsselszene&#8220; ist kurz, noch immer unglaublich fies anzusehen, aber die Gewalt ist hier nicht eigentlicher Inhalt. Viel mehr dominiert der Kampf Verstand gegen Wahnsinn den Film und Bates spielt auch nur mit dem, was James Caan als <em>Paul Sheldon</em> liefert. Als sein akribisch ausgearbeiteter Plan wieder und wieder misslingt, muss man als Zuschauer mit ihm leiden, ohne das Gewalt gezeigt wird. Das ist smartes Kino, auch wenn die Spannungsbrocken im Film sich dann doch abgenutzt haben. Die Schnitte zwischen Bates und Caan, als sie wieder zum Haus kommt und er panisch wieder in sein Zimmer möchte, sind dann doch sehr direkt parallelisiert.</p>
<p>Den Hintergrund der <em>Annie Wilkes</em> Figur hätte man sich sparen können. Diese Frau definiert sich einzig durch die vorherigen Filmminuten, man braucht ihr keinen noch düstereren Hintergrund per Zeitungsüberschrift verpassen. Vermutlich dienen diese Szenen nur, als Brücke um den Sheriff auf die Spur kommen zu lassen, aber das sind alles Randdetails, die vom sauberen Kern nicht ablenken. <em>Misery</em> ist noch heute ein sehr guter und einfacher Film. Mainstream-Horror ohne Übernatürliches, eine Art verfilmtes Theaterspiel mit zwei <em>wirklich</em> sehenswerten Darstellern, die sogar eine ordentliche deutsche Synchronisation bekommen haben.</p>
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<h3>&#8222;God came to me last night and told me your purpose for being here. I am going to help you write a new book.&#8220;</h3>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2010/03/misery#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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