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  <title>coldheat.deNeocron &#8211; coldheat.de</title>
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    <title>MMO made in Germany</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2006/04/mmo-made-in-germany</link>
    <comments>https://www.coldheat.de/2006/04/mmo-made-in-germany#comments</comments>
    <pubDate>Thu, 13 Apr 2006 11:08:37 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Virtual Worlds]]></category>
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    <description><![CDATA[Oh oh, es gibt einen neuen Versuch, von Deutschland aus, den MMO Markt zu betreten. Wir erinnern uns alle an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neocron" title="Wikipedia Neocron Eintrag">Neocron</a>? Ich hatte damals eine Demo Version gespielt, die soviel Hunger auf mehr gemacht hat, dass 2 Wochen der &#8230;]]></description>
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    <p>Oh oh, es gibt einen neuen Versuch, von Deutschland aus, den MMO Markt zu betreten. Wir erinnern uns alle an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neocron" title="Wikipedia Neocron Eintrag">Neocron</a>? Ich hatte damals eine Demo Version gespielt, die soviel Hunger auf mehr gemacht hat, dass 2 Wochen der Live-Version gespielt wurden. Neocron war kein so furchtbares Produkt, wie viele schreiben. Es kam nur ein paar Jahre zu spät, aber hier soll es nicht um Neocron gehen.</p>
<p>Folgendes gab es <a href="http://www.gamestar.de/news/pc-spiele/rollenspiele/32827/" title="Gamestar Link">hier</a> zu lesen:</p>
<blockquote>
<p>Und noch ein Online-Rollenspiel: Die ehemaligen Anno-Entwickler von Max Design haben das Softwarestudio red monkeys gegründet und planen ein postapokalyptisches Massive Multiplayer Online Roleplaying Game zu entwickeln. Wie das Branchenmagazin GamesMarkt.de berichtet, wird das Team von Martin Lasser geleitet. Max Design hat nach eigenen Angaben mit Anno 1503 und Anno 1602 die beiden erfolgreichsten Spiele in Deutschland produziert. An diesen Erfolg will red monkeys anknüpfen und verspricht, neuen Schwung in das MMORPG-Genre zu bringen.</p>
<p>&#8222;Ich freue mich, mit den Kernmitgliedern des ehemaligen Max-Design-Teams ein MMORPG der Superlative zu entwickeln&#8220;, sagt Lasser. Das neue Spielprojekt trägt bisher noch keinen Namen. Das Studio befindet sich zur Zeit aber schon in Verhandlungen mit verschiedenen Investoren, immerhin soll das Entwicklungsbudget im zweistelligen Millionenbetrag liegen.</p>
<p>Ob ein Endzeit-Online-Rollenspiel aber tatsächlich den Massengeschmack trifft und damit die hohen Produktionskosten wieder einspielt, ist eher fraglich. Bereits das deutsche MMO-Rollenspiel Neocron setze auf das Szenario und konnte nur eine Nische besetzen. Zudem hat die Konkurrenz aus Nordamerika (Sony Online, Blizzard) oder Asien (NCSoft) einen nicht zu unterschätzenden Erfahrungsvorsprung, der schwer aufzuholen sein wird. Und gerade was den Multiplayer von Anno 1503 anbelangt, hatten sich die Programmierer von Max Design nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert.</p>
</blockquote>
<p>Es gibt schon einen Grund wieso, man deutsche Medien zum Thema MMOs meiden sollte. Einer der offensichtlichen, kann man im dritten Absatz erkennen, aber hier soll es auch nicht um die Qualität des deutschen Spiele-Journalismus gehen.</p>
<p><span id="more-169"></span></p>
<h3>MMO Vaporware?</h3>
<blockquote>
<p>&#8222;Ich freue mich, mit den Kernmitgliedern des ehemaligen Max-Design-Teams ein MMORPG der Superlative zu entwickeln&#8220;, sagt Lasser. Das neue Spielprojekt trägt bisher noch keinen Namen. Das Studio befindet sich zur Zeit aber schon in Verhandlungen mit verschiedenen Investoren, immerhin soll das Entwicklungsbudget im zweistelligen Millionenbetrag liegen.</p>
</blockquote>
<p>Dieser Abschnitt schreit förmlich Vaporware. Das Team hinter dem Ganzen hat vorher mit der Anno Serie, einen der unzähligen (national) erfolgreichen Aufbau-Strategie-Schinken produziert. Rechtfertigt das zum propagieren eines &#8222;MMORPGs der Superlative&#8220;? Das bezweifle ich doch sehr stark. Überraschen tut es micht nicht, dass gerade jetzt ein zweiter Versuch aus Deutschland gestartet wird. Seit WoWs Erfolg fließen sehr große Mengen Geld, in die Produktion von MMOs. Es ist kein Zufall, dass mit ein paar bekannten Namen und einer gewissen Reputation, auch deutsche Macher, ein Stück vom Kapital-Kuchen abbekommen.</p>
<p>&#8222;Zweistelliger Millionenbetrag&#8220; ist sehr gut formuliert. Ich kenne mich nicht mit den Budgets sonstiger deutscher Produktionen aus. Auf den ersten Blick klingt &#8222;Zweistelliger Millionenbetrag&#8220; jedoch überdurchschnittlich hoch. Verteilt auf die lange Dauer des Produktionsprozesses eines MMOs, relativiert es sich jedoch ganz schnell. Um mal so ein paar Zahlen zu bringen. <a href="http://www.vanguardsoh.com" title="Vanguard">Vanguard</a> besitzt zur Zeit einen Entwicklerstab von mehr als 90 Personen, solche Team-Größen dürften neue Erfahrungen für deutsche Entwicklerschmieden sein.</p>
<p>Was ist nun von dieser Meldung zu halten? Das weiß ich auch noch nicht so genau. Fakt ist, dass es für 6 Millionen WoW-Spieler, auch eine Zeit nach World of Wacraft geben wird. Fakt ist, dass kein MMO Spieler den gleichen Brei zwei mal fressen wird, darum sind die momentan enstehenden WoW-Kopien, alle zum Scheitern verurteilt. Fakt ist weiterhin, dass ein MMO keine 6 Millionen Spieler haben muss, um finanziell sehr erfolgreich zu sein, darum ist der Gamestar Kommentar weiter oben Schwachsinn.</p>
<p>Insofern darf man dem neuen deutschen MMO-Studio Red Monkeys, die besten Wünsche mit auf den Weg geben. Der Markt ist überreif für ein Sci-Fi MMO. Ich hoffe nur, dass man nicht mit dem Vorsatz heran geht, WoWs 6 Millionen Spieler bekommen zu wollen.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2006/04/mmo-made-in-germany#comments" title="8 Kommentare">8 Kommentare</a></p>
    </div>]]>
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