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    <title>coldheat.muxtape.com</title>
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    <pubDate>Thu, 17 Jul 2008 12:33:39 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
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    <description><![CDATA[Ja, ich bin mit dem <a href="http://coldheat.muxtape.com" title="coldheat.muxtape.com">eigenen Muxtape</a><sup id="fnref1:1"><a href="#fn:1" class="footnote-ref">1</a></sup> spät dran. Das Lob für diese Seite spare ich mir, Tadel gibt&#8217;s leider auch. Die Seite schluckt (verständlicherweise) nur MP3s, was dazu führt, dass sich meine Auswahl doch sehr begrenzt hat. Die &#8230;]]></description>
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    <img src="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/entry-thumbs/480/muxtape.jpg" 
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         alt="coldheat.muxtape.com" />

    <p>Ja, ich bin mit dem <a href="http://coldheat.muxtape.com" title="coldheat.muxtape.com">eigenen Muxtape</a><sup id="fnref1:1"><a href="#fn:1" class="footnote-ref">1</a></sup> spät dran. Das Lob für diese Seite spare ich mir, Tadel gibt&#8217;s leider auch. Die Seite schluckt (verständlicherweise) nur MP3s, was dazu führt, dass sich meine Auswahl doch sehr begrenzt hat. Die meisten meiner iTunes-Lieder sind halt im iTunes-typischen-Format. Da es selbst für importierte CD-Tracks keine einfache Konvertierung gibt (einmal AAC immer AAC), blieben weniger Lieder übrig als mir recht waren. Ich denke es ist eine durchaus abwechslungsreiche Mischung geworden:</p>
<p><span id="more-469"></span></p>
<p><img decoding="async" class="smlimg-r illustration" src="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/mixtape.jpg" alt="Mixtape" /></p>
<dl>
<dt>Michael Jackson &#8211; Billie Jean</dt>
<dd>Heutzutage ist es eigentlich eher die Regel Jackson zu verteufeln, trotzdem war er zu seiner Glanzzeit ein musikalisches Genie. Viele der Lieder haben den Test der Zeit bestanden. Dieser Song jedoch ist wohl das Beste von ihm. Es gibt bis heute keine bessere Bass-Line als in <em>Billie Jean</em>.</dd>
<dt>Rhymefest &#8211; Never Can Say Goodbye</dt>
<dd>Von MJ geht&#8217;s weiter mit einem Sample von ihm. Dieser Song besitzt nicht nur ein bekanntes Sample, sondern auch eine Drum-Spur, die außeridisch brillant ist. Der Track stammt von einem MP3-Mixtape welches <a href="https://www.coldheat.de/archiv/2008/04/mp3-mixtapes.php" title="MP3 Mixtapes">hier schonmal</a> besprochen wurde.</dd>
<dt>Daft Punk &#8211; Harder, Better, Faster, Stronger</dt>
<dd>Lange bevor im letzten Jahr ein hier nicht weiter erwähnter Künstler, den Track als Sample weltweit populär machte, gab es bereits diesen Neptunes-Remix, der dem Track aus dem letzten Jahr überlegen ist. <em>Harder, Better, Faster, Stronger</em> halt.</dd>
<dt>Jay-Z &#8211; Jigga what, Jigga who</dt>
<dd>Von den Neptunes ist es nur ein kleiner Schritt zu Uberproducer Timbaland. 10 Jahre bevor dieser mit Popmusik, auch auf den letzten After-Work-Bionade-Parties aufgelegt und so bekannt wurde, definiert er jahrelang ein gesamtes Musik-Genre, auch ohne dabei fremde Werke zu klauen. Dieser Track markiert für mich, die beste Timbaland-Produktion überhaupt. Dieser Beat ist krank.</dd>
<dt>The Prodigy &#8211; Firestarter</dt>
<dd>Als Jugendlicher der 90er, kam man unmöglich an der Flutwelle von englisch-elektronischer Dance-Mucke vorbei: Chemical Brothers, The Prodigy, Propellerheads und wie sie alle hießen. Die Engländer waren in der Qualität der deutschen Szene immer massiv überlegen. The Prodigy brachten viel Hip-Hop und viel Rock mit und verschmelzten so das Beste aller Genres. Stellvertretend für das Gesamtwerk: <em>Firestarter</em>. Zeitlos gut, bis heute.</dd>
<dt>Beck &#8211; Diamond Dogs</dt>
<dd>Beim Mischen aller Genres bleibt es bei Beck (das aktuelle, neue Album ist sehr zu empfehlen). Diamong Dogs ist ursprünglich ein Song von David Bowie. Ich kann mit diesem Cover allerdings mehr anfangen. Der zweite Timbaland-Track der Liste.</dd>
<dt>Cannon Fodder Title Track</dt>
<dd>Ein Videogames-Track musste ich hier mit reinnehmen. Statt aufgesetzt-epischer-Konzertmusik, kommt was wirklich Innovatives. Die Wahl viel auf das Titellied zum Amiga-Klassiker Cannon Fodder. Ich erinnere mich noch, wie ich damals völlig ungläubig vor Begeisterung zeimal hinhören musste. Dies war damals ein Klang vom anderen Planeten. Sprachausgabe am Rechner war hier auf ein neues Niveau gebracht wurden. Kann sich sogar noch heute noch hören lassen.</dd>
<dt>Sting &#8211; Shape of my Heart</dt>
<dd>Und hiermit beginnt der ruhigere Teil. Auch dieses Lied habe ich schonmal <a href="https://www.coldheat.de/archiv/2006/04/shape-of-my-heart.php" title="Shape of my Heart">separat erwähnt</a>. Augen zu beim Hören.</dd>
<dt>Nas &#8211; The Message</dt>
<dd>Vom vorherigen Sting-Track existieren endlos viele schlechte Cover. Hier jedoch finden wir einen exzellenten Track von NaS, der eben das bekannte Sting-Sample nutzt. Da kommen viele Erinnerungen zurück.</dd>
<dt>Annie Lenox &#8211; Why</dt>
<dd>Sucht man nach Liedern mit dem Titel <em>Why</em> wird man geschätzte 3842 finden. Dieser Song von der legendären Stimme der Eurythmics, deklassiert alle anderen 3841. Textlich wie melodisch der Soundtrack für verregnete Tage.</dd>
<dt>Nancy Sinatra &#8211; Bang Bang</dt>
<dd>Dies ist mein Kino-Song der Liste. Man mag von Tarantino-Streifen halten was man möchte, aber musikalisch hat Tarantino mit jedem Werk die Welt bereichert. Egal welche verstaubten Lieder er rauskramt, sie sind genial und passen immer perfekt. Beim ersten Lied in <em>Kill Bill</em> war dies nicht anders.</dd>
<dt>Torch &#8211; Kapitel 29</dt>
<dd>Ich wollte mindestens ein deutschsprachiges Lied anbieten. Es ist wirklich schwer deutsche Texte zu finden, die nicht platt sind oder vollkommen auf möchtegern-intellektuell machen. Dieses Werk stammt von einem deutschsprachigen Hip-Hip-Künstler. Torch war einer der ersten, die Substanz in den deutschen Hip-Hop brachten. Substanz, die man heute selbst mit der Lupe nicht mehr findet. Der Song öffnet mit einem O-Ton von Klaus Kinski, damit ist schon alles gesagt.</dd>
</dl>
<div class="footnotes">
<hr>
<ol>
<li id="fn:1">
<p>Bildmaterial dieses Eintrags stammt von <a href="http://www.sxc.hu/photo/784148" title="stock.xchng">stock.xchng</a>. <a href="#fnref1:1" rev="footnote" class="footnote-backref">↩</a></p>
</li>
</ol>
</div>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2008/07/coldheatmuxtapecom#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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    <title>Nine Inch Nails &#8211; The Slip</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2008/05/nine-inch-nails-the-slip</link>
    <comments>https://www.coldheat.de/2008/05/nine-inch-nails-the-slip#comments</comments>
    <pubDate>Mon, 05 May 2008 12:40:16 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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    <description><![CDATA[Interessant. Irgendwie scheint es nun jede Woche ein neues, noch kostenfreieres NiN-Album zu geben. Diese Woche <a href="http://dl.nin.com/theslip/signup" title="Nine Inch Nails - The Slip">The Slip</a>. Nach <a href="https://www.coldheat.de/archiv/2008/03/nine-inch-nails-ghosts-neuer-versuch-fuer-guenstige-drm-freie-mp3s.php" title="Nine Inch Nails - Ghosts">Ghosts</a> scheint man vom neuen Geschäftsmodell überzeugt. Musik bleibt ein Produkt für die Masse und egal über welchen Weg, je &#8230;]]></description>
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         alt="Nine Inch Nails &#8211; The Slip" />

    <p>Interessant. Irgendwie scheint es nun jede Woche ein neues, noch kostenfreieres NiN-Album zu geben. Diese Woche <a href="http://dl.nin.com/theslip/signup" title="Nine Inch Nails - The Slip">The Slip</a>. Nach <a href="https://www.coldheat.de/archiv/2008/03/nine-inch-nails-ghosts-neuer-versuch-fuer-guenstige-drm-freie-mp3s.php" title="Nine Inch Nails - Ghosts">Ghosts</a> scheint man vom neuen Geschäftsmodell überzeugt. Musik bleibt ein Produkt für die Masse und egal über welchen Weg, je weiter die Verbreitung, desto mehr Einnahmen aus CD-Verkauf/Merchandise. Nun darf man warten, wann und welcher Mainstream-Künstler auf diesen Zug aufspringt.</p>
<p>Schon seltsam irgendwie. Vor <a href="https://www.coldheat.de/archiv/2008/04/madonnas-hard-candy-ein-spiegelbild-der-musikindustrie.php" title="Madonna - Hard Candy">wenigen Tagen</a> noch DRM-befallene AAC-iTunes-Songs gekauft, nun für Lau, DRM-freie MP3s mit noch höherer Bitrate laden. Da scheint man noch nicht die finale Lösung gefunden zu haben.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2008/05/nine-inch-nails-the-slip#comments" title="4 Kommentare">4 Kommentare</a></p>
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    <title>Madonna&#8217;s Hard Candy &#8211; ein Spiegelbild der Musikindustrie</title>
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    <comments>https://www.coldheat.de/2008/04/madonnas-hard-candy-ein-spiegelbild-der-musikindustrie#respond</comments>
    <pubDate>Wed, 30 Apr 2008 07:14:06 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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    <description><![CDATA[Gestern also erschien bei iTunes das neue Madonna Album. Nach mittlerweile zweimaligen Anhören wollte ich ein paar Zeilen dazu schreiben. <em>Hard Candy</em> ist die materialisierte Schieflage der Musikindustrie. Das Album ist weit davon weg, sowohl Schrott zu sein, als auch &#8230;]]></description>
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         alt="Madonna&#8217;s Hard Candy &#8211; ein Spiegelbild der Musikindustrie" />

    <p>Gestern also erschien bei iTunes das neue Madonna Album. Nach mittlerweile zweimaligen Anhören wollte ich ein paar Zeilen dazu schreiben. <em>Hard Candy</em> ist die materialisierte Schieflage der Musikindustrie. Das Album ist weit davon weg, sowohl Schrott zu sein, als auch noch weiter davon entfernt in 10 Jahren noch erwähnt zu werden. <em>Hard Candy</em> ist Madonna&#8217;s letztes Studio-Album bei Warner Music. Bald dreht sie allen großen Labels den Rücken zu und wird von einem Konzertveranstalter vermarktet. Um vorher nochmal ordentlich die Kasse zu füllen, ist <em>Hard Candy</em> so geworden, wie es nun ist.</p>
<p>Das Album nahm schon vor langer Zeit seinen Lauf. Für <a href="https://www.coldheat.de/archiv/2007/07/live-earth-top-5.php" title="Live Earth">Live Earth</a> hat Madonna <em>Hey You</em> von den Neptunes produzieren lassen. Der Song wurde von allen Seiten zerissen und war kommerziell nicht zu platzieren. Also nahm man wohl Abstand vom Weg den <em>Hey You</em> einschlagen sollte und ging den Weg, den Pop-Musik seit mehr als 2 Jahren verfolgt: Timbaland.</p>
<p>Zwei Produktionsteams prägen das Album. Timbaland (samt Zögling Danjahands, der allein viel besseres Material liefert) sowie The Neptunes, oder besser gesagt nur eine Hälfe der Neptunes. Chad Hugo wird im Booklet nicht erwähnt. Beide Produktionen fingen übrigens vor Jahren mal zusammen an und kopieren mittlerweile munter beim anderen. </p>
<p>Musikalisch finden wir die letzten 2 Jahre der Musik zur Synthie-Essenz verkocht. Das Album geht unter in einer Welle aus Snares (was immer so klingt, als ob sich jemand die Nase putzt), Synthesizern und auf dreckig getrimmte Drums. Die Timbaland-Produktionen sind Tiefpunkt des Albums und haben Null Bezug zum Künstlers.</p>
<p>Zwei Neptunes-Produktionen ragen für mich heraus: <em>Heartbeat</em> und <em>Incredible</em>. Apropos Namen. So generisch wie alle Titel benannt sind, klingt das gesamte Album. </p>
<p>Ich bin jetzt nicht der große Madonna-Fan, aber auch wenn <em>Confessions</em> nicht perfekt war, es ist ein Album mit Charakter. Charakter sucht man auf <em>Hard Candy</em> vergeblich. Das Schreckliche ist, dass <em>Hard Candy</em> toll klingt. Es ist grausam wie präzise Musik heute planbar und konstruierbar ist. Das Album wird sich wie blöd verkaufen, genau weil es eine Nachfrage bedient: substanzlose Tanz-Musik, technisch perfekt mit Klingelton-Garantie und makellos funktionierenden Hooks.</p>
<p>Es ist was es ist. Ein fehlerloses Tanz-Album mit Madonna auf dem Cover. Es ist der letzte Cash-In von Warner Music, ein weiteres Werk im Portfolio von Timbaland und genau der Grund, wieso <a href="https://www.coldheat.de/archiv/2008/04/offener-brief-to-the-rescue.php" title="Offener Brief to the rescue">Briefe</a> wie dieser völlig lächerlich sind. Dieses Album hätte man auch vor zwei Jahren genauso veröffentlichen können. Musikalisch altbacken. Kommerziell im Trend. Die Quadratur des Kreises.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2008/04/madonnas-hard-candy-ein-spiegelbild-der-musikindustrie#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <title>offener Brief to the rescue</title>
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    <pubDate>Fri, 25 Apr 2008 12:00:47 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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    <description><![CDATA[<a href="http://www.musikmarkt.de/site/start.php3?bid=32813&#38;ridtb=112&#38;il=1&#38;pid=1" title="Offener Brief to the rescue">Link</a> bei <a href="http://anmutunddemut.de/node/5968" title="Geistiges Eigentum ist geistiger Diebstahl">_ben</a> aufgeschnappt, gelesen und für extrem amüsant befunden. Morgen ist also <em>Tag des geistigen Eigentums</em> oder dem Brief nach zu urteilen <em>der Tag des schnöden Mammons</em>. Liest man die Unterzeichner des Briefes, komme ich irgendwie ins Zweifeln. &#8230;]]></description>
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    <![CDATA[<div>

    <img src="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/entry-thumbs/480/mr-burns.jpg" 
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         alt="offener Brief to the rescue" />

    <p><a href="http://www.musikmarkt.de/site/start.php3?bid=32813&amp;ridtb=112&amp;il=1&amp;pid=1" title="Offener Brief to the rescue">Link</a> bei <a href="http://anmutunddemut.de/node/5968" title="Geistiges Eigentum ist geistiger Diebstahl">_ben</a> aufgeschnappt, gelesen und für extrem amüsant befunden. Morgen ist also <em>Tag des geistigen Eigentums</em> oder dem Brief nach zu urteilen <em>der Tag des schnöden Mammons</em>. Liest man die Unterzeichner des Briefes, komme ich irgendwie ins Zweifeln. Irgendwie findet sich keiner der achso gebeutelten, vom Hungertod bedrohten Künstler, die es zu schützen gilt, sondern die finanzielle Elite der deutschen Musik-Industrie. Die Glaubwürdigkeist entspricht der eines für Magerquark werbenden Reiner Calmunds.</p>
<p>Wer immer diese Zeilen formuliert hat, sollte nochmal gründlich nachdenken, welche Intentionen man hier vertritt. Hier geht es nicht darum eine Kunst oder gar geistiges Eigentum zu schützen, sondern diese Zeilen sind einzig Ausdruck, nicht mehr einfach sein Monopol ausnutzen zu können. Diese Zeilen sprechen Bände:</p>
<blockquote>
<p>Aber während beispielsweise die milliardenschwere Telekommunikationsindustrie massiv von der Nutzung illegaler Inhalte profitiert, verweigert sie beim Schutz geistigen Eigentums die Verantwortung.</p>
</blockquote>
<p>Verstanden? Es geht nicht darum die Kunst zu schützen, sondern an der Kunst das Maximale des Profits herauszuquetschen, Profit der nun bei dem großen rosa T landet und nicht auf dem Konto der Unterzeichner des Briefes. Aber keine Angst, die Kunst findet neben Finanzen noch Erwähnung. Hohle Phrasen to the rescue;</p>
<blockquote>
<p>Denn während etablierte Künstler noch von den Erfolgen der Vergangenheit zehren können, trifft die Internetpiraterie vor allem junge Nachwuchstalente. Langfristig wird so die kulturelle und kreative Vielfalt in unserem Land abnehmen und wir verspielen eine unserer wichtigsten Zukunftsressourcen.</p>
</blockquote>
<p>Die größten Kunstwerke wurden nicht aus einem kommerziellem Zweck erschaffen. Die Erschaffer großer Werke waren zu ihrer Zeit oft bettelarm. Zugegeben dahin muss es nicht wieder gehen, falsch jedoch ist es, grundsätzlich so wie in diesem Brief zu argumentieren. Hier finden sich nur alte unflexible Denkstrukturen wieder.</p>
<p><span id="more-400"></span></p>
<p>Unerwähnt bleibt völlig, dass Millionen Kunden mehr für einen Klingelton zahlen, als für den eigentlich Song selbst. In wenigen Jahren hat sich hier ein völlig neuer zusätzlicher Markt erschlossen. Wenn davon nix beim Künstler selbst ankommt, dann ist das traurig aber wahr. Völlig unerwähnt bleiben auch steigende Absätze bei Musik-DVDs. Auch ganz billig produziertes Zeug, quasi zusätzlicher Umsatz für Lau. Lass eine Kamera beim überfüllten Konzert mitlaufen und verkaufe die DVD für 40,- Euro an die Hardcore-Fans.</p>
<p>Dieser Brief beschädigt erneut die Kommunikation zwischen Musik-Industrie und Kunde, dem wohl größten Übel des Themas. Geht es auf die Musiksteuer zu? Bei solchen Briefen sicherlich. Zum Glück ist Deutschland als Musik-Markt zu unbedeutend.</p>
<p>Statt wohlhabenden Musikern hätte man einfach mal eines dieser sagenumwobenen Nachwuchstalente, welches ganz direkt vom Thema betroffen ist, zu Wort kommen lassen. Wird nur schwierig sein davon überhaupt einen zu finden, diese sind nämlich in der Regel selbst damit beschäftigt ihre Zukunft zu planen. Eine Zukunft, in der sie völlig selbstständig ohne Plattenfirma funktionieren können.</p>
<p>Anker-Bild Mister Burns <sup id="fnref1:1"><a href="#fn:1" class="footnote-ref">1</a></sup> &#8211; passt einfach perfekt zum Thema</p>
<div class="footnotes">
<hr>
<ol>
<li id="fn:1">
<p>The Simpsons ™ &amp; © <a href="http://www.fox.com/" title="fox.com">Twentieth Century Fox</a> Film Corp. All Rights Reserved. <a href="#fnref1:1" rev="footnote" class="footnote-backref">↩</a></p>
</li>
</ol>
</div>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2008/04/offener-brief-to-the-rescue#comments" title="4 Kommentare">4 Kommentare</a></p>
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    <title>MP3 Mixtapes</title>
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    <pubDate>Thu, 17 Apr 2008 07:50:44 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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         alt="MP3 Mixtapes" />

    <p>Wer meinen Link-Feed vielleicht noch nicht lesen sollte, der hat sicherlich diese Perle verpasst. Um die Sache wieder schön kurz zu halten: es gibt nicht nur illegale MP3s im Zwischen-Netz sondern auch offensichtlich ganz Legales. Dass dies nicht immer Schrott sein muss, sei hiermit bewiesen. In diesem AV-Artikel wurden mehrere Mixtapes verlinkt, das <a href="http://www.sendspace.com/file/99us16" title="Download - Man in the Mirror Mixtape">Man in the Mirror</a> jedoch sticht ganz klar heraus.</p>
<p>Was vielleicht noch bizarr klingen mag, ist spätestens beim zweiten Hören <em>wirklich</em> gelungen. Es ist eine Art Widmung an das musikalische Erbe <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_jackson" title="Wikipedia - Michael Jackson">MJ&#8217;s</a>. Eine Hand voll Lieder sind 1A und samplen bekannte und weniger bekannte MJ/Jackson5-Stücke. Besser als der ganze kommerzielle Mist der letzten Monate.</p>
<p>Empfehlenswerter Hörstoff für Lau. Hier ein <a href="http://www.sendspace.com/file/99us16" title="Download - Man in the Mirror Mixtape">Direkt-Link</a> und hier die <a href="http://www.rhymefeststore.com/catalog/index.php?main_page=page&amp;id=1&amp;chapter=0" title="Download - Man in the Mirror Mixtape">offizielle Version</a>. </p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2008/04/mp3-mixtapes#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <title>Nine Inch Nails Ghosts &#8211; neuer Versuch für günstige DRM-freie MP3s</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2008/03/nine-inch-nails-ghosts-neuer-versuch-fuer-guenstige-drm-freie-mp3s</link>
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    <pubDate>Mon, 03 Mar 2008 12:26:57 +0000</pubDate>
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         alt="Nine Inch Nails Ghosts &#8211; neuer Versuch für günstige DRM-freie MP3s" />

    <p>Nach Radiohead wieder ein neuer Versuch in Zeiten von Torrents, Emule und Co. legal wieder Musik unter das Volk zu bringen. NiN bietet hier ein <a href="http://ghosts.nin.com/main/order_options" title="NiN Ghosts">mehrstufiges Kauf-System</a>. Angefüttert wird mit 9 völlig kostenlosen und DRM freien MP3s, anschließend geht es preislich aufwärts bis in die 300,- Dollar Region. Im Vergleich mit Radiohead&#8217;s Konzept, das komplette Album kostenlos anzubieten, macht dieser neue Versuch für mich mehr Sinn.</p>
<p>Es gibt auf <a href="http://www.gamasutra.com/php-bin/news_index.php?story=17350" title="Gamasutra Piracy Analyse">Gamasutra</a> eine sehr interessante Analyse zum Thema Piracy. Dort ging es zwar um das Thema Spiele, aber das lässt sich durchaus auf Musik übertragen, auch weil die Zielgruppe recht ähnlich technisch versiert ist. Wer mit Google Cracks für diese Spiele finden kann, der weiß auch was Torrents sind. Essenz der Analyse dort? DRM führt schlicht doch zu besseren Umsätzen zumindestens auf kurze Sicht. Steigende Umsätze mit jedoch sinkenden Downloadraten, soll heißen, weniger laden die Demo/Teil-Version herunter (die sich später freischalten ließe), aber die Anzahl der reinen Käufer steigt, gleichzeitig sinkt jedoch die absolute Verbreitung.</p>
<p>Bei Musik scheint aber genau diese Verbreitung absolut kritisch zu sein. Musik die nicht gespielt wird, existiert quasi nicht. Dies ist insofern von Bedeutung, da besonders am Beispiel dieses Computerspiels sichtbar wird, dass sich Kunden egal wie, nicht zum Kauf zwingen lassen. Weit weniger als 10% lautet die Zahl dort. Bei einem Produkt wie Musik, dass nur über die Masse funktioniert, ist der Weg zu mehr DRM und stärkeren Restriktionen eine Sackgasse. Glücklicherweise hat man diesen Fakt so langsam erkannt.</p>
<p>NiN bietet hier ein sehr spannendes neues Modell. Mal schauen wie es angenommen wird und ob es Nachahmer findet. Die ersten 9 kostenlosen Stücke machen durchaus Lust auf mehr.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2008/03/nine-inch-nails-ghosts-neuer-versuch-fuer-guenstige-drm-freie-mp3s#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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