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  <title>coldheat.deKimchi &#8211; coldheat.de</title>
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    <title>Kimchi selbst gemacht</title>
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    <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 06:00:47 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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    <p>Ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich glaube, es war im Februar 2016, während einer Geschäftsreise in die Nähe von Boston. Damals noch mit einem neuen Kollegen, der nun ein Freund geworden ist und der reichlich Erfahrung mit Asien und auch der Kulinarik dort hat. Es ging in einen örtlichen <a href="https://www.yelp.com/biz/h-mart-burlington-burlington" title="Yelp H Mart - Burlington">H Mart</a>. Ein gut sortierter Supermarkt mit pur asiatischer Ausrichtung. Direkt vorm Verkaufsbereich sind feste Imbissstände platziert und da speisten wir und ich kam erstmals in Kontakt mit <em>Kimchi</em> oder, wie ich es gern formuliere, der kultivierten Variante des heimischen Sauerkrauts. Mit Sauerkraut kann man mich jagen, bei Kimchi war es Liebe auf den ersten Biss. </p>
<p>Seitdem ist es ein fester Bestandteil meiner Lieblingsspeisen geworden. Ich probiere es, wo auch immer es im Angebot ist. Sowohl pur als auch als Zutat in eigenen Gerichten, wo es noch mal den Geschmack verändert, ist dieses Zeug universell genießbar. Wobei für jeden Kimchi-Fan, mindestens ein Gegner existiert. Es ist ein Geschmack, der vielleicht manchmal etwas Zeit braucht, denn ich gebe es zu: Kimchi ist jetzt geschmacklich was anderes als Leberwurstbrötchen. Ach, und <a href="https://www.bbcgoodfood.com/health/nutrition/health-benefits-kimchi" title="Top 6 health benefits of kimchi">gesund ist es auch</a>.</p>
<p>Selbst zubereitet habe ich <em>Kimchi</em> schon ein paar Mal Es ist nie misslungen und das Internet ist voll von Rezepten. Früher habe ich eine aufwändigere Variante versucht, neulich jedoch wurde mir ein Video vorgeschlagen, das eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mueMKckWQMw" title="A small batch, easy kimchi you'll want to make over and over! Mak Kimchi">simplere Option</a> zeigt:</p>
<figure class="on-click-embed" style="background-image:url(https://img.youtube.com/vi/mueMKckWQMw/0.jpg);">
    <span class="video-size-fix">
        <img decoding="async" class="embed-placeholder-image visually-hidden" src="https://img.youtube.com/vi/mueMKckWQMw/0.jpg" data-videoid="mueMKckWQMw" alt="">
    </span>
    <figcaption class="embed-trigger"><span class="icon-play"></span></figcaption>
</figure>
<p>Eigentlich kann man nicht viel falsch machen. Alle Zutaten bekommt man im Asia-Markt oder auch in gut sortierten regulären Supermärkten. Das Video zeigt alles sehr gut. Die fermentierte Shrimp-Paste hab ich bisher nicht benutzt. Dafür waren mal Zwiebeln mit drin und auch mal die Chilipaste direkt. Diesmal war es:</p>
<ul>
<li>Chinakohl</li>
<li>Salz</li>
<li>Gochugaru (koreanisches Chilipulver/-flocken)</li>
<li>Fischsoße</li>
<li>Sojasoße</li>
<li>Knoblauch</li>
<li>Ingwer</li>
<li>Apfel</li>
<li><del>Frühlingszwiebeln</del> (gab keine guten zu kaufen, musste ich weglassen und ersetzt mit:)</li>
<li>Karrotten</li>
</ul>
<p><img decoding="async" src="https://www.coldheat.de/wp-content/uploads/2026/02/kimchi.jpg" class="maximg" /></p>
<p class="caption">Kohl vorbereiten, Gewürzpaste zubereiten, beides zusammenfügen und ab ins Glas.</p>
<p>Aufwändig ist nur das Vorbereiten des Kohls selbst, das Salzen, Ziehenlassen und das anschließende Waschen, aber in der Wartezeit hab ich einfach noch was anderes parallel gekocht. Ist die Würzpaste zubereitet und der Kohl präpariert, kommt alles gut gemischt in einen Behälter. Idealerweise zum Fermentieren geeignet, aber auch hier hab ich schon ganz reguläre Behälter und Gläser verwendet. Bisher ging das immer gut aus. Natürlich kann man sich auch spezielle Kimchi-Container wie im Video kaufen, aber ich war nicht bereit, 50,– Euro und mehr für Plastik auszugeben. Drum ist es wieder in den Gläsern gelandet, wie das Foto zeigt.</p>
<p>Dann heißt es, geduldig sein und warten. Was <em>Kimchi</em> so spannend macht, ist eben auch die Veränderung des Geschmacks über einen langen Zeitraum. Am Anfang noch wenig säuerlich und eher mild in der Intensität, entwickelt sich das typische Aroma nach Wochen und Monaten, in einer geschmacklichen Tiefe, die ihresgleichen sucht. In einem Video sah ich neulich ein Gericht, zubereitet mit einem ganzen Jahr gereiftem Kimchi. Bei mir hält es leider nicht so lang, aber schauen wir mal, was diesmal wird.</p>
<p>Kann auch noch nicht schreiben, ob es schmeckt, das dauert noch ein paar Tage (oder Wochen). Für mich war es auch eine tolle meditative Aufgabe für einen Winternachmittag.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2026/02/kimchi-selbst-gemacht#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
    </div>]]>
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