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  <title>coldheat.deKillerspiele &#8211; coldheat.de</title>
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    <title>Gewaltig</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2010/11/gewaltig</link>
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    <pubDate>Mon, 08 Nov 2010 11:58:20 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Games]]></category>
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    <description><![CDATA[Amerikanische Videospieler beobachten derzeit einen <a href="http://www.gamasutra.com/view/feature/6191/video_game_regulation_and_the_.php" title="Video Game Regulation and the Supreme Court: Schwarzenegger v. Entertainment Merchants Association">bestimmen Gerichtsfall</a>. Arnold &#8222;The Terminator&#8220; Schwarzenegger möchte den Verkauf von Spielen mit &#8222;erwachsenen Inhalten&#8220; an Minderjährige <a href="http://www.next-gen.biz/news/schwarzenegger-vs-ema-case-heats-up" title="Schwarzenegger Vs EMA Case Heats Up">gesetzlich verbieten</a>. Entgegen unserer Altersbewertung, ist das amerikanische System ESBR nur eine Empfehlung, aber keine Bindung an &#8230;]]></description>
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    <img src="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/entry-thumbs/480/recall.jpg" 
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         alt="Gewaltig" />

    <p>Amerikanische Videospieler beobachten derzeit einen <a href="http://www.gamasutra.com/view/feature/6191/video_game_regulation_and_the_.php" title="Video Game Regulation and the Supreme Court: Schwarzenegger v. Entertainment Merchants Association">bestimmen Gerichtsfall</a>. Arnold &#8222;The Terminator&#8220; Schwarzenegger möchte den Verkauf von Spielen mit &#8222;erwachsenen Inhalten&#8220; an Minderjährige <a href="http://www.next-gen.biz/news/schwarzenegger-vs-ema-case-heats-up" title="Schwarzenegger Vs EMA Case Heats Up">gesetzlich verbieten</a>. Entgegen unserer Altersbewertung, ist das amerikanische System ESBR nur eine Empfehlung, aber keine Bindung an Verkäufer. Ein restriktives ESRB Rating soll nur eine Empfehlung für Eltern sein, um ihnen das Produkt schnell inhaltlich nahe zu bringen. Ähnlich funktionieren alle Altersempfehlung amerikanischer Medien. Es sind Empfehlungen ohne gesetzliche Bindung, was für uns Deutsche sicherlich fremd wirkt. Wieso solche Kategorisierung, wenn sich niemand dran halten muss? Aus Sicht der Experten, hat Schwarzenegger keine Chance, zu sehr lieben die Amerikaner ihr Grundrecht der freien Rede, etwas was bei uns hier schon lange nicht mehr zu finden ist. Weniger dieses eine Grundrecht, als die Folgewirkung auf andere Medien, wird Schwarzenegger vor Gericht verlieren lassen.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich mal meine Sicht auf das Thema notieren. Zwar bin ich überzeugter Gegner unserer hiesigen Zeloten, die Counter Strike Spieler zu Amokläufern werden lassen, aber ich bin auch überzeugt, dass das Medium einen Stand erreicht hat, der Altersregulation erzwingt. Ich bin mit dem Medium aufgewachsen, ohne das meine Eltern auch nur eine leiseste Ahnung davon hatten, was ihr Sohn da an den Monitor fesselt. Wieso sollten sie sich auch sorgen, bestanden Hauptdarsteller aus 16&#215;16 Pixeln und Gewaltdarstellungen waren als solche für das normale Auge nicht zu erkennen. Ich erinnere mich noch genau, wann sich das relativ schnell geändert hat. Als wir bei einem Freund <em>Doom</em> am Rechner seines Vaters spielten und dieser plötzlich ins Zimmer kam, sagte sein Blick mehr als Tausend Worte. Aus dem abstrakten Pixeln, sind plötzlich ziemlich eindeutige Bilder geworden.</p>
<p>2010 hat das Medium ein Ebene erreicht, die nicht mehr mit der zu vergleichen ist, die mich als jungen Spieler begleitet hat. Wäre ich heute wieder der kindliche Spieler, wünschte ich mir durchaus Eltern, die meinen Zugang zu Inhalten regulieren. Da auch heutige Eltern damit überfordert sind, existieren diverse Altersbewertungen. Bei uns in Deutschland gilt sogar eine gesetzliche Bindung. Das letzte Spiel, dass ich mir als Box in einem Laden gekauft habe, war <em>Half Life 2</em> und tatsächlich wollte die Verkäuferin meinen Ausweis sehen.</p>
<h3>Demografien</h3>
<p>Ich bin durchaus ein Unterstützer echter Altersbindung bei Videospielen. Wenn ein Titel bestimmte Inhalte enthält, sollte kein unkontrollierter Konsum bei unpassendem Alter stattfinden. Betrachtet man den Amerikanischen Markt genauer, findet man zwei völlig entgegen laufende Trends bei Videospielen und Filmen. Während bei Filmen in den letzten 20 Jahren Altersbewertungen massiv sinken, steigen sie bei Videospielen an. Beides hat finanzielle Gründe. Die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mpaa" title="MPAA">Bewertung</a> bei Filmen hat dort eine lange Geschichte und eine große Lobby, die tatsächlich bei den Kunden ankommt. Mit steigenden Produktionskosten müssen Filme ihren Zugang erleichtern und so sind viele Franchises, die mit einem R-Rating populär geworden sind, heute nur noch PG13.</p>
<p>Gleichzeitig sind ESBR M-Ratings bei Spielen zum Werkzeug für Werbung geworden und suggerieren nur noch möglichst intensive Gewaltdarstellungen. Wie kann das funktionieren, wenn Filme davon weg müssen? Zwar ist die Kerndemografie bei beiden Medien ähnlich 14-24, aber ein Spiel kostet einfach mehr und so braucht man weniger, gleichzeitig aber präzisere Teile der Zielgruppe. Wie das genau funktioniert, demonstriert gerade Activision mit <em>Call of Duty</em>. Verkauft wird an geschätzte 10 Millionen großteils männliche 14 bis 24-Jährige. <em>Das</em> ist die wahre Zielgruppe die sich mit einem M-Rating ködern lässt und für die drastische Darstellungen noch ziehen. Was immer so falsch als &#8222;Hardcore&#8220;-Titel bezeichnet wird, beschreibt einzig und allein eine sehr homogene Demografie der Käufer und darauf spezialisieren sich neue Entwicklungen stärker und stärker. Titel, die auf diese Zielgruppe nicht angwiesen sind, kleben auch nicht exzessiven Gewaltdarstellungen. Kein Zufall,</p>
<p>Auch deshalb existieren wenig Chancen auf den Erfolg einer solchen Klage. Bräche der Umsatz mit Minderjährigen bei z.B. <em>Call of Duty</em> weg, wäre das Franchise am Ende und nicht nur dieses. Allerdings würde ein solches Gesrtzt, sicherlich zum Umdenken führen müssen, da man plötzlich realisiert, wer die eigenen Spieler in Wahrheit sind. Zwar propagieren alle, wie erwachsen die Community sei, aber besonders auf Konsolen &#8211; dem finanziellen Zugpferd &#8211; ist die Kundschafft in Wahrheit doch eine andere, als die Altersbeschränkung suggeriert. Ich kritisiere oft die deutsche Zensur, aber Regulierung zum Zugang bestimmter Inhalte fände ich den richtigen Ansatz. Niemand wird zum Amokläufer, aber Altersbewertungen sollten nicht völlig ohne Bindung sein. Ein Urteil wird erst in Monaten erwartet, aber höchstwahrscheinlich wird Amerikas Gesetzt weiter einzig und allein auf das Urteilsvermögen völlig überforderter Eltern setzen. Diese Mechanismen werden erst dann wirksam greifen, wenn die Merheit der Eltern selbst mit dem Medium groß geworden sind. Von diesem Punkt sind wir aber noch viele Jahre entfernt. </p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2010/11/gewaltig#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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    <title>Watch Your Killerspiele</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2009/06/watch-your-killerspiele</link>
    <comments>https://www.coldheat.de/2009/06/watch-your-killerspiele#comments</comments>
    <pubDate>Tue, 16 Jun 2009 07:11:30 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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    <description><![CDATA[Seit einigen Tagen existiert unter <a href="http://www.watchyourweb.de" title="Watch Your Web">www.watchyourweb.de</a> eine Informationsplattform für eine Kampagne, die Kinder und Jugendliche den bewussten Umgang mit persönlichen Daten näher bringen soll. Das Ganze hat etwas Geld und Zeit gekostet. Es ist kein Schnellschuss. Wie man die Idee &#8230;]]></description>
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    <img src="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/entry-thumbs/480/killer-games.jpg" 
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         alt="Watch Your Killerspiele" />

    <p>Seit einigen Tagen existiert unter <a href="http://www.watchyourweb.de" title="Watch Your Web">www.watchyourweb.de</a> eine Informationsplattform für eine Kampagne, die Kinder und Jugendliche den bewussten Umgang mit persönlichen Daten näher bringen soll. Das Ganze hat etwas Geld und Zeit gekostet. Es ist kein Schnellschuss. Wie man die Idee beurteilt, steht in einem anderen Text. Mich hat viel mehr überrascht, dass man hier überhaupt ein Problem analysiert hat ohne es gleich mit Gesetzen zu erschießen, getreu dem Motto &#8222;Internetverbot für alle Minderjährigen&#8220;.</p>
<p>Wieso bitte, nähert man sich mit gleicher Sorgfalt ähnlich gelagerten Themen? Offensichtlich scheint das Geld dafür vorhanden zu sein? Wo ist ein watchyourgames.de? Hier beweist man wieder eindrucksvoll wie hoch die Kompetenz für jene und wie niedrig die Kompetenz für andere Themen ist. Was man nicht kennt und nicht versteht wird zensiert, was man verstehen will bekommt eine angemessene Behandlung.</p>
<p><span id="more-1923"></span></p>
<p>Liebe Bundesregierung. Das Thema Videospiele wird man 2009 nicht mehr mit Gesetzen regeln können. Der einzige Zugang zu dem was die Jugend in Deutschland konsumiert, erhält die Politik über die Eltern. Es ist illusorisch 2009 ein Medium zensieren zu wollen. Kein Gesetzt der Welt kann heute den Fluss von Daten und somit Medien kontrollieren. Es braucht keine Zensur, es braucht einfach nur mehr Weitsicht der Politik und mehr Interesse für den eigenen Nachwuchs auf Seiten der Eltern.</p>
<p>Vielleicht sollte man einfach mal etwas Geld von Traktorbrücken wegziehen und in eine Plattform investieren, die Eltern zum bewussten Umgang mit dem Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen heranführt. Dies ist kein Thema, was sich mit Zensur kontrollieren lässt, sondern nur mit Aufklärung aller. Meine Güte so schwer ist es wirklich nicht. Müssen wir hier echt noch 30 Jahre warten, bis Deutschland auch hier Anschluss an den Rest der Welt findet?</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2009/06/watch-your-killerspiele#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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    <title>Hexenjägermentalität</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2008/09/hexenjaegermentalitaet</link>
    <comments>https://www.coldheat.de/2008/09/hexenjaegermentalitaet#comments</comments>
    <pubDate>Tue, 09 Sep 2008 10:06:25 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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    <description><![CDATA[Vor Urzeiten spielte ich ein Tabletop-Spiel dessen Titel im Original <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mordheim" title="Wikipedia - Mordheim">Mordheim</a> lautet. Für den deutschen Markt wurde der Titel in Mortheim geändert. Blasphemie.
Dort spielte ich mit Begeisterung ein Bande von Hexerjägern, ein Thema was mich immer begeistern kann. Apropos, &#8230;]]></description>
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    <img src="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/entry-thumbs/480/inquisition.png" 
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         alt="Hexenjägermentalität" />

    <p>Vor Urzeiten spielte ich ein Tabletop-Spiel dessen Titel im Original <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mordheim" title="Wikipedia - Mordheim">Mordheim</a> lautet. Für den deutschen Markt wurde der Titel in Mortheim geändert. Blasphemie.</p>
<p>Dort spielte ich mit Begeisterung ein Bande von Hexerjägern, ein Thema was mich immer begeistern kann. Apropos, es gibt wieder neue <em>echte</em> Hexenjäger in Deutschland und einer davon wurde für einen Artikel bei <a href="http://www.zeit.de/online/2008/36/killerspiele-verbot-interview-herrmann?page=1" title="Zeit Online - Interview">Zeit Online interviewt</a>. Diesmal geht es allerdings nicht um die haltlose Folter und Tötung Rothaariger wie früher (alles natürlich im Namen der Kirche), sondern um Killerspiele, eine dieser grandiosen Hybrid-Anglizismen.</p>
<p>Das Thema ist hier <a href="https://www.coldheat.de/archiv/tag/killerspiele" title="Archiv - Killerspiele">schon</a><sup id="fnref1:1"><a href="#fn:1" class="footnote-ref">1</a></sup> oft besprochen wurden. Dieses Interview unterstreicht wieder die völlig fehlende Kompetenz zum Thema, seitens der Politik. Wir sollten uns hier alle nichts vormachen, dieses Thema erledigt sich erst dann, wenn Politiker das Land führen, die mit diesem Medium selbst aufgewachsen sind. Vorher darf man hier keine Besserung erwarten. Jedes neue Medium hat diesen Kampf gewinnen müssen: Film, Comic, Musik. Alles Ketzer die es damals auszurotten galt und die heute die Welt prägen.</p>
<p>Wie damals im Mittelalter fehlen heute Grundlagen für eine Glaubwürdige Argumentation, gegen das Medium. Schlimmer noch, <a href="http://www.gamepolitics.com/2008/04/12/comparing-violent-crime-to-violent-game-releases" title="Comparing Violent Crime Rates To Violent Game Releases">im</a> <a href="http://arstechnica.com/news.ars/post/20070403-study-finds-stable-personalities-unaffected-by-violent-games.html" title="Study finds stable personalities unaffected by violent games">Ausland</a> <a href="http://www.edge-online.com/news/study-violent-games-relax-players" title="Study: Violent Games Relax Players">tauchen</a> <a href="http://www.apa.org/science/psa/sb-anderson.html" title="Violent Video Games: Myths, Facts, and Unanswered Questions">Zahlen auf</a>, die deutsche Politiker völlig in dieser Diskussion entkräften. Wir haben das alles schon zigfach durch. Als VHS in den 80er populär wurde, wurden Splatter-Filme stigmatisiert. Filme, die heute langsam aber sicher ihren Weg in den Mainstream finden, ohne dass wir einen sprunghaften Anstieg der Amokläufer sehen, kaum zu glauben ich weiß.</p>
<p>Können wir das Thema endlich begraben? Akzeptiert einfach, dass es hierzulande aufwendiger ist, das Medium zu konsumieren. Für die Seite der <em>normalen</em> Spieler zu Argumentieren ist unmöglich in Deutschland. Wenn Politiker ein Videospiel-Genre mit Kinderpornografie oder dem Besitz echter Schusswaffen vergleichen, dann gibt es von meiner Seite aus das Sprichwort: &#8222;Der Klügere gibt nach&#8220;. <em>Delusions de grandeur.</em></p>
<div class="footnotes">
<hr>
<ol>
<li id="fn:1">
<p>Apropos Archiv, hab die Kleinigkeit verbessert, dass WordPress irgendwie von Haus aus grottenschlechte [Pagination][7] bietet. Zugriff bzw. Übersicht sollte nun deutlich komfortabler sein. <a href="#fnref1:1" rev="footnote" class="footnote-backref">↩</a></p>
</li>
</ol>
</div>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2008/09/hexenjaegermentalitaet#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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    <title>World of Warcraft ist absoluter Mainstream</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2007/09/world-of-warcraft-ist-absoluter-mainstream</link>
    <comments>https://www.coldheat.de/2007/09/world-of-warcraft-ist-absoluter-mainstream#comments</comments>
    <pubDate>Mon, 10 Sep 2007 14:03:57 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
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		<category><![CDATA[World of Warcraft]]></category>

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    <description><![CDATA[Hier versucht eine <a href="http://www.gunslot.com/blog/top-twenty-five-25-best-selling-video-games-all-time" title="top-twenty-five-25-best-selling-video-games-all-time">Website</a> die am meisten verkauften Videospiele aufzulisten. Die Top10 sind sehr unterhaltsam:
<ul>
<li>1.Pokemon Red/Blue/Green (20 Millionen)</li>
<li>2.Super Mario Bros 3 (18 Millionen)</li>
<li>3.The Sims (16 Millionen)</li>
<li>4.Nintendogs (14.75 Millionen)</li>
<li>5.Pokemon Gold/Silver (14.1 Millionen)</li>
<li>6.Super Mario Land (14 </li></ul>&#8230;]]></description>
        <content:encoded>
    <![CDATA[<div>


    <p>Hier versucht eine <a href="http://www.gunslot.com/blog/top-twenty-five-25-best-selling-video-games-all-time" title="top-twenty-five-25-best-selling-video-games-all-time">Website</a> die am meisten verkauften Videospiele aufzulisten. Die Top10 sind sehr unterhaltsam:</p>
<ul>
<li>1.Pokemon Red/Blue/Green (20 Millionen)</li>
<li>2.Super Mario Bros 3 (18 Millionen)</li>
<li>3.The Sims (16 Millionen)</li>
<li>4.Nintendogs (14.75 Millionen)</li>
<li>5.Pokemon Gold/Silver (14.1 Millionen)</li>
<li>6.Super Mario Land (14 Millionen)</li>
<li>7.GTA: Vice City (13 Millionen)</li>
<li>8.Pokemon Ruby/Saphire (13 Millionen)</li>
<li>9.The Sims 2 (13 Millionen)</li>
<li>10.GTA: San Andreas (12 Millionen)</li>
</ul>
<p>Ein paar Fakten zur Top 10:</p>
<ul>
<li>6 Nintendo Produkte verteilt auf 3 Franchises</li>
<li>0 &#8222;Killerspiele&#8220;</li>
<li>5 Handheld-Spiele</li>
<li>2 Sandbox-Spiele</li>
</ul>
<p>An Position 21 der Liste taucht World of Warcraft auf, mit 9 Millionen verkauften Boxen. Dass die GTA Serie so viele Boxen absetzen kann hat mich doch überrascht. Da bin ich wohl komplett weg vom Trend, denn ich persönlich kann damit absolut nichts anfangen. Was will dieser Eintrag überhaupt sagen? Nun WoW ist mit 9 Millionen aktiven Spielern bei fast 50% Marktpenetration, sieht man diese absoluten Spielerzahlen derzeit. Pokemon und Sims zeigen sicherlich die absolute Größe des Marktes, der auch wirklich finanziell lukrativ ist. Kurzum: WoW und das Genre MMORPG ist so zum Mainstream geworden, dass man es kaum mehr steigern kann.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2007/09/world-of-warcraft-ist-absoluter-mainstream#comments" title="6 Kommentare">6 Kommentare</a></p>
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    </item>
    <item>
    <title>mal wieder die bösen Killerspiele</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2006/11/mal-wieder-die-boesen-killerspiele</link>
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    <pubDate>Wed, 22 Nov 2006 12:03:16 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Killerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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    <description><![CDATA[<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Erfurt" title="Wikipedia">Dejavu.</a> Dies war mein erste Gedanke, bei der Nachricht eines weiteren <em>Amkolaufs an einer deutsche Schule</em>. Schon bei den ersten Meldungen war sowas von klar, dass die Medien und die Politik wieder nach <em>bösen Filmen</em>, und <em>Killerspielen</em> sucht, &#8230;]]></description>
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    <![CDATA[<div>


    <p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Erfurt" title="Wikipedia">Dejavu.</a> Dies war mein erste Gedanke, bei der Nachricht eines weiteren <em>Amkolaufs an einer deutsche Schule</em>. Schon bei den ersten Meldungen war sowas von klar, dass die Medien und die Politik wieder nach <em>bösen Filmen</em>, und <em>Killerspielen</em> sucht, damit man der Öffentlichkeit auch schnell einen sachlichen und einfach zu schluckenden Buhmann präsentieren kann.</p>
<p>Wenn eine solche Diskussion aufkommt, ruft das immer eine bestimmte Erinnerung eines Italienurlaubs hervor. Das ist nun sicherlich schon 10 Jahre her. Dort gab es an einem normalen Zeitungskiosk für jeden zugänglich (damals noch VHS) Filme und Spiele, nett kombiniert mit einer Zeitschrift, die bei uns in Deutschland seit Urzeiten verboten/indiziert/beschlagnahmt sind und wir reden hier nicht über Filme wie <a href="http://imdb.com/title/tt0083907/" title="Evil Dead">Evil Dead</a> sondern wirklich <a href="http://imdb.com/title/tt0078935/" title="Cannibal Holocaust">Heftiges</a>. Wie wir wissen, führt das in Italien zu täglichen Schulmassakern&#8230; oder auch nicht.</p>
<p>&#8222;Oh er hat Rammstein gehört, na dann ist alles klar.&#8220; &#8222;Achso er hat Killerspiele konsumiert, das eklärt einiges.&#8220; &#8222;Schuld waren gewaltverherlichende Videos.&#8220;</p>
<p>Ich freue mich schon wieder auf die sicherlich nun kommenden Fernsehdiskussionen, wo die Blinden versuchen über die Farbe zu argumentieren. Meistens stellt man es so dar, dass aus dem niedlichen ruhigen kleinen Jungen, der stillschweigend und völlig frei von Gedanken, durch die bösen Medien zu einer Kampfmaschine gemacht wird.</p>
<p><span id="more-262"></span>
Was mich eigentlich stört ist die Stigmatisierung von gesamten Mediengenres, als Übel für das Versagen einer kompletten Gesellschaft, bei Bildung und Erziehung seiner Jugend. Was in Deutschland fehlt ist eine Lobby für jene stigmatisierten Medien, eine nüchterne wirtschaftliche Lobby wie sie im Ausland existiert, weshalb auch niemand nur auf den Gedanken einer Zensur käme, nicht nur weil es inhaltlich sondern auch wirtschaftlich einfach falsch ist.</p>
<p>Als jemand der seit mehr als 10 Jahren sehr viel davon konsumiert, was nun als Grund allen Übels deklatiert wird, gebe ich zu, dass Filme und Spiele dieser Art eine gewisse visuelle Abstumpfung hervor rufen können und mehr auch nicht.</p>
<p>Jene visuelle Desensibilisierung wird nun als &#8222;sinkende Hemmschwelle&#8220; verkauft, auch das ist völliger Schwachsinn. Jene fleißige Arbeiter im Schlachthaus, die im Minutentakt Rinder und Schweine töten und zerlegen sind auch keine potentiellen Amokläufer. Die Glorifizierung und Stilisierung von Gewalt ist sicherlich ein zu diskutierendes Thema. Fakt ist für mich, das ein steriles am Bodenliegen eines sonntäglichen Tatortopfers gefährlicher ist, als eine realistische Gewaltdarstellung. Gewalt ist hässlich und wenn man sie zur Unterhaltung nutzt, dann bitte ungeschönt.</p>
<p><a href="http://weblog.wanhoff.de/?p=586">Thomas Wanhoff</a> bietet ein paar Auszüge aus dem Livejournal-Blog des Täters und erstaunlicherweise findet man kaum eine Zeile, die eine Fokussierung auf Video-/Computerspiele beinhaltet, stattdessen deutlich emotionale Zeilen die von einer verletzten Seele zeugen. Wer die Tagebücher der Columbine-Schützen gelesen hat, wird deutliche Unterschiede erkennen.</p>
<p>Leider verbieten es die Gesetzte, aber statt sich mit naiven Killerspiel- Argumenten aus der öffentlichen Diskussion zu ziehen, sollte unsere Politik und die Medien solche Texte veröffentlichen, statt eine Veröffentlichung möglichst gut zu unterbinden. Hier liegt keine simple Schwar-Weiß Diskussion vor, sondern ein Thema mit unendlichen vielen Grautönen.</p>
<p>Wie kann man im Jahre 2006 auch nur auf die Idee kommen, Medien in Deutschland unzugänglich machen zu wollen? Heute kann sich jeder jeden Film, jede Software und jede Musik aus dem Internet besorgen, sei es über legalen Versand oder illegalem Download. Kein deutscher Politiker wird daran jemals was ändern können. Verboten gehören soziale Kälte und Nischenbildungen und keine furchtbar betitelten <em>Killerspiele</em>.</p>
<p>Immer wieder frisst man sich hier an simplen Lösungen fest und fragt woher der aktuelle Täter Waffen und Sprengstoff bekommen hat. Niemand stellt die Frage wieso er langsam aber sicher der Wert des Lebens verloren hat. Nur darum geht es und nicht um Details.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2006/11/mal-wieder-die-boesen-killerspiele#comments" title="7 Kommentare">7 Kommentare</a></p>
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