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  <title>coldheat.deDoom &#8211; coldheat.de</title>
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    <title>Doom: The Dark Ages</title>
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    <pubDate>Mon, 02 Jun 2025 14:30:18 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
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         alt="Doom: The Dark Ages" />

    <p>Nach der <a href="https://www.coldheat.de/2024/09/doom-2016" title="Doom (2016)">2016er Neuauflage</a>, habe ich nach kurzer Sichtung <em>Eternal</em> ausgelassen. Allein vom Anschauen bekomme ich den Eindruck, dass <em>Eternal</em> jetzt jene Art von FPS ist, die für mich 20 Jahre zu spät kommt, oder anders formuliert: <em>Eternals</em> Gameplay sieht nach Maus &amp; Tastatur aus. Mein 2025-Ich sucht eher die simple Controller-Variante auf der Couch. Als dann vor ziemlich genau einem Jahr <em>The Dark Ages</em> angekündigt wurde, sah ich genau, was ich suche.</p>
<p>Ich muss meine Euphorie zügeln, denn nach einem ersten Durchspielen wird schnell klar: <em>Doom: The Dark Ages</em> ist so gut, dass es meinen Glauben an das Medium neu stärkt. Vor einiger Zeit schrieb ich im Kontext eines anderen Titels, dass Einzelspieler Videospiele für mich dann eben doch fast immer die Suche nach der Macht-Fantasie sind. <em>The Dark Ages</em> ist es in Perfektion. Ich habe, glaube ich, noch nie ein intensiveres Erlebnis dieser Art gespielt. Auch wenn der Titel eine Weile benötigt – und man darf streiten, ob dies zu spät passiert – wenn alle Zutaten im Topf sind, bietet dieses Spiel etwas Einzigartiges, diesen seltenen Spagat zwischen Reizüberflutung und kontrolliertem Chaos.</p>
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<p>Ich habe noch nie ein FPS mit einem Controller gespielt, welches sich so gut anfühlt. Als jemand, der dieses Genre von Beginn an entstehen gesehen und gespielt hat, ist <em>The Dark Ages</em> ein verdammt smarter Remix einer nach 30 Jahren wieder und wieder leicht abgewandelten Formel. <em>The Dark Ages</em> schafft es, bei mir genau jenen Zustand zu kreieren, wie es schon damals <em>Episode 1</em> als Shareware geschafft hat.</p>
<p>Wie 30 Jahre zuvor stemmt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ed4vNNQwCDU" title="Doom: The Dark Ages - DF Deep Dive Review - The id Tech 8 Engine Is Stunning">die Präsentation</a> die größte Last und ich werde nicht müde, mir die Augen zu reiben angesichts der Tatsache, <em>wie</em> gut Videospiele heute aussehen. <em>The Dark Ages</em> versucht sich an einer etwas weniger stilisierten Ästhetik und ist dennoch schnell als <em>Doom</em> zu identifizieren.</p>
<p>Alles resultiert in einem Moment-zu-Moment-Gameplay, das ich so viele Jahre nicht gespielt habe. Diese Art von FPS, heute meist herablassend als <em>Boomer Shooter</em> gebrandmarkt, erfindet jetzt das Rad nicht neu und versucht auch nicht, mehr zu sein als glorifizierte virtuelle Gewalt gegen die Dämonen der Hölle. Spielerisch fühlt sich dieses <em>Doom</em> an, wie ein <em>Warhammer 40K</em> Space Marine. Eine Kritik am Spiel momentan ist sein Schwierigkeitsgrad, der zugegeben einfacher ist als vorherige Titel, aber das spielt mir eher in die Karten.</p>
<p>Gibt’s was von mir zu kritisieren? Nun, die zwei neuen „Vehikel“ im Spiel sollen wohl die Monotonie der klassischen Maps reduzieren, aber irgendwie funktioniert das für mich nur halbwegs. Ich wollte einfach nur so schnell wie möglich wieder als normaler Slayer Dämonen kaputtspielen. Drachen oder Mechs sind dabei eher ein Hindernis. Für mich persönlich braucht es auch nicht so viele Schusswaffen. Auch wenn das Spiel eine erstaunliche Balance dabei findet, wäre weniger mehr.</p>
<p><em>The Dark Ages</em> hat bei mir nach knapp 2 Stunden Spielzeit einen Reiz ausgelöst, in einer Intensität, wie ich es bisher <em>ganz</em> wenige Male als Spieler erlebt habe, und das schreibe ich, als jemand, der mit dem <em>ersten</em> Wolfenstein FPS live dabei war, als dieses Genre das Licht der Welt erblickte. So viele ganz kleine Details machen dieses Spiel zu etwas Besonderem, etwas Exklusivem. Beide Daumen nach oben. <em>Doom: The Dark Ages</em> schafft es mit Lichtgeschwindigkeit, eines meiner absoluten Lieblingsspiele zu sein. Ich hoffe, jemand kopiert hier alles und versteckt es unter einem <em>Warhammer 40K</em> Überzug.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2025/06/doom-the-dark-ages#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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    <title>Doom (2016)</title>
    <link>https://www.coldheat.de/2024/09/doom-2016</link>
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    <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 17:34:01 +0000</pubDate>
    <dc:creator><![CDATA[Chris_]]></dc:creator>
    		<category><![CDATA[Games]]></category>
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    <description><![CDATA[Werde so schnell nicht vergessen, wann und wo ich damals <em>Doom</em> auf dem Eltern-PC eines Freundes zum ersten Mal laufen sah. Ich selbst konnte dies lange nicht spielen, denn ein kompatibler Rechner war unvorstellbar teuer. Stattdessen, hatte ich tatsächlich zeitweise &#8230;]]></description>
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    <img src="https://www.coldheat.de/archiv/bilder/entry-thumbs/480/doom-2016.jpg" 
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         alt="Doom (2016)" />

    <p>Werde so schnell nicht vergessen, wann und wo ich damals <em>Doom</em> auf dem Eltern-PC eines Freundes zum ersten Mal laufen sah. Ich selbst konnte dies lange nicht spielen, denn ein kompatibler Rechner war unvorstellbar teuer. Stattdessen, hatte ich tatsächlich zeitweise die furchtbare SNES-Version, als auch dann später den tollen <em>Playstation</em> Port. Teil Eins und Zwei sind makellose Titel, über die alles gesagt und geschrieben wurde.  <em>Doom 3</em> dagegen ist <em>sehr</em> anders und damals war ich kein Freund des Titels, weil es zum einen sehr anders ist, als auch zu zeitnah mit <a href="https://www.coldheat.de/2009/11/anticitizen-one" title="Anticitizen One">Half-Life 2</a> erschien, was spielerisch und konzeptionell, ist, was <em>Doom 3</em> versucht zu sein. Zwölf Jahre später erscheint ein neuer Titel der Serie, den ich weitere 8 Jahre verspätet nun mal probiert habe.</p>
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    </span>
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<p>Wenn ich akzeptiere, dass wir nicht mehr die 90er haben, dann muss ich gestehen, dieses neue <em>Doom</em> hat recht wenig mit seiner ersten Veröffentlichung am Hut, besitzt aber einen eigenen Charme, der für die zehn Spielstunden durchaus toll funktioniert. So toll, dass ich mich am Ball blieb, um mal wieder einen Titel zu vollenden. Auch dieses <em>Doom</em> zieht sich nicht endlos in die Länge und endet pünktlichst.</p>
<p>Was kann ich notieren? Nun, auch heute finde ich dieses Spiel visuell äußerst gelungen, <a href="https://en.m.wikipedia.org/wiki/High-dynamic-range_television" title="High-dynamic-range television">HDR</a> bei Videospielen ist <em>die</em> Verbesserung schlechthin. Als wir 2004 dachten, Videospiele würden nie besser aussehen?! Hahahahaha.</p>
<p>Spielerisch bleiben First-Person-Shooter dieser Intensität für mich etwas befremdlich, mit einem Joypad in der Hand. Auch hier hat das Medium aber Fortschritt gemacht und nach einiger Zeit fühlt es sich ganz gut an, wobei die Präzision einer Maus noch einmal etwas anderes ist. Ich schweife ab.</p>
<p>Vor sehr langer Zeit hatte ich mal einen Eintrag geschrieben, wie sich <a href="https://www.coldheat.de/2011/07/passiv-aggressiv" title="Passiv aggressiv">Level-Design in diesem Genre verändert hat</a>. Ich war gespannt, wie <em>Doom (2016)</em> in dieser Frage abschneidet. Die Antwort ist einfach. Auch dieser Titel setzt weniger auf die Vertikale und segmentiert seine Level in schön abgeschlossene Abschnitte. Darin bin ich als Spieler selbst verantwortlich, wann die Gegner erscheinen und der Abschnitt abgeschlossen wird. Wenn alle Gegner eliminiert sind, öffnen sich wieder die Türen. Dieses Muster wird irgendwann <em>sehr</em> statisch. Das muss man mögen. Ich konnte es akzeptieren. Was einfach gut funktioniert, ist dagegen der Fluss seiner Action. Hier kommt eine Dynamik aus Bewegung, Waffen und Resourcen-Management ins Spiel, die richtig gut gefällt, ohne <em>absurd</em> zu werden, was wiederum im Sequel der Fall sein soll.</p>
<p>Ich schimpfe viel über Reboots, Remakes und Recycling alter Franchises. Was hier gelungen ist, muss man loben. <em>Doom (2016)</em> ist ein tolles Spiel.</p>
<p>Daumen hoch.</p>        <p>Feedback: <a href="https://www.coldheat.de/2024/09/doom-2016#respond" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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