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	<title>coldheat.de - Oxymoron#1</title>
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	<description>Oxymoron#1</description>
	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 06:00:15 +0000</pubDate>
	
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		<title>Film des Tages - Planes, Trains &amp; Automobiles</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 08:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Mit zum Schönsten gehört, jemandem einen unbekannten tollen alten Film vorzustellen. Heute ist wieder Kinoabend im Büro und es wird <a href="http://www.coldheat.de/2008/10/planes-trains-automobiles" title="Planes, Trains &#38; Automobiles">Ein Ticket für Zwei</a> laufen. Ich liebe den Film. Es gibt kaum einen besseren&#8230;]]>
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<p>Mit zum Schönsten gehört, jemandem einen unbekannten tollen alten Film vorzustellen. Heute ist wieder Kinoabend im Büro und es wird <a href="http://www.coldheat.de/2008/10/planes-trains-automobiles" title="Planes, Trains &amp; Automobiles">Ein Ticket für Zwei</a> laufen. Ich liebe den Film. Es gibt kaum einen besseren gute Laune Film, der wettertechnisch nicht besser angesetzt sein könnte. Auch hier habe ich irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft die DVD schon lief. Leider ist dieser Film heute auch trauriges Erinnern, an das Fehlen von John Candy und John Hughes. Und ich gebe zu, das Ende treibt mir jedesmal mindestens eine Träne ins Auge. Einfach schön. Lieblingsszene? Natürlich John Candys Musikeinlage im Auto.</p>
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		<title>Film des Tages - Career Opportunities</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 09:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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<p>Ein seltsamer kleiner Film. <em>Career Opportunities</em> hat einen noch seltsameren deutschen Titel verpasst bekommen: <em>Kevins Cousin allein im Supermarkt</em>. Kurz gesagt ist die einzige Parallele zu <em>Home Alone</em> sein Autor John Hughes. Der deutsche Titel jedoch, fasst die Handlung recht gut zusammen und macht aus <em>Career Opportunities</em> eine Mischung aus <em>Breakfast Club</em> und <em>Dawn of the Dead</em>’s zweitem Akt. Highlight des Films ist natürlich eine <a href="http://youtu.be/DPYM2-CmOoI" title="Jennifer Connelly Career Opportunities Riding a Horsey">Vintage Jennifer Connelly</a>. Kein Film den man gezielt verfolgen muss, der aber auch überhaupt keine Zeitverschwendung ist, besonders wenn man den kompletten John Hughes Kanon genießen möchte.</p>
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		<title>Film des Tages - The Great Outdoors</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 04:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Eines der späten 80er Werke aus Feder und Produktion von John Hughes. Lief bei uns unter dem weniger passenden Titel <em>Ferien zu dritt</em>. Der Film ist wie so viele seiner Zeit eine einfach gut gemachte Komödie mit Herz und&#8230;]]>
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<p>Eines der späten 80er Werke aus Feder und Produktion von John Hughes. Lief bei uns unter dem weniger passenden Titel <em>Ferien zu dritt</em>. Der Film ist wie so viele seiner Zeit eine einfach gut gemachte Komödie mit Herz und ja - auch Slapstick. Ich bin ein hoffnungsloser John Candy Fan und da ist <em>The Great Outdoors</em> einfach ein Muss. Der Trailer behält sich die besten Szenen vor und in Nachbetrachtung, scheinen sich viele <em>Simpsons</em> Autoren hier bedient zu haben.</p>
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		<title>Film des Tages - Kevin allein zu Haus</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2010/12/film-des-tages-kevin-allein-zu-haus</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 08:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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<p>Ja es ist grenz­wer­ti­ger Kitsch, aber es ist auch her­li­che Unter­hal­tung, die man sich ein­mal im Jahr göh­nen kann. Als ich den Film zum ers­ten mal sah, wusste ich nicht so recht, wieso mir solch ein Film gefal­len kann. Irgend­wann kam dann die Phase, wo man den Abspann nicht mehr igno­riert hat. Auch die­ser Film, im Ori­gi­nal <em>Home Alone</em>, stammt von einem der wert­volls­ten Regis­seure der 80er und 90er: John Hug­hes, den ich schon ein­mal erwähnt habe. <em>Home Alone</em> ist smar­tes US-Kino für die ganze Fami­lie und damit ein letz­tes Bei­spiel sei­ner Art. Der Film bekam mehr­fa­che Sequels und Spin­offs ver­passt, kei­nes jedoch erreicht das Niveau des Ori­gi­nals.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2010/12/film-des-tages-kevin-allein-zu-haus#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>Film des Tages - Allein mit Onkel Buck</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2010/11/film-des-tages-allein-mit-onkel-buck</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/2010/11/film-des-tages-allein-mit-onkel-buck#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 14:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Ich bin ein riesiger Fan von John Candy. Seine Zusammenarbeit mit John Hughes hat wundervolle Filme hervorgebracht, auch <em>Onkel Buck</em>. Lange bevor Komödien ins bodenlose heutige Niveau abgedriftet sind, waren die 80er eine Gewächshaus für Ideen mit Substanz&#8230;]]>
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<p>Ich bin ein riesiger Fan von John Candy. Seine Zusammenarbeit mit John Hughes hat wundervolle Filme hervorgebracht, auch <em>Onkel Buck</em>. Lange bevor Komödien ins bodenlose heutige Niveau abgedriftet sind, waren die 80er eine Gewächshaus für Ideen mit Substanz und Anspruch, die gerade aktuell wieder im Kino neu verwertet werden. Tja, man klaut halt von den Besten. Auch <em>Onkel Buck</em> ist einer davon. John Candy pur, mit Herz, Witz und ohne Tiefschläge. Die Schablone für gutes Familien-Kino.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2010/11/film-des-tages-allein-mit-onkel-buck#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>Wann ist das passiert?</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2010/03/wann-ist-das-passiert</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/2010/03/wann-ist-das-passiert#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Als ich mir gestern noch einmal das Video zum <a href="http://blogs.tampabay.com/80s/2010/03/video-the-oscars-honor-john-hughes.html" title="John Hughes Oscar Tribute">John Hughes Tribut bei den Oscars</a> angeschaut habe, da kam der die Frage auf, ob Filme heute überhaupt noch so einen Wert haben wie vor zehn,&#8230;]]>
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			<p>Als ich mir gestern noch einmal das Video zum <a href="http://blogs.tampabay.com/80s/2010/03/video-the-oscars-honor-john-hughes.html" title="John Hughes Oscar Tribute">John Hughes Tribut bei den Oscars</a> angeschaut habe, da kam der die Frage auf, ob Filme heute überhaupt noch so einen Wert haben wie vor zehn, zwanzig oder dreizig Jahren? Keiner der Hughes Filme hat einen Oskar bekommen und dennoch organisierte man eine Show, wie ich sie noch nicht gesehen habe, vermutlich weil man um die Bedeutung seiner Arbeit weiß, die sich eben nicht in Preisen definieren lässt.</p>

<p>Hughes-Filme waren der perfekte mediale Sturm, als mit der VHS eine neue Technologie eine Generation von Jugendlichen prägen sollte und zwar nicht in Form verpixelter 40 Sekunden Daumenkinos. Ich bin überzeugt, dass Film an seiner Bedeutung für junge Menschen verloren hat. Zu schnell wird man mit Neuem bombadiert. Das einzelne Werk, kann die große Masse kaum mehr wirklich prägen. Zu schnelllebig ist unsere mediale Umwelt geworden. Es existieren zu viele Alternativen zur bewehrten nicht interaktiven 90 minüten Realitätsflucht. Medialer Konsum hat den Fokus vom eigentlich Inhalt, eher auf das Erlebnis an sich verlagert, drum ist es für viele eine völlig neue Erfahrung, mal einen Film allein zu sehen. Wenn ich heute im Kinosessel sitze, dann frage ich mich oft, ob der Film eher nur Anlass ist, jemanden neben sich sitzen zu haben, der zuhört, was man zu sagen hat.</p>

<p>Film als (Jugend-)Kultur prägendes Medium schwächelt in den letzten 10 Jahren zweifellos. Zu stark ist die Konkurrenz aus Internet und Videospielen geworden. Zu sehr hat sich die Zielgruppe fragmentiert und ja zu einfach ist es geworden Werke in dahin geworfenen Brocken zu konsumieren, die nur einer von vielen sind. Schade eigentlich aber das ist wohl Zeitgeist.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2010/03/wann-ist-das-passiert#comments" title="9 Kommentare">9 Kommentare</a></p>
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		<title>John Hughes, 1950 – 2009</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2009/08/john-hughes-1950-2009</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 08:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[John Hughes ist gestern im Alter von 59 Jahren einem Herzinfarkt erlegen. Hughes Einfluss auf viele Generationen kann man nicht ignorieren. Er hat es geschafft ein eigentlich belächeltes Filmgenre aus der Nische zu holen und auf einen Level zu bringen,&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
			<p>John Hughes ist gestern im Alter von 59 Jahren einem Herzinfarkt erlegen. Hughes Einfluss auf viele Generationen kann man nicht ignorieren. Er hat es geschafft ein eigentlich belächeltes Filmgenre aus der Nische zu holen und auf einen Level zu bringen, wie es bis heute niemand geschafft hat. Er war Geschichtenerzähler und in der seltenen Lage, Charaktere zu kreieren und zu inszenieren - Autorenkino. Was sich so einfach anhört, ist selten geworden. Man findet immer weniger große Köpfe, die ihre Filme schreiben, produzieren, dabei Regie führen und damit nicht auf die Nase zu fallen. Bei mir hinterlassen seine großen Werke immer den Eindruck, seine Figuren und Geschichten seien ihm so wertvoll gewesen, dass er sie niemand anders anvertrauen konnte.</p>

<h3>“My movies are about the beauty of just growing up.”</h3>

<p>Bis heute Gradmesser für das Genre sind seine <em>Coming-of-Age</em> Filme. Wenn man gerade jetzt online so viel drüber lesen kann, dann weil diese Werke die heutigen Webafinen so beeinflusst hat, was gemessen an der heutigen Medienlandschaft, auch einmalig bleiben sollte. Es ist schwer vorstellbar, dass Filme an heutigen Jugendlich noch so einen tiefen Eindruck hinterlassen können, wie Hughes’ Filme.</p>

<p><span id="more-2355"></span></p>

<p>Meine ersten Hughes Filme fanden im Nachmittagsprogramm irgendeines Fernsehsenders statt. Damals noch eher dem Genre ablehnend gegenüber, war ein <em>Ferris Bueller</em> oder <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/06/the-breakfast-club.php" title="Breakfast Club"><em>Breakfast Club</em></a> wenige Jahre später Unterhaltung der besten Qualität. Seine Filme haben  so verdammt gute Dialoge, dass selbst ein Kammerspiel als Film getarnt nicht langweilig wird. Selbst seine nur geschriebenen/produzierten Streifen halten dem Test der Zeit sehr gut stand. Gute Dialoge sind zeitlos.</p>

<p>Sein Gesamtwerk ist dann allerdings durchwachsen. Zwar zitieren nun alle primär seine Teenie-Filme, aber ich bin auch den späteren Filmen nicht abgeneigt. Die ersten beiden Teile der <em>Vacation</em>-Serie sind immer wieder lustig. <em>Allein mit Onkel Buck</em> hat einen der besten John Candy. <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/10/planes-trains-automobiles.php" title="Planes, Trains &amp; Automobiles"><em>Planes</em></a> ist hier nicht grundlos schon mehrfach gelobt wurden und auch wenn <em>Kevin allein zu Haus</em> abgedroschen ist, es gehört zum jährlichen Weihnachtsprogramm. <em>Curly Sue</em> blenden wir einfach mal aus.</p>

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<p><em>“Don’t you forget about me”</em> - werde ich ganz sicher nicht.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2009/08/john-hughes-1950-2009#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<item>
		<title>The Breakfast Club</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2009/06/the-breakfast-club</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/2009/06/the-breakfast-club#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 08:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[<h3>“Dear Mr. Vernon, we accept the fact that we had to sacrifice a whole Saturday in detention for whatever it was that we did wrong. What we did was wrong. But we think you’re crazy to make us write this</h3>&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/breakfast-club.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />		<h3>“Dear Mr. Vernon, we accept the fact that we had to sacrifice a whole Saturday in detention for whatever it was that we did wrong. What we did was wrong. But we think you’re crazy to make us write this essay telling you who we think we are. What do you care? You see us as you want to see us… in the simplest terms and the most convenient definitions. You see us as a brain, an athlete, a basket case, a princess and a criminal. Correct? That’s the way we saw each other at seven o’clock this morning.”</h3>

<div>
<p>Irgendwie haben Filme bei mir wieder die sehr empfindliche Stelle gefunden. Es ist wirklich sehr lange her, dass ich so intensiv Filme geschaut habe. Als Ausgleich möchte ich hier kurz <em>Breakfast Club</em> erwähnen. Ich bin ein großer Fan von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_Hughes_(director)" title="Wikipedia - John Hughes">John Hughes</a>. Ein Autor, Produzent und Regisseur, der in den 80ern ein komplettes Genre dominiert hat. <em>Coming-of-Age</em> ist ein Subgenre des Teenie-Films. Im Prinzip sieht man hier immer dokumentiert, wie eine Figur sich selbst im Laufe des Films findet.</p>

<p class="video">
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</p>

<p><em>Breakfast Club</em> markiert für dieses Genre den Zenit der 80er. Es ist für viele eine der wichtigsten Filme dieses Genres. Ich habe den Film erst vor wenigen Jahren zum ersten mal gesehen, nachdem ich vorher immer nur drüber gelesen bzw. gehört habe. Vom ersten Sehen an, hat dieser Film bei mir alle richtigen Knöpfe gedrückt, oder anders formuliert: Wieso habe ich diesen Film erst so spät gesehen? Man sollte ihn wirklich einmal gesehen haben (nur nicht in der deutschen Fassung).</p>
</div>

<div>
<p>Worum geht’s? <em>Breakfast Club</em> ist die Schablone für Teenie-Filme mit Tiefe. Er nimmt fünf jugendliche Archetypen, baut damit zu Beginn Vorurteile auf, die im Laufe des Films abgearbeitet werden, so dass man am Ende einen anderen Blick auf die Charaktere bekommt. Im Prinzip ist dies eine Formel für jede erfolgreiche Geschichte. Was <em>Breakfast Club</em> besonders macht ist eine Effektivität und die Sorgfalt. Fünf Teenager einer amerikanischen High School müssen an einem Samstag Morgen zum Nachsitzen antreten und einen Aufsatz über sich und ihre Tat verfassen. Alle Anwesenden sind nicht grundlos hier. Jeder hat seine Geschichte. Wir haben den Streber, die Sportskanone, den Bösewicht, die Prinzessin und die Verschlossene. Dies sind Typen, die bei jeder Generation funktionieren, insofern altert dieser Film immer noch sehr gut.</p>

<p><em>Breakfast Club</em> ist jedoch unmodern, weil er auf Dialoge setzt. 90% des Films sehen wir sitzende Charaktere, die miteinander reden. Unglaublich, dass man damit einmal junge Zuschauer begeistern konnte. Bei mir funktioniert es immer noch, weil Hughes ein sehr guter Autor ist. Der Film besitzt eigentlich keine Handlung. Wir sehen wie unsere Protagonisten die Schule betreten und nach 90 Minuten wieder verlassen. Dazwischen gibt es nur Sprache und kaum Handlung. Hughes schafft es seine Figuren Stück für Stück zu entmanteln, ohne in Fettnäppfchen zu treten. Fast alle Figuren, bekommen ihren “Pay off”. Es ist alles so universell und trotzdem greifbar geschrieben, dass sich jeder mit Teilen oder gar ganzen Figuren identifizieren kann. Kleine Details machen es glaubthaft und machen den Film insgesamt für mich zum Juwel.</p>

<p><em>Breakfast Club</em> ist Autoren-Mainstream-Kino, was heute zum Oxymoron geworden ist. Dies ist ein kleiner Film mit großer Wirkung. Es gibt eine Szene im Film (als Allison zum ersten Mal greifbar wird), die bei mir immer wieder aufs Neue die Augen wässrig werden lässt, weil es so echt und einfach sein kann. Wenn man kritisieren darf, dann sicherlich die zweite Hälfte des Films, die dann doch nicht in der Spur bleibt und innerhalb weniger Minuten ein Klischè nach dem nächsten verarbeiten muss. Der perfekte Film für trübe und verregnete Sommertage.</p>
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<h4>“We’re all pretty bizarre. Some of us are just better at <em>hiding</em> it, that’s all.”</h4>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2009/06/the-breakfast-club#comments" title="4 Kommentare">4 Kommentare</a></p>
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		<title>Planes, Trains &amp; Automobiles</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 09:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cinema]]></category>
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		<category><![CDATA[80s]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
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Nachdem der <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/07/the-machinist.php" title="The Machinist">letzte hier besprochene Film</a>, eher düsterer Stoff ist, muss mal wieder was Heiteres her. Ausgesucht habe ich mir eine der besten Komödien überhaupt. <em>Trains, Planes and Automobiles</em>. Der deutsche Titel lautet: Ein Ticket&#8230;]]>
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	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/planes.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />		<div id="trailer"><object width="334" height="280"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SNWx7_tZRcI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SNWx7_tZRcI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="334" height="280" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>

<p>Nachdem der <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/07/the-machinist.php" title="The Machinist">letzte hier besprochene Film</a>, eher düsterer Stoff ist, muss mal wieder was Heiteres her. Ausgesucht habe ich mir eine der besten Komödien überhaupt. <em>Trains, Planes and Automobiles</em>. Der deutsche Titel lautet: Ein Ticket für Zwei. Eine Komödie geschrieben und gedreht von einem gewissen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_Hughes_(film_director)" title="Wikipedia - John Hughes">John Hughes</a>. Ein Name, der hier noch öfters erwähnt werden wird, eine Legende des amerikanischen 80er-Jahre Kinos. Hughes schaffte in den 80ern viele unvergessene Filmperlen (<em>Ferris Bueller macht Blau</em>, <em>Breakfast Club</em>). Irgendwann in den 90ern hat er sich dann zurückgezogen und wird wohl leider keine neuen Filme mehr produzieren, schreiben oder gar selbst drehen. Dieser Film, ist sein Versuch, eine erwachsene Komödie zu realisieren. Zuvor war Hughes dafür bekannt, nur Teenie-Streifen im Repertoir zu haben. <em>Trains, Planes and Automobiles</em> beweist, Hughes kann mehr.</p>

<p>Irgendwann hat mein Bruder mal gesagt, “Diesen Film musst du heute Abend anschauen. Der ist wirklich lustig.” Auch wenn er sonst einen anderen Filmgeschmack zu haben scheint, aber hier liegt er mal goldrichtig. <em>Ein Ticket für Zwei</em> ist eine leichte, typisch 80er-Jahre-Komödie, mit Herz. Es ist ein Film für Kritiker und Zuschauer. Jeder wird bedient.</p>

<p><span id="more-456"></span></p>

<p><img class="lrgimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/cinema/planes-1.jpg" alt="Planes, Trains and Automobiles - Del Griffith" /></p>

<h3>die Handlung</h3>

<p>Der Kern des Films ist wie alles andere auch, äußerst einfach und schnell erklärt. Neal Page (Steve Martin) ist der typische Anzugmensch und arbeitet in New York bei einer Werbeagentur. Thanksgiving steht an und damit eine viel zu lange Heimreise zur Familie nach Chicago. Seinen Flug zu erwischen wird beim Verkehr auf New York’s Straßen mehr als schwierig, aber er muss es einfach probieren.</p>

<h4 class="inlineHeadRight pulr">“You can start by wiping that <em>fucking</em> dumb-ass smile off your rosey, <em>fucking</em>, cheeks! Then you can give me a <em>fucking</em> automobile: a <em>fucking</em> Datsun, a <em>fucking</em> Toyota, a <em>fucking</em> Mustang, a <em>fucking</em> Buick! Four <em>fucking</em> wheels and a seat!”</h4>

<p>Ebenfalls nach Chicago möchte Del Griffith (John Candy), ein Verkäufer für Duschvorhangringe, auch er ist in New York gelandet und auch er kämpft gegen die Zeit, seinen Flug zu erwischen. Es kommt wie es kommen muss. Die Wege beider kreuzen sich und damit beginnt eine typische Buddy-Comedy, mit vielen Lachern und auch ruhigen Momenten.</p>

<p>Was den Film so gut macht, sind seine Darsteller und die Dialoge. Beide Rollen sind perfekt besetzt. Besonders jedoch John Candy sticht heraus, in seiner wohl besten filmischen Leistung, als viel zu netter und gesprächiger Del Griffith, ist er der Pluspol zu Steve Martin’s negativ geladenem Neal Page.</p>

<p><img class="lrgimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/cinema/planes-2.jpg" alt="Planes, Trains and Automobiles - Neal Page" /></p>

<h3>einfach gutes Filmwerk</h3>

<p>Der Plot ist einfach, die Gags schwanken von platt bis clever. Was Hughes so perfekt beherrscht ist die Sprache der Zeit bzw. seiner Figuren, sowie Rhythmus. Es gibt einen Höhepunkt der Handlung, bei der eine Figur Linie bekommt. Heute würden solche Momente sicherlich untergehen. Hughes schafft es mit einfachen Mitteln, vom Kalauer in eine wichtige und ernsthafte Charakter-Szene zu wechseln. Es ist definitiv ein Stilmittel, was man mögen muss und eines was Hughes in allen seinen Film benutzt.</p>

<h4 class="inlineHeadLeft pull">“You wanna hurt me? Go right ahead if it makes you feel any better. I’m an easy target. Yeah, you’re right, I talk too much. I also listen too much. I could be a cold-hearted cynic like you… but I don’t like to hurt people’s feelings. Well, you think what you want about me; I’m not changing. I like… I like me. My wife likes me. My customers like me. ‘Cause I’m the real article. What you see is what you get.”</h4>

<p>Die Del Griffith Figur ist so universell. jeder kennt so einen Menschen. Und wenn John Candy am Ende alle Register zieht, dann werden nicht nur bei mir die Augen wässrig. <em>Ein Ticket für Zwei</em> ist Beweisstück für eine Art Kino, dass heute nicht mehr existiert: eine Komödie für Zuschauer mit einem funktionierendem Gehirn, ohne brachial auf Intellektuell schalten zu wollen. Es ist perfektes, zeitloses Unterhaltungskino.</p>

<p>Glücklicherweise läuft der Film regelmäßig im deutschen Fernsehen, meist in den Herbstmonaten. Ich kann nur empfehlen die Chance zu nutzen. Die deutsche Synchronisation ist makellos, sowohl die Übersetzung als auch die Stimmen. Ich halte die deutsche Fassung sogar besser als das Original. Wer nur einen einzigen Film mit John Candy sehen möchte, der sollte <em>Planes, Trains and Automobiles</em> wählen. Dies ist ein Film, der es immer schafft gute Laune beim Zuschauer zu kreieren. Perfekt für die mittlerweile eingesetzte dunkle und kalte Jahreszeit.</p>

<p><img class="lrgimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/cinema/planes-3.jpg" alt="Planes, Trains and Automobiles" /></p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2008/10/planes-trains-automobiles#comments" title="5 Kommentare">5 Kommentare</a></p>
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