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	<title>coldheat.de - Oxymoron#1</title>
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	<description>Oxymoron#1</description>
	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 06:00:15 +0000</pubDate>
	
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		<title>Der Tatortreiniger</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 16:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Dem Produktionsteam um das <em>Stromberg</em> Ensemble, ist es wieder gelungen, ein neues Format zu realisieren. Nach <em>Stromberg</em>, <em>Dr. Psycho</em>, <em>Der kleine Mann</em> nun also <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tatortreiniger" title="Der Tatortreiniger">Der Tatortreiniger</a>. Was haben alle Serien gemeinsam? Die meisten sind gelobt und eingestellt&#8230;]]>
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			<p>Dem Produktionsteam um das <em>Stromberg</em> Ensemble, ist es wieder gelungen, ein neues Format zu realisieren. Nach <em>Stromberg</em>, <em>Dr. Psycho</em>, <em>Der kleine Mann</em> nun also <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tatortreiniger" title="Der Tatortreiniger">Der Tatortreiniger</a>. Was haben alle Serien gemeinsam? Die meisten sind gelobt und eingestellt worden. Diesmal kann ich garnicht meckern, dass man sich mal wieder bei ausländischen Produktionen “Inspiration” geholt hat. <em>Der Tatortreiniger</em> ist durch und durch Deutsch. Der Geniestreich hier, ist ein winziges Format, mit endloser Freiheit.</p>

<p>Bjarne Mädel gibt optisch angepasst, den <em>Rüdiger Bunz</em> 2.0. Das Format ist einfach. Sein Beruf gibt ihm genug Plattform um Folge für Folge, komplett neue Geschichten zu erzählen. Zugegeben, der Pilot zieht schon die Trumpfkarten und mischt die fiktional wahrscheinlich unterhaltsamsten Berufe miteinander, ohne jedoch ins Absurde zu verfallen. Neudeutsch <em>Crime Comedy</em>, ist das Genre schon jetzt totgeschlagen und in wirklich fast jedem Vorabend plaziert. Die meisten davon verkrampfen sich bei zu langer Laufzeit und einem zu großen Rahmen. Hier scheitern die Macher wieder am großen Vorbild diverser US-Formate. <em>Der Tatortreiner</em> behält bisher in allen vier Folgen seinen Fokus, auf eine geschlossene Geschichte, einem Drehort und oft nur zwei Figuren.</p>

<p>Im Gegensatz zu <em>Stromberg</em> und Co. bleibt dieses Format immer reserviert. Zum sich vor Lachen wegschmeißen, eignet sich <em>Der Tatortreiniger</em> nicht. Es ist ein bisken Situationshumor, viel sprachliches Geschick und primär markante Figuren. Prägnanter kann eine deutsche Serie kaum sein. Dass man so ein Juwel ohne Ankündigung im Nachtprogramm eines dritten Senders versteckt, zeigt wie es um das anspruchsvolle deutsche Autorenfernsehen bestellt ist. Keine Frage, nach so einem Lauf, entpuppt sich das Produktionsteam als würdiges Erbe des großen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Menge" title="Wolfgang Menge">Wolgang Menge</a>.</p>
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		<title>Film des Tages - Here we come</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 04:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Manchmal zappt man völlig degeneriert Abends durchs deutsche Fernsehen und stößt dann auf wahre Perlen des Formats <em>Here we come</em>. Für mich existiert der Begriff <em>Ostalgie</em> nicht, was existiert sind Tonnen von blinder Inhalte, die über die damalige Farbe&#8230;]]>
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<p>Manchmal zappt man völlig degeneriert Abends durchs deutsche Fernsehen und stößt dann auf wahre Perlen des Formats <em>Here we come</em>. Für mich existiert der Begriff <em>Ostalgie</em> nicht, was existiert sind Tonnen von blinder Inhalte, die über die damalige Farbe berichten wollen. <em>Here we come</em> macht es anders. Die Dokumentation ist Portrait einer Kultur, einer Generation und auch eines Landes. Am Beispiel von Breakdance zeichnet <em>Here we come</em> ein ausgewogenes Bild der 80er Jugend in der DDR. Meine Geburtsstadt ist eines der thematischen Zentren. Hier haben wir eine der für mich besten deutschen Dokus überhaupt. So gut.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/12/film-des-tages-here-we-come#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>Film des Tages - Moby Dick (2011)</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 09:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ben</dc:creator>
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Aus <a href="http://anmutunddemut.de/2011/11/26/vermag-ein-herz-zu-fullen.html" title="...vermag ein Menschenherz zu auszufüllen">Vorfreude</a> habe ich Sonntag ca. 6 Stunden mit ungekürzten, <a href="http://anmutunddemut.de/2007/12/31/30-stunden-kampf.html" title="30 Stunden Kampf">30-stündigen Hörbuch-Einspielung Moby Dicks von Christian Brückner</a> verbracht. Ich bin zwar noch nicht einmal bei der Hälfte, habe aber&#8230;]]>
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<p>Aus <a href="http://anmutunddemut.de/2011/11/26/vermag-ein-herz-zu-fullen.html" title="...vermag ein Menschenherz zu auszufüllen">Vorfreude</a> habe ich Sonntag ca. 6 Stunden mit ungekürzten, <a href="http://anmutunddemut.de/2007/12/31/30-stunden-kampf.html" title="30 Stunden Kampf">30-stündigen Hörbuch-Einspielung Moby Dicks von Christian Brückner</a> verbracht. Ich bin zwar noch nicht einmal bei der Hälfte, habe aber schon einen ganz guten Eindruck vom Buch und freue mich sehr auf die restlichen Stunden und die für 2012 geplante Lektüre.</p>

<p>Was ich inzwischen sagen kann: <em>Moby Dick</em> ist eine Metapher für sich selbst. Das Buch ist ein Leviathan. Und so so naheliegend die vielen Verfilmungen sind, so absurd erscheint mir inzwischen der Versuch, das Buch zu Verfilmen. Wollte man wirklich einen Film schaffen, der dem Werk gerecht wird, man bräuchte wohl eine Anstrengung, wie wir sie zum letzten Mal für den Herrn der Ringe unternommen wurde. Und das Ergebnis würde zwingend weitaus enttäuschender, denn wo Tolkien auf die Schicksale von Königreichen und Völkern blickt, schaut Melville in unsere Herzen. Und was sich dort abspielt, läßt sich nicht so gut mit Computern animieren.</p>

<p>Aber selbst, wenn ich nicht just gerade so tief in dieses Werk eingetaucht wäre, hätte mich der Film wohl enttäuscht. Zugegeben, William Hurt gibt – wie erwartet – den wahrscheinlich menschlichsten und damit nachvollziehbarsten aller bisherigen Ahabs. Das gefällt mir zwar gut, weil ich den diabolischen Gregory Peck zwar immer schaurig schön anzusehen, aber doch nie glaubwürdig fand. Ganz schafft es aber auch Hurt nicht, uns den Wahnsinn schlüssig zu verkaufen. Die Gratwanderung zwischen Manie und Berechnung gelingt ihm nicht immer. Und jedes Mal, wenn er danebentritt, bekommt die Figur, die Geschichte einen Sprung.</p>

<p>Noch schlimmer ist eigentlich Ismael. Der wird von irgendeinem Jüngelchen gespielt, den ich noch nie gesehen habe. Zumindest kann ich mich nicht an ihn erinnern. In der Vorlage erzählt Ismael seine Geschichte aus sehr weiter Entfernung, vermutlich als alter Mann, als jemand der inzwischen praktisch alles über den Wal udn den Walfang weiß, was es im späten 19. Jahrhundert darüber zu wissen gab. Aber selbst die Darstellung seines jüngeren Ichs, ist die eines gebildeten, besonnen Mannes und nicht die eines Milchbubbies.</p>

<p>Die größte Enttäuschung ist aber eigentlich Ethan Hawke. Den moralisch integreren, tiefgläubigen Starbuck, kann er kaum glaubwürdig geben. Zuwenig nimmt man ihm den Christen und den gereiften Mann ab. Traurig …</p>

<p>… aber, ich würde lügen, wenn ich behauptete, ich wäre nicht froh, dass es diese Verfilmung gibt. Ich hab sie eigentlich gern gesehen und ich freue mich, dass es dieses Facette des Weißen Wals und seiner Jäger gibt.</p>
    <hr /><p class="guest-author-mark">Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von <a href="http://www.anmutunddemut.de" title="Anmut und Demut">Ben_</a>.</p>		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/11/film-des-tages-moby-dick-2011#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>Film des Tages - Liam Neeson: Life’s Too Short</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2011/11/film-des-tages-liam-neeson-lifes-too-short</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 04:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Guter Humor startet zwar auf dem Papier, aber wenn die Umsetzung so wie der heutige <em>Film des Tages</em> endet, dann wird aus einem winzigen Sketch, ein spontaner Klassiker. Der Rhythmus hier ist grandios. Ich verspreche nie über Liam Neeson&#8230;]]>
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<p>Guter Humor startet zwar auf dem Papier, aber wenn die Umsetzung so wie der heutige <em>Film des Tages</em> endet, dann wird aus einem winzigen Sketch, ein spontaner Klassiker. Der Rhythmus hier ist grandios. Ich verspreche nie über Liam Neeson lachen zu werden. Wirklich guter Meta-Humor, über so viele unzählige Hollywood Legenden, die dachten und denken sie könnten mit Humor in noch mehr Herzen spielen. Irgendwie hätte ich gern die De Niro Version dieses Sketches gesehen. Oder die umgedrehte Version, in der ein Adam Sandler plötzlich epische Dramen anführen möchte.</p>
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		<title>“Gestatten, mein Name ist Lohse und ich kaufe hier ein.”</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2011/08/gestatten-mein-name-ist-lohse-und-ich-kaufe-hier-ein</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 11:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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			<p>Vicco von Bülow ist gestorben und damit verabschiedet sich nach Evelyn Hamann, die zweite geniale Hälfte des deutschen Humors. Ich nehme den Begriff Idol selten in den Mund. Auch tue ich mich schwer damit, Menschen, die ich nicht persönlich kenne zu bewundern. Aber <em>Loriot</em> bzw. seine Arbeit hat mich mein ganzes Leben begleitet und wird dies auch bis zum Ende weiterhin. Jeder, der auch nur irgendwas mit deutscher Sprache zu tun hat, dem wird der Name <em>Loriot</em> immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Seine Arbeit ist auch heute bemerkenswert gut. Es ist eine andere Liga. Untastbar in Qualität und Anspruch.</p>

<p>In Zeiten in denen Humor zu einer Wegwerfwahre für die zerklüftete Gesellschafft geworden ist, bleibt die akribische Arbeit des klein-großen Preußen, das einsame Licht im ewigen Dunkel. Was mich an der Person und der Arbeit ewig begeistern wird, ist der Beweis für Sorgfalt als Garant für Qualität. Ich bin mir sicher, für jeden <em>Loriot</em> Klassiker, den wir heute kennen, hat er dutzende andere Versionen verworfen. Genau jene, die uns heute als neue “Klassiker” der neuen Künstler unterhalten sollen. <em>Loriot</em> war und ist die gute alte deutsche humoristische Wertarbeit. Außer Karl Valentin, ist es kein anderer Name wert, mit ihm in einem Satz genannt zu werden. Der Tod eines ganz großen deutschen Künstlers der Neuzeit, ist auch das endgültige Ende von Anspruch in deutscher, humorvoller Unterhaltung. Hier verabschiedet sich ein ganz großer Mann, der so viele Menschen nur positiv geprägt hat. <em>Loriot</em> wird auf ewig für mich eine positive charakterliche Eigenschaft bleiben. Wer diese Form der Unterhaltung mag, ist ein guter Mensch. Ein wertvolleres Lebenswerk, kann man kaum erreichen. Ein Leben ohne die Arbeit eines Loriot ist möglich, aber sinnlos.</p>
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		<title>Randnotiz - Kesslers Expedition</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2011/08/randnotiz-kesslers-expedition</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/2011/08/randnotiz-kesslers-expedition#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 09:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Michael “Ich piss mir in Manta, Manta in die Stiefel” Kessler, hat sich in den letzten Jahren zum Grundpfeiler guter deutscher Fernsehunterhaltung gemausert. Mittlerweile ist <em>Kesslers Expedition</em> in der <a href="http://www.xn--rockbr-fua.de/2048/interview-michael-kessler.html" title="Mit leisen Sohlen zum Quotenrekord">dritten Staffel</a> und gehört trotz&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
			<p>Michael “Ich piss mir in Manta, Manta in die Stiefel” Kessler, hat sich in den letzten Jahren zum Grundpfeiler guter deutscher Fernsehunterhaltung gemausert. Mittlerweile ist <em>Kesslers Expedition</em> in der <a href="http://www.xn--rockbr-fua.de/2048/interview-michael-kessler.html" title="Mit leisen Sohlen zum Quotenrekord">dritten Staffel</a> und gehört trotz sehr subtoptimalem Sendeplatz zu den besten Formaten der letzten Jahre.</p>
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		<title>Randnotiz - Roseanne</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2011/05/randnotiz-roseanne</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 11:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Durchaus lesenswerter <a href="http://nymag.com/print/?/arts/tv/upfronts/2011/roseanne-barr-2011-5/" title="And I Should Know">Artikel von und über Roseanne.</a> Ein schöner (Rück-)Blick hinter die Kulissen amerikanischen Fernsehens.
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			<p>Durchaus lesenswerter <a href="http://nymag.com/print/?/arts/tv/upfronts/2011/roseanne-barr-2011-5/" title="And I Should Know">Artikel von und über Roseanne.</a> Ein schöner (Rück-)Blick hinter die Kulissen amerikanischen Fernsehens.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/05/randnotiz-roseanne#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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		<title>Film des Tages - First Born (TV)</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2011/05/film-des-tages-first-born-tv</link>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 04:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Ewig gesucht, endlich gefunden. In meiner Erinnerung war diese Serie ein Film, dessen Ende mir bis heute in Erinnerung bleibt. Wie sich herausstellt istr <em>First Born</em> ein englischer Fernseh-Mehrteiler aus den späten 80ern. Ein immer brillianter Charles Dance -&#8230;]]>
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			<p><object width="590" height="472"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OLsJyp1hJRU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/OLsJyp1hJRU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="590" height="472" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

<p>Ewig gesucht, endlich gefunden. In meiner Erinnerung war diese Serie ein Film, dessen Ende mir bis heute in Erinnerung bleibt. Wie sich herausstellt istr <em>First Born</em> ein englischer Fernseh-Mehrteiler aus den späten 80ern. Ein immer brillianter Charles Dance - vielen bekannt aus <em>Alien 3</em> - spielt einen Wissenschafter, der einen Hybrid aus Mensch und Gorilla zeugt. Der Rest ist noch heute verdammt gute Unterhaltung, wenn auch keine leichte Kost. Höchste Empfehlung für einen wahren Geheimtipp, der erst nach stumpfen Horror aussieht und sich schnell als anspruchsvolle Mischung aus Horror, Sci-Fi und Drama entpuppt.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/05/film-des-tages-first-born-tv#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>Film des Tages - The Langoliers</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2011/03/film-des-tages-the-langoliers</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 14:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[

Für jede sehenswerte King-Verfilmung existiert auch mindestens ein total Absturz, so wie in diesem Fall <em>The Langoliers</em>, ein TV-Zweiteiler aus den 90ern, dessen einziger Fehler die Umsetzung und sein Finale ist. <em>The Langoliers</em> ist nicht nur schlecht. Der Film&#8230;]]>
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			<p><object width="590" height="473"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/FhbrLjcAPw0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/FhbrLjcAPw0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="590" height="473"></embed></object></p>

<p>Für jede sehenswerte King-Verfilmung existiert auch mindestens ein total Absturz, so wie in diesem Fall <em>The Langoliers</em>, ein TV-Zweiteiler aus den 90ern, dessen einziger Fehler die Umsetzung und sein Finale ist. <em>The Langoliers</em> ist nicht nur schlecht. Der Film hält sich erstaunlich lang gekonnt am Leben, um am Ende jedoch einzubrechen. Skurille Verfilmung alle mal, allein dank der Besetzung.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/03/film-des-tages-the-langoliers#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>Being Erica</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 15:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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			<p>Die Suche nach einer guten Fernsehserie ist eine Geschichte voller Missverständnisse…oder so ähnlich. <em>Being Erica</em> ist ein Überlebender des Autorenstreiks amerikanischer Serien, woraufhin die Sender nach Importen suchten und in <em>Being Erica</em> einen kanadisches Juwel fanden, dass so auch seinen Weg in unsere Gefilde gefunden hat. Die Serie ist absolut nicht perfekt und musste sich auch noch nicht wirklich beweisen, denn bisher sind wenige Folgen bei uns im deutschen TV gelaufen. Was ich so bisher gesehen habe, lässt mich jedoch die DVD Box kaufen und jede neue Folge herbeisehen. <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=being+erica" title="YouTube - Being Erica">Being Erica</a> ist ein Experiment, was zu großen Teilen gelingt, aber der Reihe nach.</p>

<p><em>Being Erica</em> dreht sich um <em>Erica Strange</em>, jung, Single, jüdisch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Diese Vorzeichen legen die Basis für so ziemlich jede schlechte Fraunenserie der letzten Jahre, aber hier göhnen sich die Autoren etwas mehr Freiheiten, als die Serie zur Konsumorgie depressiver Neofeministen verkommen zu lassen. Das besondere Werkzeug der Serie ist <em>Dr. Tom</em>, personifizierte Lebenshilfe mit übersinnlichen Fähigkeiten, der <em>Being Erica</em> zu einem Hybrid aus <em>Bridget Jones</em> und <em>Zurück in die Zukunft</em> macht. Das Gimmick der Serie sind Zeitreisen der Protagonistin, in vergangene Momente. Sobald man diesen Köder geschluckt hat, funktioniert die Serie, nur muss man eben über diese kleine Schwelle des Zweifelns schreiten.</p>

<p>Das Format einer Folge ist immer ähnlich. Die Serie startet in der Gegenwart, wo unsere Heldin ein neues Problem auf sich zukommen sieht. Kurz bevor sie es meistern muss, reißt sie <em>Erica</em> aus der Gegenwart in die Vergangenheit, in der die Autoren fast immer gekonnt, das Problem der Gegenwart verlinken. Die Serie funktioniert auch deshalb, weil die Heldin immer alle Erfahrungen behält. <em>Erica Strange</em> ist zu jeder Zeit die gleiche Person. Der letzte Akt jeder Folge bringt wieder alle Zeitschienen auf Kurs und lässt die Heldin meist gestärkt ihre Gegenwartsproblem lösen.
Die starken Elemente überwiegen. <em>Erica</em> entspricht nicht dem typischen Modell einer weiblichen TV-Heldin und gibt insgesamt ein positives <a href="http://anmutunddemut.de/2011/02/15/be-more-like-the-man-you-were-made-to-be.html" title="Be more like the man you were made to be">Rollenmodell</a> ab.</p>

<p>Die großen Bögen der Handlung spannen sich um die Familie. Hier allerdings beginnt auch direkt ein großer Makel der Serie. Ganz in Tradition der synthetischen Fernsehfamilie, baut man auch hier auf klinisch konstruierte Strukturen. Um den Fokus auf die Beziehung der Mitglieder untereinander zu bekommen, existieren keine greifbaren Probleme, mit denen sich wirklich jeder Zuschauer identifizieren kann. Das einzige was die Familie bindet, ist der Tod einer Figur. Alle haben Geld, Freunde, sehen attraktiv aus und sind insgesamt sonst sorgenfrei. Realität sieht dann meist doch anders und sicherlich unangenehmer aus. Diesen Pfad verschließt die Serie komplett.</p>

<p>Für unsere Verhältnisse weniger zugänglich ist der religiöse Anteil an Themen. In jeder Folge lassen die Autoren einen wissen, wie sorgfältig das Judentum in ihrer Welt gepflegt wird. Das ist beachtenswert, aber verschließt die Serie für sicherlich einige Zuschauer. Welche sehr populäre TV-Serie behandelt Religion im großen Stil? Keine. Auch wenn <em>Being Erica</em> nicht mit dem Holzhammer im religiösen Stil daher kommt, so betonen die Autoren doch sehr oft was zählt. <em>Erica</em> bleibt nicht lang allein und bekommt dann auch einen Partner an die Seite, der direkt aus der Retorten-Schmiede des TV-Freunds zu kommen scheint und dessen einzige Aufgabe es ist mit blankem Oberkörper durchs Bild zu laufen.</p>

<h3>Seele und Herz</h3>

<p><em>Being Erica</em> ist trotz vieler kleiner Schwächen sehr empfehlenswert. Die Serie hat Herz und Substanz. Alles wirkt nicht einfach seelenlos dahingeschrieben. Das Gimmick bietet genug Freiheit, um aus dem Format auszubrechen. Hinzu kommt, dass fast alle Rückblicke der Figur in den 90er spielen und man hierbei sehr viele nostalgische Details präsentiert bekommt. Die Besetzung funktioniert, auch wenn die Hauptdarstellerin allen anderen die Show stiehlt. Was der Serie anzukreiden ist, sind nur kleine Makel. Erfrischend ist wie geschickt die Autoren mit Gimmick und Struktur umgehen. Man schaut nicht auf den Zuschauer herab, sondern legt Tiefe der Figuren Schritt für Schritt frei. Selbst Konflikte die gerade dazu auffordern sofort gelöst zu werden, pflegt man über viele Folgen. Es ist schwierig der Serie einen Stempel aufzudrücken, was heute die beste Auszeichnung für das Format Fernsehserie ist. Auch wenn <em>Being Erica</em> am Ende nur ein Zusammenwerfen fremder Ideen ist, so funktioniert das Endergebnis besser als erwartet. Ein tolles Format.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/02/being-erica#comments" title="6 Kommentare">6 Kommentare</a></p>
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