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	<title>coldheat.de - Oxymoron#1</title>
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	<description>Oxymoron#1</description>
	<pubDate>Thu, 24 May 2012 08:13:36 +0000</pubDate>
	
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		<title>Eine Weihnachtsgeschichte</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 04:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Dieses Jahr schließe ich mal mit einem längeren Weihnachtseintrag. Diese Weihnachten werden wieder anders. Vor wenigen Monaten ist mein zweiter Großvater verstorben, irgendwie lässt mich diese traurige Tatsache in Weihnachtsnostalgie schwelgen, in Erinnerungen baden, als sich ein kleiner Junge über&#8230;]]>
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	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/xmas-stories.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />		<p>Dieses Jahr schließe ich mal mit einem längeren Weihnachtseintrag. Diese Weihnachten werden wieder anders. Vor wenigen Monaten ist mein zweiter Großvater verstorben, irgendwie lässt mich diese traurige Tatsache in Weihnachtsnostalgie schwelgen, in Erinnerungen baden, als sich ein kleiner Junge über Bilderbuch-Weihnachten gefreut hat. Dies ist ein Fest für Kinder und wie schön waren meine ersten Weihnachten. Dass ich die <em>besten</em> mit schnöden Geschenke verbinde, ist ein glücklicher Umstand, auf diesem Teil des Planeten geboren sein zu dürfen.</p>

<p>Weihnachten war jedes Jahr ein Ritual, dass ganz früh am 24ten Dezember begann. Die Großeltern der väterlichen Seite wohnten weiter entfernt. Zu Weihnachten fuhr die ganze Familie zum Bahnhof, um die ersten Großeltern zu begrüßen. Die Details bleiben mir unvergessen. Die Winter waren wirklich immer <em>sehr</em> kalt, das Frühstück anschließend erwärmend. Zum Kaffee kamen Opa und Oma Nummer zwei vorbei. Ab 15 Uhr war ich nur noch am Fensterbrett sitzend zu finden, auf der verzweifelten Suche, einen Blick auf den Weihnachtsmann erhaschen zu können. Ich erinnere mich immer schreckliche Abdrücke vom Fensterbrett an den Unterarmen gehabt zu haben. Pünklich nach Kaffee und Stolle, durften die verpackten Schätze entdeckt werden.</p>

<h3>1988 - B zum M zum X</h3>

<p>In diesem Jahr hat mich mein Bruder in einem ganz schlechten Film geschleppt. <a href="http://www.coldheat.de/2010/11/film-des-tages-die-bmx-bande" title="Die BMX Bande">Die BXM Bande</a>. Danach wollte ich nur noch eines: ein BMX Fahrad. Nun waren das andere Zeiten und ein anderes Warenwirtschafftssystem. Es war unmöglich solch ein Produkt einfach so im Laden zu kaufen, was mir damals so noch nicht bewusst war, ich wollte nur einer der <em>BMX Bande</em> sein und dazu fehlte mir der einzig notwendige Gegenstand: das Rad.</p>

<p>Produktbeschaffung in der DDR funktionierte etwas anders. Nicht der direkte Kauf führte zum Erfolg, sondern Bekanntschafften und Tauschwirtschafft. Wer die richtigen Leute kannte und irgendwie selbst was zu bieten hatte, der kam an die Waare unter dem Ladentisch. Über den gleichen Weg kam 88 mein BMX Rad unter den Weihnachtsbaum, dass ich eigentlich noch zu klein dafür war, war unwichtige Nebensache. Meine Freude darüber bleibt unvergessen. Am nächsten Tag, bei arschkaltem Wetter gab es die erste Probefahrt. Näher komme ich dem Gott-Status wohl nie mehr. Dieses Rad zog vier mal mit um und hat seinen Spaßfaktor bis zum Schluss nie verloren.</p>

<h3>1989 Dinosaurier über alles</h3>

<p>Ende der 80er hatte die Industrie das geniale Konzept der Trickfilm-Spielzeug-Synergie perfektioniert. Man kreiert ein Franchise auf einer Zeichentrickserie im TV und Spielzeugen im Laden um die Ecke. Je zeitgemäßer, desto kurzweiliger, aber erfolgreicher. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dino_riders" title="Dino Riders">Dino Riders</a> war so eine geniale Marketing Idee. Dinosaurier mit Lasern. Oh <em>ja</em>. Entweder man war <em>Dino Riders</em> oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/M.A.S.K." title="M.A.S.K.">M.A.S.K.</a> Anhänger. Bei mir behielten am Ende die Dinosaurier die Oberhand. Die jeweils imposantesten Spielzeuge der Serie waren der <em>Brontosaurus</em> und der <em>T-Rex</em>. Am Ende war mir egal, welches der Monstren der Weihnachtsmann liefert.</p>

<p>Allein darüber zu schreiben lässt mich breit schmunzeln beim Gedanken an das Auspacken des riesigen <a href="http://www.dinoridersworld.com/Toys/Dinosaurs/Brontosaurus.html" title="M.A.S.K.">Brontosaurus</a>. Dies war der Höhepunkt meiner Spielzeugzeit. Ein Monster aus Plastik, dessen eigentliches Potential dann doch eher dürftig war. Eigentlich konnte das Biest nur brav rumstehen, aber im meiner Vorstellung erwachte das Stückchen Plastik regelmäßig zum Leben und lieferte sich einen epischen Kampf mit den Ruloniern. Ein letztes großes Aufleben des praktischen Spielzeugs, bevor die Elektronik die Oberhand gewinnen sollte, und Spielzeug für immer und ewig vom Videospiel abgelöst wurden.</p>

<h3>1995 SNES Überdosis</h3>

<p>1995 war das letzte große Jahr des <em>Super Nintendo</em>. Die <em>PlayStation</em> war als Import erhältlich aber viel zu teuer. Gleichzeitig konnte man bei Freunden das goldene Zeitalter des PCs miterleben. Aber auch dieser Traum sollte noch lange unerfüllt bleiben. Also bestand die Wunschliste ’95 aus vielen potentiellen letzten SNES Spielen. Dafür muss ich mir heute immer noch mal den Preis vor Augen führen. Während meine heutigen Spiele fast alle nur wenige Euro kosten, waren Module zu SNES Zeiten im Vergleich dazu surrealistisch bepreist. Die meisten Titel meiner Liste kosteten im örtlichen Konsumtempel 149,95 DM. Selbst heutige Sondereditionen kommen an diese Preise kaum heran. Am Ende brachte der Weihnachtsmann nicht nur einen, sondern gleich zwei Titel und beide aus der teuersten Preisregion. Autsch.</p>

<p>Bekommen habe ich das <em>GTA</em> und das <em>Modern Warfare</em> der 90er. Es gab tatsächlich einen Port von <em>Doom</em> für das SNES. Ebenso frisch war der dritte Teil der <em>Mortal Kombat</em> Serie. Zu diesem Zeitpunkt war keiner der Titel schon indiziert. Da saß ich nun mit zwei potentiell verbotenen, “erwachsenen”, überteurten Titeln. Welches zuerst zocken? Erste Welt Probleme der 90er. Die Ernüchterung für <em>Doom</em> setzte schnell ein. Toll, aber auf dem PC der Freunde sah das besser aus. <em>MK3</em> dagegen war ein Super Port und blieb die nächsten Tage im Schacht der Konsole stecken. Ich erinnere mich noch, als meine Großväter einen <em>Fatality</em> sahen und ich erklären musste, was grad passiert. Wunderschöne Erinnerungen, die ich mir dieses Jahr ganz gezielt wieder in Erinnerungen rufen werde. An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern ein schönes Weihnachstfest und ein gutes Ankommen in 2012.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/12/eine-weihnachtsgeschichte#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>Gamification bei Filmen</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2011/07/gamification-bei-filmen</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 10:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[<em>Gamification</em> ist ein tolles Business Kasper Schlagwort. Objektiv betrachtet besitzt es nur Negatives für den Konsumenten. Ein Effekt, der sich seit geraumer Zeit auch an einer völlig anderen Stelle beobachten lässt, denn <em>Gamification</em> hat wohl auch eine Bedeutung außerhalb des&#8230;]]>
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			<p><em>Gamification</em> ist ein tolles Business Kasper Schlagwort. Objektiv betrachtet besitzt es nur Negatives für den Konsumenten. Ein Effekt, der sich seit geraumer Zeit auch an einer völlig anderen Stelle beobachten lässt, denn <em>Gamification</em> hat wohl auch eine Bedeutung außerhalb des Synonyms Klickfalle.</p>

<p>Während Videospiele immer mehr wie Filme werden wollen, passen sich Filme ganz offenbar dem kleinen interaktiven Bruder an. Kommerziell ist das brilliant, denn wie bekommt man jene in den Kinosaal, die lieber ihre interaktiven Helden beobachten? Richtig, man bedient sich Videospiel-Elementen für den Kinosaal. Dies ist ein Trend, der ein sich Drehen im Kreis fürdert. Spiel kopiert Film, Film kopiert Spiel. Stillstand. <em>Star Wars Episode 2</em>. Die Actionsequenz in der Druiden-Fabrik. Praktisch 1:1 aus irgendeinem generischen Jump’n’Run kopiert.</p>

<p>Wieso auch nicht, schließlich haben ILM’s Trickkünstler für Jahre neidisch auf virtuelle Kameras in Spielen gelunscht. Dank moderner Tricktechnik, sind so Sequenzen vollständig aus Spielen kopiert worden. Verloren gegangen sind auch echte Gefahren. Wenn im vierten <em>Indiana Jones</em> die Protagonisten im Treibsand philosophieren, dann weil Autor, Regisseur, Darsteller und Zuschauer wissen, dass zu keiner Zeit eine echte Gefahr besteht. Den imaginären <em>Continue</em> Button überspringt man einfach.</p>

<p>Wegrationalisiert sind auch echte Emotionen. Wenn Schauspieler nur noch in grünen Boxen auf nicht-existierende Gefahren reagieren müssen, dann baut sich hier ein <em>Uncanny Valley</em> auf, dass einfach nicht mehr zu ignorieren ist. Im Falle von <em>Indiana Jones</em> wirkt sich das in ewig lachende oder völlig überspielende Darsteller aus. Langfristig geht dem Medium Film hier sehr viel verloren. Wenn Darstellern in Horror-Filmen von echten Trickeffekten besudelt werden, dann reagieren sie einfach anders als bei CGI-Blut.</p>

<p>Dass besonders die so technik-afinen Macher hier dem Trend voraus sind, ist kein Zufall. Lucasfilm hat früh ein eigenes Studio zur Spielentwicklung gegründet. Spielberg hatte mit Dreamworks auch eine Spielbude. Trickeffekt im Film und Engine im Spiel nähern sich mehr und mehr einer einzigen Lösung an. Dreck wie <em>Transformers</em> zielt dabei ganz gezielt auf die <em>PlayStation</em> Generation. Die Mischung aus nicht vorhandener Tiefe und “Große Jungs mit Spielzeug-Ästhethik”, ist das perfekte Equivalent zu einem <em>Call of Duty</em>. Wenn es mit diesem Tempo weitergeht, dann sind beide Medien irgendwann nur noch ein lauter auf Knopfdruck erscheinender, kurzer Endorphin-Ausstoß. In diesem Sinne:</p>

<p><object width="590" height="366" data="http://www.youtube.com/v/QKLUtrXsXhU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QKLUtrXsXhU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" />
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</object></p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/07/gamification-bei-filmen#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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		<title>Dosierung</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 14:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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			<p>Gestern habe ich bei Google+ einen <a href="http://plus.google.com/118184049347414893960/posts/JQ81vNckaaH" title="Screenshot">Screenshot</a> veröffentlicht und bei <a href="http://anmutunddemut.de/2011/07/12/unerwartetes-und-ueberraschendes.html" title="Unerwartetes">Ben_</a> lamentiert, welch schreckliche Ablenkung soziale Webseiten seien. Am Ende kommt heraus, dass auch ich nachgelassen habe, was neue Inhalte im Weblog betrifft. Hierzu möchte ich ein paar Sätze schreiben. Primärer Grund für die geringe Rate neuer Artikel ist mein normales Tagesgeschäfft. Mein derzeitiger Job verlangt dann doch etwas mehr Energie, als der vorherige. Wenn ich am Ende des Tages die Wohnungstür hinter mir schließe, dann sinkt die Motivation für weiteres HTML/CSS/Javaskript in negative Bereiche. Selbst an Wochenende ist es nicht viel besser.</p>

<p>Die Gründe dafür sind (noch) kein Thema für den Blog. Läuft der private Rechner dann mal, dann zum puren Konsum. Das gefällt mir selber wenig, ist aber nun einmal der aktuelle Status. Deshalb mag ich <em>Film des Tages</em> so sehr. Es kostet wenige Minuten und schafft mir selber eine äußerst wertvolle Liste für die Seite. Aktuell ist es auch jene Art Inhalt, die ich selber lesen möchte.</p>

<p>Ein zweiter Grund, ist vielleicht noch entscheindender. Es mag nicht den Anschein machen, aber in vielen aufwändigeren Artikeln, stecken einige Stunden Arbeit. Mein persönlicher Anspruch ist einfach sehr hoch. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann verwerfe ich auch mal Artikel, die 90% der Erwartungen erfüllen. Ein kleiner Einblock zum aktuell entstehenden Artikel. Den Text habe ich in drei Sitzungen geschrieben. Mittlerweile ist er mir immer noch zu lang und wird wahrscheinlich nochmal gekürzt werden.</p>

<p>Mehr Zeit frisst die Gestaltung. Der Vorsatz ist immer, etwas <em>wirklich</em> Neues zu schaffen. Entweder geht es von einer festen Idee aus, oder ich muss diese erst finden. Beispiel zwei: es existiert ein quasi fertiger Artikel zu <em>Aliens</em>, aber ich finde einfach kein ordentliches Bildmaterial und so bleibt alles auf Halde liegen. Bei <em>Terminator 2</em> habe ich nach Bildern und Ideen gesucht. Alles nur so halbwegs zufriedenstellend und das Ergebnis, sind vier völlig verschiedene, praktisch im Browser funktionierende Entwürfe, die bisher alle Sackgassen sind:</p>

<p><img class="lrgimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/t2-concepts.jpg" alt="Entwürfe Terminator 2 Artikel" /></p>

<p>Ich glaube nicht, dass ich so schnell hier wieder zur quantitativen Hochform finden werde. Ich blogge nicht über Tagesthemen, über nichts Persönliches und auch nicht mehr über Technologien. Da bleibt am Ende des Tages nicht mehr viel und deshalb, müssen die wenigen Schüsse sitzen. Ein guter Blogartikel ist wie ein lang erwartetes und seltenes Geschenk. Alles andere ist Rauschen und dafür existieren genug Alternativen zu dieser Seite. Weniger ist manchmal auch inhaltlich am Ende mehr. Würde ich gern wieder mehr bloggen? Ja. Werde ich Klasse der Masse opfern? Nein.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/07/dosierung#comments" title="3 Kommentare">3 Kommentare</a></p>
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		<title>Häppchen Konsum</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2011/04/happchen-konsum</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 09:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Ich gestehe. Auch ich bin nicht immun. Meine Aufmerksamkeitsspanne für alles Digitale schrumpft in einem mir Angst machenden Tempo. Sich über mehrere DVD-Boxen erstreckende Serien? Furchtbar. Video-/Computerspiele? Ab Spielstunde 10 setzt der Horror ein. Ich finde es schade, aber es&#8230;]]>
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			<p>Ich gestehe. Auch ich bin nicht immun. Meine Aufmerksamkeitsspanne für alles Digitale schrumpft in einem mir Angst machenden Tempo. Sich über mehrere DVD-Boxen erstreckende Serien? Furchtbar. Video-/Computerspiele? Ab Spielstunde 10 setzt der Horror ein. Ich finde es schade, aber es ist Zeitgeist, sich aus allem Medialen die Rosinen zu picken. Was war das mal für ein Spaß. Videospiel geschenkt bekommen und die folgenden Wochen damit verbracht einem Abspann entgegen zu fiebern, in einer Zeit, als ein <em>Abspann</em> scrollender Pixelfont aus einem 320x240 und 16-farbigem Pixelbild bestand. Wenn ich stolz einen Titel abschließen wollte, musste ich ohne gamefaqs.com oder youtube.com selbst ran. Was für eine heute antik wirkende Zeit?!</p>

<p>Ich habe es versucht und mein Lieblingsmedium Film schütze ich auch noch, aber beim Rest ist es unmöglich geworden, die alte Art des Konsums weiterzuführen. Auch auf die Gefahr hin, durch unseren <em>Häppchen Konsum</em> so wichtigen Kontext zu verlieren, ist es eine Frage der Bequemlichkeit und Zeit. Nebenbei habe ich auch <a href="http://www.coldheat.de/tag/world-of-warcraft" title="Archiv - World of Warcraft">World of Warcraft</a> erstmal aufgegeben. Nicht weil ich keinen Spaß mehr hatte, aber die Zeit bis zum Endorphin ausschütendem Glücksmoment dauerte länger und länger. Mir tut es auch hier leid, aber mein so geliebtes altes MMORPG Konzept hat sich überlebt - auch weil die Zielgruppe so nicht mehr existiert. Ich bin nicht der einzige, der sich sein Stück Kuchen nicht mehr aufwendig erspielen möchte. Mir reichen momenten kleine Krümel, die allerdings eben nicht mehr so lange binden.</p>

<h3>Bon Appetit</h3>

<p>Ich möchte nicht Intensität und Tiefe gegen Vielfalt abwägen, aber heute sehe ich eine so dermaßen gigantische Masse neuer Angebote bei Film, Fernsehen, Spielen, Musik und Büchern, dass Vielfalt am Ende langsam den Sieg erringt. Momentan bin ich bei mindestens fünf neuen Filmen die Woche. Viel davon im Fernsehen und auch hier ist hat “nur Durchschnitt” es schwer, mich für mehr als die magische 60 Minuten Marke zu fesseln. Bücher sind hier die letzte Bastion der langfristig gebündelten Aufmerksamkeitsspanne. Aber hier bin ich weg von Fiktion oder Sachbuch un am Ende bei Biografien gelandet. Sowas funktioniert auch in winzigsten Frühstückstisch Häppchen über Wochen hinweg. Beim Buch habe ich nicht das Gefühl etwas zu verpassen. Das Buch ist dann doch ein völlig zeitloses Medium. Hier werde ich nicht von Marketing in die Enge gedrängt, um ja nicht das neueste Produkt zu verpassen.</p>

<p>Am Ende sehe ich die Veränderungen beim Medienkonsum mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Mehr Vielfalt ist immer gut. Auf der anderen Seite werden einzelnde Werke nie mehr den Einfluss haben, wie es vor vielen Jahren der Fall war. Alle neuen <em>Star Wars</em> oder <em>Herr der Ringe</em> sind lauwarme Kopien, die vom nächsten Abklatsch zwei Wochen später aus dem Gedächtnis verdrängt werden. Sämtliche Medienindustrien geben einzelnen Ideen keine Zeit mehr sich zu entwickeln und ich als Konsumen gebe einzelnen Werken auch leider weniger und weniger Zeit sich bei mir zu beweisen. Momentan ist dies ein Prozess, dem ich mich leider nicht mehr entziehen kann. Rosinenpicken der Häppchen. Eigentlich keine so schlechte neue Zeit?</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/04/happchen-konsum#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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		<title>Angst sitzt neben mir</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2011/04/angst-sitzt-neben-mir</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 19:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[So langsam komme ich in die Phase, wo ich meinen Geschmack für Medien etwas genauer beleuchte. Horror-Filme zum Beispiel. Wieso erfreue ich mich - mitlerweile zwar weniger, aber immer noch - an so eigentlich furchtbaren Bildern und Themen? Ich glaube&#8230;]]>
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	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/angst.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />		<p>So langsam komme ich in die Phase, wo ich meinen Geschmack für Medien etwas genauer beleuchte. Horror-Filme zum Beispiel. Wieso erfreue ich mich - mitlerweile zwar weniger, aber immer noch - an so eigentlich furchtbaren Bildern und Themen? Ich glaube meine persönliche Wurzel des Bösen gefunden zu haben. Dafür muss ich ein paar Jahre in die Vergangenheit reisen. Film als Medium existierte für mich praktisch bis zu meinem neunten Lebensjahr nicht wirklich. Den einzigen Film den ich bis dahin bewusst wahrgenommen hatte war <a href="http://www.coldheat.de/et" title="E.T.">E.T.</a>. Danach kommt lange Zeit nichts und dann ab 1990 die moderne Erfindung des West-Fernsehens und der VHS-Kassette. Es sind drei Filme, die sich teils traumatisch ins Gedächtnis gebrannt haben, die aber heute zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählen.</p>

<p>Die Geschichte ist bei allen ähnlich. Ich durfte immer nur den Anfang schauen und musste anschließend so tun, als ob ich schlafen gehen würde. In Warheit lauschte ich den Tönen von nebenan und die Bilder dazu kreierte die eigene Fantasie. Die drei Filme? <a href="http://www.coldheat.de/jaws" title="Jaws">Der weiße Hai</a>, <a href="http://www.coldheat.de/alien-quadrilogy" title="Alien Quadrilogy">Alien</a> und <em>Aliens</em>. Besonders letztere haben beide ihre Schlüsselszenen in der ersten Hälfte. Wahrscheinlich war es auch das Nicht-Wissen was da noch kommen mag, Fakt ist in beiden Fällen wurde ich nach der <em>Chestburster</em> Szene in die Heia geschickt, wo der wahre Horror erst anfing. Ich wünschte mir gern diesen ersten Moment zurück, als Filme noch pure Magie wahren und es keine Trickeffekte gab, sondern nur die verfilmte unantastbare Realität. Ich hab in dieser Nacht kein Auge zugemacht. Zu intensiv war der Film, der sich weiter im Kopf abspielte.</p>

<h3>Scary Movies</h3>

<p>Von jenen Momenten an, war ich fasziniert von dem was ich später als Horror Genre in seiner ganzen Pracht kennen lernte und es war nicht immer einfach in der Hochburg der VHS-Zensur, seinen Horror Horizont zu erweitern. Letztendlich kam man aber immer an die <em>Tanz der Teufel</em> oder die <em>Zombies im Kaufhaus</em> heran. Heute lässt mein Geschmack für das Makabere, das Unheimliche, das Blutige und das Wiederwertige dann doch langsam nach. Zu transparent ist nicht nur das Genre, sondern auch das Medium geworden. Horror ist ein einziger großer Zaubertrick, dessen Wirkung verschwindet sobald man unter das dunkle Tuch schaut. Ich finde es trotzdem spannend, wie dieses Genre primär ein Demografie junger männlicher Zuschauer <em>und</em> Macher fesselt. Alle großen Namen haben sich die Hände in Kunstblut dreckig gemacht. Besonders heute regieren die ehemaigen VHS-Könige der Schund-Ära.</p>

<p>Bei Videospielen ist ein ähnlicher Effekt zu beobachten, nur verfliegt seine Wirkung hier noch schneller. Das erste Spiel, dass mir wirklich Angst bereitet hat, war <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gqv9BqJMhww" title="YouTube - Xenomorph Gameplay">Xenomorph</a> ein 16-Bit <em>Dungeon Master</em> Klon. Spiele waren damals noch schwierig und Fehler wurden bestraft. Dazu kam diese krude Präsentation und ein ins Mark gehender Sound-Effekt, sobald das virtuelle Ich Schaden nahm. Eine der berühmten ersten intensiven Erfahrungen. Ich hasse und liebe diesen Titel. Horror funktioniert bei Spielen aus vielen Gründen sehr eingeschränkt. Titel sind zu lang, Mechaniken zu repetativ und “Grusel” meist nur ein Randeffekt von aufgesetztem Ressourcenmangel. Wobei… das erste <em>Silent Hill</em> war ziemlich harter Tobak, besonders der Anfang in der Schule. Das es aber immer anders geht zeigt der Indie-Titel <em>Amnesia: The Dark Descent</em>. Der Trick hier ist ein einziger, der aber so gut funktioniert, dass er das Spiel trägt. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mZ1zRSiKqG4" title="YouTube - Amnesia Gameplay">Amnesia</a> ist eine der wenigen modernen Horror Erfahrungen, denen ich mich verweigern muss. Der Titel ist teilweise zu intensiv für mich. Bravo und absolute Kaufempfehlung.</p>

<p>Am Ende habe ich aber noch immer nicht wirklich die Frage beantwortet, worin die Faszination besteht, sich durch künstlich künstlich erzeugte “Angst” zu unterhalten. Ist es das Fehlen echter Angstzustände in der modernen Gesellschaft? Davon gehe ich aus. Ähnlich lässt sich auch der Siegeszug von Gewalt insgesamt als Unterhaltungsform erklären. Horror ist wie Pornografie pures Medienprodukt. Vielleicht alle Generationen mal bekommt das Genre einen Hauch von Kunst verpasst bekommt. Gleichzeitig ist Horror aber völlig zeitlos erfolgreich. Ein Dauerbrenner, funktioniert bei jeder neuen Generation…bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Am Ende ist bei mir auch ein neues Medium schuld am Niedergang dieses Genres. Das Internet brachte soviel echten Horror mit sich, wie es eine Dekade VHS und DVD nicht mal im Ansatz geschafft haben. Es wird Zeit vom Grusel langsam, aber wirklich ganz langsam Abschied zu nehmen. Mal schauen was danach kommt.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/04/angst-sitzt-neben-mir#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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		<title>falsch, falscher, am falschesten</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 12:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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  Der Deutsche Journalisten-Verband hat Verleger und Politik zu einer konzertierten Aktion mit den Urhebern gegenüber dem Monopolisten Google aufgefordert. Vor dem Hintergrund der wachsenden Meinungsmacht von Google seien gesetzliche Regelungen dringend nötig, forderte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Der Gesetzgeber muss</blockquote>&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
			<blockquote>
  <p>Der Deutsche Journalisten-Verband hat Verleger und Politik zu einer konzertierten Aktion mit den Urhebern gegenüber dem Monopolisten Google aufgefordert. Vor dem Hintergrund der wachsenden Meinungsmacht von Google seien gesetzliche Regelungen dringend nötig, forderte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Der Gesetzgeber muss einerseits der Gratis-Kultur des Internets zu Gunsten der Urheber einen wirksamen Riegel vorschieben und andererseits die Befugnisse des Bundeskartellamtes so ausweiten, dass die Behörde Meinungsmonopole im Internet verhindern kann.“ 
  Google verharmlose sein wachsendes Monopol in den Medienmärkten, kritisierte Konken. „Die Firma vereinigt in bisher nie gekannter Weise Funktionen als Anbieter von Betriebssystemen für Computer und Handys, Internetsuchdiensten, Inhalten wie komplett digitalisierten Büchern sowie ganz besonders auch die Anzeigenvermittlung. Hier droht ein Monopol mit nie gekannter Meinungsmacht.“ Es sei nicht hinnehmbar, dass die Urheber ohne Zustimmung ihre Werke Google zu dessen kommerziellen Zwecken überließen.</p>
</blockquote>

<p><a href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M5da369da453.0.html" title="">Hierfür</a> eine passende Analogie zu finden, dürfte nicht schwer sein. Man stelle sich vor, der Junkie gehe juristisch gegen den Drogendealer vor, mit der Argumentation seine Drogen seien süchtig machend. Langsam sinkt das Thema auf Kindergarten-Niveau. “Nein Fritz hat mich zuerst gehauen!” “Stimmt nicht Max war der Böse!”.</p>

<p>Wieviele Jahre sehen wir das Internet nun offiziell im Fokus der Massen? 10 Jahre vielleicht? Seitdem sollte man gelernt haben, dass man seine Seele nicht an den Teufel verkaufen und damit nur profitieren kann. Ich erwarte ja garnicht, dass die Generation Notizblock-Recherche ein komplexes System wie das Internet oder Google im Speziellen objektiv durchschauen kann. Das kann außer Google sicherlich niemand.</p>

<p><span id="more-2229"></span></p>

<p>Aber man sollte 2009 doch verstanden haben, dass man mit dem Produkt Information an sich, kein Geld mehr verdienen kann, auch nicht wenn man den Staat oder die Zensur zur Hilfe ruft. Das Produkt Information ist online wertlos. Wert besitzt wer davon überzeugen kann, die Information übermitteln zu dürfen - das Konzept iPod. Für Urheber in welcher Form auch immer, mag das ein schrecklicher Gedanke sein, aber es ist Realität. Überleben tun nicht die Stärkeren, sondern die Anpassungsfähigsten. Hier passt sich niemand an, sondern versucht sich mit Hilfe der Politik zu stärken, statt sich anzupassen. Erst empört man sich über Chinas virtuelle Mauer und nun möchte man um sich selbst auch eine gebaut bekommen, aber mit absoluter Kontrolle wer drüber weg steigen darf.</p>

<p>Ich erwarte ja auch nicht, dass man <a href="http://www.coldheat.de/archiv/category/games" title="Kategorie Archiv - Games"><em>mein</em> Medium</a> versteht, aber in jenem wo man Geld verdienen möchte, sollte man eine gewisse Grundlagenforschung betreiben, denn dann wäre man vor 10 Jahren schon über <a href="http://googlepolicyeurope.blogspot.com/2009/07/working-with-news-publishers.html" title="Haha"><em>User-agent: * Disallow</em> </a> gestolpert worden. So hat man die Hausaufgaben nicht gemacht und möchte nun vom Direktor, die 6 auf dem Zeugnis in eine 1 umschreiben lassen. Schlecht bleibt schlecht, ob staatlich geschützt oder nicht.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2009/07/falsch-falscher-am-falschesten#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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		<title>Score this! Die Fabel vom Bewerten von Spielen</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2009/01/score-this-die-fabel-vom-bewerten-von-spielen</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/2009/01/score-this-die-fabel-vom-bewerten-von-spielen#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 14:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Die Bewertung von Computer- und Videospielen ist und wird ein ewiges Thema bleiben. <a href="http://www.marctv.de/blog/2009/01/29/spielspass-bewertung/" title="Spielspaß Bewertung">Marc versucht</a> den Sinn dieser kleinen Ziffern zu finden, die immer als fixes Urteil gelten sollen. Das Medium möchte sich immer als reif und&#8230;]]>
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	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/scorethis.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />		<p>Die Bewertung von Computer- und Videospielen ist und wird ein ewiges Thema bleiben. <a href="http://www.marctv.de/blog/2009/01/29/spielspass-bewertung/" title="Spielspaß Bewertung">Marc versucht</a> den Sinn dieser kleinen Ziffern zu finden, die immer als fixes Urteil gelten sollen. Das Medium möchte sich immer als reif und konkurrenzfähig zu anderen Medien positionieren. Es beansprucht sogar den Titel <em>Kunst</em> für sich und dennoch schafft man es offenbar immer noch nicht, auf lustige Zahlenspiele zu verzichten, um sein Produkt der Zielgruppe anzubidern.</p>

<p>Ich kenne kein Buch das eine 84% Wertung bekommen hat, oder einen Film mit 7 von 10 Punkten in der Optik. Alles sinnlose Zahlenspielerein aus der Zeit als nur Nerds und Geeks das Medium pflegten, denen Zahlen angenehmer waren als das normale Wort. Nun sind wir 20 Jahre darüber hinaus und es wäre Zeit, dieses antiquirte Bewerungssystem zu verabschieden.</p>

<p>Nicht nur, dass ein zu abgestuftes System unglaubwürdig ist, die Vielfalt bei Genres und Zielgruppe macht es unmöglich wirklich objektiv zu bewerten. Der Kritiker, der jedes Genre dieses Mediums versteht und mag, kann nicht existieren. Redaktionen weltweit besetzen seit Jahren jenes Genre mit dem entsprechenden Tester, der sich darin auskennt und somit automatisch dieses einem anderen Genre vorzieht. Ich möchte gern mal einen US-Redakteur ein neues Fifa-Spiel bewerten sehen, oder einem deutschen Redakteur eine Cricket-Simulation. Wir wissen alle wie objektiv sowas sein kann, um dann in 37,49% Wertungen zu resultieren.</p>

<p>Zweifellos sind die aktuellen Bewertungssysteme noch von Relevanz, aber sie werden nie mehr <em>wirklich</em> wichtig sein, auch wenn große Publisher gerne ihren Metacritic-Score als Schwanzverlängerung sehen. Eine Zahl unter einem Screenshot garniert mit 500 Wörtern ist nur noch genau das: Zeichen auf Papier, Pixel auf dem Screen. Relevanter ist heute im vernetzten Zeitalter die Mund zu Mund Propaganda.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2009/01/score-this-die-fabel-vom-bewerten-von-spielen#comments" title="7 Kommentare">7 Kommentare</a></p>
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		<title>der Freitagseintrag</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2008/12/der-freitagseintrag</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/2008/12/der-freitagseintrag#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 16:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Wenige Updates sind ein Zeichen für weniger Zeit zum Bloggen. Das übliche Jahresendchaos ist nun voll da. Die Freizeit geht derzeit für viele Spiele drauf. Ansonsten finde ich auch die Themenlage aktuell zu monoton. Ich habe keine Lust UI-Änderungen bei&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
			<p>Wenige Updates sind ein Zeichen für weniger Zeit zum Bloggen. Das übliche Jahresendchaos ist nun voll da. Die Freizeit geht derzeit für viele Spiele drauf. Ansonsten finde ich auch die Themenlage aktuell zu monoton. Ich habe keine Lust UI-Änderungen bei Google-Diensten zu bloggen. Auch die Endzeitstimmung passt als Thema für mich nicht. Die Wertekanondiskussion muss man jetzt nicht im Wort totschlagen, da bleibt uns noch genug Zeit im nächsten Jahr. Die einzig wirklich interessante Geschichte der letzten Woche, war die Markierung von <em>Facebook</em> als Malware-Site auf diversen Browsern. Für mich als Thema an sich gestorben, weil zu wenig brauchbare Informationen darüber öffentlich wurden. Als Thema dennoch gut, weil es zeigt, wie sensibel Website noch immer sein können. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Denial-of-service_attack" title="Denial-of-service attack">DDoS</a> war gestern, Malware-Hoax ist heute.</p>

<p><a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/09/sieben.php" title="Sieben">Sieben</a> entwickelt sich langsam und damit auch die ersten Fehler. Es ist sehr anspruchsvoll eine Website zu entwerfen, deren Häufigkeit und Umfang der Inhalte so stark variiert wie hier. Einige tolle Sachen funktionieren nur eingeschränkt, wenn es wenig zu veröffentlichen gibt. Somit sind einige Ansätze schon zurückgeschraubt und das Grundkonzept lautet erstmal nur noch eine lebendigere Startseite zu finden, deren Features sich auch in tieferen Ebenen sinnvoll verwenden lassen.</p>

<h3>Lich King Blues</h3>

<p>WoW macht derzeit offline irgendwie mehr Spaß als online, was keine Kritik sein soll. Mein Enhancement-Shaman ist wieder an einem Punkt, bei dem die Wahl der Gear wieder ein zentrales Element darstellt. Ein Makel der Klasse ist eine vielleicht sogar unnöttige Komplexität im System der Statuswerte. Die Leistung eines Enhancement-Shaman wird von zu vielen, zu unterschiedlichen Werten beeinflusst. In einem klassischen RPG (Einzelspieler, Offline) erhöht meist 1, maximal 2 Werte den Schaden eines Nahkämpfers. WoW ist hier dann doch etwas komplexer und bei einem Enhancement-Shaman sind es nicht weniger als 7 Werte, die gekonnt balanciert werden möchten. Hinzu kommt zusätzlich noch die Hürde, dass einige dieser Werte wichtiger als andere sind, so wichtig, dass eine gute Performance erst möglich ist, wenn diese Werte eine bestimmte Höhe erreichen. Klingt alles kompliziert und ist es auch, aber darin liegt für mich ein großer Wert des Spiels. “Easy to learn, hard to master” wird hier wieder eindrucksvoll demonstriert.</p>

<p><span id="more-1158"></span></p>

<p>Mittlerweile ist Level 80 erreicht (letzten Dienstag um genau zu sein) und WoW verfällt langsam wieder in die normale Routine, was ich noch zu verhindern versuche. Ich habe noch einige leere Quest-Zonen, die immmer wieder Abwechslung vom Instanz-Alltag bieten. Mittlerweile sind auch die ersten Heroischen Instanzen gespielt. Bei einigen gab es nach dem letzten Boss teilweise bis zu 3 Achievements, weil ich einige Instanzen überhaupt zum ersten Mal besucht habe und dann gleich in der heroischen Version und gleich mit einigen “Trick”-Achievements, was die Bosse betrifft. Mit einer guten Gruppe ist WoW wirklich einfach, mit einer schlechten wirklich schwer. Mehr gibt es nicht zu sagen.</p>

<p>Meine Raidgruppe arbeitet munter an ihrer ersten Naxxramas-Schritten in der 10er Version. Im neuen Jahr sollten dann die ersten 25er starten. Wir haben einige Familien im Raid, denen man nicht ein schnelles Level abverlangen kann, schon garnicht zur Weihnachtszeit. Die ersten 10er scheint die Führung auch mit dann doch teilweise <em>sehr</em> optimierten Setups anzugehen, weshalb mein Shaman erstmal die Bank drückt. Dass man dafür auch <a href="http://www.wowhead.com/?item=39194" title="Rusted-Link Spiked Gauntlets">belohnt</a> werden kann, finde ich super.</p>

<p>Der Shaman ist einen Heroic-Loot davon entfernt, fertig für die ersten Raids zu sein. Als Draenei hat man den Luxus weniger Hit-Rating zu benötigen. Glücklicherweise dropt dieses Item in einer der besten 5er-Instanzen: <em>Utgarde Pinacle</em>. Die Choke-Point-Passage vor dem dritten Boss ist sehr unterhaltsam und immer wieder spannend zu spielen. Hier kann man besonders einen Heiler auf Herz und Nieren prüfen.</p>

<p>Zuviel möchte und kann ich zu <em>Lich King</em> auch nicht sagen, denn es ist offensichtlich, dass wir momentan alle einen echten Beta-Test spielen, was Class-, Item- und Content-Balance angeht. Besonders die offiziellen Foren sind voll von “meine Klasse ist so schlecht, gebt mir Buffs!” oder “diese Klasse ist so overpowered, nerfed sie endlich!”. Man spürt förmlich wie Blizzard derzeit auf Daten wartet, um den ersten Pacht zu komplettieren. Bald geht die erste Arena Season los. Wenige Wochen später, darf man auf die ersten Nerf- und Buff-Ankündigungen warten. Ich schätze wir sehen Ende Januar den Testserver-Patch mit einem Release im frühen März. Wohlgemerkt ist dies nur der erste Balance-Patch, man darf hier keinen neuen Content erwarten, sondern nur Hunter-Nerfs. Naja nicht nur, aber primär diese ;P</p>

<p>Apropos, wer wirklich brauchbare erste Anzeichen für WoW’s aktuelle Balance haben möchte, der schaue bei <a href="http://armory-musings.appspot.com/reports" title="Armory Musings">Armory Musings</a> vorbei. Diese Seite ist wieder da und aktualisiert nun täglich. Da sollte jeder mal reinschauen, man sieht exakt welche Specs funktionieren, was overpowered und was zu schwach ist. Interessant sind die Daten für Hunter, Shaman und Paladin. Man vergleiche die Popularität der Specs einmal mit den Daten vom <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2007/08/statistiken-ueber-talentverteilung-aller-klassen.php" title="Statistiken über Talent-Verteilung aller Klassen">August 2007</a>. Da hat sich einiges getan.</p>

<p>Kleiner Hinweis noch zum Thema Class-Balance und derer, die sie bei Blizzard formen sollen. Der ganz klar wertvollste <a href="http://jadefury.blogspot.com/" title="Jadefury's Death Knight Blog"><em>Lich King</em> Beta-Spieler</a> ist nicht mehr nur ein Spieler, sondern nun ein Entwickler bei Blizzard, vermutlich sogar für WoW. Er fügt sich somit ein, in die Reihe ehemaliger Spieler ohne Entwicklererfahrung, die nun das populärste und erfolgreichste Spiel weltweit entwickeln. Diese Strategie von Blizzard Entwickler zu finden, spricht Bände über ihre Firmenphilosophie.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2008/12/der-freitagseintrag#comments" title="5 Kommentare">5 Kommentare</a></p>
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		<item>
		<title>Viel Dampf um Nichts? Google möchte angeblich Valve kaufen</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2008/09/viel-dampf-um-nichts-google-moechte-angeblich-valve-kaufen</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 14:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Google scheint angeblich jeden Augenblick Valve in sein Imperium <a href="http://www.theinquirer.net/gb/inquirer/news/2008/09/17/google-valve" title="Google to buy Valve">eingliedern zu wollen</a>. Die Meldung scheint ein Gerücht von der GDC (Entwicklerkonferenz) zu sein. Google und ein PC-Spiele-Entwickler? Wozu das? <a href="http://store.steampowered.com/" title="Steam">Steam</a> ist eine Distributionsplattform&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
			<p>Google scheint angeblich jeden Augenblick Valve in sein Imperium <a href="http://www.theinquirer.net/gb/inquirer/news/2008/09/17/google-valve" title="Google to buy Valve">eingliedern zu wollen</a>. Die Meldung scheint ein Gerücht von der GDC (Entwicklerkonferenz) zu sein. Google und ein PC-Spiele-Entwickler? Wozu das? <a href="http://store.steampowered.com/" title="Steam">Steam</a> ist eine Distributionsplattform für Software und Medien und damit vom Funktionsumfang gesehen, ein  recht gut aufgestelltes Monopol. Mehr und mehr etablierte Studios, die leicht selbst ein Steam betreiben könnten, setzen auf <a href="http://www.valvesoftware.com/" title="Valve">Valve</a> und ihre schon funktionierende Lösung.</p>

<p>Valve hat da ein unglaublich wertvolles Produkt in den Händen. Steam umfasst nicht nur den Vertrieb von Software und Medien per Download. An Steam hängen weitere Tools. Das Schlagwort Social Network sei hier erwähnt. Viel wichtiger für Google sind jedoch die Randfunktionen beim Spielen der Software.</p>

<p>Es ist bekannt, dass Google auch in Spielen werben möchte. Steam bietet hierfür die einfachste Lösung. Steam überblendet schon jetzt (wenn erwünscht) ein Spiel mit wichtigen Nachrichten (wenn zum Beispiel ein Freund online ist, und was er gerade zockt). Hiermit Google-Werbung zu platzieren, wäre schon jetzt ein Leichtes. Steam sammelt darüber hinaus wertvolle Daten, exakt was Google für die Werbung benötigt.</p>

<p>Wenn Google den besten Eintritt in diesen Markt haben möchte, dann bietet Steam hier schlicht die beste Option. Ein <em>Google-Valve</em> wäre sinnvoll und schaut man sich die Philosohpien beider Firmen an, so entdeckt man auch dort Parallelen. Ein Kauf wäre somit nicht abwegig, käme aber meiner Meinung nach etwas zu früh. Steam braucht noch 2 oder 3 Jahre, um im PC-Sektor den Erwerb von Software per Download noch weiter voran zu treiben. Digitaler Vertrieb steckt noch in den Kinderschuhen. Ein tolles Gerücht ist es aber definitiv.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2008/09/viel-dampf-um-nichts-google-moechte-angeblich-valve-kaufen#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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		<item>
		<title>Mal eine WordPress-Frage</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2008/09/mal-eine-wordpress-frage</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/2008/09/mal-eine-wordpress-frage#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 10:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

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		<![CDATA[Ich brauche mal Hilfe bei WordPress, Google kann mir keine brauchbares Antwort liefern. Ich möchte mein Archiv nochmal ändern. Hierzu brauche ich eine passende HTML-Struktur und diese aus WP zu quetschen, entpuppt sich als Problem.

Einfach ausgedrückt, benötige ich logische&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
			<p>Ich brauche mal Hilfe bei WordPress, Google kann mir keine brauchbares Antwort liefern. Ich möchte mein Archiv nochmal ändern. Hierzu brauche ich eine passende HTML-Struktur und diese aus WP zu quetschen, entpuppt sich als Problem.</p>

<p>Einfach ausgedrückt, benötige ich logische (separate) HTML-Elemente für eine Ordnung aller Artikel nach Jahren <em>und</em> Monaten. Momentan bekomme ich nur <a href="http://www.coldheat.de/test" title="Test-Seite">eine lange Liste</a>, die sämtliche Artikel nach Datum in die entsprechenden Monate ordnet. Damit bekomme ich aber bisher keine separate Liste für jedes einzelne Jahr. Solch eine Liste möchte ich für jedes Jahr separat, ohne dafür manuell jede Jahreszahl hart als fixe String-Variable zu nutzen. Ungefähr sowas möchte ich erreichen. Es müssen nicht unbedingt Lisen sein. Kernpunkt ist, dass ich eine quasi doppelte Einordnung für jeden Artikel benötige. Einmal für den Monat und für das Jahr.</p>

<pre>
2008
    - Januar
    - Februar
        - Artikel 1
        - Artikel 2
        - Artikel 3
        - ...
    - März
    - ...
    
2007
    - Januar
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        - ...
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2006
    - Januar
    - Februar
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        - ...
    - März
    - ...   
</pre>

<p>Ich stecke hier fest. Eigentlch doch keine schwierige Sache. Sowas muss sich doch irgendwie umsetzen lassen.</p>

<h3>Update</h3>

<p>Mal ein <a href="http://www.coldheat.de/stuff/archive-php.txt" title="Archive PHP">Ausschnitt</a> aus dem Quellcode derzeit. Alles noch nicht ansehnlich, zum Testen halt.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2008/09/mal-eine-wordpress-frage#comments" title="11 Kommentare">11 Kommentare</a></p>
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