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	<title>coldheat.de - Oxymoron#1</title>
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	<description>Oxymoron#1</description>
	<pubDate>Thu, 24 May 2012 08:13:36 +0000</pubDate>
	
	<language>en</language>
	
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		<title>Subjektive Responsivität</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 06:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Es folgt mein nüchterner Eindruck zum Thema: <em>“Oh Shit, ich hab Media Queries entdeckt!”</em>

<em>Responsives Web Design</em>, ist Design, ist Produkt, das es zu verkaufen gilt, ist am Ende nur Oberfläche. Kein mauer Inhalt, wird besser, nur weil er plötzlich&#8230;]]>
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			<p>Es folgt mein nüchterner Eindruck zum Thema: <em>“Oh Shit, ich hab Media Queries entdeckt!”</em></p>

<p><em>Responsives Web Design</em>, ist Design, ist Produkt, das es zu verkaufen gilt, ist am Ende nur Oberfläche. Kein mauer Inhalt, wird besser, nur weil er plötzlich angenehm auf dem Telefon zu lesen ist. Warum wir heute so viel drüber lesen, hören und sehen müssen, wird schnell klar, wenn man die Autoren anschaut. In der Regel wird hier nur Werbung für die eigene Dienstleistung gemacht, aber das ist nichts Neues.</p>

<p>Richtig ist, dass langsam aber sicher unser altes Maß für das Handwerk fällt. Der Pixel ist tot. Lang lebe der neue Pixel. Diese neue Herausforderung, finde ich toll, denn es erschafft eine neue zusätzliche Ebene, welche die Guten von den Schlechten trennen kann. Ob das eintreffen wird, bleibt abzuwarten. Was ist das Ziel? Web Design ist das Aufbereiten von Inhalten für den Konsum. Nun findet der Konsum, eben nicht mehr nur auf wenigen Formaten, mit einem Interface statt. Es ergeben sich neue zusätzliche Vorraussetzungen, die sich in den meisten Fällen nur zu 80% mit den bekannten populären Werkzeugen, lösen lassen. Die entscheidenden 20% jedoch, sind aktuell noch in keinem Framework und in keinem Tutorial festgehalten. Gut so.</p>

<p>Zwei Dinge werden in keinem der bisherigen Texte erwähnt. Noch immer fehlt für meinen Geschmack ein <em>wirklich</em> detailiertes Vorzeigebeispiel. Der Grad an Details sinkt erschreckend, wenn man seine Inhalte für einer Armee von Displays funktionieren lassen möchte. Gut ist, dass die Mär von Cross-Browser Pixelperfektion endlich stirbt. Gut ist, dass <em>Responsiv</em> der noch <a href="http://www.coldheat.de/2008/05/webdesign-ist-der-kleinste-gemeinsame-nenner" title="Webdesign ist der kleinste gemeinsame Nenner">kleinere gemeinsamer Nenner</a> ist. Schlecht ist: Variation bei Gestaltung sinkt noch schneller, als zur Hochzeit des Minimalismus. Klar wird niemand mehr Details entwickeln, die nur für einen Bruchteil potentieller Nutzer funktioniert. Sowas ist nur kurzsichtiger Fortschritt.</p>

<p>Am Ende entscheidet Gott sei Dank noch der Inhalt selbst. Seien wir ehrlich, wenn der Inhalt gut ist, besiegt er selbst das übelste Design. Zwar ist es Folter auf dem Smartphone zum Beispiel in Foren zu lesen, aber ich tue es trotzdem, weil es keine Alternative gibt. Die Grundregel vom Inhalt als oberste Priotität, hebeln auch Media Queries zum Glück nicht aus. Verteufeln werde ich dennoch kein responsives Web Design, ganz im Gegenteil.</p>

<p>Ich stecke Knie tief im Thema, aber alles bisher nur reine Theorie. Ich entwickle mein Raster zwar schon weiter und passe es an die neuen Gegenbenheiten an, möchte aber warten, bis auch Desktops Displays mit DPI Werten jenseits der 300 bekommen. Eine Erkenntnis aber bisher? Das einzig wahre cross-Browser,  cross-Device, cross-UI Maß? Der Buchstabe. Es ist ziemlich absurd einfach, wie sehr Lesbarkeit den semi-komplizierten Rest diktiert. Die Frage ist, wie man den perfekten Wert für alle möglichen Geräte individuell ermittelt. Dafür existiert noch keine Lösung.</p>

<p><em>Responsives Web Design</em> steckt noch in den Babyschuhen. Die Zahl der noch nicht, oder nur halbherzig gelösten Probleme, deklassiert die Anzahl der genommenen Hürden. Für mich ist es spannender, die noch stehen Hürden zu nehmen. Bei einer völlig neuen Entwicklung sind Media Queries aktuell nicht mehr zu ignorieren. Ein bestehendes Konstrukt aber auf Biegen und Brechen um Media Queries zu ergänzen, halte ich noch immer für eine fragwürdige Praxis und erinnert mich an Homers geniale Erfindung der <a href="http://youtu.be/o2WmZDP3kIY?t=49s" title="Makeup Flinte">Makeup Flinte</a>.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2012/02/subjektive-responsivitat#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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		<title>mobile Sieben</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2011/08/mobile-sieben</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/2011/08/mobile-sieben#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 14:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Der eigentllich rein narzistische Grund? Ich fand es immer ganz mies, mal unterwegs jemandem einen Artikel des eigenen Weblogs zu zeigen. Klar sehen die gezoomten individuell gestalteten Artikel auch im Daumenkino Format ansehnlich aus, aber lesbar ist anders. Gleichzeitig war&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
			<p>Der eigentllich rein narzistische Grund? Ich fand es immer ganz mies, mal unterwegs jemandem einen Artikel des eigenen Weblogs zu zeigen. Klar sehen die gezoomten individuell gestalteten Artikel auch im Daumenkino Format ansehnlich aus, aber lesbar ist anders. Gleichzeitig war ich beruflich etwas angefixt vom <em>mobilen Internet</em>. Die Neugier in Bezug auf neue bzw. andere Möglichkeiten war dann am Ende auch zu groß, drum gibt es offiziell ab heute, inoffiziell seit einigen Tagen, ein mobile Version der Webseite. Das mobile Theme ist auch manuell im Browser zu triggern. So sieht die <a href="http://coldheat.de/?mobile" title="Sieben mobil">mobile Version</a> aus und mit ähnlichem Link geht’s wieder <a href="http://coldheat.de/?nomobile" title="Sieben mobil">zurück ins große Format</a>.</p>

<p>Ich finde es herlich, mal abseits des Desktops  zu gestalten, besonders weil ich viele Probleme wieder finde, die ich glaubte vor vielen Jahren zu letzten mal lösen zu müssen. Für mich kam nur eine Herangehensweise in Frage. Statt mit einem riesigen Wasserkopf an zusätzlichem CSS und hippen Media-Queries, die große Version in eine kleine Form zu pressen, möchte ich eine völlig separate, neue Basis für eine mobile Version. Grundlage hier ist <a href="http://mobilepress.co.za/" title="Mobile Press">Mobile Press</a>. Anschließend habe ich mein Sieben Theme kopiert und alles gelöscht, was ich als nicht notwendig für einen mobilen Konsum einschätze. Die mobile Version bietet nur zwei Seiten-Ebenen. Eine Startseite und ein Template für die Arikel-Ansicht. Alles andere ist Balast, denn mobil existiert wieder ein verlorengegangenes Gestaltungsmittel: Performance.</p>

<p>Es gibt zwei Arten von mobilen Seiten, jene die einfach funktionieren und die man mehr als einmal nutzt und alle anderen. Ich finde es zum Teil absolut lächerlich, wie schlecht viele mobile Seiten einfach sind, selbst bei denen, die behaupten die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Meine Lösung, ist die Lösung die ich mir von vielen Seiten erhoffe, dort aber nicht finde.</p>

<p>Alles im groben Abriss. Videos und Bilder skalieren entsprechend der Auflösung respektive des Formats. Klickflächen sollten nicht mikroskopisch klein sein. Artikelansicht wechselt zwischen Portrait- und Landscape-Format. Alles was ich als funktionales Fett eines Weblogs betrachte, ist in der mobilen Version entfernt. Keine Suche. Keine Archive. Keine individuell gestalteten Artikel. Keine Layoutgalerie. Einige Seiten werden ich sicher noch anpassen. Auf jeder Seite findet sich ein Link zum einfachen Wechsel in die “vollausgestattete” Desktopvariante der Seite. Kurzum: alles was man braucht ist da und lässt sich einfach konsumieren. Den Rest vermisse ich in diesem Format nicht.</p>

<p>Ich bin für den ersten Blick zufrieden, auch wenn ich viele Baustellen sehe. Typografisch ist viel zu optimieren, skalierende Bilder sind ein echter Performance-Fresser, aber am Ende denke ich einige Hürden einfach aber solide gelöst zu haben. Es gibt wenige Seiten, die überhaupt nicht mehr funktionieren. Sogar rudimentäre Layoutveränderungen beim Wechsel des Formats sind drin. Dies wird eine neue spannende Baustelle für mich, die zwar auf keinen Fall die Desktop-Variante ersetzen, aber doch ergänzen kann. Immerhin kann ich die eigene Seite endlich mal im Hosentaschenformat präsentieren, ohne sagen zu müssen: “Achja die mobile Version kommt bald.” Getestet auf iPhone 3 und 4, sowie diversen Android Smartphones, wobei mein Referenzgerät hier das Samsung Nexus S ist. Auch Opera Mini scheint im Emulator alles wie gewollt funktionieren zu lassen. Es ist eine “Don’t call it Beta”-Beta. So und jetzt das HTML weiter anpassen, das CSS aufräumen, das Javascript entschlacken und sich weiter über die doch sehr eingeschränkten Stellhebel für die Typo freuen/ärgern.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/08/mobile-sieben#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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		<title>Holds up</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2011/07/holds-up</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 10:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[<div>
			<p>Bei der monatlichen Pflege des Blogs fiel mir auf, dass mein aktuelles Design im Juni zwei Jahre auf dem Buckel hatte und damit ganz klar die ausgereifteste Version dieser Seite ist. Zwar kommen immer mal wieder ein paar Ideen für Verbesserungen, aber insgesamt sieht <a href="http://www.coldheat.de/2009/06/fruehjahrsputz-bei-coldheatde" title="Sieben">Sieben</a> nicht wie zwei Jahre altes Webdesign aus. Viele Probleme die ich damals lösen wollten, sind noch immer gute Lösungen. Selbst bei <a href="http://www.coldheat.de/layouts" title="Sieben">individuell gestalteten Artikeln</a>, bleibt immer noch genug Spielraum für neue Kleinigkeiten.</p>

<p>Ich glaube der größte Schritt damals, der selbst heute noch so viele andere Beispiele plagt, war es alten inhaltlichen Ballast nicht nur neu anzuordnen, sondern komplett zu opfern. Wenn ich in nächster Zeit überhaupt mal was verändere, dann die Startseite. Zufrieden bin ich trotz aller kleinen Probleme, mit dem Wechsel zu WordPress. Noch habe ich keine Grenzen für Neues gefunden, auch wenn es weniger Hürden geben sollte, mehrere Blogs mit einer Installation zu betreiben.</p>

<p><em>Sieben</em> besteht den Test der Zeit auch nach zwei Jahren noch problemlos. Ich bin zuversichtlich, dass ich noch mindestens ein Jahr habe, in der das Design nicht antik wirken wird. Mit etwas Glück werden zwei draus. Ich sehe keine großen Baustellen und keinen Anlass auf <a href="http://www.google.de/search?&amp;q=responsive+web+design" title="Responsive Web Design">aktuelle Trends</a> zu setzen. Auch <a href="http://www.coldheat.de/gestaltung-und-philosophie-fuer-cold-heatde" title="Philosophie">daran</a> hat sich nichts verändert. Mein Fazit soweit? Zwei Jahre sind im Web eine Ewigkeit, die ich dem eigenen Weblog nicht ansehen kann. Es funktioniert, noch immer bevor es andere machen, mit einer weit saubereren <a href="http://letteringjs.com/" title="lettering.js">Lösung</a>.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/07/holds-up#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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		<title>Stagnation der Pixel</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2011/01/stagnation-der-pixel</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/2011/01/stagnation-der-pixel#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 14:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Ich bastle grad die Archiv/Portal-Seite für <em>Film des Tages</em> und da eröffnen sich mir ein paar neue Ansichten. Meine erste “Website” habe ich Ende 98 im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Netscape_Composer" title="Netscape Composer">Netscape Composer</a> zusammengeklickt und -getippt. Seitdem gab es Jahr für Jahr&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
			<p>Ich bastle grad die Archiv/Portal-Seite für <em>Film des Tages</em> und da eröffnen sich mir ein paar neue Ansichten. Meine erste “Website” habe ich Ende 98 im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Netscape_Composer" title="Netscape Composer">Netscape Composer</a> zusammengeklickt und -getippt. Seitdem gab es Jahr für Jahr mehr Platz um sich auszutoben. Displays wurden größer und größer, Auflösungen ließen mehr und mehr Luft zum gestalterischen Atmen. Wenn ich jetzt die Oberfläche für <em>Film des Tages</em> erstelle, dann denke ich zum ersten mal nicht über mehr und mehr Pixel nach. Mobile und Tablets haben ihre Spuren hinterlassen und selbst gigantische Consumer-Displays wachsen bei Auflösung nicht mehr.</p>

<p>Ich bin Mitnichten ein Fan der Nicht-Desktop Online Erfahrung…naja vielleicht eingeschränkt. Viele wieder in Mode kommende Altlasten existieren bei Mobilen und abgespeckten Versionen (noch) nicht. So grundsätzliche Sachen, wie Klickbereich für Links, sowas hat sich leider schon in meinem Hinterkopf festgesetzt. Hinzu kommt die Formatfrage. Während sich bei Desktop-Displays das Querformat zum Standard gemausert hat, ist das Hochformat abseits davon ganz klar das bevorzugte Format. Ich bin kein Fan davon mit media-queries alle Möglichkeiten abzudecken. An diesem Punkt wird das Werkzeug zum neuen Browser-Hack, nur dass der Browser eine fixe Auflösung ist, die es zu überarbeiten gilt, wenn die DPI Zahlen steigen. Hallo iPhone.</p>

<p>Nie zuvor waren Display-Größen und Pixelmengen so fragmentiert wie heute. Die allumfassende perfekte Lösung ist eine Illusion, auch wenn viele das grad verkaufen möchten. Wer an den heiligen Gral glaubt, der sucht ihn auch. Ich gehöre nicht dazu. Stattdessen bin gehe ich wie so oft den Weg des geringsten Widerstands. Es bleibt bei der Suche nach <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/05/webdesign-ist-der-kleinste-gemeinsame-nenner" title="Webdesign ist der kleinste gemeinsame Nenner">dem kleinsten gemeinsamen Nenner</a>. Ich picke mir die Rosinen vom Webdesign für kleinere Displays. Noch mehr Reduzierung aufs Wesentliche, mehr Spezialisierung, noch mehr Lesbarkeit, auch wenn sich diese oft auf Schriftgröße beschränkt.</p>

<p>Viele geschrieben, wenig gesagt: es war selten spannender als heute Informationen für Displays aufzubereiten. <em>Good Times</em>.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2011/01/stagnation-der-pixel#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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		<title>Read this</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2010/06/read-this</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/2010/06/read-this#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 12:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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  <a href="http://www.apple.com/safari/whats-new.html#reader" title="Safari Reader">Safari Reader</a> removes annoying ads and other visual distractions from online articles. So you get the whole story and nothing but the story.
</blockquote>

Ohne die Details dieses neuen Safari Werkzeugs zu kritisieren, ist das große ganze Bild wichtiger.&#8230;]]>
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			<blockquote>
  <p><a href="http://www.apple.com/safari/whats-new.html#reader" title="Safari Reader">Safari Reader</a> removes annoying ads and other visual distractions from online articles. So you get the whole story and nothing but the story.</p>
</blockquote>

<p>Ohne die Details dieses neuen Safari Werkzeugs zu kritisieren, ist das große ganze Bild wichtiger. Apple rückt hier etwas ins Zentrum, das irgendwann vor fünf Jahren verloren ging: Informationsästhetik, Fokus und Klarheit bei Online-Inhalten. Gefühlt nutze ich mittlerweile in mehr als 50% aller Artikel die ich online lese, das <a href="http://lab.arc90.com/experiments/readability/" title="Readability">Readability Bookmark</a>, nicht um Werbung zu blocken sondern um Artikel ohne Ablenkung lesen zu können. Das neue Safari Feature ist Armutszeugnis <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/07/suchen-sie-den-inhalt" title="Suchen Sie den Inhalt">aktuellen Webdesigns</a>. Ohne ein Problem, gäbe es nicht diese neue Lösung.</p>

<p>Irgendwo habe ich mal die grandiose These gelesen, dass Premium-Webdesign schon dann entsteht, wenn man die übliche Ablenkung weglässt. Ich ignoriere für den Augenblick mal die Notwendigkeit für Werbung und Seitenpalten. Anschließend wird Safari’s neuer Reader selbst völlig automatisiert, zum besseren Weggestalter. Selbst in den Vorzeigebeispielen findet mein Auge maximal 50% der effektiven Fläche, die dem eigentlichen Inhalt spendiert wird. Der Rest ist jene Ablenkung, jener Balast, der solche neuen Werkzeuge rechtfertigt.</p>

<p>So sehr man Apple auch kritisieren mag - und ich schließe mich da mittlerweile <em>sehr</em> den Zweiflern an - niemand anderes als Apple drückt so eine Funktion als Standard in ihren Browser. Apple’s Philosophie lässt sich relativ einfach zusammenfassen. Sie veröffentlichen nur, was sie selbst als Produkt und oder Service möchten. Webdesign beißt sich seit Jahren an der Stelle in den eigenen Hintern. Gebastelt wird, was sein muss, nicht was die beste Lösung ist, nicht was man selbst nutzen möchte. Kein anderes Medium hat dieses verzerrte Verhältnis von Inhalt und Ablenkung wie eine aktuell auf Nachrichten - welcher Art auch immer - spezialisierte Website. Vielleicht ist Safaris neue Reader Funktion ein erster Schritt in die entgegengesetze richtige Richtung oder ob es nur eine Frage der Zeit ist, bis man den eigenen Balast gekonnt vor solchen Werkzeugen versteckt. Bitte nicht.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2010/06/read-this#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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		<title>eingelaufen</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2010/06/eingelaufen</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 12:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Vor genau einem Jahr habe ich das eigene Weblog mal wieder optisch <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/06/fruehjahrsputz-bei-coldheatde" title="Frühjahrsputz">grunderneuert</a>. Zuvor hat keine Gestaltung den ersten Geburtstag feiern können, zu kritisch und gierig war ich, was neue Verbesserungen betrifft. Nach zwölf Monaten ist es aber&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
			<p>Vor genau einem Jahr habe ich das eigene Weblog mal wieder optisch <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/06/fruehjahrsputz-bei-coldheatde" title="Frühjahrsputz">grunderneuert</a>. Zuvor hat keine Gestaltung den ersten Geburtstag feiern können, zu kritisch und gierig war ich, was neue Verbesserungen betrifft. Nach zwölf Monaten ist es aber kein Zufall, dass ich hier kaum etwas verändert habe. Als ich neulich die Frage gestellt bekam, auf was ich als Produkt meiner Arbeit so richtig stolz bin, dann ist es ganz klar die aktuelle Form dieser Seite.</p>

<p>Dass individuelle Artikelgestaltung so ein großes Thema wird und weiter bleiben wird, habe ich selbst wirklich nicht erwartet. Gefühlt waren es endlose viele, wirklich dann wohl fünf Listen, in denen dieses Weblog mit vielen anderen als Vorzeigeobjekt zum Thema <em>unique article design</em> vorgestellt wurde. Viele davon haben mich dann doch sehr breit grinsen lassen. Das wichtige jedoch ist der eigene Spaß am Schreiben, Gestalten und Entwickeln neuer Inhalte. Auch nach einem Jahr bin ich vom Ansatz hier mehr als überzeugt und wenn ich nicht viel ändern werde, dann heißt dies, dass hier vieles <em>wirklich</em> funktioniert.</p>

<h3>individuelle Artikelgestaltung</h3>

<p>Als ich <em>Sieben</em> veröffentlicht habe, gab es fünf individuell gestaltete Artikel. <a href="http://www.coldheat.de/layouts" title="Layouts">Heute sind es mehr als fünfzig</a>. Offensichtlich ist der Ablauf heute viel effektiver als früher. Ich glaube auch <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/12/stilfindung" title="Stilfindung"><em>meine</em> Form</a> des Formats gefunden zu haben. Kurz und doch wiedererkennbar. Ich bin weggekommen von den episch langen Blogartikeln. Ich glaube dafür funktioniert dieses Format weniger gut. Wenn ich frühe und heutige Film-Einträge miteinander vergleiche, gibt es doch große Unterschiede, aber das neue Format ist was ich selbst mittlerweile bevorzuge. Vielleicht kommt mal wieder die Zeit wo Text dominiert, aber in naher Zukunft bleibt alles wie gehabt.</p>

<p><em>Uniques</em> ist von einer kleinen persönlichen Sache <em>ziemlich</em> groß geworden. Seit der Veröffentlichung ist diese Seite, die mit Abstand populärste. Der Feed hat in kurzer Zeit alle anderen Feeds deklassiert. Wenn ich gewusst hätte, wie gut es angenommen wird, hätte ich <em>Uniques</em> auf eine andere Domain installiert. Möchte mich nicht selbst loben, aber ich habe seitdem viele andere Angebote dieser Art gesehen, finde meine aber die effektivste. Hier werde ich bald an der Seite selbst was ändern. Ziel ist es mehr Beispiele pro Seite darzustellen, was mir noch zu viel Browserperformance verbraucht. Zwanzig Bilder zu skallieren, zu interpolieren und mit CSS3 auszustatten, bringt die Rendering-Engines der Browser unter Last.</p>

<p>Ich habe <em>sehr</em> viele Details im Hintergrund verändert und glaube jetzt wunschlos glücklich zu sein. Mittlerweile bietet mir die WordPress-Installation wirklich jedes Werkzeug. Ein Schnellschuss ist heute nicht mehr als solcher zu erkennen. Wenn ich gut drauf bin, dauert ein aufwendiger Artikel nicht länger, als früher nur was Textlastiges. Ich gebe zu, dass dies sicherlich ein positiver Nebeneffekt ist, <em>Sieben</em> noch lange nicht einzustampfen. Ich bin jezt gerade mal an dem Punkt, wo ich wirklich schnell und effektiv damit arbeiten kann und das ist etwas, was ich nicht mehr missen möchte.</p>

<h3>vorwärts</h3>

<p>Große Änderungen spare ich mir noch lange auf. Wenn ich hier mal wieder Grundlegendes ändere, dann so <em>richtig</em>. Auf meiner Liste für eine mögliche achte Version stehen “echtes” HTML5, ein flüssiges Grundraster, Small-Screen-Version und ein paar mehr Freiheiten bei der Artikelgestaltung. Diese Ziele sind noch ganz weit weg. Was ich in naher Zukunft ändern möchte sind kleine Details.</p>

<p>Der Kopf der Seite ist zum Sorgenkind geworden. Das Logo zerstört in vielen Fällen die Hierarchie der Seite. Zusätzlich sind einige Menüpunkte hinzu gekommen, die eigentlich nicht angedacht waren. Zeit hier mal aufzuräumen. Wie genau weiß ich noch nicht. Ich möchte definitiv die “Ecke” behalten, da diese wunderbar optisch funktioniert. Vermutlich werden Logo und Menü nur etwas schrumpfen und neu positioniert. Muss ich mal schauen, wie sehr einzelne Artikel davon profitieren.</p>

<p>Natürlich mache ich mir immer wieder Gedanken, wie ich aktuell gestaltete Artikel in fünf oder zehn Jahren behandeln werde. Grundsätzlich gilt: die Gestaltung ist nur Oberfläche, die sich einfach abziehen lässt. Inhalt und Form sind nicht miteinander verbunden. Ich habe auch versucht die CSS-Struktur möglichst flexibel zu halten. Wenn plötzlich HTML5-Tags auch hier Einzug halten, sollte alles weiter funktionieren. Allerdings sind alte Artikel <em>wirklich</em> alte Artikel und vermutlich wird meine Lösung so aussehen, dass ich <em>Sieben</em> als Basis dafür nutzen werde. Wer im Jahr 2013 jemand über <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/01/et" title="E.T.">E.T.</a> lesen möchte, wird hoffentlich die aktuelle Gestaltung sehen.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2010/06/eingelaufen#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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		<title>Magisches Lesen am kleinen Bildschirm</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 12:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<![CDATA[Die ersten “digitalen Magazine” sind nun da und stoßen wie erwartet auf viel Kritik. Die <a href="http://informationarchitects.jp/wired-on-ipad-just-like-a-paper-tiger/" title="WIRED on iPad: Just like a Paper Tiger…">Details</a> <a href="http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte" title="DER SPIEGEL auf dem iPad: graﬁsche Schlachtplatte">erläutern</a> <a href="http://praegnanz.de/weblog/der-spiegel-auf-dem-ipad" title="DER SPIEGEL auf dem&#8230;]]>
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			<p>Die ersten “digitalen Magazine” sind nun da und stoßen wie erwartet auf viel Kritik. Die <a href="http://informationarchitects.jp/wired-on-ipad-just-like-a-paper-tiger/" title="WIRED on iPad: Just like a Paper Tiger…">Details</a> <a href="http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte" title="DER SPIEGEL auf dem iPad: graﬁsche Schlachtplatte">erläutern</a> <a href="http://praegnanz.de/weblog/der-spiegel-auf-dem-ipad" title="DER SPIEGEL auf dem iPad">andere</a> viel besser als ich es könnte, viel mehr möchte ich ein paar grundlegende Gedanken zum Thema äußern. Grundsätzlich begrüße ich es sehr, wenn Gestaltung abseits des CMS-Rahmens mehr in den Fokus rückt. Zwar heißt es immer <em>Content sells</em>, aber wäre diese Aussage korrekt, gäbe es jetzt nicht die ersten Gehversuche, soviel Printgestaltung wie nur möglich auf einen kleinen Bildschirm zu übertragen.</p>

<p>Ich persönlich möchte an dieser Stelle große Zweifel äußern, dass überhaupt eine größere Zielgruppe für solche Angebote existiert. Zwischen Printausgabe und gutem Online-Pendant ist für meinen Geschmack kein Platz. Was fehlt ist in vielen Fällen einfach das gute Online-Pendant, dass man jetzt versucht auf Tablet Computern zu etablieren. Wie viel Zeit hierbei schon vergeudet wurde, zeigen die ersten Gehversuche. Ich habe schon vor langer Zeit mit <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/06/zweckentfremdet" title="InDesign und Webdesign">InDesign als Screendesign Werkzeug</a> experimentiert und die ersten Lösungen sind aber ganz schnell eingestampft worden. Andere verkaufen sie nun im Appstore. Interesant.</p>

<p>Das Thema sollte man aus zwei Perspektiven betrachten. 1) Ist hier der Markt wirklich bereit? 2) Ist der Arbeitsablauf für solche Lösungen bereit? Ich habe Einblick in die Erstellung von Print- und Screenlösungen und möchte behaupten, dass sich für komplexere und aufwendige Produkte, noch lange keine Brücken schlagen lassen. Die Gestaltung ist in beiden Fällen so unterschiedlich, dass ich kaum saubere Mittelwege sehen kann. Jeder Versuch in dieser Richtung, wird langfristig nicht funktionieren. Die Lösung heißt natürlich jeder Plattform separate Sorgfalt zu widmen und im Falle digitaler Inhalte sind dies keine Bilder, sondern individuelle Lösungen für einzelne Seiten. Irgendwann hab ich sowas schon mal <a href="http://www.coldheat.de/uniques" title="Unique Article Design">gesehen</a>. <a href="http://www.coldheat.de/layout" title="Layouts">Hmmm</a>. Natürlich erfordert dies mehr Aufwand und natürlich ist es fraglich ob man den refinanzieren kann, aber entweder ganz oder garnicht.</p>

<p>Kostenpflichtige Applikationen dieser Art laufen in eine Falle. Sie konkurrieren mit kostenlosen Webseiten, kostenpflichtigen Printprodukten und ähnlichen Lösungen im Appstore. Um hier einen Platz zu finden, braucht man schon verdammt gute Angebote, die einen finanziellen und zeitlichen Aufwand erfordern, der sich auf dieser Plattform (noch) nicht finanzieren lässt. Wenn das <em>iPad</em> jetzt die Tür aufstößt um endlich mehr Sorgfalt ins Webdesign abseits der Nischenblogs bringt, dann bin ich einer der ersten, der dabei ganz breit grinst. Wir sind noch Jahre davon entfernt, was und Konzeptvideos die letzten Monate versprochen haben. Vielleicht öffnen die ersten <em>iPad</em> Lösungen hier einigen Träumern die Augen.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2010/05/magisches-lesen-am-kleinen-bildschirm#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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		<title>Google Webfonts</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2010/05/google-webfonts</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 08:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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			<p>Als ich mit dem Kreieren von Webseiten angefangen habe, existierte mit CSS ein damals schon ausgereiftes Werkzeug zur Schriftgestaltung. Meine erste CSS Tutorials waren damals die Webmonkey Serien bei Wired.com. Fonts waren eines der ersten CSS Module, dass von allen Browser relativ konsequent unterstütz wurde, aber irgendwann waren auch hier schnell die Grenzen erreicht, was man mit den üblichen paar Fonts so anstellen konnte. Das Grundproblem sollte viele Jahre nicht gelöst werden, nämlich die sehr geringe Vielfalt an Schriften. Ich habe so ziemlich jede Lösung ausprobiert, die zwischenzeitlich aufgetaucht ist. Alles weit davon entfernt, den Komfort zu bieten, den es braucht um bei der breiten Masse anzukommen. Und jetzt gibt’s <a href="http://code.google.com/webfonts" title="Google Webfonts">Google Webfonts</a>. Damit hat sich das Thema auch erledigt.</p>

<h3>neues Spielzeug</h3>

<p>Einige Probleme bleiben. “Flash-of-noch-nicht-geladene-Schriften”. Als deutscher Nutzer wird man oft vergeblich nach Umlauten suchen. Windows fehlende aktivierte Kantenglättung - in neuen Versionen ein geringeres Übel - lässt alles <em>außer</em> den üblichen Screenfonts ziemlich übel aussehen, besonders bei größeren Schriften. Noch ist die Auswahl begrenzt, was sich im Laufe der Zeit ändern wird…und trotzdem habe ich Google Webfonts hier im Blog nun schon integriert. Erstmal wird es sich auf individuell gestaltete Artikel beschränken. Wobei die <a href="http://code.google.com/webfonts/family?family=Nobile" title="Nobile"><em>Nobile</em></a> ein verdammt guter Arial Ersatz in allen Überschriften wäre. Dies ist hier ist nur der obligatorische Test-Artikel und deshalb so hoffnunglos mit unpassenden Schriftkombinationen überladen. Musste einfach mal sein.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2010/05/google-webfonts#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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		<title>Hang in there!</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2010/03/hang-in-there</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 11:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Web Design]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Layout]]></category>
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		<![CDATA[Zur Abwechslung mal ein Test mit <em>wirklich</em> großem <a href="http://www.sxc.hu/photo/1232731" title="Pug">Bildmaterial</a> und alle Browser schreien “Hilfe”.

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	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/hang-in-there.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />		<p>Zur Abwechslung mal ein Test mit <em>wirklich</em> großem <a href="http://www.sxc.hu/photo/1232731" title="Pug">Bildmaterial</a> und alle Browser schreien “Hilfe”.</p>

<p><img class="maximg" width="468" src="http://www.coldheat.de/archiv/entry-styles/grafiken/stock/pug.jpg" alt="Mops" /></p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2010/03/hang-in-there#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>Lesefluss online</title>
		<link>http://www.coldheat.de/2010/03/lesefluss-online</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 13:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web Design]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>

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		<![CDATA[Je mehr Geräte wir nutzen um Text zu lesen, umso mehr verändert sich der Lesefluss. Der klassische Spaltensatz fühlt sich fast schon exotisch an und besonders die Idee, jenen Spaltensatz 1:1 online zu übertragem, wirkt befremdlich. Noch finden sich <a&#8230;]]>
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			<p>Je mehr Geräte wir nutzen um Text zu lesen, umso mehr verändert sich der Lesefluss. Der klassische Spaltensatz fühlt sich fast schon exotisch an und besonders die Idee, jenen Spaltensatz 1:1 online zu übertragem, wirkt befremdlich. Noch finden sich <a href="http://weblogs.mozillazine.org/roc/archives/2010/01/video_freedom_a.html" title="Video, Freedom And Mozilla">wenige Beispiele</a>, auch weil es einfach sehr unangenehm ist, so dargestellte Texte zu lesen. Jener Lesefluss wird angenehmer, wenn man statt einer Maus, direkt mit den Fingern auf einer Oberfläche “scrollt”. Es ist präziser und schneller zum Scannen der Texte und ich gebe zu, es kommt der Haptik des Umblätterns einer Seite Papier näher, als die Nutzung einer Maus.</p>

<p>Es wird langfristig kein Dogma geben, wie längere Texte darzustellen sind, dafür existieren zu viele Plattformen und die Technologie entwickelt sich zu schnell fort. Umfang, Format und Plattform, werden Anpassungen erfordern. So war es immer und so wird es immer sein. Auch wenn uns Standards heute vieles erleichtern, die Suche nach dem einen heiligen Gral wird auch in Zukunft erfolglos sein. Außer Konkurrenz und damit das rettende Netz wir der ganz klassische 1-Spalten-Satz. Ein Spalte liest sich einfach egal mit welcher Steuerung, egal bei welcher Auflösung am einfachsten. Wenn es nur darum geht Text zu transportieren, dann bitte hiermit. Diese Art hat für mich aber zu viele Einschränkungen in der Gestaltung, weshalb ich hier immer wieder mal mehr als eine Spalte aufmache.</p>

<p><span id="more-3733"></span></p>

<p><img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/next-paragraph.jpg" class="stdimg illustration" alt="Lesfluss als Labyrinth" /></p>

<p>Ich versuche hier wieder und wieder den klassischen Lesefluss bekannt aus Zeitungen zu umgehen. Dieser Ansatz unterbricht mir das Lesen zu sehr. Weil man nicht nur mit dem Augen springen, sondern dabei auch scrollen muss. Ein Bildschirm ist kein fixes Format aus Papier. Was die Sache online erschwert, ist das Float-Modell von CSS. Statt sich vertikal anzuordnen, nehmen sich Text-Blöcke erstmal die Horizontale. Für das geschulte Online-Auge kein Problem, wir wissen wie der Text zu lesen ist, aber wer mehr Gedrucktes liest, dem wird ungewohnt sein Textblockzeile für Textblockzeile abzuarbeiten, statt Spalte für Spalte. Einige Artikel bei <a href="http://www.thebolditalic.com" title="The Bold Italic">The Bold Italic</a> wirken zwar eindrucksvoll gesetzt, erweisen sich doch aber leichter im RSS-Reader zu lesen.</p>

<p>Auf meiner Seite hier versuche ich immer zu tricksen, um das Auge möglichst eindeutig zum nächst richtigen Textblock zu führen. Alle “hängenden” Textblöcke sind optisch oft so gut separiert und inhaltlich so geschrieben, dass sie selbst in der falschen Reihenfolge gelesen Sinn ergeben. Das klingt jetzt seltsam, ist jedoch ein Aspekt, den ich hier im Blog immer wieder beachte. Solange keine wirklich gute Lösung für das Problem Spaltensatz existiert, ist es immer ein Mittelweg zwischen Augenwischerei, logischem Lesefluss und sinnvolle Nutzung des Raumes. Ich bin überzeugt, dass diverse Randspalten, also jene Klickfänger, die so gut beim Lesen stören, <em>eigentlich</em> praktisch sind, da sie die Seite füllen ohne was am Text verändern zu müssen. Eine schmale Textspalte sähe auch ziemlich verloren aus. Nicht alles was widerum schick aussieht, liest sich auch gut bzw. besser. Im Zweifel lieber die langweiligere aber sicher Variante, als ein Labyrinth aus Textblöcken, deren Navigation bzw. Lesefluss man in den letzten 10 Jahren verlernt haben mag.</p>
    		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/2010/03/lesefluss-online#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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