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	<title>coldheat.de - Oxymoron#1</title>
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	<description>Oxymoron#1</description>
	<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 11:23:07 +0000</pubDate>
	
	<language>en</language>
	
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		<title>“Isn’t that gorgeous?” Nö.</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<![CDATA[Bilder von der NYTimes App für das iPad kennen sicher viele. Sollen wir mal wieder mehr Realität in die sich übergebenden Superlativen der Präsentation bringen? Worin bestehe die zwei einzigen <em>echten</em> Unterschiede zwischen dieser gezeigten Applikation und der normalen Website?&#8230;]]>
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		<p>Bilder von der NYTimes App für das iPad kennen sicher viele. Sollen wir mal wieder mehr Realität in die sich übergebenden Superlativen der Präsentation bringen? Worin bestehe die zwei einzigen <em>echten</em> Unterschiede zwischen dieser gezeigten Applikation und der normalen Website? Fixes Format und fehlende Werbung. Ließe man die Werbung auf nytimes.com weg und läge sich auf ein fixes Format fest, würde die Website ein in meinem Fall 24-Zoll-Farb-Display sein. Viel Glück dabei, mir ein dagegen <em>iPad</em> als “beste Browsererfahrung” verkaufen zu wollen.</p>

<h4 class="inlineHeadRight">“Still there is something new that might be worth paying for: a much stronger focus on design via a 9.7 inch colour display.” <a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/jan/28/can-apple-ipad-save-newspapers" title="Can the Apple iPad save newspapers? | guardian.co.uk">#</a></h4>

<p>Ich weiß, dass ich nicht Zielgruppe für dieses Produkt bin, aber es wäre dann doch etwas realistischer die Fakten präzise zu benennen. Ein 9.7 Zoll XGA Display ist ein Rückschritt für Screendesign und auch wenn es eine separate Applikation ist, ein “much stronger focus on design” ist purer Hohn, besonders wenn man einen besseren Effekt schon jetzt erzielen könnte, würde man auf den ganzen Wasserkopf verzichten, den Webdesign mit sich rum schleppt (Browserversionen, Displaygrößen, Schriften, Flash, Werbung). Ohne diesen Kram erzielt man natürlich bessere Ergebnis, vielleicht nicht die NYTimes, aber viele Blogs die sich so eine Strategie leisten können.</p>

<p>Keine Frage ich bin überzeugt davon, dass man die Masse der Nutzer vom <em>iPad</em> überzeugen können wird, aber man erfindet das Rad nicht neu, was Informationdesign auf einem Display betrifft. Größe spielt für die Gestaltung von Informationen eine Rolle und ein Display wie dieses ist gemessen an der Dichte an Informationen ein Rückschritt. Ja es gibt Umwege, um aus so einem Display mehr rauszuholen, aber Design ist auch Detail und wenn ich zoomen muss um Details zu finden, dann ist die klassische Website auf einem großen Display am Schreibtisch die klar bessere Alternative.</p>

<p>Ein weiteres Detail ist auch die Dichte der Bildpunkte. Ein Tablet-Display besitzt einen ähnlichen Abstand zum Auge wie ein gedrucktes Produkt, gleichzeitig aber eine viel geringere Bildpunktdichte. Auch ein <em>iPad</em> ist noch ganz weit von 300 dpi entfernt, was dazu führen wird, dass viele Nutzer größere Schriften für langes Lesen benutzen werden und so schrumpft die effektive Größe des Displays noch weiter.</p>

<p>Grundsätzlich begrüße ich ein Produkt wie dieses neue Apple Spielzeug. Ich sehe seinen Sinn und auch ein tolles Geschäfftsmodell für viele Beteiligten, aber ich sehe ganz klar nicht die Premium-Version zum Konsumieren von digitalen Informationen. Dies ist nicht die Lösung des frustrierten Print-Layouters, der sich schwer tut HTML und CSS zu lernen. Dies ist nicht die Plattform für einen stärkeren Fokus auf Gestaltung. Der heilige Gral<sup id="fnref:1"><a href="#fn:1" rel="footnote">1</a></sup> für ausladendes Screendesign findet sich nicht auf dem Display eines <em>iPad</em>. Einfach mal die Superlativen wieder zurück in die Schublade stecken und abwarten, fände ich sehr angebracht.</p>

<div class="footnotes">
<hr />
<ol>

<li id="fn:1">
<p>Meine persönliche Killerapplikation für dieses Gerät dürften <span style="text-decoration:line-through;">Comics</span> grafische Novellen sein. Hoffentlich finden sich da Anbieter für, denn für dieses Medium ist das Gerät ideal. <a href="#fnref:1" rev="footnote">↩</a></p>
</li>

</ol>
</div>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/02/isnt-that-gorgeous-noe#comments" title="5 Kommentare">5 Kommentare</a></p>
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		<title>falsch, falscher, am falschesten</title>
		<link>http://www.coldheat.de/archiv/2009/07/falsch-falscher-am-falschesten</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/archiv/2009/07/falsch-falscher-am-falschesten#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 12:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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  Der Deutsche Journalisten-Verband hat Verleger und Politik zu einer konzertierten Aktion mit den Urhebern gegenüber dem Monopolisten Google aufgefordert. Vor dem Hintergrund der wachsenden Meinungsmacht von Google seien gesetzliche Regelungen dringend nötig, forderte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Der Gesetzgeber muss</blockquote>&#8230;]]>
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		<blockquote>
  <p>Der Deutsche Journalisten-Verband hat Verleger und Politik zu einer konzertierten Aktion mit den Urhebern gegenüber dem Monopolisten Google aufgefordert. Vor dem Hintergrund der wachsenden Meinungsmacht von Google seien gesetzliche Regelungen dringend nötig, forderte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Der Gesetzgeber muss einerseits der Gratis-Kultur des Internets zu Gunsten der Urheber einen wirksamen Riegel vorschieben und andererseits die Befugnisse des Bundeskartellamtes so ausweiten, dass die Behörde Meinungsmonopole im Internet verhindern kann.“ 
  Google verharmlose sein wachsendes Monopol in den Medienmärkten, kritisierte Konken. „Die Firma vereinigt in bisher nie gekannter Weise Funktionen als Anbieter von Betriebssystemen für Computer und Handys, Internetsuchdiensten, Inhalten wie komplett digitalisierten Büchern sowie ganz besonders auch die Anzeigenvermittlung. Hier droht ein Monopol mit nie gekannter Meinungsmacht.“ Es sei nicht hinnehmbar, dass die Urheber ohne Zustimmung ihre Werke Google zu dessen kommerziellen Zwecken überließen.</p>
</blockquote>

<p><a href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M5da369da453.0.html" title="">Hierfür</a> eine passende Analogie zu finden, dürfte nicht schwer sein. Man stelle sich vor, der Junkie gehe juristisch gegen den Drogendealer vor, mit der Argumentation seine Drogen seien süchtig machend. Langsam sinkt das Thema auf Kindergarten-Niveau. “Nein Fritz hat mich zuerst gehauen!” “Stimmt nicht Max war der Böse!”.</p>

<p>Wieviele Jahre sehen wir das Internet nun offiziell im Fokus der Massen? 10 Jahre vielleicht? Seitdem sollte man gelernt haben, dass man seine Seele nicht an den Teufel verkaufen und damit nur profitieren kann. Ich erwarte ja garnicht, dass die Generation Notizblock-Recherche ein komplexes System wie das Internet oder Google im Speziellen objektiv durchschauen kann. Das kann außer Google sicherlich niemand.</p>

<p><span id="more-2229"></span></p>

<p>Aber man sollte 2009 doch verstanden haben, dass man mit dem Produkt Information an sich, kein Geld mehr verdienen kann, auch nicht wenn man den Staat oder die Zensur zur Hilfe ruft. Das Produkt Information ist online wertlos. Wert besitzt wer davon überzeugen kann, die Information übermitteln zu dürfen - das Konzept iPod. Für Urheber in welcher Form auch immer, mag das ein schrecklicher Gedanke sein, aber es ist Realität. Überleben tun nicht die Stärkeren, sondern die Anpassungsfähigsten. Hier passt sich niemand an, sondern versucht sich mit Hilfe der Politik zu stärken, statt sich anzupassen. Erst empört man sich über Chinas virtuelle Mauer und nun möchte man um sich selbst auch eine gebaut bekommen, aber mit absoluter Kontrolle wer drüber weg steigen darf.</p>

<p>Ich erwarte ja auch nicht, dass man <a href="http://www.coldheat.de/archiv/category/games" title="Kategorie Archiv - Games"><em>mein</em> Medium</a> versteht, aber in jenem wo man Geld verdienen möchte, sollte man eine gewisse Grundlagenforschung betreiben, denn dann wäre man vor 10 Jahren schon über <a href="http://googlepolicyeurope.blogspot.com/2009/07/working-with-news-publishers.html" title="Haha"><em>User-agent: * Disallow</em> </a> gestolpert worden. So hat man die Hausaufgaben nicht gemacht und möchte nun vom Direktor, die 6 auf dem Zeugnis in eine 1 umschreiben lassen. Schlecht bleibt schlecht, ob staatlich geschützt oder nicht.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/07/falsch-falscher-am-falschesten#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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		<title>Lies mal wieder in 300 dpi</title>
		<link>http://www.coldheat.de/archiv/2009/06/lies-mal-wieder-in-300-dpi</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 10:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Power Play]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
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		<![CDATA[Habe diese Tage mein Abonnement der EDGE verlängert, zum einen weil das Pfund noch schwächelt und weil ich ich wieder Blut geleckt habe, was das gedruckte Wort betrifft. Es führt kein Weg daran vorbei, dass die Tagesinformation auf Papier gedruckt,&#8230;]]>
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		<p>Habe diese Tage mein Abonnement der EDGE verlängert, zum einen weil das Pfund noch schwächelt und weil ich ich wieder Blut geleckt habe, was das gedruckte Wort betrifft. Es führt kein Weg daran vorbei, dass die Tagesinformation auf Papier gedruckt, als Geschäfftsmodell so gut funktioniert wie Arkandor oder Opel. Ich bin aber <em>ganz</em> sicher, dass Wochen- und Monatsmagazine eine Zukunft haben.</p>

<p>Es ist eine völlig andere Erfahrung das gedruckte Bild und Wort wahrzunehmen, als nur auf Pixel zu starren. Das gedruckte Wort hat primär ein Generationsproblem. Jeder Trend findet in Wellenbewegungen statt. Was heute weniger geschätzt wird, ist morgen der heiße Scheiß. Ich finde langsam wieder zum gedruckten Wort zurück, nur eine Frage der Zeit, bis dies wieder der Trend ist und nicht mehr nur auf Mini-Screens zu starren, um Weltgeschichte oder Hobby zu verfolgen.</p>

<p><span id="more-1819"></span></p>

<p>Ein wirtschaftliches Modell zu finden, wird dagegen Aufgabe in den Redaktionen der Welt sein. Wer gedrukt, gelesen und dafür bezahlt werden möchte muss einfach Individuelles bieten. Ich lese die EDGE wegen ganz weniger aber schlagender Argumente. Sie bieten als letztes englischsprachiges Videospiele-Magazin Produktionskosten, von denen andere Magazine nur träumen können. Wer eine EDGE in der Hand hält, sieht sofort wofür er bezahlt: Topverarbeitung, Veredelung des Umschlags, teures Papier, teure Farbe. Inhaltlich distanziert man sich klar vom (immer weniger werdenden Rest). Reviews machen einen Bruchteil des Inhalts aus. Interviews, Previews werden von Webseiten regelmäßig zitiert. Für mich entscheidend sind jedoch die Making-Of-Artikel. Uralte Spiele aus “meiner” Zeit werden hier nochmal vorgestellt. Alles mit einer Gestaltung, die auch diese Website hier deutlich beeinflusst hat.</p>

<p>Die Tage habe ich auch wieder mal uralte deutschsprachige Magazine ausgegraben. Eine <em>PowerPlay</em> von 1991 zu lesen, ist immer noch ein ganz besonderes Erlebnis, dass sich nicht auf einem Bildschirm reproduzieren lässt. Das gedruckte Wort hat seine Qualität noch lange nicht verloren, aber die Bindung zur Zielgruppe definitiv. Im Kern hat sich jedoch nichts zu 91 verändert. Auch damals habe ich so viele Zeitschriften gekauft, weil sie boten, was nur dort zu finden war. Heute ist Online halt eine größere Konkurrenz, von der es sich abzusetzen gilt. Das mag schwer, aber nicht unmöglich sein.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/06/lies-mal-wieder-in-300-dpi#comments" title="5 Kommentare">5 Kommentare</a></p>
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		<title>“Your medium is dying.”</title>
		<link>http://www.coldheat.de/archiv/2009/03/your-medium-is-dying</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 10:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<![CDATA[Das Medium der Tageszeitung verändert sich nun dramatisch. Warum und wohin wird es gehen?]]>
		</description>
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		<![CDATA[<div>
		
		<p>Anlass dieses Artikels ist <a href="http://vimeo.com/3390739" title="Final Edition - After 149 years and 311 days, the Rocky Mountain News published its final edition on February 27, 2009.">ein Video</a>, dass die letzte Phase einer amerikanischen Tageszeitung dokumentieren soll. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass dieses Medium in Schwierigkeiten steckt und sich nun versucht überhastet neu zu erfinden oder um den weisen Nelson Muntz zu zitieren:</p>

<p><object width="590" height="478"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uNI2Chjzr1M&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/uNI2Chjzr1M&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="590" height="478"></embed></object></p>

<p>Ich habe keine Tageszeitung abonniert. Abonniert sind 2 Magazine, von denen eines sicherlich dieses Jahr kaum überleben wird. Eine Tageszeitung kaufe ich selten unregelmäßig am Kiosk. Offensichtlich bin ich nicht der einzige, bei dem die Tageszeitung als Informationsmedium wenig Bedeutung findet. Kommen wir zu ein paar Regeln beim Zeitungsdruck. Druck und Auslieferung einer Tageszeitung sind <em>sehr</em> teuer. Diese Kosten bezahlt man mit dem Kaufpreis. Kein Cent davon bezahlt die Informationen selbst. Kleiner aber wichtiger Hinweis. Die Information selbst bzw. die Redaktion wird in der Regel durch die Werbung finanziert. Brechen wie nun jetzt die Werbeschaltungen ein, ergibt sich ein gewisses Problem (und vielleicht auch schon die Lösung).</p>

<p><span id="more-1403"></span></p>

<p>Was man auch sehr schön aus diesem Film erkennt ist die Generationsfrage rund um dieses Thema. Diese Zeitung scheint sich auf lokale Inhalte konzentriert zu haben und das Argument, dass eine Lokalzeitung nicht zu ersetzen sein, kommt immer wieder.</p>

<p>Was man dabei vergisst, ist die Frage nach der Zielgruppe für die lokale Information. Abgesehen von wenigen Metropolen, dürfte das Interesse an lokalen Inhalten sinken. Meine Zeit ist begrenzt und ich lese lieber über meine persönlichen Interessen, als über verschwendete Steuermittel lokaler Investitionen. Es ist ein Ansatz der sich zumindestens für eine Lesergeneration überholt hat.</p>

<p>Es ist schön wenn ein lokaler Redakteur engagiert aufdeckt, dass Bauer Hummel seinen Dreck in den örtlichen Fluss geleitet hat oder welcher Bürgermeister sich von der örtlichen Sparkasse hat schmieren lassen, aber sind das Informationen mit denen man ein überteuert produziertes Medium am Leben halten kann? Im Falle der <em>Rocky News</em> scheint sich die Frage nun beantwortet zu haben.</p>

<h3>Zahl gefälligst</h3>

<p>Klar ist, dass die Produktion von Inhalten, egal für welches Medium Kosten verursacht. Selbst wenn man das gedruckte Wort hinter sich lässt, wollen Online-Redakteure auch bezahlt werden. Das Modell der Onlinewerbung sollte auch dem letzten klar sein, wird hier niemals die Kosten decken. Nun schreien schon die ersten Stimmen nach Micropayments für Onlineartikel. Viel Glück dabei.</p>

<p>Der Ansatz einer Bezahlung auf Basis einzelner Inhalte ist illusorisch. Stellen wir die Frage mal in den Raum. Wer würde einen monatlichen geringen Betrag zahlen, wenn er eine ansehnliche, <em>werbefreie</em> Onlineversion einer Zeitung bekommen würde. Jeder? Sicherlich nicht. Einige? Definitiv. Ausreichen viele um die Produktionskosten zu decken? Vielleicht.</p>

<p>Die Information als einzelnes Element lässt sich nicht an den einzelnen Leser verkaufen. Vielleicht könnte man sich etwas bei Apple abschauen. iTunes lief erst wirklich erfolgreich, als mit dem iPod parallel ein Gadget erhältlich war. Ein iPod für Informationen muss her. Kindle ist ein erster Schritt, aber nicht weit genug. Es wird noch ein paar Generationen ePaper brauchen, um ein Gerät verkaufen zu können, an dass man monatliche Raten bündeln kann, um die reine Information finanzieren zu können.</p>

<p>Hier ist eine Generation zu ködern, die eher für das Erlebnis Information zahlt, als für die Information an sich. Dies ist ein Fakt, der nicht so einfach zu verstehen ist. Seit wenigen Jahren sieht man praktisch wieder überall Leute mit Kopfhöhrern herum laufen. Hat der Walkman zwischen 1990 und 2000 aufgehört zu existieren? Es brauchte erst einen iPod um das Erlebnis Hören wieder massenkompatibel zu machen. Nun braucht es eben den gleichen Ansatz für das Erlebnis Lesen.</p>

<h3>Guten Morgen</h3>

<p>Ich glaube ein komplettes Geschäfftsfeld hat hier verpasst sich anzupassen und bezahlt erst jetzt den Preis dafür. Die Anzeichen für den massiven Wechsel des Medium waren lange sichtbar. Kurzfristig gilt es  zu unterscheiden zwischen überregionalem und lokalen Angebot. Die lokalen Zeitungen dürften noch Spielraum haben, weil hier die Produktionskosten geringer und die Kundenbindung dichter ist. Meine Großeltern werden sicher nicht ihre Zeitung abbestellen.  Langfristig läuft man jedoch in die gleich Sackgasse, wie überregionale Zeitungen und Zeitschriften schon jetzt.</p>

<p>Man darf gespannt sein, was die nächsten Monate noch so passiert. Aber soviel sollte klar sein. Die fetten Jahre sind nicht nur für dieses Medium vorbei. Die Anpassung ist hart, aber wer es nicht schafft hat schon verloren.</p>

<h3>Übergang und Chance</h3>

<p>Die Übergangszeit wird sehr hässlich werden und nur die finanziell stabilsten Beispiele werden ohne radikale Personaleinschnitte weitermachen. Vermutlich wird man finanziell eine Überbrückungslösung suchen und auch die öffentliche Hand um Hilfe bitten, was derzeit ja echt angesagt zu sein scheint.</p>

<p>Persönlich sehe ich hier eine der besten Chance um das Onlinemedium besonders gestalterisch mehr als einen Schritt nach vorn zu bringen. Wenn plötzlich die ganzen Indesign-Setzer online gestalten sollen und sich fragen wo ihre vielen Optionen geblieben sind, dann besteht vielleicht die Chance, dass auch ein W3C hier dynamischer handelt, als es bisher der Fall war. Wenn sich der Fokus so massiv auf das Web verlagert wie es nun endlich den Anschein macht, dann müssen neue bzw. bessere Werkzeuge her.</p>

<p>Das wird eine sehr spannende Transformation werden.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/03/your-medium-is-dying#comments" title="3 Kommentare">3 Kommentare</a></p>
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		<item>
		<title>Score this! Die Fabel vom Bewerten von Spielen</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 14:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeugs]]></category>
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		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<![CDATA[Die Bewertung von Computer- und Videospielen ist und wird ein ewiges Thema bleiben. <a href="http://www.marctv.de/blog/2009/01/29/spielspass-bewertung/" title="Spielspaß Bewertung">Marc versucht</a> den Sinn dieser kleinen Ziffern zu finden, die immer als fixes Urteil gelten sollen. Das Medium möchte sich immer als reif und&#8230;]]>
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	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/scorethis.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />	
		<p>Die Bewertung von Computer- und Videospielen ist und wird ein ewiges Thema bleiben. <a href="http://www.marctv.de/blog/2009/01/29/spielspass-bewertung/" title="Spielspaß Bewertung">Marc versucht</a> den Sinn dieser kleinen Ziffern zu finden, die immer als fixes Urteil gelten sollen. Das Medium möchte sich immer als reif und konkurrenzfähig zu anderen Medien positionieren. Es beansprucht sogar den Titel <em>Kunst</em> für sich und dennoch schafft man es offenbar immer noch nicht, auf lustige Zahlenspiele zu verzichten, um sein Produkt der Zielgruppe anzubidern.</p>

<p>Ich kenne kein Buch das eine 84% Wertung bekommen hat, oder einen Film mit 7 von 10 Punkten in der Optik. Alles sinnlose Zahlenspielerein aus der Zeit als nur Nerds und Geeks das Medium pflegten, denen Zahlen angenehmer waren als das normale Wort. Nun sind wir 20 Jahre darüber hinaus und es wäre Zeit, dieses antiquirte Bewerungssystem zu verabschieden.</p>

<p>Nicht nur, dass ein zu abgestuftes System unglaubwürdig ist, die Vielfalt bei Genres und Zielgruppe macht es unmöglich wirklich objektiv zu bewerten. Der Kritiker, der jedes Genre dieses Mediums versteht und mag, kann nicht existieren. Redaktionen weltweit besetzen seit Jahren jenes Genre mit dem entsprechenden Tester, der sich darin auskennt und somit automatisch dieses einem anderen Genre vorzieht. Ich möchte gern mal einen US-Redakteur ein neues Fifa-Spiel bewerten sehen, oder einem deutschen Redakteur eine Cricket-Simulation. Wir wissen alle wie objektiv sowas sein kann, um dann in 37,49% Wertungen zu resultieren.</p>

<p>Zweifellos sind die aktuellen Bewertungssysteme noch von Relevanz, aber sie werden nie mehr <em>wirklich</em> wichtig sein, auch wenn große Publisher gerne ihren Metacritic-Score als Schwanzverlängerung sehen. Eine Zahl unter einem Screenshot garniert mit 500 Wörtern ist nur noch genau das: Zeichen auf Papier, Pixel auf dem Screen. Relevanter ist heute im vernetzten Zeitalter die Mund zu Mund Propaganda.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/01/score-this-die-fabel-vom-bewerten-von-spielen#comments" title="7 Kommentare">7 Kommentare</a></p>
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		<title>Winterschlaf</title>
		<link>http://www.coldheat.de/archiv/2009/01/winterschlaf</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 15:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
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		<![CDATA[Stubenhocking 2008 geht zu Ende und eröffnet derzeit nahtlos die neue 2009er Saison. Es ist sehr lange her, dass es mal so kalt war, wie die letzten Tage. Während der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, hat sich der Feed-Reader vollgefressen.&#8230;]]>
		</description>
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		<![CDATA[<div>
		
		<p>Stubenhocking 2008 geht zu Ende und eröffnet derzeit nahtlos die neue 2009er Saison. Es ist sehr lange her, dass es mal so kalt war, wie die letzten Tage. Während der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, hat sich der Feed-Reader vollgefressen. Die Masse davon habe ich gleich ungelesen abgehackt. Einige lesenswerte Nachrichten blieben dennoch übrig.</p>

<p>Ich habe dutzende Filme während der letzten zwei Wochen geschaut. Während der Feiertage war ich auch mal wieder bei meinem Bruder, der sich vor ein paar Wochen einen neuen Fernseher gekauft hat und zwar einen wirklich feines Gerät. Groß und Full HD, also progressive 1080 Zeilen. Statt auf überteuertes BlueRay zu setzen, tut es ein günstiger DVD Player, der normale DVDs auf 1080p hochskaliert und über HDMI an den Fernseher überträgt. Verglichen mit einem echten 1080p Signal und unter normalen Sichtbedingungen, muss man sich fragen, wann BluRay als Film-Medium sterben wird. Ist <em>echtes</em> 1080p objektiv besser? Sicherlich. Rechtfertigt es die höheren Kosten? Keinesfalls. Die ganze Geschichte lässt mich mehr und mehr mit dem Gedanken spielen, auch mal wieder Geld für ein neues TV-Gerät zu opfern… aber dann auch nur für eine ganz kurze Zeit. Der Wow-Effekt verfliegt so schnell, wenn man diese Bilder täglich vor Augen hat.</p>

<p>Was ich die Tage geschaut habe, funktioniert auch noch auf meiner alten Röhre. Das Meiste davon waren ältere Filme, die noch mehr als geniale SFX brauchten, um Zuschauer zu finden. Loben muss ich an dieser Stelle mal das deutsche TV-Programm, das während der Feiertage erstaunlich gute Filmkost bot. Mein Fazit der letzten 2 Wochen was Filme betrift: es ist auffällig wie sich das Bild des typischen Hollywood-Akteurs verändert hat. War es früher wohl kein Problem alte Menschen vor der Kamera zu haben, zwingt der Jugendwahn zur Verjüngung der durschnittlichen Rolle. Einfach ausgedrückt, man sieht heute kaum mehr gute Rollen mit alten Darstellern, was sehr sehr schade ist. Schlimmer noch ist die Verjüngung der typischen Heldenrolle, was sicherlich auf mit fehlenden neuen Ikonen zu tun hat.</p>

<p><span id="more-1206"></span></p>

<p>Kommen wir zur Überlegung des Films 2008. In vielen Listen tauchen jene Titel auf, die wir noch lange nicht sehen dürfen: <em>The Wrestler</em>, <em>Milk</em>, <em>Gran Torino</em>, <em>Slumdog Millionaire</em>, <em>The Curious Case Of Benjamin Button</em>. Besonders ersterer wird schon jetzt in einem Atemzug mit <em>Raging Bull</em> genannt. Zu viele heiße Kandidaten warten bei uns noch auf eine Veröffentlichung. <em>Dark Knight</em> ist nach erneutem Schauen der DVD im Kern “nur” eine gute Verarbeitung des Materials mit der besten Interpretation der Joker-Figur. Ist es der Film, der 2008 als kompletter Film allen anderen die Show stehlen konnte? In meinen Augen ganz klar nein.</p>

<p>Mein “echter” Film des Jahres ist somit <em>Wall-E</em>, der Pixar’s Animationen auf ein wöllig neues Level gehoben hat, dass <em>Up</em> in 2009 hoffentlich noch weiter überbieten kann. Als weitere Filme 2008 seien hier jene erwähnt, die nicht 2008 erschienen sind, aber die von mir erst im letzten Jahr gesehen wurden. <em>REC</em> ist ein spanischer Horror-Film im Stil von <em>Cloverfield</em> nur eben gut statt mittelmäßig. Fernsehreporter begleiten ein Feuerwehreinsatz, der sich recht schnell als <em>anders</em> entpuppt. Absolut sehenswert. Auch gesehen haben muss man <em>The Elephant Man</em> von David Lynch, ein Schwarz-Weiß-Schinken aus dem Jahre 1980, erzählt er die Geschichte vom deformierten John Merrick.</p>

<h3>Interaktive virtuelle Betätigungen</h3>

<p>Oh ja, es wurde auch viel gespielt in den letzten 2 Wochen. <em>Left 4 Dead</em> ist noch immer das pure Gold. Das Spiel schafft es immer noch völlig neue Situationen aufzubauen. Es ist schlicht eine geniale Idee, die Abwechslung nicht durch neue Level bieten zu wollen, sondern nur durch die zufällige Platzierung von Objekten und Gegnern in bekannter Umgebung. Mittlerweile findet man allerdings sehr viele Spielern, die die Regeln des Spiels und deren Bugs zu gekonnt ausnutzen. <em>L4D</em> ist nicht bugfrei und wird es noch lange Zeit bleiben, da man bei Valve anscheinend Patches der PC-Version für den XBOX-Ableger verzögert. Sofern dies die achso tolle neue Multiplattform-Strategie ist, dann gute Nacht.</p>

<p>Es blieb auch Zeit für WoW und ohne zu sehr schon jetzt ins Detail gehen zu wollen, kann ich nur sagen, dass ich die Kritik des zu leichten neuen WoW’s teilweise nachvollziehen kann. WoW ist kein Spiel mehr, dass <em>sehr</em> lange Spielzeiten belohnt. Ob dies nur ein Vor- oder Rückschritt ist, kommt auf den jeweiligen Spielertyp an. <em>Lich King</em> bleibt mit Makeln behaftet, aber ich habe in WoW nie mehr Pickup-Raids gesehen als bisher. Das Spiel besinnt sich hier auf die Wurzeln des Genres zurück und schafft es wieder fremde Spieler zusammen zu bringen und zwar so gut, wie es das Spiel die Jahre zuvor kaum geschafft hat.</p>

<p>Als jemand, der Naxxramas noch in der 40er Version sehen durfte, kommt mir die Instanz heute doch sehr anders vor. Besonders in der 10er Variante wirkt der Raid teilweise in den Gängen verloren. Der Unterschied zwischen 10er und 25er Variante ist sehr interessant. Einige Bosse erscheinen mir in der 10er ungleich schwerer und umgekehrt. Malygos sollte eine Ausnahme bleiben, als ein Boss bei dem Blizzard den Spielern ihre jeweiligen Charakter raubt und mit generischen Rollen ausstatttet. Einige mögen das toll finden, ich kann damit nichts anfangen. Als kurzer Boss für zwischendurch ok. Wenn jedoch in Ulduar dann ebenfalls solche Bosse vorkommen, ist das ein Rückschritt im Raid-Design.</p>

<p>Sartharion ist klar bisher das Highlight der Bosse. Es ist ziemlich genial, wie ein Raid die Schwierigkeit des Bosses hier völlig dynamisch selbst bestimmen kann. In der einfachsten Form ist diese Boss einfacher als Onyxia, in der schwersten Variante sicherlich auf einem Niveau mit Archimonde zu nennen.</p>

<h3>1UP.com, EGM und das Ende einer kleinen und großen Ära</h3>

<p>Seit heute ist bekannt, dass die sicherlich derzeit bekannteste englischsprachige Marke im Segment des Gaming-Journalismus ihren Besitzer wechselt. Ziff Media verkauft <a href="http://www.1up.com" title="1UP.com">1UP.com</a> mit einigen Mitarbeitern an UGO. Wie zu erwarten rollen mit dem Wechseln Köpfe und was für welche. Praktisch die komplette Produktion um die vielen Podcasts der Seite ist entlassen worden. Darunter bekannte Namen, die diese Marke überhaupt erst in die Köpfe der Fans gemeißelt haben. Was hier passiert ist ganz einfach zu sehen, man kauft die Marke 1up.com, nicht aber die Substanz, nämlich die Leute dahinter. Ich habe die letzten 2 Jahre wöchentlich mehr als 2 Podcasts dieser Seite gesehen/gehört. Damit ist nun Schluss und wenn ich das Feedback so lese, dann bin nicht nur ihr darüber verärgert.</p>

<p>Einige schlauere Leute der Branche haben bereits durchgerechnet, wieviel der neue Besitzer mit der Marke 1UP.com sparen wird. Eine grobe Zahl lautet 2.5 Million Dollar jährlich. Soviel soll es kosten ein knappes Dutzend teils sehr hochwertigen (HD Video) Contents wöchentlich zu produzieren. Die Podcasts waren das Aushängeschild der Marke. Die Website an sich ist völlig charakterlos, nur eine weitere Gaming-Website.</p>

<p>Schaut man sich die Besucherzahlen an bzw. die Schätzungen dazu, dann wird schnell klar, wohin die Reise gehen muss. Mein Wunsch für 2009 geht in die gleiche Richtung. Wenn es ein Fazit aus der “Krise” geben sollte, dann muss es lauten: Von nichts, kommt nichts. Qualität hat ihren Preis. Geiz ist lange nicht mehr geil. Die Produktionskosten dieser Podcasts wären locker mit einem Bezahlmodell zu finanzieren. Einige dieser Podcasts sollten eine Demografie besitzen, die tatsächlich dafür bereit ist, für gute Inhalte einen angemessenen Preis zu bezahlen. Täglich kann man sich die Beispiele vor Augen führen, in denen derzeit Webseiten die Segel streichen müssen. Das rein werbefinanzierte Modell im Internet hat Grenzen, was die Produktion neuer Inhalte betrifft.</p>

<p>Mit dem 1UP.com Wechsel, sehen wir auch das Ende einer Magazin-Ära, denn die Produktion der <em>EGM</em> wird auch eingestellt. Dieses Magazin existierte seit knapp 20 Jahren und war eines der wenigen, die weltweit Beachtung finden konnten. Ich sehe derzeit dann nur noch eine einzige Printpublikation, die mit diesem Thema noch am Markt bestehen kann. Abonniert die <em>EDGE</em> sonst hat man wirklich bald keine hochwertige Klolektüre mehr, die sich unserem Hobby widmet.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/01/winterschlaf#comments" title="13 Kommentare">13 Kommentare</a></p>
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		<title>Twitter-Nachrichten schon jetzt das Oxymoron 2008</title>
		<link>http://www.coldheat.de/archiv/2008/11/twitter-nachrichten-schon-jetzt-das-oxymoron-2008</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/archiv/2008/11/twitter-nachrichten-schon-jetzt-das-oxymoron-2008#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 15:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<![CDATA[Das Internet is ganz toll. Während in Indien wieder der Terror seine Spuren hinterlässt, streitet die Blogosphäre, über den Wert von Twitter während des Anschlags bzw. wie überlegen Twitter doch gegenüber allem war/ist/sein möchte. <em>BS</em>

Normalerweise entzieht sich diese Diskussion&#8230;]]>
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		<p>Das Internet is ganz toll. Während in Indien wieder der Terror seine Spuren hinterlässt, streitet die Blogosphäre, über den Wert von Twitter während des Anschlags bzw. wie überlegen Twitter doch gegenüber allem war/ist/sein möchte. <em>BS</em></p>

<p>Normalerweise entzieht sich diese Diskussion völlig der Thematik. Wie pervers ist es bitte, dass der Terror Werbung für eine Marke macht? Davon abgesehen zeigt allein der Gedanke, Twitter sein Nachrichtendienst 2.0 lächerlich. Twitter gibt es seit Beginn des Internets nur war es ungebündelt, hatte keinen Namen und somit wenige Leser.</p>

<p>Ich erinnere mich noch an den 11. September 2001. Als ich gegen 17 Uhr nach Hause kam, wurde der Fernseher angemacht - und der Rechner auch. Während im TV Bilder Weltgeschichte schrieben, liefen im IRC Channels jene Meldungen ein, die heute als Twitter angeblich die Welt retten sollen. Zwei Channel habe ich damals mitgelesen und mitgeschrieben, beide waren dem Thema eigentlich völlig fremd, beide waren aber von wenigen New Yorkern besucht und die schrieben munter und ungefiltert ihre Meldungen und zwar auch mit mehr als 140 Zeichen und auch mit Digital-Fotos, die direkt an alle im Channel verschickt wurden.</p>

<p>Sicherlich waren diese Informationen praktisch ungefilterte Echtzeit und somit greifbarer, aber sie waren eben nur das was sie sein konnten und keine Berichterstattung im Fernsehen.</p>

<p><span id="more-1137"></span></p>

<p>Twitter wird nicht genutzt weil es so eine brandneue geniale Idee ist, sondern weil hier Neanderthaler (alte Medien) die Erfindung des Rads entdecken. Es ist der Strohhalm an dem man sich klammert, um jene zu finden, die schon lange nicht mehr die Dinosaurier unter den Medienformen konsumieren. Wie kann man denn bitte Twitter mit einem CNN in einem Satz nennen? 9 von 10 Twitter-Meldungen in solchen Momenten sind abgeschriebene Meldungen der klassischen Formate primär dem Fernsehen, was keiner mehr schaut und somit streut man die Meldungen in Kanäle wie Twitter.</p>

<p>Wer sich damit begnügt Zeitgeschichte in 140 Zeichen pro Update zu erleben, dem ist nicht mehr zu helfen. Twitter ist eine Plattform zu Ver- und Entwertung fremder Inhalte. Twitter ist “Ich sitze grad auf der Schüssel und überlege, welche Schuhe ich mir morgen kaufen soll”. Twitter ist der Link vom Video mit dem sich ins Maul pieselnden Affen. Twitter ist nicht die Nachrichtenquelle zum verfolgen wichtiger Ereignisse.</p>

<p>Vielleicht sollten sich deutsche Medien lieber mal auf die korrekte Bezeichnung der Stadt der Anschläge konzentrieren, als auf einen auf den Abgrund rasenden Zug aufzuspringen. Nur weil der durchschnittliche Deutsche mit Mumbai sicher nichts anfangen kann, heißt diese Stadt trotzdem 2008 Mumbai/Mumbay und nicht Bombai/Bombay. Ausländische Medien bekommen es hin, wieso viele deutsche nicht? Und es ist wieder so ein Problem quer über alle Medien verteilt, einzig die uralte Tageszeitung scheint wenig betroffen. Fernsehen, Radio, Internet balancieren alle zwischen Bombai und Mumbai.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/11/twitter-nachrichten-schon-jetzt-das-oxymoron-2008#comments" title="4 Kommentare">4 Kommentare</a></p>
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		<title>Winterlethargie</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 14:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Bond]]></category>
		<category><![CDATA[Cinema]]></category>
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		<category><![CDATA[Wrath of the Lich King]]></category>
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		<![CDATA[Ein mehr gewzungenes Update aber wenigstens überhaupt was Neues. Die Analogie des Tages - <a href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2008/11/death-of-the-pe.html" title="Death of the personal blog?">ein persönlicher Blog sei mehr Buch als Zeitung</a> - mag die derzeitige Eintragsflaute erklären. Ich schreibe zwar viel, aber nichts&#8230;]]>
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		<p>Ein mehr gewzungenes Update aber wenigstens überhaupt was Neues. Die Analogie des Tages - <a href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2008/11/death-of-the-pe.html" title="Death of the personal blog?">ein persönlicher Blog sei mehr Buch als Zeitung</a> - mag die derzeitige Eintragsflaute erklären. Ich schreibe zwar viel, aber nichts landet auf der Titelseite. Irgendwo ist derzeit der Wurm drin. Um nicht hoffnunglos in der Bedeutungslosigkeit verloren zu gehen, krame ich mal ein paar Links heraus, die man vielleicht nicht auf jeder zweiten Seite findet. Thematisch wieder alles dabei.</p>

<h3>Newseum</h3>

<p><a href="http://www.newseum.org/todaysfrontpages/default.asp?tfp_show_sort=no&amp;tfp_region=all" title="Newseum">Newseum</a> habe ich entdeckt, als es um die Titelseiten von Zeitungen beim Wahlsieg Obama’s ging. Diese Seite ist eine einzige riesige Gallerie der Titelseiten unzähliger Tageszeitungen aus verschiedensten Ländern. Meiner Meinung nach finden wir hier eine endlose Quelle für sehr gute und sehr schlechte Gestaltung. Viele Elemente lassen sich auch auf’s Webdesign übertragen. Eine Nischenseite mit höchtem Wert.</p>

<p><span id="more-1126"></span></p>

<h3>Seedmagazine</h3>

<p>Es gibt ganz wenige Beispiele für Magazine, die den Spagat zwischen Print und Web wirklich meistern. Während diese körperliche Höchsleistungen mehr und mehr Redaktionen in die Knie zu zwingen scheint, sehen wir mit Seedmagazine] auch ein wirklich gelungenes Beispiel. Als Auszug sei einmal <a href="http://www.seedmagazine.com/stateofscience/" title="State of Science">eine Artikelserie</a> erwähnt. Dass man den Vergleich zum Print nicht scheut, zeigt man direkt, indem man unter jedem Webartikel, auch ein Bild der jeweiligen Printversion zeigt. Da steckt sehr viel Liebe zum Detail drin. Ein Musterbeispiel für einen tollen Onlineartikel.</p>

<p>Abseits dazu fällt mir auch mehr und mehr die Nutzung <em>großer</em> Bilder auf, wenn auch erstmal nur auf Nischenseiten.</p>

<h3>ein neuer Entwickler für Blizzard</h3>

<p>Blizzard hat es wieder getan. Sie haben erneut einen puren Spieler in die eigenen Entwicklerreihen geholt. Mittlerweile besteht WoW’s Design-Führung komplett aus alten EverQuest-Spielern. <em>Lead Game Design</em> und <em>Lead World Design</em> sind in der Hand ehemaliger reiner Spieler, beide ohne irgendeinen voherigen Entwicklerhintergrund.</p>

<p>Und nun haben sie mit Jayde einen weiteren Spieler als Entwickler verpflichtet. Wieso, weshalb, warum? Eigentlich ist es ganz einfach. Jayde war während der <em>Lich King</em> Beta, die aktivste und qualitativ beste Feedback-Quelle, wenn es um Death Knights ging. <em>Sehr</em> viele Änderungen der Klasse beruhen direkt auf den Texten dieses einzelnen Spielers. Vieles davon ist noch auf <a href="http://jadefury.blogspot.com/" title="Jadefury DK Blog">seinem Blog einsehbar</a>, der nun als Beispiel-Portfolio dienen dürfte. Sofern Jayde bei WoW zum Einsatz kommt, hat WoW nun einen wirklich fähigen neuen Entwickler.</p>

<h3>Team Fortress Machinima</h3>

<p><object width="590" height="407"><param name="movie" value="http://www.wegame.com/static/flash/player.swf?xmlrequest=http://www.wegame.com//player/video/TF2_Mass_A_I"></param><param name="flashVars" value="xmlrequest=http://www.wegame.com/player/video/TF2_Mass_A_I&#038;embedPlayer=true"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.wegame.com/static/flash/player.swf?xmlrequest=http://www.wegame.com/player/video/TF2_Mass_A_I&#038;embedPlayer=true" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" wmode="transparent" width="590" height="407"></object></p>

<p>Via <a href="http://www.rockpapershotgun.com/2008/11/26/what-a-lot-of-rockets-tf2-extreme111one/" title="Rock Paper Shotgun">RPS</a> gibt es heute ein <em>wirklich</em> sehenswertes Video, dass gelangweilte Spieler beim Experimentieren mit der Team Fortress 2 Engine zeigt. Da stecken einige sehr nette Ideen drin. Sehenswerte 5 Minuten.</p>

<h3>Ein Quantum Bond</h3>

<p><em>Quantum of Solace</em> ein toller Film und ein ganz mieser Bond. Mir ist schon klar, dass man dieses Franchise neu erfinden muss, aber meiner Meinung nach zerbricht das Franchise beim Versuch in eine neue Form gegossen zu werden. Das ist kein Bond mehr, das ist generisches toll gemachtes Action-Kino, ohne Charakter. Der Name <em>Bond</em> dient hier nur noch als Lockmittel, aber gefüttert wird etwas anderes. <em>Solace</em> ist nicht so erfolgreich, weil es ein so toller Bond ist, sondern weil man so massiv PR betrieben hat wie nie zuvor. 2 Wochen lang lief hier im Radio eine Aktion, bei der Hörer Bond-Songs erkennen, anrufen und den Filmen zuordnen mussten. Schon dabei viel auf, wie schwach die modernen Filme auch bei den Songs waren. Dieses Franchise gehört beendet, bis der Stil der alten Filme (Connery- und Moore-Era) wieder angesagt ist.</p>

<h3>November ist ein mieser Monat</h3>

<p>November sucks. Weihnachtsvorpanik. Jahresendpanik. Zu viele Aufgaben. Zu viele Spiele. Zu viel alles und zu wenig Elan für irgendwas. Dieses Jahr ist der November spieletechnisch am Platzen. Soviele Must-Haves gab es kaum zuvor, egal auf welcher Plattform. Besonders aber auch PC-Spieler werden dieses Jahr auf die Probe gestellt. Gekauft, installiert und quasi nur angekostet sind <em>Fallout 3</em>, <em>Farcry 2</em> und <em>Left4Dead</em>. Left4Dead dürfte im Dezember gute Chance haben, die Feiertage zu unterhalten. <em>Fallout</em> und <em>Farcry</em> sind nicht in kleinen Seitzungen zu genießen und brauchen beide doch mehr Zeit als ich dachte. Das dürfte erst im nächsten Jahr was werden.</p>

<p>Momentan ist nur Zeit für ein <em>Lich King</em>, ein <em>World of Goo</em> oder ein <em>Half Life</em>, welches es letzte Woche für -,99 Cent zu kaufen gab. Lustigerweise meldete sich nach dem Kauf mein Kreditkarteninstitut mit der Nachfrage, ob die letzten Transaktionen der Karte korrekt seien. Erstmal denkt man plötzlich an irgendeinen Trojaner, oder Keylogger, der einem die eigene Nummer gestohlen und damit eingekauft hat. Wie sich jedoch herausstellt, gab es kein Problem, sondern nur dieser <em>Half Life</em> Kauf für -,99 Cent, lies die Musterkennung des Anbieters hellhörig werden. Dies fand ich einen tollen Service, auch wenn’s erstmal nervig erschien. Was Sicherheit der Karte betrifft, muss ich diesen Anbieter mal wirklich loben.</p>

<p>Ach ja und <em>Wrath of the Lich King</em> ist das beste WoW bisher. Mehr dazu in den nächsten Tagen vielleicht.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/11/winterlethargie#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>“change is coming…” to the frontpage</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 10:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<![CDATA[So ein Tag wie heute, ist ein Segen für Medien aller Art und mal ein perfekter Zeitpunkt um sich von seiner schönsten Seite zu präsentieren. Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass heute Zeitungen, Radio und Fernsehen mehr&#8230;]]>
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		<p>So ein Tag wie heute, ist ein Segen für Medien aller Art und mal ein perfekter Zeitpunkt um sich von seiner schönsten Seite zu präsentieren. Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass heute Zeitungen, Radio und Fernsehen mehr Leser, Zuhörer und Zuschauer finden als an einem normalen Mittwoch. Auch Nachrichten-Seiten im Internet dürften hiervon profitieren.</p>

<p>Nun ist <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/11/and-though-it-seems-heaven-sent-we-aint-ready-to-have-a-black-president.php" title="Ain't ready">der Anlass</a> sicherlich mal ein positiver und dementsprechend positiv sollte man ihn auch präsentieren. Dies ist ein Test ob man es schafft, seine Website dem Anlass entsprechend anzupassen und vielleicht einmal der üblichen Optik zu entfliehen. Es gibt ein paar wirklich gute Beispiele, die ich hier mal im Bild festhalten möchte. Mein Beitrag gestern mag zwar untergegangen sein (<em>i blame RSS</em>), diese hier sollen festgehalten werden:</p>

<p><img class="stdimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/obama-wsj.jpg" alt="Obama - Online Titel 1" /></p>

<p><img class="stdimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/obama-washington-times.jpg" alt="Obama - Online Titel 2" /></p>

<p><span id="more-1014"></span></p>

<p><img class="stdimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/obama-washington-post.jpg" alt="Obama - Online Titel 3" /></p>

<p><img class="stdimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/obama-statesman.jpg" alt="Obama - Online Titel 4" /></p>

<p><img class="stdimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/obama-nyt.jpg" alt="Obama - Online Titel 5" /></p>

<p><img class="stdimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/obama-miami-herald.jpg" alt="Obama - Online Titel 6" /></p>

<p><img class="stdimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/obama-guardian.jpg" alt="Obama - Online Titel 7" /></p>

<p><img class="stdimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/obama-detnews.jpg" alt="Obama - Online Titel 8" /></p>

<p><img class="stdimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/obama-denverpost.jpg" alt="Obama - Online Titel 9" /></p>

<p><img class="stdimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/obama-chicagotribune.jpg" alt="Obama - Online Titel 10" /></p>

<p><img class="stdimg" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/obama-chicago-times.jpg" alt="Obama - Online Titel 11" /></p>

<p>Beispiele, bei denen selbst das ungeschulte Auge erkennt, diese Nachricht ist etwas Besonderes.</p>

<p>Gestern wie heute in Verwendung für die Einträge: die hervorragenden <a href="http://jeffdomke.com/?p=374" title="ObamaBats">ObamaBats</a>.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/11/change-is-coming-to-the-frontpage#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>“When there is no more room in hell, dead print will walk the earth.”</title>
		<link>http://www.coldheat.de/archiv/2008/09/when-there-is-no-more-room-in-hell-dead-print-will-walk-the-earth</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/archiv/2008/09/when-there-is-no-more-room-in-hell-dead-print-will-walk-the-earth#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 10:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<![CDATA[Jeff Green, eine Ikone des Spiele-Journalismus, verlässt nach 17 Jahren die Bühne und wechselt wie viele andere zuvor, vom Kritiker zum Entwickler (The Sims - EA). Im <a href="http://www.1up.com/do/blogEntry?bId=8865013&#38;publicUserId=5380367" title="Ripples">Abschiedsbrief</a> findet sich ein herlicher Absatz zum leidigen Thema Print vs.&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
		
		<p>Jeff Green, eine Ikone des Spiele-Journalismus, verlässt nach 17 Jahren die Bühne und wechselt wie viele andere zuvor, vom Kritiker zum Entwickler (The Sims - EA). Im <a href="http://www.1up.com/do/blogEntry?bId=8865013&amp;publicUserId=5380367" title="Ripples">Abschiedsbrief</a> findet sich ein herlicher Absatz zum leidigen Thema Print vs. Web, aus der Sicht eines Machers:</p>

<blockquote>
  <p>With the coming of, and then the dominance of, the Web, though, things started changing pretty freaking rapidly for the magazines. And I’m not going to be an old curmudgeon about it all. Many, if not most of, the benefits of the Web are obvious and stunning and revolutionary for human communication and interaction and I’m right there with everyone else wondering how the heck we ever lived without it. <strong>I’m on the Web I don’t know how many hours a day. I’m addicted. And I’m killing print in my own way like everyone else, too: I stopped getting a daily newspaper because I was already getting all my news and information from the Web. So, I get it. And I like it I am not one of those people, on the other hand, who thinks that “print is dead.”  I still get the Sunday paper, because sprawling out on the couch, or outside in the yard, with the paper on a lazy Sunday morning/afternoon cannot be duplicated on a computer screen.</strong></p>
</blockquote>

<p>Seit Anfang des Jahres lese wieder sogar wieder zu diesem Thema was Gedrucktes (EDGE) und kann nur bestätigen. Premium-Print ist noch nicht am Ende. Im Gegenteil, es ist erfreulich mal wieder abseits des Bildschirms wirklich exklusive Gaming-Inhalte zu lesen.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/09/when-there-is-no-more-room-in-hell-dead-print-will-walk-the-earth#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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