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	<title>coldheat.de - Oxymoron#1</title>
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	<description>Oxymoron#1</description>
	<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 11:23:07 +0000</pubDate>
	
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		<title>Read this</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 12:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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  <a href="http://www.apple.com/safari/whats-new.html#reader" title="Safari Reader">Safari Reader</a> removes annoying ads and other visual distractions from online articles. So you get the whole story and nothing but the story.
</blockquote>

Ohne die Details dieses neuen Safari Werkzeugs zu kritisieren, ist das große ganze Bild wichtiger.&#8230;]]>
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		<blockquote>
  <p><a href="http://www.apple.com/safari/whats-new.html#reader" title="Safari Reader">Safari Reader</a> removes annoying ads and other visual distractions from online articles. So you get the whole story and nothing but the story.</p>
</blockquote>

<p>Ohne die Details dieses neuen Safari Werkzeugs zu kritisieren, ist das große ganze Bild wichtiger. Apple rückt hier etwas ins Zentrum, das irgendwann vor fünf Jahren verloren ging: Informationsästhetik, Fokus und Klarheit bei Online-Inhalten. Gefühlt nutze ich mittlerweile in mehr als 50% aller Artikel die ich online lese, das <a href="http://lab.arc90.com/experiments/readability/" title="Readability">Readability Bookmark</a>, nicht um Werbung zu blocken sondern um Artikel ohne Ablenkung lesen zu können. Das neue Safari Feature ist Armutszeugnis <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/07/suchen-sie-den-inhalt" title="Suchen Sie den Inhalt">aktuellen Webdesigns</a>. Ohne ein Problem, gäbe es nicht diese neue Lösung.</p>

<p>Irgendwo habe ich mal die grandiose These gelesen, dass Premium-Webdesign schon dann entsteht, wenn man die übliche Ablenkung weglässt. Ich ignoriere für den Augenblick mal die Notwendigkeit für Werbung und Seitenpalten. Anschließend wird Safari’s neuer Reader selbst völlig automatisiert, zum besseren Weggestalter. Selbst in den Vorzeigebeispielen findet mein Auge maximal 50% der effektiven Fläche, die dem eigentlichen Inhalt spendiert wird. Der Rest ist jene Ablenkung, jener Balast, der solche neuen Werkzeuge rechtfertigt.</p>

<p>So sehr man Apple auch kritisieren mag - und ich schließe mich da mittlerweile <em>sehr</em> den Zweiflern an - niemand anderes als Apple drückt so eine Funktion als Standard in ihren Browser. Apple’s Philosophie lässt sich relativ einfach zusammenfassen. Sie veröffentlichen nur, was sie selbst als Produkt und oder Service möchten. Webdesign beißt sich seit Jahren an der Stelle in den eigenen Hintern. Gebastelt wird, was sein muss, nicht was die beste Lösung ist, nicht was man selbst nutzen möchte. Kein anderes Medium hat dieses verzerrte Verhältnis von Inhalt und Ablenkung wie eine aktuell auf Nachrichten - welcher Art auch immer - spezialisierte Website. Vielleicht ist Safaris neue Reader Funktion ein erster Schritt in die entgegengesetze richtige Richtung oder ob es nur eine Frage der Zeit ist, bis man den eigenen Balast gekonnt vor solchen Werkzeugen versteckt. Bitte nicht.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/06/read-this#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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		<title>eingelaufen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 12:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<![CDATA[Vor genau einem Jahr habe ich das eigene Weblog mal wieder optisch <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/06/fruehjahrsputz-bei-coldheatde" title="Frühjahrsputz">grunderneuert</a>. Zuvor hat keine Gestaltung den ersten Geburtstag feiern können, zu kritisch und gierig war ich, was neue Verbesserungen betrifft. Nach zwölf Monaten ist es aber&#8230;]]>
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		<p>Vor genau einem Jahr habe ich das eigene Weblog mal wieder optisch <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/06/fruehjahrsputz-bei-coldheatde" title="Frühjahrsputz">grunderneuert</a>. Zuvor hat keine Gestaltung den ersten Geburtstag feiern können, zu kritisch und gierig war ich, was neue Verbesserungen betrifft. Nach zwölf Monaten ist es aber kein Zufall, dass ich hier kaum etwas verändert habe. Als ich neulich die Frage gestellt bekam, auf was ich als Produkt meiner Arbeit so richtig stolz bin, dann ist es ganz klar die aktuelle Form dieser Seite.</p>

<p>Dass individuelle Artikelgestaltung so ein großes Thema wird und weiter bleiben wird, habe ich selbst wirklich nicht erwartet. Gefühlt waren es endlose viele, wirklich dann wohl fünf Listen, in denen dieses Weblog mit vielen anderen als Vorzeigeobjekt zum Thema <em>unique article design</em> vorgestellt wurde. Viele davon haben mich dann doch sehr breit grinsen lassen. Das wichtige jedoch ist der eigene Spaß am Schreiben, Gestalten und Entwickeln neuer Inhalte. Auch nach einem Jahr bin ich vom Ansatz hier mehr als überzeugt und wenn ich nicht viel ändern werde, dann heißt dies, dass hier vieles <em>wirklich</em> funktioniert.</p>

<h3>individuelle Artikelgestaltung</h3>

<p>Als ich <em>Sieben</em> veröffentlicht habe, gab es fünf individuell gestaltete Artikel. <a href="http://www.coldheat.de/layouts" title="Layouts">Heute sind es mehr als fünfzig</a>. Offensichtlich ist der Ablauf heute viel effektiver als früher. Ich glaube auch <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/12/stilfindung" title="Stilfindung"><em>meine</em> Form</a> des Formats gefunden zu haben. Kurz und doch wiedererkennbar. Ich bin weggekommen von den episch langen Blogartikeln. Ich glaube dafür funktioniert dieses Format weniger gut. Wenn ich frühe und heutige Film-Einträge miteinander vergleiche, gibt es doch große Unterschiede, aber das neue Format ist was ich selbst mittlerweile bevorzuge. Vielleicht kommt mal wieder die Zeit wo Text dominiert, aber in naher Zukunft bleibt alles wie gehabt.</p>

<p><em>Uniques</em> ist von einer kleinen persönlichen Sache <em>ziemlich</em> groß geworden. Seit der Veröffentlichung ist diese Seite, die mit Abstand populärste. Der Feed hat in kurzer Zeit alle anderen Feeds deklassiert. Wenn ich gewusst hätte, wie gut es angenommen wird, hätte ich <em>Uniques</em> auf eine andere Domain installiert. Möchte mich nicht selbst loben, aber ich habe seitdem viele andere Angebote dieser Art gesehen, finde meine aber die effektivste. Hier werde ich bald an der Seite selbst was ändern. Ziel ist es mehr Beispiele pro Seite darzustellen, was mir noch zu viel Browserperformance verbraucht. Zwanzig Bilder zu skallieren, zu interpolieren und mit CSS3 auszustatten, bringt die Rendering-Engines der Browser unter Last.</p>

<p>Ich habe <em>sehr</em> viele Details im Hintergrund verändert und glaube jetzt wunschlos glücklich zu sein. Mittlerweile bietet mir die WordPress-Installation wirklich jedes Werkzeug. Ein Schnellschuss ist heute nicht mehr als solcher zu erkennen. Wenn ich gut drauf bin, dauert ein aufwendiger Artikel nicht länger, als früher nur was Textlastiges. Ich gebe zu, dass dies sicherlich ein positiver Nebeneffekt ist, <em>Sieben</em> noch lange nicht einzustampfen. Ich bin jezt gerade mal an dem Punkt, wo ich wirklich schnell und effektiv damit arbeiten kann und das ist etwas, was ich nicht mehr missen möchte.</p>

<h3>vorwärts</h3>

<p>Große Änderungen spare ich mir noch lange auf. Wenn ich hier mal wieder Grundlegendes ändere, dann so <em>richtig</em>. Auf meiner Liste für eine mögliche achte Version stehen “echtes” HTML5, ein flüssiges Grundraster, Small-Screen-Version und ein paar mehr Freiheiten bei der Artikelgestaltung. Diese Ziele sind noch ganz weit weg. Was ich in naher Zukunft ändern möchte sind kleine Details.</p>

<p>Der Kopf der Seite ist zum Sorgenkind geworden. Das Logo zerstört in vielen Fällen die Hierarchie der Seite. Zusätzlich sind einige Menüpunkte hinzu gekommen, die eigentlich nicht angedacht waren. Zeit hier mal aufzuräumen. Wie genau weiß ich noch nicht. Ich möchte definitiv die “Ecke” behalten, da diese wunderbar optisch funktioniert. Vermutlich werden Logo und Menü nur etwas schrumpfen und neu positioniert. Muss ich mal schauen, wie sehr einzelne Artikel davon profitieren.</p>

<p>Natürlich mache ich mir immer wieder Gedanken, wie ich aktuell gestaltete Artikel in fünf oder zehn Jahren behandeln werde. Grundsätzlich gilt: die Gestaltung ist nur Oberfläche, die sich einfach abziehen lässt. Inhalt und Form sind nicht miteinander verbunden. Ich habe auch versucht die CSS-Struktur möglichst flexibel zu halten. Wenn plötzlich HTML5-Tags auch hier Einzug halten, sollte alles weiter funktionieren. Allerdings sind alte Artikel <em>wirklich</em> alte Artikel und vermutlich wird meine Lösung so aussehen, dass ich <em>Sieben</em> als Basis dafür nutzen werde. Wer im Jahr 2013 jemand über <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/01/et" title="E.T.">E.T.</a> lesen möchte, wird hoffentlich die aktuelle Gestaltung sehen.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/06/eingelaufen#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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		<title>Magisches Lesen am kleinen Bildschirm</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 12:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<![CDATA[Die ersten “digitalen Magazine” sind nun da und stoßen wie erwartet auf viel Kritik. Die <a href="http://informationarchitects.jp/wired-on-ipad-just-like-a-paper-tiger/" title="WIRED on iPad: Just like a Paper Tiger…">Details</a> <a href="http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte" title="DER SPIEGEL auf dem iPad: graﬁsche Schlachtplatte">erläutern</a> <a href="http://praegnanz.de/weblog/der-spiegel-auf-dem-ipad" title="DER SPIEGEL auf dem&#8230;]]>
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		<p>Die ersten “digitalen Magazine” sind nun da und stoßen wie erwartet auf viel Kritik. Die <a href="http://informationarchitects.jp/wired-on-ipad-just-like-a-paper-tiger/" title="WIRED on iPad: Just like a Paper Tiger…">Details</a> <a href="http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte" title="DER SPIEGEL auf dem iPad: graﬁsche Schlachtplatte">erläutern</a> <a href="http://praegnanz.de/weblog/der-spiegel-auf-dem-ipad" title="DER SPIEGEL auf dem iPad">andere</a> viel besser als ich es könnte, viel mehr möchte ich ein paar grundlegende Gedanken zum Thema äußern. Grundsätzlich begrüße ich es sehr, wenn Gestaltung abseits des CMS-Rahmens mehr in den Fokus rückt. Zwar heißt es immer <em>Content sells</em>, aber wäre diese Aussage korrekt, gäbe es jetzt nicht die ersten Gehversuche, soviel Printgestaltung wie nur möglich auf einen kleinen Bildschirm zu übertragen.</p>

<p>Ich persönlich möchte an dieser Stelle große Zweifel äußern, dass überhaupt eine größere Zielgruppe für solche Angebote existiert. Zwischen Printausgabe und gutem Online-Pendant ist für meinen Geschmack kein Platz. Was fehlt ist in vielen Fällen einfach das gute Online-Pendant, dass man jetzt versucht auf Tablet Computern zu etablieren. Wie viel Zeit hierbei schon vergeudet wurde, zeigen die ersten Gehversuche. Ich habe schon vor langer Zeit mit <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/06/zweckentfremdet" title="InDesign und Webdesign">InDesign als Screendesign Werkzeug</a> experimentiert und die ersten Lösungen sind aber ganz schnell eingestampft worden. Andere verkaufen sie nun im Appstore. Interesant.</p>

<p>Das Thema sollte man aus zwei Perspektiven betrachten. 1) Ist hier der Markt wirklich bereit? 2) Ist der Arbeitsablauf für solche Lösungen bereit? Ich habe Einblick in die Erstellung von Print- und Screenlösungen und möchte behaupten, dass sich für komplexere und aufwendige Produkte, noch lange keine Brücken schlagen lassen. Die Gestaltung ist in beiden Fällen so unterschiedlich, dass ich kaum saubere Mittelwege sehen kann. Jeder Versuch in dieser Richtung, wird langfristig nicht funktionieren. Die Lösung heißt natürlich jeder Plattform separate Sorgfalt zu widmen und im Falle digitaler Inhalte sind dies keine Bilder, sondern individuelle Lösungen für einzelne Seiten. Irgendwann hab ich sowas schon mal <a href="http://www.coldheat.de/uniques" title="Unique Article Design">gesehen</a>. <a href="http://www.coldheat.de/layout" title="Layouts">Hmmm</a>. Natürlich erfordert dies mehr Aufwand und natürlich ist es fraglich ob man den refinanzieren kann, aber entweder ganz oder garnicht.</p>

<p>Kostenpflichtige Applikationen dieser Art laufen in eine Falle. Sie konkurrieren mit kostenlosen Webseiten, kostenpflichtigen Printprodukten und ähnlichen Lösungen im Appstore. Um hier einen Platz zu finden, braucht man schon verdammt gute Angebote, die einen finanziellen und zeitlichen Aufwand erfordern, der sich auf dieser Plattform (noch) nicht finanzieren lässt. Wenn das <em>iPad</em> jetzt die Tür aufstößt um endlich mehr Sorgfalt ins Webdesign abseits der Nischenblogs bringt, dann bin ich einer der ersten, der dabei ganz breit grinst. Wir sind noch Jahre davon entfernt, was und Konzeptvideos die letzten Monate versprochen haben. Vielleicht öffnen die ersten <em>iPad</em> Lösungen hier einigen Träumern die Augen.</p>
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		<title>Google Webfonts</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 08:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<![CDATA[Als ich mit dem Kreieren von Webseiten angefangen habe, existierte mit CSS ein damals schon ausgereiftes Werkzeug zur Schriftgestaltung. Meine erste CSS Tutorials waren damals die Webmonkey Serien bei Wired.com. Fonts waren eines der ersten CSS Module, dass von allen&#8230;]]>
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		<p>Als ich mit dem Kreieren von Webseiten angefangen habe, existierte mit CSS ein damals schon ausgereiftes Werkzeug zur Schriftgestaltung. Meine erste CSS Tutorials waren damals die Webmonkey Serien bei Wired.com. Fonts waren eines der ersten CSS Module, dass von allen Browser relativ konsequent unterstütz wurde, aber irgendwann waren auch hier schnell die Grenzen erreicht, was man mit den üblichen paar Fonts so anstellen konnte. Das Grundproblem sollte viele Jahre nicht gelöst werden, nämlich die sehr geringe Vielfalt an Schriften. Ich habe so ziemlich jede Lösung ausprobiert, die zwischenzeitlich aufgetaucht ist. Alles weit davon entfernt, den Komfort zu bieten, den es braucht um bei der breiten Masse anzukommen. Und jetzt gibt’s <a href="http://code.google.com/webfonts" title="Google Webfonts">Google Webfonts</a>. Damit hat sich das Thema auch erledigt.</p>

<h3>neues Spielzeug</h3>

<p>Einige Probleme bleiben. “Flash-of-noch-nicht-geladene-Schriften”. Als deutscher Nutzer wird man oft vergeblich nach Umlauten suchen. Windows fehlende aktivierte Kantenglättung - in neuen Versionen ein geringeres Übel - lässt alles <em>außer</em> den üblichen Screenfonts ziemlich übel aussehen, besonders bei größeren Schriften. Noch ist die Auswahl begrenzt, was sich im Laufe der Zeit ändern wird…und trotzdem habe ich Google Webfonts hier im Blog nun schon integriert. Erstmal wird es sich auf individuell gestaltete Artikel beschränken. Wobei die <a href="http://code.google.com/webfonts/family?family=Nobile" title="Nobile"><em>Nobile</em></a> ein verdammt guter Arial Ersatz in allen Überschriften wäre. Dies ist hier ist nur der obligatorische Test-Artikel und deshalb so hoffnunglos mit unpassenden Schriftkombinationen überladen. Musste einfach mal sein.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/05/google-webfonts#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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		<title>Hang in there!</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 11:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<![CDATA[Zur Abwechslung mal ein Test mit <em>wirklich</em> großem <a href="http://www.sxc.hu/photo/1232731" title="Pug">Bildmaterial</a> und alle Browser schreien “Hilfe”.

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	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/hang-in-there.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />	
		<p>Zur Abwechslung mal ein Test mit <em>wirklich</em> großem <a href="http://www.sxc.hu/photo/1232731" title="Pug">Bildmaterial</a> und alle Browser schreien “Hilfe”.</p>

<p><img class="maximg" width="468" src="http://www.coldheat.de/archiv/entry-styles/grafiken/stock/pug.jpg" alt="Mops" /></p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/03/hang-in-there#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>Lesefluss online</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 13:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<![CDATA[Je mehr Geräte wir nutzen um Text zu lesen, umso mehr verändert sich der Lesefluss. Der klassische Spaltensatz fühlt sich fast schon exotisch an und besonders die Idee, jenen Spaltensatz 1:1 online zu übertragem, wirkt befremdlich. Noch finden sich <a&#8230;]]>
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		<p>Je mehr Geräte wir nutzen um Text zu lesen, umso mehr verändert sich der Lesefluss. Der klassische Spaltensatz fühlt sich fast schon exotisch an und besonders die Idee, jenen Spaltensatz 1:1 online zu übertragem, wirkt befremdlich. Noch finden sich <a href="http://weblogs.mozillazine.org/roc/archives/2010/01/video_freedom_a.html" title="Video, Freedom And Mozilla">wenige Beispiele</a>, auch weil es einfach sehr unangenehm ist, so dargestellte Texte zu lesen. Jener Lesefluss wird angenehmer, wenn man statt einer Maus, direkt mit den Fingern auf einer Oberfläche “scrollt”. Es ist präziser und schneller zum Scannen der Texte und ich gebe zu, es kommt der Haptik des Umblätterns einer Seite Papier näher, als die Nutzung einer Maus.</p>

<p>Es wird langfristig kein Dogma geben, wie längere Texte darzustellen sind, dafür existieren zu viele Plattformen und die Technologie entwickelt sich zu schnell fort. Umfang, Format und Plattform, werden Anpassungen erfordern. So war es immer und so wird es immer sein. Auch wenn uns Standards heute vieles erleichtern, die Suche nach dem einen heiligen Gral wird auch in Zukunft erfolglos sein. Außer Konkurrenz und damit das rettende Netz wir der ganz klassische 1-Spalten-Satz. Ein Spalte liest sich einfach egal mit welcher Steuerung, egal bei welcher Auflösung am einfachsten. Wenn es nur darum geht Text zu transportieren, dann bitte hiermit. Diese Art hat für mich aber zu viele Einschränkungen in der Gestaltung, weshalb ich hier immer wieder mal mehr als eine Spalte aufmache.</p>

<p><span id="more-3733"></span></p>

<p><img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/next-paragraph.jpg" class="stdimg illustration" alt="Lesfluss als Labyrinth" /></p>

<p>Ich versuche hier wieder und wieder den klassischen Lesefluss bekannt aus Zeitungen zu umgehen. Dieser Ansatz unterbricht mir das Lesen zu sehr. Weil man nicht nur mit dem Augen springen, sondern dabei auch scrollen muss. Ein Bildschirm ist kein fixes Format aus Papier. Was die Sache online erschwert, ist das Float-Modell von CSS. Statt sich vertikal anzuordnen, nehmen sich Text-Blöcke erstmal die Horizontale. Für das geschulte Online-Auge kein Problem, wir wissen wie der Text zu lesen ist, aber wer mehr Gedrucktes liest, dem wird ungewohnt sein Textblockzeile für Textblockzeile abzuarbeiten, statt Spalte für Spalte. Einige Artikel bei <a href="http://www.thebolditalic.com" title="The Bold Italic">The Bold Italic</a> wirken zwar eindrucksvoll gesetzt, erweisen sich doch aber leichter im RSS-Reader zu lesen.</p>

<p>Auf meiner Seite hier versuche ich immer zu tricksen, um das Auge möglichst eindeutig zum nächst richtigen Textblock zu führen. Alle “hängenden” Textblöcke sind optisch oft so gut separiert und inhaltlich so geschrieben, dass sie selbst in der falschen Reihenfolge gelesen Sinn ergeben. Das klingt jetzt seltsam, ist jedoch ein Aspekt, den ich hier im Blog immer wieder beachte. Solange keine wirklich gute Lösung für das Problem Spaltensatz existiert, ist es immer ein Mittelweg zwischen Augenwischerei, logischem Lesefluss und sinnvolle Nutzung des Raumes. Ich bin überzeugt, dass diverse Randspalten, also jene Klickfänger, die so gut beim Lesen stören, <em>eigentlich</em> praktisch sind, da sie die Seite füllen ohne was am Text verändern zu müssen. Eine schmale Textspalte sähe auch ziemlich verloren aus. Nicht alles was widerum schick aussieht, liest sich auch gut bzw. besser. Im Zweifel lieber die langweiligere aber sicher Variante, als ein Labyrinth aus Textblöcken, deren Navigation bzw. Lesefluss man in den letzten 10 Jahren verlernt haben mag.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/03/lesefluss-online#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>Bühne frei‽</title>
		<link>http://www.coldheat.de/archiv/2010/02/buehne-frei</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 09:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
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		<![CDATA[Am 1. März werden ein paar wenige deutsche Blogs ihren Beitrag zu einem gemeinsamen Thema verfassen. Dieser Eintrag möchte noch zusätzliche Teilnehmer finden und den Ursprung des Ganzen erläutern. Statt dem Trend der Blogs totschreibenden Masse zu folgen, stecke nicht&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
		
		<p>Am 1. März werden ein paar wenige deutsche Blogs ihren Beitrag zu einem gemeinsamen Thema verfassen. Dieser Eintrag möchte noch zusätzliche Teilnehmer finden und den Ursprung des Ganzen erläutern. Statt dem Trend der Blogs totschreibenden Masse zu folgen, stecke nicht nur ich mehr Sorgfalt in diese kleine Nische des Internets. Mittlerweile statten mehr Blogger ihre Werke mit <a href="http://www.coldheat.de/uniques" title="Uniques">individueller Gestaltung</a> aus. Und spätestens das böse <em>i-Wort</em> hat in vielen Köpfen das Licht augehen lassen, dass auch ein Online-Artikel aus mehr als einer Überschrift, Symbolbild und einer Textblockspalte bestehen kann. Um zu zeigen was jetzt schon machbar ist, kam der Gedanke auf, dass man auf einer gemeinsamen inhaltlichen Basis, seinen invividuellen Beitrag veröffentlicht. Aus der Idee soll nun was Greifbares werden. <em>Bühne frei‽</em></p>

<h3>Der erste Versuch</h3>

<p>Noch ist die Liste der Teilnehmer übersichtlich. Mit dabei sind bisher <a href="http://www.anmutunddemut.de" title="Anmut und Demut">Ben_</a>, <a href="http://www.markus-freise.de/" title="Markus Freise">Markus</a>, <a href="http://blog.fymmie.de/" title="Fym">Maurice</a>, <a href="http://www.codecandies.de" title="Codecandies">Nico</a>, <a href="http://www.agenturblog.de/" title="Agenturblog">Oliver</a> und meine Wenigkeit. Wer sich angesprochen fühlt und mitmachen möchte, der ist herzlich eingeladen. Unser erster Termin ist jetzt der 1. März und das Thema soll Musik sein, wobei ein paar wenige Richtlinien existieren. Es gilt sich einen einzigen Titel zu wählen, der als MP3 oder Video in den Eintrag eingebettet sein muss. Auf diesem Lied sollten sich dann 200 bis 500 Wörter Text aufbauen, wobei niemand nachzählen wird, aber der Umfang sollte übersichtlich sein. Was inhaltlich passiert ist völlig offen. Man kann “seine” Geschichte zum Lied erzählen, schreiben warum die eigene Wahl so toll ist, oder wie furchtbar man den Song findet. Das Lied dient nur als Haken, was dran hängt, entscheidet jeder selbst und wie es umgesetzt ist auch. Jeder der Teilnehmer wird sicher mehr als den “normalen” Blogpost anbieten.</p>

<h3>Intention</h3>

<p>Für mich persönlich geht es hierbei um zwei Kleinigkeiten. Zum einen soll es Werbung sein, für den Ansatz vielleicht doch mal mehr Sorgfalt und Zeit bei der Gestaltung eines einzelnen “Blogeintrags” zu benutzen. Zum anderen sehe ich jetzt schon im <a href="http://www.coldheat.de/uniques" title="Uniques">Link-Blog</a>, dass einfach nur mehr Beispiele, dass Niveau der Idee doch sehr eindeutig voran treiben. Hier kommen viele neue und praktische Beispiele ans Tageslicht, bei denen man sich gern was abschaut. Zumindestens nehme ich mich dabei nicht raus. Dieser Ansatz profitiert langfristig ganz klar davon, dass wir mehr Beispiele bekommen. Wenn wir dabei ein paar zusätzliche Leser von der Idee überzeugen, dann ist dies ein positiver Nebeneffekt, aber nicht das erste Ziel. Allerdings kann ich nur von dieser Seite bestätigen, dann die Besucherzahlen in den letzten Wochen überraschend eindeutig angestiegen sind.   Die sehenswerteren Seiten, sammeln hier klar die meisten Klicks.</p>

<p>Ganz abgesehen davon, bin ich einfach sehr drauf gespannt, was der Rest so produziert und es geht nicht nur um die visuelle Oberfläche. An dieser Stelle interessieren mich mehr die gewählten Titel des Themas. Musik ist halt doch was so Subjektives, dass sie viel über den Menschen verrät, der sie hört.</p>

<h3>Experiment</h3>

<p>Wenn sich alle Teilnehmer den Spaß an der Sache bewahren, dann kann man hier zukünftig einiges von versprechen. Themen lassen sich genügend finden und ich denke schon einen Schritt weiter, ob man diesen Ansatz nicht sogar in eine eigens dafür geschaffene Seite integriert, um eine zentrale Anlaufstelle zu bieten. Möglich wär auch ein <em>Kettenbrief</em>-Ansatz, wo jeder einen kleinen Teil für einen gemeinsamen Beitrag stellt…aber schön der Reihe nach.</p>

<p>Zum Anfang steht der 1. März als Termin für den ersten Versuch. Schauen wir mal wie es läuft.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/02/buehne-frei#comments" title="7 Kommentare">7 Kommentare</a></p>
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		<title>“Isn’t that gorgeous?” Nö.</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Rant]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<![CDATA[Bilder von der NYTimes App für das iPad kennen sicher viele. Sollen wir mal wieder mehr Realität in die sich übergebenden Superlativen der Präsentation bringen? Worin bestehe die zwei einzigen <em>echten</em> Unterschiede zwischen dieser gezeigten Applikation und der normalen Website?&#8230;]]>
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		<p>Bilder von der NYTimes App für das iPad kennen sicher viele. Sollen wir mal wieder mehr Realität in die sich übergebenden Superlativen der Präsentation bringen? Worin bestehe die zwei einzigen <em>echten</em> Unterschiede zwischen dieser gezeigten Applikation und der normalen Website? Fixes Format und fehlende Werbung. Ließe man die Werbung auf nytimes.com weg und läge sich auf ein fixes Format fest, würde die Website ein in meinem Fall 24-Zoll-Farb-Display sein. Viel Glück dabei, mir ein dagegen <em>iPad</em> als “beste Browsererfahrung” verkaufen zu wollen.</p>

<h4 class="inlineHeadRight">“Still there is something new that might be worth paying for: a much stronger focus on design via a 9.7 inch colour display.” <a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/jan/28/can-apple-ipad-save-newspapers" title="Can the Apple iPad save newspapers? | guardian.co.uk">#</a></h4>

<p>Ich weiß, dass ich nicht Zielgruppe für dieses Produkt bin, aber es wäre dann doch etwas realistischer die Fakten präzise zu benennen. Ein 9.7 Zoll XGA Display ist ein Rückschritt für Screendesign und auch wenn es eine separate Applikation ist, ein “much stronger focus on design” ist purer Hohn, besonders wenn man einen besseren Effekt schon jetzt erzielen könnte, würde man auf den ganzen Wasserkopf verzichten, den Webdesign mit sich rum schleppt (Browserversionen, Displaygrößen, Schriften, Flash, Werbung). Ohne diesen Kram erzielt man natürlich bessere Ergebnis, vielleicht nicht die NYTimes, aber viele Blogs die sich so eine Strategie leisten können.</p>

<p>Keine Frage ich bin überzeugt davon, dass man die Masse der Nutzer vom <em>iPad</em> überzeugen können wird, aber man erfindet das Rad nicht neu, was Informationdesign auf einem Display betrifft. Größe spielt für die Gestaltung von Informationen eine Rolle und ein Display wie dieses ist gemessen an der Dichte an Informationen ein Rückschritt. Ja es gibt Umwege, um aus so einem Display mehr rauszuholen, aber Design ist auch Detail und wenn ich zoomen muss um Details zu finden, dann ist die klassische Website auf einem großen Display am Schreibtisch die klar bessere Alternative.</p>

<p>Ein weiteres Detail ist auch die Dichte der Bildpunkte. Ein Tablet-Display besitzt einen ähnlichen Abstand zum Auge wie ein gedrucktes Produkt, gleichzeitig aber eine viel geringere Bildpunktdichte. Auch ein <em>iPad</em> ist noch ganz weit von 300 dpi entfernt, was dazu führen wird, dass viele Nutzer größere Schriften für langes Lesen benutzen werden und so schrumpft die effektive Größe des Displays noch weiter.</p>

<p>Grundsätzlich begrüße ich ein Produkt wie dieses neue Apple Spielzeug. Ich sehe seinen Sinn und auch ein tolles Geschäfftsmodell für viele Beteiligten, aber ich sehe ganz klar nicht die Premium-Version zum Konsumieren von digitalen Informationen. Dies ist nicht die Lösung des frustrierten Print-Layouters, der sich schwer tut HTML und CSS zu lernen. Dies ist nicht die Plattform für einen stärkeren Fokus auf Gestaltung. Der heilige Gral<sup id="fnref:1"><a href="#fn:1" rel="footnote">1</a></sup> für ausladendes Screendesign findet sich nicht auf dem Display eines <em>iPad</em>. Einfach mal die Superlativen wieder zurück in die Schublade stecken und abwarten, fände ich sehr angebracht.</p>

<div class="footnotes">
<hr />
<ol>

<li id="fn:1">
<p>Meine persönliche Killerapplikation für dieses Gerät dürften <span style="text-decoration:line-through;">Comics</span> grafische Novellen sein. Hoffentlich finden sich da Anbieter für, denn für dieses Medium ist das Gerät ideal. <a href="#fnref:1" rev="footnote">↩</a></p>
</li>

</ol>
</div>
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		<title>Balken-Diagramme im Web-Design 2.0</title>
		<link>http://www.coldheat.de/archiv/2010/01/balken-diagramme-im-web-design-2-0</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/archiv/2010/01/balken-diagramme-im-web-design-2-0#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 09:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSS]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Diagramme]]></category>

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		<![CDATA[Das Tutorial zum Balkendiagramm gehört zu den stillen Klickfallen der Seite. Über Google kamen dann doch mehr Besucher auf die Seite, als gedacht. Ein Kommentar hat das Thema wieder aktuell werden lassen und ist für mich Anlass, das Thema mal&#8230;]]>
		</description>
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		<![CDATA[<div>
		
		<p>Das Tutorial zum Balkendiagramm gehört zu den stillen Klickfallen der Seite. Über Google kamen dann doch mehr Besucher auf die Seite, als gedacht. Ein Kommentar hat das Thema wieder aktuell werden lassen und ist für mich Anlass, das Thema mal zu überarbeiten. Ich präsentiere <a href="http://www.coldheat.de/archiv/themenseiten/diagramm.php" title="Themenseite - Diagramm">Balkendiagramm 2.0</a> oder so ähnlich.</p>

<p>Ich bleibe bei der HTML-Struktur. Eine Definitionsliste bietet sich hier mehr an, als eine normale Liste, die ich bei anderen Lösungen oft sehe. Es gibt allerdings vor und Nachteile, besonders mit Blick auf Internet Explorer, der jedoch schneller und schneller an Popularität verliert. Eine Definitionsliste hat den großen Vorteil gleich zwei HTML-Tags für einen Wert zu bieten. In einer normalen Liste wird zusätzlich oft mit spans-Tags gearbeitet, um mehr Struktur zu bekommen. Eine dl-Liste braucht sowas nicht. Der große Nachteil lässt sich aber nicht verschweigen. In einer dl-Liste existieren zwar zwei separate Tags, aber diese sind nicht logisch miteinander vom Rest der Liste abgetrennt. Kein Problem für moderne Browser, aber <em>IE</em> kommt wieder und wieder durcheinander, wenn man einzelne Elemente der Liste floatet. Wenn ich Vor- und Nachteile abwiege, bleiben klar mehr Argument für eine dl-Liste übrig. Drum ändern sich am HTML fast nichts.</p>

<p><span id="more-3207"></span></p>

<h3>“D’oh”</h3>

<p>Der größte Makel meiner bisheringen Lösung war der Unterschied zwischen echtem Wert der Liste und Breitenwert des HTML-Elements. Wenn ein Element einen Wert von 89% darstellen soll, dann sollte es auch 89% breit sein. Alles andere ist unlogisch und war nur ein Herumarbeiten um das eigentliche Problem. Dieser Makel ist nun behoben. DD-Tags sind nun so breit, wie der Wert den sie darstellen sollen.</p>

<pre>
&lt;dl class="data-1"&gt;
&lt;dt&gt;Wert 1&lt;/dt&gt;
&lt;dd style="width:46%;"&gt;46%&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Wert 2&lt;/dt&gt;
&lt;dd style="width:24%;"&gt;24%&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Wert 3&lt;/dt&gt;
&lt;dd style="width:89%;"&gt;89%&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Wert 4&lt;/dt&gt;
&lt;dd style="width:62%;"&gt;62%&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Wert 5&lt;/dt&gt;
&lt;dd style="width:29%;"&gt;29%&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Wert 6&lt;/dt&gt;
&lt;dd style="width:81%;"&gt;81%&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Wert 7&lt;/dt&gt;
&lt;dd style="width:41%;"&gt;41%&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Wert 8&lt;/dt&gt;
&lt;dd style="width:72%;"&gt;72%&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Wert 9&lt;/dt&gt;
&lt;dd style="width:19%;"&gt;19%&lt;/dd&gt;

&lt;dt&gt;Wert 10&lt;/dt&gt;
&lt;dd style="width:56%;"&gt;56%&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
</pre>

<p>Zweites Problem war bisher der mögliche Platz für das Label. Hier habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt. Zum einen sind Label und Wert nun so positioniert, dass sie völlig (fast) unabhängig voneinander positioniert werden, was zum Zweiten dem Label endlos viel Platz verschafft.</p>

<p><img class="stdimg illustration" src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/html-diagramm-skizze.png" alt="Skizze Diagramm Aufbau" /></p>

<p>Die Details sind wichtig, aber es sind wenige. Label (dt) und Wert (dd) sind nun übereinander positioniert, Z-Index sei Dank. Trickreich ist nur eine Sache und zwar die Einrückung der Schrift des Labels, zwar im CSS dokumentiert, aber hier noch exlizit erwähnt. Linker Margin-Wert <em>und</em> Breite des dt-Elements, entsprechen summiert dem negativen linken Margin des dd-Elements. In meinem Beispiel sind es 25% (24% width + 1% margin-left). Die Prozentzahlen zeigen es schon, das Diagramm skaliert mit der Breite einer Seite mit.</p>

<p>Es existiert noch ein winziger Fehler, oder vielleicht sogar zwei. Border und padding des dd-Elements fügen dem Wert ein paar Pixel in der Breite hinzu, die kombiniert mit dem darzustellenden Wert, immer ein paar Pixel mehr darstellen, als eigentlich richtig wäre. Ich nenne es mal “künstlerische Freiheit” und effektiv sind es in meinem Beispiel jeweils 6 Pixel zu viel, ein Wert der zu verschmerzen ist.</p>

<h3>CSS3</h3>

<p>So ein Diagramm schreit förmlich nach neuen CSS3 Werkzeugen. Neue <a href="http://www.456bereastreet.com/archive/200601/css_3_selectors_explained/" title="CSS3 Selectors Explained">Pseudo-Selektoren</a> lassen jeden einzelnen Wert im Diagramm adressieren, ohne zusätzliches HTML in die Liste zu schreiben. Optisch lassen sich abgerundete Ecken, wie auch Verläufe integrieren.</p>

<h3>Solide</h3>

<p>Schaue ich mir alle Fehler und Stärken der Lösung an, komme ich zu einem sehr soliden Ergebnis. Das HTML ist sehr sauber und entspricht der Semantik einer Definitionsliste, der Fehlerquotient liegt im Rahmen, es gibt genug Freiheiten für CSS und die Lösung skaliert <em>relativ</em> gut auf gängigen Browsern. Es soll nur ein Vorschlag sein, einer der sich wunderbar erweitern lässt, um seine Schwächen auszumerzen. Ideal wäre ein zusätzliches Tag im dt-Tag, um den Inhalt absolut zu positionieren, relativ zum dt-Tag. So bekommt man völlige Freiheit bei Länge der Label und Relation zum darzustellenden Wert. Lange Labels für kleine Werte sind ein Problem, dass sich so lösen lässt.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/01/balken-diagramme-im-web-design-2-0#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<item>
		<title>Stilfindung</title>
		<link>http://www.coldheat.de/archiv/2009/12/stilfindung</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/archiv/2009/12/stilfindung#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 13:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Unique Articles]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>

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		<![CDATA[Interessant was hier gerade passiert. Wie jedes Jahr, gibt es im Blog zu Weihnachten wieder einen Überbrückungs-Eintrag. Kurz aber prägnant. <em>Eyecandy</em>. Natürlich habe ich wieder von von einem individuellen Layout locken lassen. Eine passende Schrift wurde schnell gefunden. Weihnachten darf’s&#8230;]]>
		</description>
			<content:encoded>
		<![CDATA[<div>
	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/stilfindung.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />	
		<p>Interessant was hier gerade passiert. Wie jedes Jahr, gibt es im Blog zu Weihnachten wieder einen Überbrückungs-Eintrag. Kurz aber prägnant. <em>Eyecandy</em>. Natürlich habe ich wieder von von einem individuellen Layout locken lassen. Eine passende Schrift wurde schnell gefunden. Weihnachten darf’s etwas mehr sein, auch wenn ich sonst kein Freund immer neuer Schriften hier bin. Plötzlich merke ich, dass sich hier langsam, still und heimlich durchaus ein Stil für individuelle Gestaltung eingeschlichen hat. Spätestens der <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/11/zwei-faeuste-werden-80.php" title="Zwei Fäuste werden 80">Bud Spencer Eintrag</a> sollte mir ein Licht aufgehen lassen. Für sich allein mag es noch unbeholfen wirken, aber in der Masse, erkenne ich zumindestens eine Linie, auch wenn sie weniger absichtlich entstanden ist.</p>

<p>Der Weihnachtseintrag sieht in der finalen Form definitiv mehr nach <em>diesem</em> Blog aus, als eine vielleicht noch aufwendigere Variante. Weniger ist doch wieder mehr.</p>

<p>Es gibt auch hierbei sowas wie <em>übergestaltete</em> Beispiele. An dieser Stelle sollte ich <em>The Bold Italic</em> erwähnen. Zwar schwanken für meinen Geschmack neue Artikel stark in der Qualität ihrer Gestaltung, aber eines muss man anerkennen: <em>TBI</em> versucht tatsächlich immer was Neues zu finden. <a href="http://thebolditalic.com/nico/stories/65-the-chosen-few" title="The Chosen Few">The Chosen Few</a> ist wirklich anders geworden. Sicher gibt es Fragwürdiges, aber wenigstens versucht man dort wieder und wieder aus dem Rahmen zu brechen. Sowas verdient Anerkennung.</p>

<p>Was mich zum Fazit dieses kurzen Eintrags bringen soll. Ich denke Abwechslung ist zwar zu begrüßen, aber eine gewisse Grundlinie werde ich nicht ignorieren. Besonders mit Blick in die Zukunft bietet es sich an, wenn jede <em>Phase</em> auch in den individuell gestalteten Beispielen sichtbar ist. Ich glaube für diese Version des Blogs, habe ich die Linie gefunden.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/12/stilfindung#comments" title="2 Kommentare">2 Kommentare</a></p>
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