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	<title>coldheat.de - Oxymoron#1</title>
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	<description>Oxymoron#1</description>
	<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 11:23:07 +0000</pubDate>
	
	<language>en</language>
	
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		<title>Inception</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 08:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<![CDATA[Eigentlich war es nicht zu vermeiden. Nach <em>The Dark Knight</em>’s Erfolg war der Druck auf Nolan’s nächsten Film unvermeidlich groß. Über <em>Inception</em> war wirklich wenig bekannt. Das Drehbuch ist bis heute nicht zu lesen. Einzig die Trailer boten einen ersten&#8230;]]>
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		<p>Eigentlich war es nicht zu vermeiden. Nach <em>The Dark Knight</em>’s Erfolg war der Druck auf Nolan’s nächsten Film unvermeidlich groß. Über <em>Inception</em> war wirklich wenig bekannt. Das Drehbuch ist bis heute nicht zu lesen. Einzig die Trailer boten einen ersten Eindruck und der war auch meinerseits sehr gut, primär wegen Hans Zimmers eindrucksvoller Musik. Dafür ist der Oscar wirklich sicher. Die ersten Reviews waren mit Lob gefüllt und die Besucherzahlen in Amerika waren eine ernste Vorlage…und dann hab ich mir den Film angesehen.</p>

<p><em>Inception</em> ist ein guter und sehenswerter Film, der aber ganz klar weder Meisterwerk- noch Kultstatus erlangen wird. Die Kritiken zu <em>Inception</em> waren auf den zweiten Blick nur von jener Generation ausnahmlos lobenswert, denen der Blick zurück fehlt. Alle erfahrenen respektive “älteren” Autoren, unterstreichen einen deutlich bitteren Beigeschmack.</p>

<p>Für <em>Inception</em> muss man ein paar Schritte zurück gehen. Popfiktion 2010 ist zu 99% das Verwenden alter Rezepte mit wenigen neuen Gewürzen. Es heißt es existieren überhaupt nur sieben originelle Geschichten und mindestens drei davon sind in <em>Inception</em> verarbeitet worden. Mein Problem mit moderner Popfiktion ist zum Einen das Fehlen neuer Ideen und zum Anderen das zwanghafte Aufsetzen einer Meta-Ebene. In den letzten fünf Jahren ist der auf seine Zuschauer masturbierende Autor zum Leitbild moderner Fiktion geworden. Dem Internet sei Dank sind die Forennerds zum Marketing-Tool geworden, das der Autor mit aller Macht bedienen soll. Folge dessen, sind Geschichten und Details deren einzige Funktion es ist, die Forennerds zu beschäftigen. Meta einzig der Meta-Wirkung wegen. Vielen Dank <em>Lost</em>. <em>Inception</em> ist die logische Folge dieses Trends.</p>

<p>An dieser Stelle eine kurze Referenz zu <em>Avatar</em>, um das Problem noch deutlicher zu beschreiben. Wie <em>Inception</em> bedient sich <em>Avatar</em> uralter Ideen, aber Cameron stammt aus einer anderen Generation Genrekino, dass eben noch ohne aufgesetzte Meta-Ebene auskam und das obwohl das Grundthema <em>viel</em> offensichtlicher dafür geeignet ist. <em>Inception</em> verkompliziert eine extrem einfache Idee, nur weil Nolan es kann und weil es Trend ist. Besonders das Ende ist so zwanghaft auf den Zuschauer herabschauend, dass der Film für mich keine Chance mehr hat.</p>

<p>Wie viele andere Filme zuvor, spielt <em>Inception</em> mit dem Verwischen von Realität und Traum, ohne es nach langer Laufzeit aufzulösen. Das Gleiche macht <em>Totall Recall</em> auch, aber im Gegensatz zu <em>Inception</em> ist diese Ebene hier Nebensache. Es ist egal ob McQaid ein Agent ist. Die Geschichte ist aufgelöst und wirklich so passiert. <em>Inception</em> jedoch hält sich vor den Zuschauer zwei Stunden lang verarscht zu haben. Sowas ist 2010 also der Zenit von Fiktion.</p>

<p><em>Inception</em>’s Details sind auch schwach. Es gibt sehr viele Löcher und Zufälle in der Handlung und für so viele Figuren existiert echt wenig Entwicklung. DeCaprios <em>Cobb</em> bekommt neue Details. Der Rest sind Prototypen die eine einzige Funktion besitzen und nie darüber hinaus kommen. Ellen Pages Charakter existiert nur, um uns die Regeln der Welt zu erklären. Nicht mehr und nicht weniger. Mir persönlich stößt <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2009/05/von-fiktional-langweiliger-jugend" title="von fiktional langweiliger Jugend">das Übliche</a> sauber auf. Schauspieler deren Optik das Schulalter nicht überschritten hat, sind nicht jene Helden, die ich gern für zwei Stunden betrachte. DeCaprio wird für mich ewig der niedliche kleine Junge bleiben, Ellen Page ewig das lockende kleine Mädchen aus <em>Hard Candy</em> und Joseph Gordon Levitt, steckt bei mir auch noch in seiner TV-Serien-Schablone fest. Tut mir leid, aber diese Darsteller funktionieren bei mir in so ernsten Rollen einfach noch nicht. Dafür fehlen ihn noch immer mindestens zehn Jahre.</p>

<p>Es ist spannend wie Nolan sich als Autor weiterentwickelt, besonders bei seinen Off-Franchise Projekten. <em>Inception</em> ist sehenswert, aber ein Film über den man in zehn Jahren kein einziges Wort mehr verlieren wird. Wer mit überhaupt keinen Erwartungen den Kinosaal betritt, wird gut unterhalten werden. Wer einen Meilenstein des Kinos erwartet, findet ihn bei <em>Inception</em> leider wirklich nicht.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/08/inception#comments" title="12 Kommentare">12 Kommentare</a></p>
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		<title>Film des Tages</title>
		<link>http://www.coldheat.de/archiv/2010/07/film-des-tages</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 17:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<![CDATA[Gut geklaut ist halb gewonnen…oder so ähnlich anders. Nach <a href="http://www.songdestages.de" title="Song des Tages">Song des Tages</a> und diversen Tumblr-Feeds der letzten Wochen, habe ich mit <a href="http://filmdestages.tumblr.com" title="Film des Tages">Film des Tages</a> nun meinen, respektive unseren Ableger zur <a href="http://www.songdestages.de"&#8230;]]>
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		<p>Gut geklaut ist halb gewonnen…oder so ähnlich anders. Nach <a href="http://www.songdestages.de" title="Song des Tages">Song des Tages</a> und diversen Tumblr-Feeds der letzten Wochen, habe ich mit <a href="http://filmdestages.tumblr.com" title="Film des Tages">Film des Tages</a> nun meinen, respektive unseren Ableger zur <a href="http://www.songdestages.de" title="Song des Tages">Song des Tages</a> Idee. Das Ganze soll klar ein pures Spaßprojekt bleiben. Es ist die gewünschte Plattform für den Schnellschuss des Tages, genau für jenen Brocken, den ich aus dem Weblog fern halten möchte.</p>

<p>Mal schauen wie lange wir durchalten. Lesern empfehle ich den <a href="http://filmdestages.tumblr.com/rss" title="Film des Tages RSS Feed">Feed</a> für einen 5-Minuten-Inhalts-Snack der nächsten Monate. Ich für meinen Teil habe noch nichts vorbereitet. Thematisch ist alles offen, auch wenn der “normale” Film sicherlich dominieren wird. Von meiner Seite kann man alles erwarten. Ich erhoffe mir von den anderen zweien vielleicht die ein oder andere Nische, die ich nicht so bieten kann. Ben_ hat einen guten Fundus an Asiatischen Filmen und Nico scheint ganz klar mehr vom Animationsfilm zu wissen. Ich fange mal an mit <a href="http://filmdestages.tumblr.com/post/861231214/kingpin" title="Film des Tages - Kingpin">Kingpin</a>.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/07/film-des-tages#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>Star Wars - Episode V</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 16:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<![CDATA[<b>Auch dreizig  Jahre nach Veröffentlichung, markiert der zweite <em>Star Wars</em> Film den Gipfel des Franchise.</b>]]>
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	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/episode-v.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />	
		<p>Der klassische zweite Akt, wenn die Helden in eine ausweglose Situation geworfen werden.  <em>Empire</em> ist der beste Teil der epischen <em>Star Wars</em> Saga und die Gründe sind leicht zu finden. Immer wenn George Lucas die Zügel aus der Hand gibt, stieg die Qualität. Bei <em>Empire</em> war er zu sehr mit dem Verkaufen von Spielzeugen beschäftigt und überließ fast alle Entscheidungen anderen. Ich glaube dieser Film sticht aus dem Franchise heraus, weil er die so weit weg von der Märchen-Formel ist. Es ist kompensierter zweiter Akt, den man in einem anderen Film auflöst. Heute starten neue Filme mit dem gleichen Konzept. Die Trilogie ist nicht umsonst so populär geworden.</p>

<p><em>Empire</em> deutet an, wie gut <em>Star Wars</em> sein kann, wenn Lucas es für Dritte öffnet. Alle starken Elemente der Serie, werden in diesem Teil aufgebaut. Es ist schwierig es auf einzelnde Details zu beschränken. Der Twist ist sicherlich nicht mal das beste Detail. <em>Han Solo</em> bekommt in <em>Empire</em> seine echte Form verpasst und eine kleine Handpuppe schreibt Filmgeschichte, abseits des lustigen Puppentheaters für Kinder. Die besten Randfiguren der Serie, kommen in diesem Film ins Spiel, auch weil es eben keine Puppenschablonen für das Merchandise sind. Selbt die so nervigen Droiden kochen hier auf ganz kleiner Flamme und die beste Komik in <em>Empire</em> ist sowieso, wenn C3PO zerlegt ist.</p>

<p>Ich finde <em>Empire</em> ist auch der minimalistischste Teil, was bei einer Spezialeffekt-Orgie dieser Kategorie schon absurd klingen mag. Diesen Teil der Serie, habe ich vor allen anderen gesehen. Kleine Anekdote hierzu. Die Filme liefen irgendwann in den frühen 90ern bei Sat-1. Den ersten konnte ich nicht sehen, weil ich nicht zu Hause war. Hochmoderne VHS-Technologie existierte nicht, aber ein Kassettenrekorder. <em>Star Wars</em> lernte ich so als “Hörspiel” kennen und lieben. <em>Empire</em> dagegen konnte ich in all seiner 60cm Röhren-TV-Pracht genießen. Erst Jahre später waren Filme mehr als nur die gelegentliche Abendunterhaltung. Die ruhigen Stellen im Film sind meine persönlichen Highlights. Wie <em>Yoda</em> inszeniert ist, die Zweifel Luke’s, die Ruhe vor dem Sturm in der Wolkenstadt, der völlig zerstörte Held am Ende. Selbst ohne seine grandiosen Actionsequenzen funktioniert <em>Empire</em> brilliant.</p>

<p><object width="895" height="538" data="http://www.youtube-nocookie.com/v/8Hm-9Sai9To&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1">
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<h3>“We have a new enemy, the young Rebel who destroyed the Death Star. I have no doubt this boy is the offspring of Anakin Skywalker.”</h3>

<p>Ich würde mich nicht als absoluten <em>Star Wars</em> Fan bezeichnen. Ich mag die alte Trilogie für das was sie ist: hervorragendes Unterhaltungskino und technische Revolution. <em>Empire</em> ist mehr, es ist zur Schablone der heutigen Fortsetzung geworden und bleibt dennoch Beweis, dass auch die Sci-Fi-Klassiker, mit einem guten Drehbuch beginnen. <em>Empire</em> zeigt so gut, warum die späteren Teile so schlecht sind, nicht nur im Fankanon, sondern besonders als separater Film. Der Film ist <em>Star Wars</em> in seiner besten und nie wieder erreichten Form und zählt zweifellos zu den Klassikern des Genre-Kinos. Selbst wenn nach Jahren der Glanz abgegriffen sein mag, so ist <em>Empire</em> auch dreizig Jahre später die Messlatte für Sequels, <em>Star Wars</em> und Blockbuster-Kino.</p>

<p>Bildrechte bei <a href="http://www.steveargyle.com/?cmd=news_ex&amp;news_id=57" title="Steve Argyle">Steve Argyle</a></p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/06/star-wars-episode-v#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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		<title>Dennis Hopper, 1936-2010</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 16:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<![CDATA[Während der Rest Europas gestern Nacht eine junge deutsche Schauspielerin in der Rolle ihres Lebens bejubelt hat, bekam ich eine Kurznachricht, dass einer der besten des Fachs gestorben sei. Dennis Hopper ist tot. Hopper ist mir mehr Wert als nur&#8230;]]>
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		<p>Während der Rest Europas gestern Nacht eine junge deutsche Schauspielerin in der Rolle ihres Lebens bejubelt hat, bekam ich eine Kurznachricht, dass einer der besten des Fachs gestorben sei. Dennis Hopper ist tot. Hopper ist mir mehr Wert als nur eine kurze Erwähnung im Blog. Dennis Hopper war einer der letzten ganz großen Namen einer vergangenen Ära Hollywoods. Er gehörte zu den ersten, der mit Produktionen abseits der Linie den großen Studios Ende der 60er und Anfangs der 70er den finanziellen Hals rettete und das als Universalhandwerker. <em>Easy Rider</em> wird sein größtes Vermächtnis sein. Hopper’s Auflug in die Regionen des erweiterten Bewusstseins sind legendär. Auf Arte lief mal eine der besten Dokumentationen über ihn, mit endlos vielen Anekdoten, die eher beängstigend als lustig sind. Vier Flaschen Rum pro Tag klingt eher nach einem Menschen, der sich dann den Umständen entsprechend doch sehr lange überlebt zu haben scheint.</p>

<p><img src="/archiv/bilder/easy-rider.jpg" class="stdimg" alt="Easy Rider" /></p>

<p>Hopper’s Portfolio könnte nicht seltsamer sein. Neben Klassikern wie <em>Easy Rider</em> oder <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2008/05/david-lynchs-blue-velvet" title="Blue Velvet"><em>Blue Velvet</em></a> stehen unglaubliche Flops und Gurken wie <em>Waterworld</em> oder <em>Super Mario Bros</em>. Dennis Hopper ist die Generation Hollywood, der ich den Stolz und die Sorge um die eigene Arbeit noch abgekauft habe, selbst wenn ihn die Geldsorgen immer wieder in die unterste Liga des Mediums Film getrieben haben. Hier verliert die Filmwelt einen großen Künstler, auch abseits der Leindwand, ein Name, der in den kommenden Jahren viel mehr an Gewicht bekommen wird, als es jetzt schon der Fall ist.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/05/dennis-hopper-1936-2010#comments" title="0 Kommentare">0 Kommentare</a></p>
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		<title>Goldfinger</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 12:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cinema]]></category>
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		<category><![CDATA[James Bond]]></category>
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<h4>„Forgive me, Mr. Bond, but, uh… I must arrange to separate my gold from the late Mr. Solo.“</h4>

<a href="http://www.coldheat.de/100f" title="100 Filme">100F</a> muss einfach einen <em>Bond</em>-Film enthalten und die Überlegung welcher es ist, war eine kurze. Meine erste Bond-Phase waren eigentlich&#8230;]]>
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	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/goldfinger.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />	
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<h4>„Forgive me, Mr. Bond, but, uh… I must arrange to separate my gold from the late Mr. Solo.“</h4>

<p><a href="http://www.coldheat.de/100f" title="100 Filme">100F</a> muss einfach einen <em>Bond</em>-Film enthalten und die Überlegung welcher es ist, war eine kurze. Meine erste Bond-Phase waren eigentlich die späten 80er Filme. Mein Lieblingsbond wird entgegen der üblichen Meinung auch immer Roger Moore sein, aber <em>Goldfinger</em> kommt als einziges für <a href="http://www.coldheat.de/100f" title="100 Filme">die Liste</a> in Frage und das ohne jede Konkurrenz. <em>Goldfinger</em> ist nicht nur Schablone für das Franchise <em>James Bond</em>, sondern Regelwerk für das komplette Sub-Genre Agentenfilm und er sieht dabei noch immer so unverschämt gut aus.</p>

<p><em>Auric Goldfinger</em> ist einer der wirklich ganz großen Bösewichte der Filmgeschichte und bis heute Aushängeschild deutscher Schauspielkunst. Herausragend ist hier auch die deutsche Synchro, die der englischen Fassung der Figur weit überlegen ist. Was <em>Goldfinger</em> so unvergesslich und anders macht ist auch seine wenig überzeichnete Oberfläche. Während in späteren Filmen gleich von Beginn an Bilder wahnsinniger Wissenschaftler gezeichnet werden, ist <em>Goldfinger</em> eigentlich nur ein ambitionierter Sammler. Dass dabei am Ende mehr auf dem Spiel steht ist für ihn nur ein Randeffekt. Heute würde man der Figur irgendeine persönliche Note mitgeben, irgendein an den Haaren herbeigezogenes Motiv, wieso er so handelt. Hier jedoch braucht man es nicht. Es gibt keine zu hinterfragenden Motive. <em>Goldfinger’s</em> Name ist Programm.</p>

<p><object width="468" height="277"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KdQoSK9wibU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999&#038;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/KdQoSK9wibU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999&#038;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="468" height="277"></embed></object></p>

<p>Natürlich ist auch <em>Goldfinger</em> nur ein purer Unterhaltungsfilm, der die Schienen für folgende Teile der Serie legt. Zwar erreicht <em>Goldfinger</em> nicht ganz die seichte Komik der späteren Filme, aber der Film ist weniger Thriller und mehr Komödie, als die zwei vorherigen Teile. Die Kleinigkeiten der Handlung sind noch heute sehenswert. Das Kartenspiel am Beginn des Films, als man <em>Auric Goldfinger</em> vorstellt, ist perfekt inszeniert und geschrieben. Nach dieser Szene kennt man das Verhältnis von Bösewicht und Held für den Rest des Films. <em>Pussy Galore</em>. Solche Details kann man einfacht nicht in eine Übersetzung mitnehmen. Auch hier hat der Film den Prototyp der wiederspenstigen Mitspielerin gefunden. Überhaupt markiert <em>Goldfinger</em> ganz klar den Punkt der Serie, in denen die weiblichen Nebenfiguren dem Bösewicht fast den Fokus stehlen. Wieso ist man eigentlich nie den konsequenten Weg gegangen und hat <em>Bond</em> eine Gegenspielerin zur Seite gestellt. Tja wer weiß.</p>

<p><em>Goldfinger</em> ist der perfekte und in seiner Art erste Agentenfilm. Er besitzt alle Bausteine, die noch heute nicht nur in dieser Serie benutzt werden. Das technische Spielzeug, den egomanen Bösewicht, die attraktiven Nebenfiguren, den unverletzbaren Handlanger. Wenn überhaupt dann ist <em>Goldfinger’s</em> Schwäche das Finale. Da ist man heute anderes gewohnt und wahrscheinlich leidet der Film hier an seiner zu großen Grundidee. Bis zum Finale aber bekommt man makellos gealterte Unterhaltung und die Mutter aller Agentenfilme, ein Genre, dass sich heute vielleicht überlebt hat. Ehrlich gesagt hoffe ich, dass man diese Serie ruhen lässt. <em>Bond</em> war sich kreativ Jahrzehnte treu und erfolgreich. Die Qualität von <em>Goldfinger</em> wird diese Serie nie mehr erreichen.</p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/05/goldfinger#comments" title="3 Kommentare">3 Kommentare</a></p>
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		<title>One flew over the Cuckoo‘s nest</title>
		<link>http://www.coldheat.de/archiv/2010/04/one-flew-over-the-cuckoos-nest</link>
		<comments>http://www.coldheat.de/archiv/2010/04/one-flew-over-the-cuckoos-nest#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 08:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jack Nicholson]]></category>
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		<![CDATA[<h4 class="inlineHeadLeft">Vintery, mintery, cutery, corn,
Apple seed and apple thorn,
Wire, briar, limber lock
Three geese in a flock
One flew East
One flew West and…</h4>

Im Gegensatz zum Rest meiner 100F-Liste, habe ich diesem Film im Vorfeld zum Artikel&#8230;]]>
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		<![CDATA[<div>
	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/cuckoos.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />	
		<h4 class="inlineHeadLeft">Vintery, mintery, cutery, corn,<br/>
Apple seed and apple thorn,<br/>
Wire, briar, limber lock<br/>
Three geese in a flock<br/>
One flew East<br/>
One flew West and…</h4>

<p>Im Gegensatz zum Rest meiner 100F-Liste, habe ich diesem Film im Vorfeld zum Artikel erst ein einziges mal komplett gesehen. Für diesen Eintrag habe ich mir dann endlich die DVD gekauft und selten so intensiv einen Film genossen. <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/One_Flew_Over_the_Cuckoo%27s_Nest_(film)" title="Wikipedia - One flew over the Cuckoo‘s nest">Cuckoo’s</a></em> ist einer dieser Filme bei denen ich mir nicht sicher war, welche Wendung die Handlung oder sogar das Genre des Films nehmen wird. Es ist schwierig den Film mit einem Wort auf ein Genre zu reduzieren. <em>Klassiker</em> trifft es perfekt.</p>

<p>Zur Handlung mag ich gar nicht viel schreiben. Ein noch unverbrauchter <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jack_Nicholson" title="Wikipedia - Jack Nicholson">Jack Nicholson</a> spielt <em>Randle Patrick McMurphy</em> einen Kriminellen der in eine psychische Anstalt verlegt wird, um ihn auf seine geistige Verfassung zu überprüfen. <em>Cuckoo’s</em> ist einer der ersten Filme, bei denen der einsame Held oder in diesem Fall Anti-Held in eine fremde Umgebung geworfen wird und zusammen mit dem Zuschauer das große Unbekannte erkundet. Im Fall dieses Films sind es die Einwohner der Anstalt, die Wärter und natürlich Oberschwester <em>Ratched</em>. Einzelne Figuren hier haben legendären Status erreicht und sind endlos zitiert, referenziert und parodiert worden.</p>

<p>Mein persönliches Highlight des Films ist Oberschwester <em>Ratched</em>, unverbesserlich gespielt von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Louise_Fletcher" title="Wikipedia - Louise Fletcher">Louise Fletcher</a>. Ich kenne keinen Bösewicht der so unantastbar erscheint wie diese Darstellung hier und Gott sei Dank war die deutsche Synchronisation damals noch so gut, dass sie diese Figur auch in der deutschen Fassung funktionieren lässt. Schwester <em>Ratched</em> ist so subtil inszeniert, dass man am Ende als Zuschauer zwischen Mitleid, Hohn und Sorge zum Höhepunkt des Films mitfiebert.</p>

<p>Natürlich gilt der Film als Bühne für die Genialität Nicholson’s. Im Making-Of zum Film gibt es dazu eine Anekdote, die ich hier kurz notieren möchte. Wichtiges Element des Films sind Szenen der Gruppentherapie und ein weiteres Randdetail ist der fehlende Vorname der Schwester <em>Ratched</em>. Im zweiten Akt existiert schließlich ein wichtiger Punkt, in dem <em>McMurphy</em> unerwartet wieder zur Gruppe stößt und dabei Schwester <em>Ratched</em> mit ihrem Vornamen anspricht, ein Detail dass nicht im Drehbuch steht und nur kurz zwischen beiden Schauspielern am Rande des Films besprochen wurde. Im Film selbst sieht man, wie Fletcher fast aus Ehrfurcht aus ihrer Rolle fällt. Pure Film Magie und ob Märchen oder Legende, es passt so zu einem der besten Schauspieler seiner Generation.</p>

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<h3>“What are we doing in here, Chief? Huh? What’s us two guys doing in this fucking place? Let’s get out of here. Out.”</h3>

<p>Erstaunlich finde ich, wie der Film einen an seine befremdlichen Figuren konditioniert. Selbst am Ende weiß man nichts über die Charaktere. Alle Rollen definieren sich vollständig durch ihre Handlung. Exposition existiert nicht und gemessen an der Thematik des Films, ist es ein Wunder wie gut diese Formel funktioniert. <em>Cuckoo’s</em> ist auch einer dieser zeitlosen Klassiker, deren einziger Beweis seiner Zeit das Ende des Films ist. Heute würde man die Geschichte anders auflösen. Einfacher. Angenehmer. Befriedigender. Vergänglicher. Beliebiger. <em>Cuckoo’s</em> ist die Schablone aller Anstaltsstreifen. Es ist subtiles und intelligentes Kino außerhalb der Blockbuster Ära. Wenn ich nur einen Film der Liste <em>völlig</em> uneingeschränkt empfehlen sollte, dann <em>One Flew Over the Cuckoo’s Nest</em>.</p>
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		<title>Rocky</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 08:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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<h4 class="inlineHeadRight pulr">„Ah come on, Adrian, it’s true. I was nobody. But that don’t matter either, you know? ‘Cause I was thinkin’, it really don’t matter if I</h4>&#8230;]]>
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<h4 class="inlineHeadRight pulr">„Ah come on, Adrian, it’s true. I was nobody. But that don’t matter either, you know? ‘Cause I was thinkin’, it really don’t matter if I lose this fight. It really don’t matter if this guy opens my head, either. ‘Cause all I wanna do is go the distance. Nobody’s ever gone the distance with Creed, and if I can go that distance, you see, and that bell rings and I’m still standin’, I’m gonna know for the first time in my life, see, that I weren’t just another bum from the neighborhood. “</h4>

<p>Bevor ich mir <em>Rocky</em> für diesen Eintrag angeschaut habe, gab es eine kompakte Stallone Retrospektive. Alle einschlägigen Titel, primär eben die <em>Rocky</em> und die <em>Rambo</em> Serien. Von allen großen Popcorn Action Ikonen der 80er, ist Sylvester Stallone ganz zweifellos jener, der das Medium wirklich liebt und <em>Rocky</em> ist hier noch immer der beste Beweis. Dies ist ein verdammt einfacher aber guter Film, dessen wenige Zutaten einfach sehr gut altern. Im Laufe der Jahre ist dieser Film zur Schablone der Underdog Geschichte geworden. Spätestens alle fünf Jahre sehen wir einen Neuaufguss in einem neuen Setting. <em>Rocky</em> ist nicht der erste Film seiner Art, aber er ist ganz klar der markanteste.</p>

<p>Die Geschichte ist einfach. <em>Rocky Balboa</em> ist ein Niemand aus der Unterschicht Philadelphias. Er führt ein wenig glanzvolles Leben aus Einsamkeit, dreckigen Jobs und gelegentlichem Preisboxen. Als er eines Tages die Chance bekommt gegen den Weltmeister um den Titel zu kämpfen nutzt er sie. <em>Rocky</em> ist zweifellos Stallones persönlichste Figur, weil er sie selbst kreiert, gespielt, weiterentwickelt und schließlich auch vor wenigen Jahren vollendet hat. <em>Rocky</em> ist auch heute noch der beste Teil der Serie, auch weil er die meisten Details der Figur skizziert. Natürlich sind viele prächtige Element im Laufe der Jahre zur Karrikatur geworden. Wenn wir erstmals <em>Adrian</em> zu sehen bekommen, dann weiß man, wie schnell sie sich optisch verändern wird. Auch die Szenen der privaten Konflikte aller Charaktere sind heute nicht mehr so effektiv.</p>

<p>Für mich entscheidend ist die Optik des Films und seine kleinen Randdetails. Die Szene in der Eishalle, sein Weg mit dem Mädchen Marie durch die nächtlichen Straßen und natürlich die Aussprache zwischen Rocky und Mickey sind alle zeitlos perfektes Kino. Überhaupt ist die Trainerfigur in diesen Filmen für mich perfekt. Ja natürlich ist die Darstellung hier ein Essenz aus allem was man schon mal gesehen hat, aber Mickey ist jener Bastard, dessen Arschtritt und dessen Umarmung man gleichzeitig selbst manchmal spüren möchte.</p>

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<p><em>Rocky</em> ist ganz viel Sentimentalismus, viel Klisché und viel Vorhersehbares. <em>Rocky</em> ist aber auch so viel Mensch, dass er selbst bei einer Niederlage gewinnt. Seine besten Kämpfe finden immer außerhalb des Rings statt: gegen seine Selbstwertgefühl, gegen seine Angst, gegen seine Freunde und schließlich auch am Ende gegen seinen Ruhm, sein Ego und seinen Stolz. Explizit sei hier von der deutschen Synchro des ersten Teils abgeraten, auch wenn die englische Fassung fortgeschrittene Kost für deutsche Ohren ist. Stallones Stimme, aber besonders das Drehbuch sind zu wichtig und verwässern in der deutschen Fassung. Die Fortsetzungen sind alle sehenswert, sofern man den Erstling mag. Ein Muss sind aber nur der erste und der letzte Teil.</p>
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		<title>Galaxy Quest</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 12:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<p><em>Galaxy Quest</em> ist Fanfiktion, die eigentlich niemals eine große Studioproduktion hätte werden sollen. Ausbleibender Erfolg an der Kinokasse hat den Film in den letzten Jahren zum absoluten Juwel werden lassen. Wäre <em>Galaxy Quest</em> gut im Kino gelaufen und hätte Sequel and Sequel verschlimmbessert, würde ich jetzt wohl nicht drüber schreiben. So jedoch war und ist <em>Galaxy Quest</em> der beste <em>Star Trek</em>-Film der letzten Jahre, ohne wirklich <em>Star Trek</em> zu sein und mit der Intention sich nicht nur über das Material, sondern auch über die Fans zu amüsieren.</p>

<p><em>Galaxy Quest</em> ist der Titel einer Science Fiction Serie, die ganz wie die “echte” Vorlage lange vergessen ist und deren Darsteller sich von Fantreffen zu Fantreffen schleppen, um ihren längst verflogenen Ruhm zu genießen. Der Film orientiert sich hier <em>sehr</em> am Original, was die Dynamik der Figuren betrifft. Alle Stereotypen sind dabei. Der egozentrische Captain, die schöne aber nutzlose Assistentin, der Wissenschaftler, der Quoten-Ausländer und das immer erste Opfer, dass im Film keinen Namen hat, weil es in jeder Episode sowieso immer stirbt. Eines Tages kommen echte Außerirdische auf solch ein Fantreffen. Sie halten die Fiktion für Realität und bitten den Captain der <em>Galaxy Quest</em> um Hilfe. In den folgenden 90 Minuten, müssen sich die Schauspieler dann in der Rolle ihres Lebens beweisen und aus der ehemals amüsanten TV-Fiktion wird dann schnell tödlicher Ernst.</p>

<p>Das Geheimnis des Films ist sein Spagat aus Parodie und Ernsthaftigkeit des Quellmaterials. Auf der einen Seite macht man sich über <em>Star Trek</em> lustig, auf der anderen Seite zollt man dem Einfluss der Serie unglaublichen Respekt und schließlich sind es die fanatischen Fans, die im Film die Welt retten. Die zentrale Idee des Films - aus Fiktion wird Realität - ist so unglaublich smart mit den Figuren der Schauspieler verschmolzen, dass jede Szene praktisch auf zwei Ebenen funktioniert. Die absurde semi-fiktionale Handlung wird voran getrieben und gleichzeitig erfolgt Zitat auf Zitat aus der Vergangenheit der Schauspieler. Der Film setzt voraus, dass man einen Einblick in den Fankanon von <em>Star Trek</em> und Co. hat, aber funktioniert dann umso brillianter.</p>

<p>Das Drehbuch ist so gut, dass es mit drittklassigen Schauspielern und keinem Budget funktionieren würde. Hier aber holt man sich ganz große Namen und eigentlich für diesen Zweck völlig überproduzierte Trickeffekte. Diese Kombination macht <em>Galaxy Quest</em> jetzt schon zum Kult. Alan Rickman ist als <em>Spock</em>-Verschnitt besonders in den Dialogen mit Tim Allen’s Captain eine Welt für sich. Besonders der erste Akt des Films ist so unglaublich gut. Selten zeichnet ein Film so schnell so präzise Bilder seiner vielen Charaktere. Aus einer billigen verhassen und absurden Cathphrase wird am Ende eine Phrase, die selbst Rickmans Figur wieder zu schätzen lernt. Ein völlig zu Unrecht ignorierter Film. <em>Galaxy Quest</em> ist in 10 Jahren zum perfekten Kulttfilm geworden und ganz klar die beste Parodie des Themas Sci-Fi. <em>By Grabthar’s Hammer!</em></p>

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		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/03/galaxy-quest#comments" title="1 Kommentar">1 Kommentar</a></p>
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		<title>Die Feuerwalze</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 09:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<![CDATA[Der Erfinder der <a href="http://www.flickr.com/photos/raindog808/242027813/" title="Chuck Norris Katalog">Karate-Jeans</a> und einziger <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JLO1YIWQuXE" title="Way of the Dragon - Bruce Lee vs Chuck Norris">Gegner von Bruce Lee</a>, dessen Namen man <em>wirklich</em> kennt, ist diese Woche Level 70 geworden: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chuck_norris" title="Wikipedia -&#8230;]]>
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		<p>Der Erfinder der <a href="http://www.flickr.com/photos/raindog808/242027813/" title="Chuck Norris Katalog">Karate-Jeans</a> und einziger <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JLO1YIWQuXE" title="Way of the Dragon - Bruce Lee vs Chuck Norris">Gegner von Bruce Lee</a>, dessen Namen man <em>wirklich</em> kennt, ist diese Woche Level 70 geworden: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chuck_norris" title="Wikipedia - Chuck Norris">Chuck Norris</a>. Ignorieren wir mal für einen Moment das Chuck-Norris-Meme der letzten Jahre, dann bleibt eine B-Move Martial Arts Ikone der 80er, dessen Filme selbst für meinen Geschmack grenzwertige Unterhaltung sind. Vieles davon rangiert einfach zwischen “Schlecht” und “Noch nicht schlecht genug um lustig zu sein”. Grandios sind aber deutsche Titel und deutsche Synchro. Titel wie <em>Rollkommando</em>, <em>Das stumme Ungeheuer</em> und <em>Die Feuerwalze</em> bleiben unvergessen.</p>

<p><a href="http://www.joblo.com/forums/showpost.php?p=3203635&amp;postcount=9" title="Happy BDay Le Chuck">“Chuck Norris doesn’t get older. His “age” is actually the number of people he’s killed. TODAY.”</a></p>
		<p>Feedback: <a href="http://www.coldheat.de/archiv/2010/03/die-feuerwalze#comments" title="3 Kommentare">3 Kommentare</a></p>
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		<title>Misery</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 07:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrismue</dc:creator>
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		<category><![CDATA[100F]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephen King]]></category>

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		<![CDATA[Ich mag kleine Filme. Wenige Figuren, noch weniger Lokalitäten und möglichst wenige Handlungsstränge. <em>Misery</em> ist so ein Film und ein so furchtbar altmodischer dazu. Er erzählt die Geschichte des Kitsch-Autors <em>Paul Sheldon</em> der durch einen Unfall in die <em>Sorgfalt</em> eines&#8230;]]>
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	<img src="http://www.coldheat.de/archiv/bilder/preview/misery.jpg" alt="Thumbnail" style="display:inline; float:left; border:1px solid #bbb; padding:1.5px; margin:0 1em 1em 0; width:224px;" />	
		<p>Ich mag kleine Filme. Wenige Figuren, noch weniger Lokalitäten und möglichst wenige Handlungsstränge. <em>Misery</em> ist so ein Film und ein so furchtbar altmodischer dazu. Er erzählt die Geschichte des Kitsch-Autors <em>Paul Sheldon</em> der durch einen Unfall in die <em>Sorgfalt</em> eines fanatischen Fans gerät. Für <em>Annie Wilkes</em> ist <em>Paul</em> das Zentrum ihres Universums und durch Schicksal nun ins eigene abgeschiedene Häuschen verschlagen, werden wir Zeuge einer sehr gut inszenierten Kammergeschichte. Mehr muss man über den Film eigentlich nicht mehr schreiben. Er lief und läuft so oft noch immer im Fernsehen, dass er mittlerweile sehr viele Zuschauern gefunden haben sollte. Die Vorlage zum Film stammt von Stephen King und ist wahrscheinlich die beste Filmadaption seiner Werke.</p>

<p>Aus heutiger Sicht funktioniert die Logik des Films eigentlich nicht mehr. Zu viele Hürden der Handlung wären heute durch Technologie leicht überwindbar, aber genau deshalb behält der Film bei mir immer seinen Charme. Natürlich ist die Qualität der einzelnen Zutaten bei so einem einfachen Werk entscheidend und <em>Misery</em> ist nur so gut wie seine beiden Hauptdarsteller. Es gibt nur noch wenige Rollen für weniger Mainstream gerechte Frauen wie Kathy Bates, damals und noch heute es ist. Es ist schwierig sich irgendjemand anders als <em>Annie Wilkes</em> vorzustellen, zu sehr ist Schauspieler und Rolle miteinander verbunden. Nicht grundlos hat sie hierfür den <em>Oscar</em> bekommen und wenn man den Vergleich mal zu 2010 zieht, dann hat sich doch viel verändert. 2010 gabs mehr Trostpreise als echten Lohn für aktuelle Leistung.</p>

<p>Lange bevor <em>Torture Porn</em> nur feuchter Traum eines geldgeilen B-Movie Regisseurs war, zeigt <em>Misery</em> wie man dieses Genre dominiert ohne anzuwidern. Die “Schlüsselszene” ist kurz, noch immer unglaublich fies anzusehen, aber die Gewalt ist hier nicht eigentlicher Inhalt. Viel mehr dominiert der Kampf Verstand gegen Wahnsinn den Film und Bates spielt auch nur mit dem, was James Caan als <em>Paul Sheldon</em> liefert. Als sein akribisch ausgearbeiteter Plan wieder und wieder misslingt, muss man als Zuschauer mit ihm leiden, ohne das Gewalt gezeigt wird. Das ist smartes Kino, auch wenn die Spannungsbrocken im Film sich dann doch abgenutzt haben. Die Schnitte zwischen Bates und Caan, als sie wieder zum Haus kommt und er panisch wieder in sein Zimmer möchte, sind dann doch sehr direkt parallelisiert.</p>

<p>Den Hintergrund der <em>Annie Wilkes</em> Figur hätte man sich sparen können. Diese Frau definiert sich einzig durch die vorherigen Filmminuten, man braucht ihr keinen noch düstereren Hintergrund per Zeitungsüberschrift verpassen. Vermutlich dienen diese Szenen nur, als Brücke um den Sheriff auf die Spur kommen zu lassen, aber das sind alles Randdetails, die vom sauberen Kern nicht ablenken. <em>Misery</em> ist noch heute ein sehr guter und einfacher Film. Mainstream-Horror ohne Übernatürliches, eine Art verfilmtes Theaterspiel mit zwei <em>wirklich</em> sehenswerten Darstellern, die sogar eine ordentliche deutsche Synchronisation bekommen haben.</p>

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<h3>“God came to me last night and told me your purpose for being here. I am going to help you write a new book.”</h3>
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