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Film des Tages - High Fidelity

Ich mag John Cusack Filme. Sein Wal­ter Gib­son ist die Scha­blone für eine Film­ka­riere eines ein­zi­gen bestimm­ten Cha­rak­ter­typs. Glück­li­cher­weise ist diese Art Figur so uni­ver­sell ein­setz­bar, dass auch ein High Fide­lity wun­der­bar darum funk­tio­niert. Hier ist Rob Gor­don der Pro­to­typ des 90er Sla­ckers. Der Anti-Held, des­sen Lebens­ziel es ist nur irgend­wie immer alles wei­ter lau­fen zu las­sen. Als die Bezie­hung plötz­lich bricht, bekommt der Held sein Ziel und der Rest des Films ist Stan­dard­kost, mit einer zu ein­fa­chen Auf­lö­sung. Sti­lis­tisch bleibt High Fide­lity sehr sehens­wert. Alle Figu­ren sind sym­pa­thisch, die Musik rockt und wir bekom­men die berühmte “Cusack kom­plett durch­nässt im Regen ste­hend bemit­lei­det sich selbst” Szene. Auch wenn die kurze Kri­tik zynisch aus­fällt, High Fide­lity ist ein wirk­lich guter klei­ner Film.

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