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Film des Tages - 21 Grams

Dro­gen, Krank­heit, Sühne, Rache, per­sön­li­che Ein­schrän­kun­gen in jeg­li­cher Form. Alles Zuta­ten für per­fekte Oscar-Köder Rol­len. Auch 21 Grams setzt auf fast alle Zuta­ten und ver­greift sich dabei in der Dosie­rung. Her­aus­kommt ein grenz­wer­tig lächer­li­ches Drama, dass sich selbst mit allen Mög­lich­kei­ten unnö­tig ver­kom­pli­ziert. Hier haben für einen Film, der ohne Gim­micks eben genau zer­bre­chen würde, wiel die eigent­lich Hand­lung äußerst dünn und kon­stru­iert ist. Wenn so in Film dann noch mit Schau­spie­lern besetzt ist, die ich per­sön­lich jetzt nicht so sehr mag, dann kommt ein doch eher nüch­ter­nes Urteil zusam­men. Ich habe nichts gegen auf­ge­bla­sene Dra­men, aber irgendwo gilt es ein Grenze zu zie­hen. 21 Grams ver­sucht zu jeder Sekunde smar­ter als der Zuschauer zu sein und ist es jedoch zu kei­ner Sekunde. Weni­ger wäre mehr gewe­sen.

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