23
05
Ja richtig, Sam Flynn ist ein gesichtsloses Jüngelchenabziehbild, wie wir ihn in praktisch allen Blockbustern inzwischen zu sehen bekommen. Ganz abgesehen davon hat er eine häßliche Hackfresse. Die eigentlich Story ist blutleer und braucht eine gefühlte Ewigkeit, bis sie in die Pusche kommt. Selbst die Bilder sind schwächlich und sie erscheinen mit mit Vergleich zur Erinnerung an den ersten Teil fast lustlos, langweilig und leer.
Aber. Aber eines muss man dem Film lassen. Er hat diese Moment, dass auch den ersten Teil für uns damals so verlockend, vielversprechend gemacht hat: Er zeigt uns, dass Programme und die digitale Welt mehr ist als nur die drögen Pixel auf unseren Laptops und die prosaischen Zeilen Code in unseren Texteditoren. Programme sind Wesenheite und ihr Potential liegt weit jenseits von Content Management Systemen und Social Networks. Und es ist an uns dieses Potential auszuschöpfen
0 Kommentare
Vorschau:
HTML ist in Kommentaren zugelassen. Erlaubt sind die HTML-Tags:
<a href>, <i>, <p>, <strong>, <em>, <ul>, <ol>, <li>, <blockquote>.
Alle themenfremden oder persönlichkeistverletzenden Beiträge werden gelöscht, also immer schön sachlich argumentieren.
schrieb: