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Meine Affinität für Filme im Stil einfacher Kammerspiele sollte bekannt sein. Wer mich lange Zeit nur mit Dialogen weniger Figuren unterhalten kann, beherrscht sein Handwerk. Enemy Mine schafft genau das. Dies ist ein sehr unterschätzter kleiner Sci-Fi Film, aus einer Zeit, als Wolfgang Petersen noch hungrig war. Der Film wechselt in seiner zweiten Hälfte zwar nicht das Genre, aber definitiv Rhythmus und Größe. Als ich Enemy Mine zum ersten mal sah, war ich vom “Twist” noch richtig überrascht. Aus heutiger Sicht, wirkt es stark konstruiert, um eben den Richtungswechsel in der zweiten Hälfte irgendwie in die Spur zu bekommen. Trotzdem auch heute noch ein wirklich feiner Film.
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