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Film des Tages - Tony Takitani

“Tony Taki­tani war wirk­lich Tony Taki­ta­nis rich­ti­ger Name.” Einer der groß­ar­tigs­ten ers­ten Sätze für eine Geschichte über­haupt. Haruki Mura­kami, der die­sen Satz geschaf­fen hat, ist in den letz­ten 15 Jah­ren zum Best­sel­ler­au­tor auf­ge­stie­gen und die Ver­kaufs­zah­len der deut­schen Über­set­zun­gen sei­ner Romane dürf­ten unter der japa­ni­schen Schrift­stel­lern ihres glei­chen suchen. Umso erstaun­li­cher, dass der 2004er Film die erste Ver­fil­mung eines sei­ner Texte dar­stellt.

Leser und Kri­ti­ker waren sich aber ziem­lich schnell einig: Der Film ist die koge­niale Umset­zung der lako­nisch, melan­cho­li­schen Geschich­ten des Alt-68ers und seine beson­dere Ath­mo­sphäre ver­dankte er einer Tat­sa­che, die sich erst eröff­net wenn man das Making of schaut: Alle Innen­auf­nah­men des Films wur­den auf einer offe­nen Bühen bin­nen weni­ger Wochen auf einem Tokyo­ter Platz gedreht.

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