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Film des Tages - Flatliners

Nach­dem ich Incep­tion gese­hen hatte, kamen mir diverse ältere Filme wie­der ins Gedächt­nis, dar­un­ter eben auch Flat­li­ners. Die Par­al­le­len zu Incep­tion sind ein­deu­tig da, auch wenn hier weni­ger wert auf Action gelegt wird. Flat­li­ners ist die Art Film, die ich sehr sel­ten im Fern­se­hen lau­fen sehe und dann aber bis zu Ende schaue.

Das Kon­zept des Films hat Poten­tial. Medi­zin­stu­den­ten unter­lie­gen dem Reiz des Todes und brin­gen sich kurze Zeit spä­ter wie­der ins Leben zurück. Die Todeser­fah­run­gen brin­gen Neben­wir­kun­gen mit sich, die der Film im Laufe der Hand­lung erklärt. Flat­li­ners steckt vol­ler ange­hen­der Film­stars der 90er, allen voran eine hier und da leicht beklei­dete Julia Roberts. Ich behaupte Flat­li­ners hat zu viele Figu­ren. Beson­ders am Ende muss der Film zu viel erklä­ren und es ist anstren­gen­der dem Chaos zu fol­gen. Es wird schnell klar, dass wohl jeder irgend­ei­nen per­sön­li­chen Kom­plex ver­steckt, den es zu ent­de­cken gilt.

Ich mag Flat­li­ners irgend­wie noch. Es ist tol­les Pro­dukt sei­ner Zeit, ein übrig geblie­be­nes B-Movie VHS-Drehbuch, dass zum Mainstream-Jugend-Kino zweck­ent­frem­det und anstän­dig besetzt wurde. Könnte mal wie­der im Fern­se­hen lau­fen.

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