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Heavy Flaws

Heavy Flaws

Ganz kurzer Eintrag. Mal ohne Umweg auf den Punkt. Emotionen in Videospielen mit einer realistischen Ästhetik sind eine Sackgasse. Wer Heavy Rain mal live gesehen hat, wird den Effekt kennen. Ein „Spiel“ das so verzweifelt versucht ein Film zu sein, fällt dann auf die Nase, wenn es um die Basis für Emotionen geht: Nahaufnahmen. Die Technik ist noch viele Jahre von dem Punkt entfernt, wo Close-Ups in Titeln mit realistisch anmutender Grafik für mich funktionieren. Tessellation ist ein kleiner Schritt, echte HD-Texturen sind ein zweiter. Bis dahin verliert man mich als Kunden für diese Art Unterhaltung bzw. diese Ästhetik. Lieber Abstraktion als Pixelmatsch. Dieses Medium ist kein Film, also sollte es auch nicht versuchen krampfhaft in diese Sackgasse zu rennen, besonders nicht visuell. Dies ist kein exklusives Heavy Rain Problem, aber hier gibt es wenig, was das Spiel sonst tragen könnte. Anschauen und als Experiment abnicken und sich anschließend wieder im Film und Buch vergraben.

3 Kommentare

Für diesen Eintrag wurden die Kommentare geschlossen.

  • #1
  • Do, 01. April 2010
  • pH schrieb:
  • #2
  • Fr, 02. April 2010
  • ben_ schrieb:
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