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Stilfindung

Stilfindung

Inter­es­sant was hier gerade pas­siert. Wie jedes Jahr, gibt es im Blog zu Weih­nach­ten wie­der einen Überbrückungs-Eintrag. Kurz aber prä­gnant. Eye­candy. Natür­lich habe ich wie­der von von einem indi­vi­du­el­len Lay­out locken las­sen. Eine pas­sende Schrift wurde schnell gefun­den. Weih­nach­ten darf’s etwas mehr sein, auch wenn ich sonst kein Freund immer neuer Schrif­ten hier bin. Plötz­lich merke ich, dass sich hier lang­sam, still und heim­lich durch­aus ein Stil für indi­vi­du­elle Gestal­tung ein­ge­schli­chen hat. Spä­tes­tens der Bud Spen­cer Ein­trag sollte mir ein Licht auf­ge­hen las­sen. Für sich allein mag es noch unbe­hol­fen wir­ken, aber in der Masse, erkenne ich zumin­des­tens eine Linie, auch wenn sie weni­ger absicht­lich ent­stan­den ist.

Der Weih­nacht­s­ein­trag sieht in der fina­len Form defi­ni­tiv mehr nach die­sem Blog aus, als eine viel­leicht noch auf­wen­di­gere Vari­ante. Weni­ger ist doch wie­der mehr.

Es gibt auch hier­bei sowas wie über­ge­stal­tete Bei­spiele. An die­ser Stelle sollte ich The Bold Ita­lic erwäh­nen. Zwar schwan­ken für mei­nen Geschmack neue Arti­kel stark in der Qua­li­tät ihrer Gestal­tung, aber eines muss man aner­ken­nen: TBI ver­sucht tat­säch­lich immer was Neues zu fin­den. The Cho­sen Few ist wirk­lich anders gewor­den. Sicher gibt es Frag­wür­di­ges, aber wenigs­tens ver­sucht man dort wie­der und wie­der aus dem Rah­men zu bre­chen. Sowas ver­dient Aner­ken­nung.

Was mich zum Fazit die­ses kur­zen Ein­trags brin­gen soll. Ich denke Abwechs­lung ist zwar zu begrü­ßen, aber eine gewisse Grund­li­nie werde ich nicht igno­rie­ren. Beson­ders mit Blick in die Zukunft bie­tet es sich an, wenn jede Phase auch in den indi­vi­du­ell gestal­te­ten Bei­spie­len sicht­bar ist. Ich glaube für diese Ver­sion des Blogs, habe ich die Linie gefun­den.

  • #1
  • Di, 15. Dezember 2009
  • ben_ schrieb:

Ich hab kein Wort ver­stan­den. Freue mich aber trotz­dem, oder gerade des­we­gen auf das was kommt.

  • #2
  • Di, 22. Dezember 2009
  • Søren schrieb:

Ich finde auch, dass man über die Zeit schon einen bestimm­ten Stil erken­nen kann, der deine indi­vi­du­el­len Arti­kel zusam­men­hält. Ist ja auch gut so! Immer­hin kom­men auch die viel­zi­tier­ten Vor­bil­der (Print-Magazine) nicht kom­plett ohne Rah­men­de­sign aus, son­dern hal­ten sich durch­aus an eine gestal­te­ri­sche Gesamt­li­nie. Die dann natür­lich fle­xi­bel ange­passt wird, am bes­ten so, dass nur unter­be­wusst das Gefühl einer durch­gän­gi­gen Hand­schrift ent­steht, ohne lang­wei­lig zu wer­den.

Warum sollte das bei Blo­g­ar­ti­keln anders sein? TBI erscheint mir da noch ein wenig wie extre­mer Wild­wuchs. Für “The Cho­sen Few” ver­die­nen sie aller­dings das Prä­di­kat “the Fold italic” — sehr coole Insze­nie­rung mit den Füh­rungs­li­nien den Scroll­bal­ken hin­un­ter bis zur.. ja, was eigent­lich? Info­gra­fik? Illus­tra­tion? :)

Zum Lesen immer noch weni­ger ange­nehm durch den Zwang zum Scrol­len pro Text­block, aber gut. Wenn nie­mand was wagt, wird sich nie was ändern. Man hat immer­hin mehr das Gefühl, Dinge zu “ent­de­cken”, als bloß 08/15-mäßig von links oben nach rechts unten zu kon­su­mie­ren.

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