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Beat it

Beat it

Der Sen­sen­mann scheint es wie­der auf Enter­tai­ner abge­se­hen zu haben, genau wie ein Jahr zuvor. Ges­tern bekommt Char­lie end­lich einen ech­ten Engel und heute ver­ab­schie­det sich der Thril­ler, der Moon­walk, Michael Jack­son per­sön­lich. Vor ganz lan­ger Zeit war Jack­son musi­ka­li­sches Gift für mich. Dann im Laufe der Zeit, als Musik ihre wahre Qua­li­tät offen­barte, musste ich fest­stel­len, dass die­ser Kerl im Gegen­satz zu heu­ti­gen Künst­ler, ein ech­ter Künst­ler war. Er hin­ter­lässt ein Gesamt­werk, das kaum ein Künst­ler der letz­ten Deka­den vor­wei­sen kann. Im Prin­zip hat er eine kom­plette Indus­trie defi­niert und viel zu früh ver­las­sen. Da steckte noch min­des­tens ein gutes Album im Kopf des Künst­lers.

Ich igno­riere erst­mal alle Rand­er­schei­nun­gen, die uns die nächs­ten Tage ver­gif­ten wer­den. Redu­ziert auf sein pures krea­ti­ves Werk, ver­ab­schie­det sich hier weit mehr als eine Ikone. Wer sehen möchte, was falsch in der Welt läuft, muss nur schauen wer jetzt alles zum Zyni­ker wird, bei Kom­men­ta­ren zu Jackson’s Tod.

  • #1
  • Fr, 26. Juni 2009
  • Chrizmo schrieb:

Da wird wie­der eini­ges aus­ge­gra­ben wer­den :-/

Aber Abseits aller nega­ti­ven Sei­ten, musi­ka­lisch war Michael Jack­son sicher eines der größ­ten Genies der Musik­ge­schichte, auch wenn das die let­zen Jahre viel­leicht nicht­mehr sicht­bar war.

Webmaster

Er ist ein Mozart des 19. Jahr­hun­derts. Da ich hab’s gesagt. Eine der wert­volls­ten Tracks des Thriller-Jubiläum-Albums ist seine Demo von Bil­lie Jean. Näher kommt man rea­ler Magie eigent­lich nicht mehr.

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