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die besten Weihnachtsfilme

die besten Weihnachtsfilme

Anmer­kung: aus irgend­ei­nem Grund feh­len in man­chen Fee­dre­a­dern die Ein­bet­tun­gen von Videos. Nicht wun­dern also, wenn beim Lesen des Ein­trags etwas Feh­len sollte, auf der eigent­li­chen Seite sind auch die jewei­li­gen Videos zu sehen.

Es wird hier mal Zeit für einen Ein­trag mit den bes­ten Weih­nachts­fil­men. Sollte eigent­lich schon letz­tes Jahr kom­men, aber irgend­was kam sicher­lich dazwi­schen. Weih­nachts­filme sind wirk­lich schwie­rig. Der Grad zwi­schen Kitsch und Anspruch ist sehr schmal. Hinzu kommt auch, dass die Film­schmiede schlecht­hin, nun mal in Ame­rika liegt und deren Weih­nach­ten sich doch von unse­rem unter­schei­det. Des­halb nicht wun­der, wenn hier viel­leicht einige echte Klas­si­ker feh­len.

Viele der fol­gen­den Filme gehö­ren für mich zu Weih­nach­ten wie der Weih­nachts­baum oder das Stück Stolle zum Kaf­fee. Alle hier auf­ge­führ­ten Bei­spiele sind ziem­lich zeit­los. Ich habe ver­sucht mög­lichst viele Genre zu fin­den. Das ein­zige was ich frei­las­sen muss, ist der Horror-Film. Zwar exis­tie­ren viele Bei­spiele, aber kei­nes ist wirk­lich sehens­wert.

Zen­tra­les Ele­ment bei fast allen Weih­nachts­fil­men ist die Fami­lie und auch wenn es hier nicht in die Liste passt, aber einige der bes­ten Minu­ten zu die­sem Thema lie­fern uns immer noch Die Sim­psons, die beson­ders in den ers­ten Staf­feln, wun­der­schöne Weih­nachts­fol­gen lie­fern konn­ten. Genug Sim­psons, kom­men wir zum eigent­li­chen Thema.

Kevin allein zu Haus

Ja es ist grenz­wer­ti­ger Kitsch, aber es ist auch her­li­che Unter­hal­tung, die man sich ein­mal im Jahr göh­nen kann. Als ich den Film zum ers­ten mal sah, wusste ich nicht so recht, wieso mir solch ein Film gefal­len kann. Irgend­wann kam dann die Phase, wo man den Abspann nicht mehr igno­riert hat. Auch die­ser Film, im Ori­gi­nal Home Alone, stammt von einem der wert­volls­ten Regis­seure der 80er und 90er: John Hug­hes, den ich schon ein­mal erwähnt habe. Home Alone ist smar­tes US-Kino für die ganze Fami­lie und damit ein letz­tes Bei­spiel sei­ner Art. Der Film bekam mehr­fa­che Sequels und Spin­offs ver­passt, kei­nes jedoch erreicht das Niveau des Ori­gi­nals.

Natio­nal Lampoon’s Christ­mas Vaca­tion

Es geht wei­ter mit dem letz­ten guten Teil einer Serien von Fil­men rund um die Fami­lie Griws­wald. Diese Filme lau­fen immer wie­der bei uns im Fern­se­hen und man kann damit rech­nen, dass auch Christ­mas Vaca­tion zur Weih­nachts­zeit lau­fen wird. Der Film schlägt den Bogen zu Home Alone, denn Dreh­buch führte hier eben­falls John Hug­hes. Eigent­lich ist der Film so ame­ri­ka­nisch wie Apple Pie und Hot­dogs, aber die Komik funk­tio­niert hier völ­lig los­ge­löst davon. Ein klei­nes High­light des Films ist eine Juli­ette Lewis, bevor sie mit Fil­men wie Natu­ral Born Kil­lers ins Auge der gro­ßen Masse gerückt wurde. Wir sehen die selt­sa­men Ver­wand­ten, obsku­ren Groß­el­tern, die bösen Nach­barn und ein auf­ge­setz­ter Hand­lungs­bo­gen der irgend­wie funk­tio­niert. Wahr­schein­lich sehen wir die beste Ver­sion des klas­si­schen “Mann-versucht-sein-Haus-mit-Lichterkette-zu-verschönern-und-scheiter-kläglich-daran”-Gag.

Scroo­ged

Eines die­ser Bill Mur­ray Vehi­cle aus den 80ern und ent­stan­den nach der Erfolgs­welle der Ghostbuster-Filme. Der Film hat nur eine ein­zige Prä­misse. Man muss Bill Mur­ray mögen, dann funk­tio­niert der Film per­fekt. Mur­ray ist Frank Cross ein Pro­gramm­di­rek­tor, der die Charles Dickens Weih­nachts­ge­schichte ein­mal anders insze­nie­ren möchte und dabei Besuch von 3 Geis­tern bekommt… ach die Geschichte kennt jeder. Der Film wurde von der Kri­tik zer­fetzt, vom Publi­kum aber geliebt. mind­less fun

Night­mare before Christ­mas & Edward Scis­sor­hands

Zwei­mal Tim Bur­ton (wenn auch ein­mal nur als Regis­seur) und auch ein drit­ter Bur­ton (Bat­man Returns) könnte locker in die­ser Liste beste­hen. Beide Filme sym­bo­li­sie­ren sicher­lich die Hoch­phase die­ses Fil­me­ma­chers. Mir fällt nur noch ein Bur­ton ein (Ed Wood), der das Niveau hier über­trifft.

NbC wurde sofort mit Ver­öf­fent­li­chung ein Klas­si­ker. Hier ein Genre zu fin­den ist wirk­lich schwie­rig. Es ist irgend­wie Mär­chen, Musik­film, Adven­ture und noch mehr. Bis heute ist die Optik beein­dru­ckend und gewinnt mit Alter noch an zusätz­li­chem Charme.

Edward Scis­sor­hands ist jetzt nicht direkt ein purer Weih­nachts­film, aller­dings sym­bo­li­siert er das Thema so wun­der­schön. Jeder kennt die Geschichte und auch wenn sie nicht abso­lut neu ist, es ist die beste Inter­pre­ta­tion des The­mas was Film betrifft. Es ist ein erwach­se­nes Mär­chen ohne Län­gen, mit Trä­nen­ge­r­an­tie am Ende, tol­len Schau­spie­lern und einem der bes­ten Danny Elf­man Scores. Bonus­punkte gibt es für Horror-Legende Vin­cent Price in einem sei­nem letz­ten Film­auf­tritt, was der Szene beson­dere Schwere ver­leiht. Die­ser Film hat keine Makel und wird ewig einer der schöns­ten Weih­nachst­filme blei­ben.

Home for the Holi­days

Und jetzt mal was völ­lig Ande­res, viel­leicht auch nicht unbe­dingt die Defi­ni­tion eines Weih­nachts­films, aber dem Thema gerecht genut. Home for the Holi­days ist das Regie­de­but von Jodie Fos­ter und ein wirk­lich tol­ler wenn auch klei­ner Film. Wir erle­ben das Zusam­men­kom­men einer nicht funk­tio­nie­ren­den Fami­lie. Was den Film trägt sind die Schaup­spie­ler allen voran Holly Hun­ter und Robert “Iron Man” Dow­ney Jr.. Der Film ist immer ein guter Kan­di­dat für irgend­ei­nen unter­ge­hen­den Mit­ter­nachst­platz im ZDF-Programm. Ein Cha­rak­ter­film zum Genie­ßen.

Love Actually

Nicht die Art Film, dich ich sonst so bespre­che. Love Actually ist Pulp Fic­tion kom­bi­niert mit Vom Winde ver­weht. Es ist ein Epi­so­den­film zum Thema Liebe, der zum gro­ßen Teil mit tol­len Schau­spie­lern und auch viel Witz auf­war­ten kann. Es ist ein smar­ter Film der eigent­lich in die Kate­go­rie Rom-Com (Roman­tic Comedy) fällt, aber für die­sen Aus­wuchs einen von Hol­ly­wood gefol­ter­ten Gen­res, viel zu gut ist.

Das Gute? Es sind viele Geschich­ten, keine so breit­ge­tre­ten, dass sie lang­weilt. Das Schlechte? Es sind viele Geschich­ten, keine so detailiert, dass sie lang­fris­tig in Erin­ne­rung bleibt. Frü­her Woody Allen in der bri­ti­schen Vari­ante, trifft es ganz gut.

Grem­lins

Kennt jemand noch Grem­lins? Die Mainstream-Version der Crit­ters? Video-Urgestein der 80er. So ziem­lich jede Video­samm­lung bot damals Grem­lins. Gizmo zierte als Plüsch­fi­gur auch unzäh­lige Heck­ab­la­gen, diver­ser deut­scher Fami­li­en­kut­schen. Junge bekommt selt­sa­mes klei­nes niedl­ches geschenkt, miss­ach­tet die Regeln für die Pflege und lösst damit ein Chaos aus. Es war ein Kin­der­film, der irgend­wie aus der Spur lief. Geplan­tes Chaos sozu­sa­gen. Ein­zi­ger Makel? Grem­lins hat einige Län­gen, aber die 106 Minu­ten sollte man zur Weih­nachts­zeit irgend­wie fin­den.

Die Hard

Die Mut­ter aller Weihnachts-Action funk­tio­niert auch 2008 noch super. Diese Film­se­rie ist schließ­lich 2007 mit dem 4ten Teil kom­plett ver­senkt wor­den, drum wird es Zeit mal wie­der die guten ers­ten Teile zu sehen, aus einer Zeit als Action auch im Main­stream häss­lich war, Bruce Wil­lis noch Haare und jeder Böse­wicht im US-Kino ein Deut­scher war. Ernst­haft, wer den Film noch nicht im Ori­gi­nal gese­hen hat, muss es tun. Die Bösen spre­chen hier selbst im US-Orginal so eine Mischung aus ech­tem und Pseudo-Deutsch. Man weiß nicht ob man Lachen oder Heu­len soll. Die­ser Film ist mitt­ler­weile 20 Jahre alt und deklas­siert noch immer jeden aktu­el­len Ver­schnitt des Gen­res. Yippee-ki-yay, mother­fu­cker. Wie alt die­ser Film dann ist, merkt man an der deut­schen Syn­chro, die es doch tat­säch­lich wagt mother­fu­cker mit Schwei­ne­ba­cke zu über­set­zen. Anpas­sung hin oder her, aber Schwei­ne­ba­cke? So hat selbst vor 20 Jah­ren nie­mand gespro­chen.

Long Kiss Good­night

Der so ziem­lich letzte sehens­werte Kino­auf­tritt von Geena Davis, eigent­lich auch kein Weih­nachst­film, aber man sieht Schnee im Film… egal. Davis war vor die­sem Film Haupt­dar­stel­le­rin in einem der größ­ten Flopps Hol­ly­woods. Bei die­sem Film gab es ein Skript aus guter Hand, mit Sam “da Man” Jack­son einen tol­len Neben­dar­stel­ler. Die Geschichte ist jetzt nichts Welt­be­we­gen­des. Alles irgendwo schon mal dage­we­sen. Die weni­gen Zuta­ten des Films funk­tio­nie­ren jedoch sehr gut in Kom­bi­na­tion bil­den ein weih­nacht­lich ange­hauch­ten Action­film, der auch fast jedes Jahr zur Weih­nachts­zeit im Fern­se­hen läuft.

PS. <3 YouTube Wide­screen. H8 YouTube-Suchleiste, die seit heute immer ein­ge­blen­det ist, auch bei ein­ge­bet­ten Videos. Das nenn ich mal wirk­lich frech.

Zumin­dest ein Klas­si­ker muss ein­fach auf diese Liste:

It’s a Won­der­ful Life (USA 1946), von Frank Capra, mit James Ste­wart

^^ der Weih­nachts­film schlecht­hin, zumal er in fast jedem ande­ren Weih­nachts­film irgenwo im Hin­ter­grund im TV läuft.

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